10.08.1998

FERNSEHENPro Sieben ohne Ansagerinnen

Beim Umbau des eigenen Programms greift Pro Sieben zu radikalen Maßnahmen. So läßt Programmchef Jan Körbelin am 1. September die Ansagerinnen des TV-Kanals vom Bildschirm verschwinden. Bisher hielten die Münchner viel darauf, sich als einziger deutscher Privatsender eine solche persönliche Präsentation zu leisten. Nun aber setzen sie wie die Konkurrenten RTL und Sat 1 auf viele bunte Werbetrailer, um die Höhepunkte in eigener Sache anzukündigen. Die Informationen ließen sich so "dichter und emotionaler" vermitteln, erklärt ein Pro-Sieben-Sprecher, der Sender habe lange Zeit über diese Entscheidung diskutiert. Die Moderatoren rund um Silvia Laubenbacher sollen nun an anderen Stellen in dem Fernsehunternehmen arbeiten.

DER SPIEGEL 33/1998
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 33/1998
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

FERNSEHEN:
Pro Sieben ohne Ansagerinnen

  • Wegen Lohnstreitigkeit: Baggerfahrer demoliert Hotel
  • Angriff auf Tiertrainer: "Der Wal hat meinen Sohn aus Frust getötet"
  • Segeln: "Spindrift 2" bricht eigenen Äquator-Rekord
  • Boxkampf an Bord: Australischer Billigflieger muss umkehren