Die ARD-Verantwortlichen machen sich Gedanken, welche Sendungen für die neue Vorabendshow von Thomas Gottschalk Platz machen müssen. Es sei sicherzustellen, dass die neue Programmplanung nicht zu Lasten der Informationsangebote wie "Börse im Ersten" gehe, so die Meinung der Gremienvorsitzendenkonferenz, des obersten Aufsichtsgremiums des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes. Die Verpflichtung des Showmasters werde "kostenneutral" sein, heißt es in der ARD, sie werde aus den Erlösen der Werbetöchter der ARD-Anstalten finanziert. Eine Aufhängung bei den Werbetöchtern dürfe aber nicht dazu führen, so die Gremienvorsitzenden, dass die Sendung der Aufsicht entzogen werde.
DER SPIEGEL 40/2011
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