24.10.2011

BÜHNEN

Großes russisches Theater

Von Beyer, Susanne und Schepp, Matthias

Das Moskauer Bolschoi diente Zaren wie Kommunisten. Ende Oktober wird der symbolträchtige Prachtbau nach sechsjähriger Renovierung in altem Glanz wiedereröffnet. Die Versuche, das Haus auch künstlerisch zu modernisieren, stoßen auf Widerstand.

Im Russischen gibt es ein Wort, das sich kaum ins Deutsche übersetzen lässt: awos. Es bedeutet "vielleicht", "hoffentlich", aber eigentlich besagt awos, dass im Chaos des Daseins schon alles gutgehen wird. Und so ist die Stimmung auch in diesen Tagen im Bolschoi-Theater in Moskau.

Es ist eine der traditionsreichsten Bühnen Europas, berühmt für die Oper, berühmt vor allem für die Ballettkompanie, mit 200 Tänzern die größte der Welt. Das Theater war sechs Jahre lang geschlossen, die Tänzer und Sänger wichen auf eine Nebenbühne aus, während das Stammhaus für 570 Millionen Euro saniert wurde.

Und nun, kurz vor der Wiedereröffnung am Freitag dieser Woche - einem Spektakel, das live in Kinos weltweit, auf Arte und auch im Internet zu sehen sein wird -, kratzen kirgisische und usbekische Arbeiter mit flachen Messern Kleberreste von den Treppenstufen. Es riecht nach Farbe, im Kulissenlager, 20 Meter unter der Erde, dringt bei Regen noch Wasser durch die Decke. Auf einer Probebühne üben die Solotänzer für die große Gala.

"Bolschoi Teatr" heißt "Großes Theater". Das war das Bolschoi schon immer, seit es im Jahr 1776 gegründet worden ist. Und auch die Sanierung war großes Theater. Es ging nicht nur um die Rettung eines Gebäudes, nicht nur um den Erhalt eines nationalen Symbols, das die 100-Rubel-Scheine schmückt, sondern um die Auseinandersetzung mit der monumentalen Geschichte des russischen Riesenreichs. Genau genommen geht es um die Neudefinition dieser Geschichte.

Das Bolschoi ist immer eine Staatsbühne gewesen, die Bühne der Zaren, die Bühne der Sowjetunion und ihrer Führer, die ja auch nur die neuen Zaren waren.

Katharina die Große ließ ab 1776 das erste Bolschoi-Theater bauen. Es gab mehrere Brände, zuletzt im Jahr 1853. Und weil für die Inthronisierung des Zaren Alexander II. 1856 ein Theater gebraucht wurde, musste das Bolschoi rasch wiederaufgebaut werden - zu schnell für ein Haus auf sumpfigem Gelände. Der russisch-italienische Architekt Alberto Cavos, ein genialer Akustiker, achtete mehr auf den Klang als auf die Stabilität des Gebäudes. Bühne und Publikumsraum errichtete er in der Form eines riesigen Geigenkörpers, ein wunderbarer Resonanzraum.

Im Bolschoi trafen sich die Aristokraten, und als sie nach der Revolution 1917 ermordet oder verjagt worden waren, tagte hier die Kommunistische Partei. Nun sollte das Theater so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht werden. Um im Parkett Platz zu schaffen, bauten Arbeiter den Resonanzboden aus. Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg von einer Bombe getroffen worden war, wurde das Fundament mit Beton verstärkt. Die einmalige Akustik war zerstört.

Stalin aber liebte die russische Oper und kam durch einen unterirdischen Geheimgang ins Bolschoi. Die Sänger und Tänzer sahen ihn rechts von der Bühne in seiner Loge sitzen. Das Bolschoi war das offizielle Theater der kommunistischen Supermacht. Auf dem roten Vorhang prangten Hammer und Sichel.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion Anfang der neunziger Jahre entstanden um das Bolschoi herum Bars und Boutiquen, glitzernde Tempel des Kapitalismus. Die Wände des Bolschoi aber blieben grau, Hammer und Sichel prangten weiterhin auf dem Bühnenvorhang.

Doch das passte zum neuen Moskau, das zu einem Ort der Verwirrspiele geworden ist. Einerseits wird hier alles so prunkvoll gestaltet, wie es nur geht, andererseits sieht das Neue oft aus wie das Alte, vollgestopft mit unzähligen Reminiszenzen, selbst an finsterste Zeiten.

Die Russen, die Sieger des Zweiten Weltkriegs, den sie den "Großen Vaterländischen" nennen, stehen anders zu ihrer Historie als die Deutschen. Was auf den ersten Blick wie ein Schlussstrich aussieht, kann auch bloß die getarnte Fortsetzung von etwas sein.

Die Kostüme der Aeroflot-Stewardessen sind bestickt mit Hammer und Sichel, die Maschinen aber landen auf einem hochmodernen Moskauer Flughafen. Auf dem Dach des Kreml strahlt der rubinrote Stern des Kommunismus. Die Mumie des Revolutionsführers Lenin liegt immer noch im Mausoleum auf dem Roten Platz. Vor einem historischen Museum patrouilliert ein Wächter im Kostüm der Zarenzeit. Und dort in einer Unterführung posiert ein Stalin-Imitator für die Touristen.

Das Neue ist alt. Das Alte ist neu. Der Zar ist verschwunden, es lebe der Zar! Stalin ist tot, aber sein Anspruch auf Größe besteht weiter.

In diesem Geiste ist auch das Bolschoi saniert worden, mit allem Geld und allem Gold. An einer historisch-kritischen Rekonstruktion, die die Verwundung eines Gebäudes offenlegt, hatte hier offenbar niemand Interesse.

Das alte Bolschoi, das vor dem Umbau schwer beschädigt gewesen war, dessen Außenhaut und Inneneinrichtung aber bis auf kleine Veränderungen erhalten geblieben waren, sieht nun aus wie ein Neubau, zu schön, um wahr zu sein. Nur ein Wandstück im Treppenhaus blieb unverputzt und liegt hinter Glas, ansonsten ist alles verstörend sauber und perfekt.

Das goldene Wappen des letzten Zarengeschlechts, der Romanows, ist wieder freigelegt worden und wirkt, als wäre es immer genau so da gewesen. Aus den roten Wandbespannungen in den Nebenräumen des Zuschauersaals, aus denen vor Jahrzehnten das Symbol des Zaren herausgeschnitten und durch Blumenornamente ersetzt worden war, sind nun die Blumen herausgeschnitten und wieder durch das Symbol des Zaren ersetzt worden. Hammer und Sichel auf dem rot-goldenen Bühnenvorhang sind verschwunden. Der neue Vorhang zeigt den Doppeladler - das Wappen der heutigen Russischen Föderation.

Die Symbole sind austauschbar, aber das Selbstverständnis dieses Theaters ist gleich geblieben. Es geht um Strahlkraft.

Vielleicht brauchen die Räume nur ein bisschen Patina, nur ein, zwei raue Winter, um wieder eine Aura zu bekommen, die vermittelt, was dort einst geschah: wie Princess Diana in der Loge saß oder der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro oder US-Präsident Richard Nixon in den kältesten Zeiten des Kalten Kriegs.

Diejenigen aber, die den Umbau verantworten, sind jetzt erst einmal froh, dass alles überhaupt fertig geworden ist.

Die Akustik, so behauptet der Theaterdirektor Anatolij Ikssanow, habe die alte Schönheit wiedergewonnen.

Es war eine Renovierung in letzter Sekunde, 15 armdicke Risse durchzogen zuletzt die tragenden Wände des Hauses, denn das Fundament, das aus Hunderten Holzstützen bestand, war durch den im Untergrund fließenden Fluss Neglinka verfault. Nun haben die Ingenieure die Außenmauern mit dem felsigen Untergrund verbunden und das Gebäude stabilisiert. Und mit allen unter- und überirdischen Zusatzräumen hat sich die Quadratmeterzahl verdoppelt: 80 000 statt 40 000.

Wie immer bei Bauarbeiten wurde alles teurer als geplant. Dass aber allein die Kosten für die Projektierung des Umbaus um ein 16faches explodierten, hat auch damit zu tun, dass es zu einer "nicht zielgerichteten Verwendung der bereitgestellten Mittel" gekommen sei, wie der russische Rechnungshof beklagte, der das Wort "Unterschlagung" höflich umging.

Nicht die Theaterdirektion, sondern eine Abteilung im Kulturministerium war für die Renovierung zuständig. Und zuletzt, als sich die Kosten überschlugen, lag die Kontrolle beim Büro des russischen Präsidenten. Dieses Theater ist Staatsangelegenheit. Immer noch.

Das Bolschoi wird sich auf drei Bühnen präsentieren: auf der wiedereröffneten alten, auf der neugeschaffenen Kammerbühne im Untergeschoss und auf der im Theater nebenan, die seit 2005 als Ersatz für die alte dient.

Doch der Ruf des Hauses wird nicht abhängig sein von der Anzahl der Bühnen, nicht von den Blattgoldverzierungen im Innenraum, sondern davon, welche Geschichten hier erzählt werden, wie sie erzählt werden und welches künstlerische Niveau sie erreichen. Eine touristische Attraktion wird das Bolschoi immer sein - aber auch ein Theater von Weltrang?

Vor dieser Herausforderung steht das Bolschoi jetzt. Gut möglich, dass sie größer ist als die gesamte Renovierung.

Gennadij Janin, 43, erzählt von diesen Mühen. Er war der Chef des Ballettensembles, im Mai wurde er entlassen, seine Geschichte ist typisch.

Man trifft ihn in der Nähe des Bolschoi, im Vogue Café, einem Lieblingsplatz der Neureichen. Der Besitzer dieses Cafés kocht für den alten und bald wieder neuen russischen Präsidenten Wladimir Putin und ist mit drei Dutzend Luxusrestaurants so reich geworden, dass er das Anwesen des Modedesigners Gianni Versace am Comer See für über 35 Millionen Euro erwerben konnte.

Janin, der Ex-Ballettchef, kommt verspätet, die Straßen sind wieder einmal gesperrt, weil der russische Präsident durch die Stadt gefahren wird. "Wissen Sie, wie ich mich gefühlt habe, als ich die Verantwortung für all die Tänzer hatte?" Er hebt die Arme, als hätte er Zügel in der Hand: "Wie ein Kutscher, der mehrere Pferde lenken muss - und alle rasen in unterschiedliche Richtungen."

Heute ein Tänzer zu sein und Tänzer zu trainieren sei etwas völlig anderes als zu Zeiten der Sowjetunion. Früher habe sich die Schinderei gelohnt, da habe das Bolschoi den Tänzern die Welt eröffnet, sie verdienten auf Gastspielen so viel Geld, dass sie sich nach westlicher Mode kleiden konnten. Heute aber gebe es leichtere Wege zu finanziellem Glück, zum Ruhm.

Er tanzt zwar noch am Bolschoi, aber Ballettchef ist er nicht mehr, weil er Opfer einer Intrige geworden ist. Alle Bühnenkünstler wissen um die Macht des Verrats, aber so, wie sich im Bolschoi, in Moskau, in Russland so vieles geändert hat, hat sich auch die Erscheinungsweise der Intrige gewandelt.

Janin erinnert sich noch, wie er als junger Tänzer sein erstes Solo im Bolschoi zu bewältigen hatte, wie er dastand vor den prallgefüllten Reihen und wie auf einmal jemand laut aufstöhnte und damit die Zuschauer zum Lachen brachte. Auch das war, vermutet er, eine Intrige, eine der alten Zeit: "Ich habe einfach gegen das Lachen angetanzt und habe die Menschen zum Schweigen gebracht, zum Staunen." Aber gegen die Intrige im Frühjahr war er machtlos. Jemand hatte Fotos von ihm beim Sex mit Männern ins Internet gestellt und den Link an Tausende Adressen geschickt. Homosexualität ist in Russland immer noch verpönt. Die Gesellschaft ist extrem progressiv und extrem konservativ - gleichzeitig.

Früher waren es dankbare Gäste, die ins Bolschoi kamen, um die Tänzer zu bestaunen. Sie waren froh, ein paarmal in ihrem Leben Karten ergattert zu haben. Heute sind es Touristen, die diesen Programmpunkt auch noch abhaken wollen. Bald sollen es auch die echten Liebhaber sein, die Inszenierungen hier mit denen in Paris vergleichen. Mit der "Schwanensee"-Seligkeit, auf die das Bolschoi bisher setzte, wird das kaum gelingen.

An allen Theatern Europas sind Experimente erwünscht und umstritten, doch in Russland gehen Neuerungen an die Substanz des Selbstverständnisses. Zu lange waren die Künste vom Sozialistischen Realismus dominiert, Experimente galten als "dekadent" und "westlich", gewollt war die Tradition: die russische Oper, das klassische Ballett. Doch das wird sich ändern im Bolschoi. Theaterdirektor Anatolij Ikssanow sagt: "Theater ist kein Museum, sondern ein lebendiges Wesen." Er kündigt Neuerungen an. Aber bereits bei den wenigen modernen Inszenierungen der vergangenen Jahre titelten Moskauer Zeitungen: "Skandal!"

Im Jahr 2006 inszenierte der junge russische Opernregisseur Dmitrij Tschernjakow Peter Tschaikowskis Oper "Eugen Onegin", die auf dem berühmten Versroman von Alexander Puschkin basiert. Sie wurde im Jahr 1881 erstmals im Bolschoi aufgeführt und seitdem dort immer wieder gespielt.

Die Oper gilt als eines der typischen Kunstwerke Russlands. Tschernjakow aber brachte eine modernisierte Variante des "Onegin" auf die Ersatzbühne des Bolschoi und verzichtete auf eine Schlüsselszene: das Duell. Ein "Onegin" ohne Duell?

Vor allem eine Person war empört: Galina Wischnewskaja. Sie war 22 Jahre lang, von 1952 bis 1974, die Primadonna assoluta des Bolschoi, als Sopranistin weltberühmt. Außerdem ist sie die Witwe des 2007 verstorbenen Mstislaw Rostropowitsch, der als einer der bedeutendsten Cellisten aller Zeiten gilt.

Wischnewskaja hatte den neuen "Onegin" gesehen, wütend das Theater verlassen und einen offenen Brief aufgesetzt: Nie wieder werde sie einen Fuß ins Bolschoi setzen.

Galina Wischnewskaja leitet heute ein Gesangsinstitut, das ihr vor ein paar Jahren von reichen Gönnern gebaut worden ist - im Stil des Neoklassizismus. Dort sitzt die 84-Jährige in einem der Übungsräume auf einem Ledersessel, auf den alten Fotos hinter ihr sieht sie aus wie die junge Liz Taylor. Sie trägt die Haare noch schwarz, die hellen Augen blicken freundlich, sie kann wunderbar erzählen, von ihren Anfangsjahren im Bolschoi, dass sie froh war, als Stalin 1953 starb und sie nicht mehr vor ihm singen musste, wie sie Rostropowitsch kennenlernte und ihn vier Tage nach dem ersten Treffen heiratete, wie sie sich dann beide mit Alexander Solschenizyn anfreundeten und ihm auf ihrer Datscha fünf Jahre lang Unterschlupf gewährten, wie sie Anfang der siebziger Jahre genug hatten von den Repressionen und in den Westen gingen, wie sie 1990 zurückkamen und unter Jubel im Bolschoi empfangen wurden.

Und wenn man sie fragt, was für sie, die zwar Staatskünstlerin, aber auch Dissidentin gewesen ist, nun dagegen spreche, Opern moderner zu zeigen, antwortet sie: "Ich weiß nicht, warum das nötig ist, in das Werk von Genies einzugreifen. Tschaikowski wusste, was er tat, Puschkin auch."

Unerschütterlich wirkt sie in ihrer Ablehnung. Es hat keinen Zweck zu diskutieren. Galina Wischnewskaja hat eigene Erfahrungen mit der Kunst, und das ist zu sehen, wenn sie unterrichtet. Eine ihrer Schülerinnen kommt in den Raum. Sie möchte die Arie der Olga aus "Eugen Onegin" üben. Sie klappt ihre Noten auf und beginnt zu singen. Die Diva schließt die Augen, irgendwann beginnt sie selbst zu singen. Sie verwandelt sich in die Olga und zeigt damit, dass ihr Kategorien wie Sozialistischer Realismus oder Moderne egal sind. Für sie ist Kunst nicht vereinnahmbar. Wischnewskaja misstraut heute den Modernisierern, weil sie zuvor auch jenen misstraute, die die Kunst in ihrem Sinne nutzen wollten: den Kommunisten. Traditionalismus bedeutet für sie, die Unantastbarkeit der Künste zu verteidigen.

Wer aber ist dieser junge Opernerneuerer, der mit seinem "Onegin" den Wendepunkt in der Aufführungspraxis des Bolschoi-Theaters herbeigeführt hat? Dmitrij Tschernjakow wird auch die Eröffnungsgala inszenieren und die erste große Opernpremiere nach der Eröffnung: "Ruslan und Ljudmila" am 2. November. Dass ausgerechnet er diese Aufträge bekommen hat, ist ein Zeichen: Er ist die Zukunft.

Tschernjakow ist 41 Jahre alt, jung für einen Regisseur seines Rangs, der auch an der Bayerischen Staatsoper und der Staatsoper Unter den Linden in Berlin inszeniert hat. 1982, im Alter von zwölf Jahren, war er das erste Mal im Bolschoi, mit seiner Mutter. "Moskau war grau", sagt er. "Hier, in diesem Theater, eröffnete sich eine Märchenwelt." Natürlich war es ein "Eugen Onegin", den er sah, in einer Inszenierung, die damals schon seit knapp 40 Jahren unverändert gespielt worden war.

Wenn man ihn anspricht auf seine Gegner, sagt er: "Wann hört das endlich auf?" Das sei alles ein Missverständnis. Er mache gar kein Regietheater wie viele Kollegen im Westen. "Es geht doch gar nicht um den Regisseur und was der will oder darum, Stücke moderner zu machen. Ich möchte, dass sie wahrhaftiger werden." Ihn interessiere die Psychologie der Figuren, so wie sie im Notentext angelegt sei. Das, was er nicht mehr will, ist das reine Ausstattungstheater, wie lange im Bolschoi üblich: Pelzmützen im "Onegin" und eine Schneelandschaft.

Über seine Pläne für die Eröffnungsgala spricht er nicht. Trotzdem ist schon durchgesickert, dass nur russische Opern vorkommen werden. Tschernjakow ist ein Patriot, so wie es sich für einen Moskauer gehört. Patriotismus trotz allem. Und keine Schlussstriche.

Tschernjakow wird bei der Eröffnungsgala nervös hinter der Bühne herumtigern und hoffen, dass den Leuten gefällt, wie er die Dinge darstellt.

Galina Wischnewskaja ist natürlich auch eingeladen . Und sie wird, trotz aller Schwüre, kommen. "Aber wenn es mir nicht gefällt", sagt sie und hebt ihren Zeigefinger, "dann gehe ich in der Pause."


DER SPIEGEL 43/2011
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