11.05.1998

„Die Droge bin ich“

Der Theaterregisseur, Schriftsteller und Maler Einar Schleef über die Einsamkeit des Künstlermenschen, seine Kindheit in der DDR und seinen Uraufführungs-Triumph mit Elfriede Jelineks „Sportstück“, das nun beim Berliner Theatertreffen gastiert
Schleef, 54, kam 1976 aus der DDR in den Westen und veröffentlichte bald sein monumentales Prosawerk "Gertrud". Von 1985 an inszenierte er in Frankfurt und Berlin, wo ihm mit Rolf Hochhuths "Wessis in Weimar" 1993 ein Skandalerfolg gelang. Schleef ist Autor von Theaterstücken wie "Totentrompeten"; zuletzt erschienen der Großessay "Droge Faust Parsifal" und die Erzählung "Zigaretten".
SPIEGEL: Herr Schleef, jahrelang wurden Ihre Inszenierungen als Exerzierübungen und Brüllorgien geschmäht. Nun werden Sie mit gleich zwei Regie-Arbeiten, der Düsseldorfer "Salome" und dem Wiener "Sportstück", beim Berliner Theatertreffen als Held der Saison gefeiert. Fühlen Sie sich endlich verstanden?
Schleef: Was heißt verstanden - auch die Kritiker, die negativ reagierten, haben mich oft sehr gut verstanden. Und wer vor Angriffen Angst hat, darf eh nicht zum Thea-
Das Gespräch führten Redakteur Wolfgang Höbel und Mitarbeiter Georg Diez.
ter gehen. Dann muß man zu Hause als Mimose leben. Denn sobald man sich diesen Betrieben nähert, ist man der letzte Arsch. Ich kenne keinen Künstler, der das unbeschadet überstanden hätte.
SPIEGEL: Trifft Sie der häufig geäußerte Vorwurf, daß Sie die Schauspieler zu gesichtslosen Massenwesen reduzieren?
Schleef: Gesichtslos ist Quatsch: Bei mir haben die Menschen Gesichter und Körper, und die sind traumhaft. Meine Darsteller sind schön! Im traditionellen Sprechtheater hat der Schauspieler den Traum vom Individuum zu erfüllen - aber wo gibt''s denn heute ein Individuum? Das ist eine antiquierte Vorstellung. Wir leben im Massenzeitalter, und das Individuum hat in der Romantik existiert, bei Caspar David Friedrich. Aber bei mir zu Hause ist kein Individuum - da bin ich, und da ist der Fernseher.
SPIEGEL: Und deshalb präsentieren Sie Ihre Schauspieler als nackte Knechte in Militärmänteln?
Schleef: Unsinn, mit den Uniformen definiere ich die dramatische Figur des "Soldaten", dessen Haut ihm und dessen Blut dem Staat gehört. Mich deshalb einen Leuteschinder zu nennen ist albern. Sie können keinen erwachsenen Menschen zu irgend etwas zwingen. Arbeiten Sie mal vier Stunden mit mehr als 40 Leuten, da haben Sie hinterher Riesenkopfschmerzen. Da fallen mal die Darsteller aus der Rolle, mal auch ich; wo gehobelt wird, da fallen Späne. Manchmal fallen eben viele Späne.
SPIEGEL: Wie sieht das aus, wenn Sie aus der Rolle fallen?
Schleef: Da werde ich eben pampig.
SPIEGEL: Haben Sie jemals einen Schauspieler geschlagen?
Schleef: Im Gegenteil, die Schauspieler schlagen immer mich, unter dem Vorwand der Probe.
SPIEGEL: Im "Sportstück" lassen Sie über 40 Frauen und Männer fünf bis sieben Stunden lang auf der Bühne herumturnen, und das durchaus lustvoll. Haben Sie eine Affinität zum Sport?
Schleef: Nein, überhaupt nicht. Die hatte ich nicht mal als Kind. Aber ich habe auch nichts gegen Sport. Viele Leute benutzen Sport ja, um überhaupt mit sich umgehen zu können, um diesen Schädel in Ruhe zu halten und auch dieses Fleisch in erträgliche Bahnen zu bringen. Nur für mich war das nichts. Wenn die anderen Fußball gespielt haben, habe ich gemalt.
SPIEGEL: Warum?
Schleef: Mir fehlte die körperliche Kraft. Auch heute noch bin ich körperlich eine Schnecke, obwohl ich nicht mehr so schmächtig bin wie als Kind. Erst im Studium haben Kartoffeln und Nudeln mich so bullig gemacht.
SPIEGEL: Sie wuchsen auf im thüringischen Sangerhausen, waren erst tuberkulosekrank und stürzten dann als 16jähriger aus einem fahrenden Zug. Inwiefern hat dieser Unfall, von dem Ihnen ein Stottern blieb, Ihr späteres Leben geprägt?
Schleef: Natürlich ist das ein tiefer Einschnitt, wenn man krank ist. Ich war auf den Tag genau ein Jahr im Krankenhaus. Und von all den Leuten, mit denen ich im Zimmer lag, war ich der einzige, der überlebt hat. Alle anderen sind an ihren Verletzungen gestorben oder haben sich umgebracht.
SPIEGEL: Wäre Ihr Leben anders verlaufen ohne das Verhängnis dieses Unfalls?
Schleef: Vermutlich ja. Aber in diesem Unfall drückt sich auch meine Passivität gegenüber den Dingen aus. Selbst im Theater waren Auftragsarbeiten für mich immer interessanter als die frei gewählten Inszenierungen. Das "Sportstück" hätte ich vermutlich nie gewählt - aber es war für mich ein absoluter Glücksfall. Genauso war es 1993 mit Rolf Hochhuths "Wessis in Weimar". Von dem hatte ich immerhin mal eine Aufführung der "Hebamme" im Fernsehen gesehen, mit Inge Meysel; das war für mich eine der größten Sachen, die ich je im Fernsehen gesehen habe - mit Inge Meysel: spitzenmäßig, super, zum Knien.
SPIEGEL: Wenn Sie es derart genießen, fremdbestimmt zu werden, hätten Sie sich im Gängelsystem der DDR eigentlich wohl fühlen müssen. Warum beschreiben Sie in Ihren Büchern Ihre Kindheit trotzdem als unglückliche Zeit?
Schleef: Schon in diesem Ort in der DDR zu leben war der reine Horror; in Sangerhausen konnte man sich nur umbringen.
SPIEGEL: Es heißt, Ihr Vater habe Sie noch geschlagen, als Sie 20 Jahre alt waren.
Schleef: Ja, häufig sogar. Das war eben üblich. Die körperliche Züchtigung war ein ganz normales Mittel in Elternhaus und Schule, zeitweise. Für mich waren Tritte und Schläge eher eine Durchblutungsfrage. Man kann dazu eine ganz sportive Haltung einnehmen: Wieviel erträgt man?
SPIEGEL: Sind Sie Ihren Eltern für die Schrecken Ihrer Kindheit böse?
Schleef: Überhaupt nicht. Wie kann man den Eltern die Schuld geben? Das ist doch völlig grotesk. Hier im Westen habe ich oft erlebt, daß Leute in meinem Alter ihre Eltern für ihren Zustand verantwortlich machten. Meine Mutter hat das mal kommentiert, als ich am Telefon rummeckerte, wie schrecklich es zu Hause war: Als du geboren wurdest, hat sie gesagt, war ich so alt wie du heute - und jetzt halt die Fresse.
SPIEGEL: Sie suchen die Schuld am Unglück immer bei sich selbst?
Schleef: Wenn ich bei Rot über die Straße gehe, tue ich das freiwillig, weil ich weiß, wenn jetzt einer schuld ist, dann bin ich das. Und das ist mir lieber, als bei Grün angefahren zu werden.
SPIEGEL: Verklären Sie da nicht das Selbstbild des heroischen Einzelgängers?
Schleef: Die Position des Einzelgängers wählt man sich nicht: Das Stück Holz, das hinten in der Ecke liegt, kann ja auch nicht in den Wald zurück. Das kann nur da trocknen und trocknen und auf einen Wasserdurchbruch warten, um vielleicht dann aus einem Unkrautsamen aus der Urzeit noch einen Trieb zu entwickeln. So ist es doch.
SPIEGEL: Könnte es sein, daß Ihre Regie-Vorliebe für das Chorische mit der Sehnsucht des Außenseiters nach Eingliederung in eine Gruppe zusammenhängt?
Schleef: Das ist doch Kitsch. Man muß nur zu den Ursprüngen unserer Kunst- und Theatervorstellungen zurückgehen, zu Aischylos, Sophokles, Euripides, und was findet man da? Da steht: Chor, Chor, Chor. Oder gehen Sie heute abend in die Oper: Da brüllen gleich 150 Menschen auf einmal "Ave Maria" oder "Friede" oder "Othello, wo bist du?". Der Chor ist das zentrale Formmittel - im Schauspiel genauso wie in der Oper. Bei Kleist, Büchner und Goethe ist dauernd von Menge, Masse oder Volk die Rede; noch am Schluß von "Faust II", wo ja angeblich vom Individuum erzählt wird, finden Sie massenhaft Chorgruppen. Daß das auf der Bühne nie populär war, ist doch klar, weil alle diese chorischen Werke politische Themen behandelt haben. Und die wollte man ausklammern.
SPIEGEL: Dabei erzeugen die chorischen Massenszenen weniger Aufruhr als eine Art Andachtsstimmung.
Schleef: Sicher strebe ich eine gewisse Andacht an, den Ernst der Tragödie, der das übliche Jubel, Trubel, Heiterkeit auf der Bühne verbannt. Wie in vielen Punkten sind auch in diesem Fall meine Ansichten eher konservativ, nicht Avantgarde.
SPIEGEL: Stimmt es, daß Sie sich für Ihre Regie-Arbeiten durch den Besuch von Pornoshops anregen lassen?
Schleef: Anregen? Nee! Ich gucke mir das genau an, fast wie eine Bildungsfibel für Erwachsene. Viele Elemente der künstlerischen Tätigkeit sind ja genau dort zu Hause, in diesem Zwischenbereich, der natürlich immer tunlichst gemieden wird. Alles, was mit dem Unterleib zu tun hat, ist ja letztlich Thema der Tragödie. Warum bin ich ohne Beischlaf, oder warum habe ich nicht den Beischlaf, den ich will?
SPIEGEL: Sie selbst sind in solchen Dingen wohl eher schüchtern. Wenn andere Jugendliche knutschten, so berichten Sie in Ihrem Buch "Droge Faust Parsifal", dann standen Sie zuguckend abseits.
Schleef: Ja, das war wohl immer etwas beobachtend bei mir.
SPIEGEL: Immerhin haben Sie vier Kinder gezeugt. Das geht nicht bloß durch Beobachtung.
Schleef: Das hat damit nichts zu tun. Wenn Praxis ist, ist eben Praxis. Trotzdem ist heute die Haltung nicht so, daß man Praxis will: Arbeit und Liebe, wo klappt das? Wo ist das glückliche Paar? Ich kenne keins!
SPIEGEL: Auch Ihre Haltung zum Alkohol wirkt eher genußfeindlich. Wenn überhaupt, dann trinken Sie allein. Warum?
Schleef: Wenn ich trinke, trinke ich mich in eine andere Welt. Da lasse ich mir dann auch nicht mehr vorschreiben, was ich zu denken und zu tun habe. Da ich anderen Menschen das nicht zumuten möchte, trinke ich alleine, so simpel ist das.
SPIEGEL: Die Kardinalfrage Ihres "Droge Faust Parsifal"-Buches steht schon auf der Rückseite des Covers: "Wieviel Droge braucht der Mensch?" Haben Sie selbst je andere Drogen als Alkohol ausprobiert?
Schleef: Nein, wieso?
SPIEGEL: Aus Neugier.
Schleef: Aber entschuldigen Sie mal, die Droge bin ja ich. Der Monolog ist Droge, nur in ihm überlebt die dramatische Figur. Denken ist Droge, Erinnern ist Droge.
SPIEGEL: Also berauschen Sie sich, zum Beispiel beim Schreiben, ganz an sich selbst?
Schleef: Am Thema, ja! Da fängt der Trip an. Ich kann dann auch keinen anderen Menschen in der Wohnung haben. Wenn die Bude voll ist mit den Figuren, die man im Kopf hat, dann kann nicht noch ein anderer Mensch dazwischen rumspringen, das wäre ein Chaos. Ich fand schon immer eigenartig, welchen Raum man um sich haben muß, wenn man etwas schreibt. Bei Heiner Müller habe ich das ganz drastisch erlebt: Der mußte anscheinend erst ins Krankenhaus kommen, um wieder etwas zu Papier zu bringen.
SPIEGEL: Warum fasten Sie beim Schreiben? Um sich an der Askese zu berauschen?
Schleef: Quatsch, ich bin zu fett. Nach 14 Tagen fangen sonst die Fettwülste an, wund zu werden und weh zu tun, nach drei Wochen müssen Sie sich jeden Tag bepudern, und nach acht Wochen gehen Sie zum Arzt. Das tut ja höllisch weh, zehn Stunden sitzen. Aber wenn man dran ist, ist man dran, dann kann man den Hahn nicht abstellen. Da muß man durch. Da darf man nicht aufhören, man kann nie wieder anfangen.
SPIEGEL: Was bringt Sie dazu, sich hinzusetzen und zu schreiben?
Schleef: Langeweile, richtiger ausgedrückt: die Muße. Also das ist das einzige Mittel für mich. Manche fangen an, Holz zu hacken, zu sägen oder zu basteln. Ich schreibe.
SPIEGEL: In Ihrer gerade erschienenen Erzählung "Zigaretten" schildern Sie das Bunkerdasein eines von Frau und Tochter verlassenen Mannes. Halten Sie sich selbst für einen einsamen Menschen?
Schleef: Was heißt einsam? Es gibt einen Unterschied zwischen einsam und allein. Einsam sein ist, wenn man von den anderen verlassen wird. Allein sein heißt, daß man sich von den anderen entfernen kann - und allein ist es traumhaft. Früher war man häufiger allein, jetzt ist man häufiger einsam. Das Theater feiert die Einsamkeit, Schreiben das Alleinsein.
SPIEGEL: Ist es nicht wünschenswert, jemanden zu haben, mit dem man über alles sprechen kann ...
Schleef: ... und der für einen die Entscheidungen trifft? Das hatte ich viele Jahre lang. Meine Freundin.
SPIEGEL: Und die entschied auch über die Arbeit?
Schleef: Das ist doch klar. Das entscheiden alles die Frauen. Wenn man 24, 25 Jahre lang zusammen ist, dann ist es gar nicht zu vermeiden, daß sich die Anwesenheit der anderen Person ausdrückt, daß man über alles diskutiert, daß man nicht bloß zusammen einkauft, sondern auch zusammen liest. Vielleicht kann man drei Jahre in einer Wochenendehe das alles auseinanderhalten, aber spätestens nach zehn Jahren bricht so etwas zusammen. Da sind Sie irgendwann froh, wenn der andere wenigstens einmal nicht so denkt wie Sie.
SPIEGEL: Sie sind mit Ihrer Freundin nicht mehr zusammen?
Schleef: Nee, jetzt nicht mehr so bestimmt.
SPIEGEL: Also brauchen Sie jemand Neuen, der Ihr Leben organisiert?
Schleef: Nee, nee, nee, das Thema ist abgehakt in meinem Leben. Ich kann mir nicht vorstellen, diesen Menschen jemals zu vergessen oder einfach auszutauschen. Es war immer so, daß ich an dieser einen Person festgehalten habe: ganz konventionelle Treue, so schrecklich das klingen mag.
SPIEGEL: Haben Sie nicht vier Kinder von vier verschiedenen Frauen?
Schleef: Ja, aber die waren alle vorher.
SPIEGEL: Warum ist Treue schrecklich?
Schleef: Weil das auch eine Beschränkung ist, mit der man fertig werden muß. Fluchtversuche gab es, aber mindestens 20 Jahre Treue. Für viele heißt das Ermattung, für mich Bekenntnis. Und diese Treue bringe ich auch jedem meiner Darsteller entgegen, vorausgesetzt, er erträgt es.
SPIEGEL: Selbst der DDR sind Sie offenbar auf skurrile Art treu geblieben. Als Sie Ende der siebziger Jahre nach Wien kamen, haben Sie im Burggarten erst mal voller Enttäuschung eine original Wiener Sachertorte zertreten - weil sie nicht so schmeckte wie die Sachertorte aus der Ost-Berliner Dimitroffstraße?
Schleef: Die Sachertorte im Westen war einfach schlechter. Auch die Brötchen im Osten waren ja viel besser, da gibt es gar keine Diskussion in Berlin. Das hängt damit zusammen, daß die Lebensmittel im Osten viel primitiver waren. Hier sind sie reiner, hygienischer und auch toter. Das machte der Ost-Dreck, die Handarbeit. Die Ausdünstungen und alles, was an den Händen ist, liefern die Geschmackspartikel, die ins Essen kommen müssen, damit es schmeckt. Hier im Westen wird unser Essen irgendwann so rein sein, daß es nur noch Scheiße ist. Das schmeckt dann wie Parfüm.
SPIEGEL: Hatte Ihr Anschlag auf die Wiener Sachertorte nicht auch mit der Wehmut eines Exilanten zu tun, der nicht mehr zurückkonnte?
Schleef: Nein, Heimweh nach der DDR hatte ich überhaupt nicht. Das war etwas anderes. Auch Nietzsche hat an seine alte Mutter geschrieben: Bitte schick mir Thüringer Wurst nach Italien. Dabei gab es genug guten Schinken dort. Aber Nietzsche aß in Italien jeden Tag ein Scheibchen von dieser Wurst aus Thüringen - und damit verband sich natürlich eine Erinnerung. Man sucht nach diesem Geschmack, den man nicht verloren geben will, dem Geschmack der Kindheit - das hatte bei mir nichts zu tun mit der DDR.
SPIEGEL: Sie haben es nie bereut, aus der DDR weggegangen zu sein?
Schleef: Bereut? Nie in meinem ganzen Leben habe ich das bereut, nie, nie, nie. Ich hätte das jeden Tag zehnmal gemacht.
SPIEGEL: In Ihren Büchern beschreiben Sie Ihre Heimat im Südharz mit großer Zärtlichkeit. Zieht es Sie nicht dorthin zurück?
Schleef: Leben kann man dort nicht. Trotzdem ist die Erde da. Ich empfinde das als sehr schmerzhaft: weil es da so schön ist und weil ich da trotzdem nicht existieren kann.
SPIEGEL: Das geht nur an Ihrem Hauptwohnsitz im Berliner Westen?
Schleef: Ja, da ist man wenigstens völlig abgeschottet. Dort, wo ich wohne, gibt es nur viele Bäume und viele Krankenhäuser. Und auf den Straßen laufen die psychisch Kranken Patrouille, die nebenan in der Klinik ihre Medikamente eingetrichtert bekommen.
SPIEGEL: Herr Schleef, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Gespräch führten Redakteur Wolfgang Höbel und Mitarbeiter Georg Diez.
Von Wolfgang Höbel und Georg Diez

DER SPIEGEL 20/1998
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