21.11.2011

SPIEGEL-GESPRÄCH„Ich sollte mich schämen“

Der chinesische Künstler Ai Weiwei spricht über die Veränderungen in seinem Leben seit der Freilassung im Juni und zeigt sich bewegt und überrascht angesichts einer neuen Protestkultur im Land.
SPIEGEL: Herr Ai, vergangene Woche haben Sie 970 000 Euro auf ein Bankkonto der chinesischen Steuerbehörden eingezahlt. Sie selbst sehen das als eine Art Kaution, werden die Behörden es als Schuldeingeständnis werten?
Ai: Ich kann nicht für sie sprechen. Aber ich kann viel darüber erzählen, wie sehr mich Finanzamt und Polizei unter Druck gesetzt haben. Sie wollten unbedingt, dass wir zahlen. Sie haben nicht aufgehört damit, sie sagten: Zahl, du solltest verstehen, warum. Aber sie haben mir nie gesagt, was ich verstehen sollte.
SPIEGEL: Also haben Sie gezahlt. Hat die andere Seite damit gewonnen?
Ai: Wir hatten keine Wahl. Sie sagten mir, wenn du nicht zahlst, bringen wir deinen Fall vor das Amt für öffentliche Sicherheit. Dann hast du eine Strafanzeige am Hals. Laut Gesetz muss man erst zahlen, dann kann man Widerspruch einlegen.
SPIEGEL: Hat man Ihnen je einen Beweis für Ihre angebliche Steuerhinterziehung vorgelegt?
Ai: Nein, das alles ist lächerlich. Es gibt nur einen Grund, warum sie mich eingesperrt haben: weil ich mich in die Politik eingemischt und die Obrigkeit kritisiert habe. Erst später wurde mein angebliches Steuerproblem zum Vorwand für die Inhaftierung. Sie selbst haben mit mir nie
darüber gesprochen. Ich will die Intelligenz dieser Leute nicht unterschätzen, aber was sie gemacht haben, war einfach dumm. Denn, das ist die Ironie, sie haben mir ja sogar geholfen. Sie haben mir die Möglichkeit gegeben, allen zu erklären, was mit diesem System hier passiert, und mir eine Plattform gegeben.
SPIEGEL: Hat ein Einspruch gegen die Steuerforderungen, wie Sie ihn vorhaben, irgendeine Aussicht auf Erfolg?
Ai: So gut wie keine. China diskutiert nie Fälle, die etwas mit Politik zu tun haben. Sie geben immer andere Straftaten vor, um Leute strafrechtlich zu verfolgen. Das ist seit der Kulturrevolution so. Aber es gibt eine tödliche Waffe gegen eine solche totalitäre Gesellschaft: Offenheit. Deshalb gehen wir in meinem Fall mit allem sehr offen im Internet um. Wir informieren die Menschen über jedes Detail, über jede noch so kleine Entwicklung. Wenn alles draußen ist, kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Wir führen das Verfahren außerhalb des Gerichts. Das ist fair, das ist gerecht, so funktioniert eine Zivilgesellschaft. Anderenfalls wäre es eine bösartige Gesellschaft, eine, in der alles versteckt läuft.
SPIEGEL: Die Chinesen zeigen Ihnen in beeindruckender Weise ihre Solidarität und spenden Ihnen Geld. Viele schicken dabei auch persönliche Botschaften, gibt es welche, die Sie besonders berührt haben?
Ai: Es waren Tausende bewegende Botschaften. Ein Blogger sagte: Weiwei - wir wissen, wer du bist, unser Geld ist unser Stimmzettel für dich. Ein anderer sagte: Herr Ai, ich bin 13 Jahre alt, und dies ist der Beweis, dass sie uns niemals besiegen können. Andere haben Geld von ihrem ersten Lohn gespendet. Wieder andere schrieben: Dies ist ein Teil meiner Rente - nimm ihn. Oder: Dies ist das Geld für mein nächstes Paar Schuhe - nimm es. Es war enorm wichtig für mich, das zu sehen und zu hören. Wenn du ein Blog schreibst, merkst du normalerweise nichts von der Wärme der Menschen, ihrem Humor, ihrer Fürsorge, ihrer Großherzigkeit. Du marschierst durch einen dunklen Tunnel, und du fühlst dich allein.
SPIEGEL: Haben Sie die Chinesen unterschätzt?
Ai: Ja, das habe ich. Ich sollte mich schämen. In der jüngeren Geschichte waren die Chinesen wie verstreute Sandkörnchen, nie eng beieinander. Aber nun haben wir das Internet. Man muss nicht mehr physisch zusammenkommen, du kannst individuell sein, deine eigenen Werte haben und dich trotzdem mit anderen für eine Sache zusammenschließen. Es gibt nichts Mächtigeres als das. Im Internet kennen die Menschen einander nicht, sie haben keine gemeinsamen Führer, oft nicht einmal ein gemeinsames politisches Ziel. Aber sie können für eine spezielle Sache zusammenkommen. Das ist ein Wunder, so etwas hat es bislang noch nie gegeben. Ohne das Netz wäre ich heute nicht Ai Weiwei. Ich wäre nur ein Künstler, irgendwo, der seine Ausstellungen macht.
SPIEGEL: Es ist sehr ungewöhnlich, dass Menschen in China öffentlich Regierungskritiker unterstützen - warum trauen sie sich das jetzt?
Ai: Wo immer es Ungerechtigkeiten gibt, gibt es auch Spannungen. In China ist es sehr schwer, seinen Ärger herauszulassen, es sei denn, man verbrennt sich oder springt von einer Brücke. In einer Gesellschaft ohne freie Presse ist es sehr schwierig für Opfer, beachtet zu werden. Nehmen wir ein Beispiel von gestern: Ich hatte CNN ein Telefoninterview gegeben, da wurde der Sender plötzlich für ein paar Minuten abgeschaltet. Ich habe zum ersten Mal erlebt, dass mein Fernseher vollkommen tot war. Und dann dachte ich, o mein Gott, das ist meinetwegen, das ist total verrückt. Welche Nation würde so etwas tun? Vielleicht Kuba, Nordkorea, China. Aber was wollen die erreichen, wovor haben die solche Angst?
SPIEGEL: Was ist Ihre Erklärung, was macht Sie so gefährlich für die Regierung?
Ai: Die Wahrheit ist die größte Gefahr für diese Art von Systemen. Und ich kämpfe für die Wahrheit. Nach 60 Jahren an der Macht werden sie wieder zu einer Untergrundpartei, zu einer Geheimorganisation. Niemals diskutieren sie offen. Sie beantworten keine Fragen. Sie geben nur Befehle, meistens geheime Befehle. Aber das passt nicht zu ihrer Position, zu ihrer Macht. Sie haben eine Partei mit 80 Millionen Mitgliedern. Sie kontrollieren diese Nation. China ist die kommende Supermacht. Warum also sind sie so scheu? Warum reden sie nicht offen? Das ist die eigentliche Frage, aber niemand kann sie beantworten.
SPIEGEL: Aber warum hat die chinesische Führung ausgerechnet Sie zu einem Hauptgegner erklärt?
Ai: Ich frage mich das oft selbst. Wie bin ich zum Staatsfeind Nummer eins geworden? Während meiner Haft haben auch sie mich das gefragt: "Ai Weiwei, was ist der Grund dafür, dass du so wurdest?" Meine Antwort darauf ist: Erstens, ich weigere mich zu vergessen, was passiert ist. Meine Eltern, meine Familie, ihre und meine Generation, wir alle haben einen hohen Preis im Kampf um die Freiheit des Wortes bezahlt. Viele sind aufgrund eines einzigen Satzes, eines einzigen Wortes gestorben. Jemand muss dafür die Verantwortung übernehmen. Wenn eine Nation sich nicht ihrer Vergangenheit stellt, hat sie keine Zukunft. Ich begann nachzufragen: Über 5000 tote Schüler nach dem Erdbeben von Sichuan - wer waren sie? An die 60 Menschen, die bei dem Feuer in dem Hochhaus in Shanghai starben - wer waren sie? Ich sagte ihnen, kommt schon, beantwortet nur diese Fragen. Als Künstler weiß ich, wie man mit Details umgeht, wie man sie in eine Sprache umsetzt, die die Leute verstehen. Und sie wissen, was für eine starke Macht das Internet ist, das muss unerträglich für sie sein.
SPIEGEL: Ihr Microblog auf Sina Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, wurde zunächst blockiert und dann wieder freigegeben …
Ai: Es wurde einfach unter einem anderen Namen weitergeführt, aber wir hatten sofort wieder 50 000 Anhänger, unsere Hardcore-Fans. Sina Weibo erlaubte mir, das Blog drei Tage lang stehenzulassen. Das war der Moment, in dem wir unsere Kontoverbindung angaben. Ich bin mir sicher, dass Sina Weibo das wusste, aber anscheinend wollte es niemand löschen, es sei denn, es wäre eine eindeutige Order von ganz oben gekommen.
SPIEGEL: Ist Sina Weibo, das staatlich tolerierte Microblog, zur Plattform für eine wachsende demokratische Bewegung in China geworden?
Ai: Nur weil es keine Alternative gibt. China wollte nicht seine technologische Spitzenposition verlieren, so kam die Idee von Sina Weibo auf. Es war der Versuch, mit Twitter zu konkurrieren. Aber Sina Weibo hat keine Seele, hat nicht die freie Meinungsäußerung zum Ziel. Ich glaube, mittlerweile bedauert die Regierung, das je zugelassen zu haben. Aber jetzt können sie es nicht mehr schließen, das wäre selbstmörderisch.
SPIEGEL: Warum macht Ihnen nun die Regierung erneut das Leben schwer, ist das die Revanche dafür, dass Sie nicht still blieben?
Ai: Ich kenne deren Absichten nicht. Ich nehme an, sie wollen das einfach zu einem Ende bringen. Und sie wollen nicht ihr Gesicht verlieren.
SPIEGEL: Haben die vergangenen Monate dazu geführt, dass Sie sich Ihrer Heimat China enger verbunden fühlen als zuvor? Oder weiter denn je von ihr entfernt?
Ai: Die vielen jungen Leute, die mich unterstützen, beeindrucken mich. Wenn ich auf der Straße bin, in ein Restaurant gehe, kommen sie auf mich zu und fragen: "Können wir ein Foto mit Ihnen machen? Können wir ein Autogramm haben?" Sie wollen, dass ich meinen Namen auf ihre Armani- und Prada-Geldbörsen schreibe. Andere Menschen zeigen mir Fotos, von ihrer toten Tochter zum Beispiel, und fragen, ob ich ihnen helfen kann. Aber ich kann ihnen nicht helfen, ich kann sie nur moralisch unterstützen. Für etwas anderes lässt unsere Gesellschaft keinen Platz.
SPIEGEL: Ist das Ziel der Regierung, dass Sie China verlassen?
Ai: Ich habe keine Ahnung. Wollen die, dass ich bleibe, dass ich gehe? Dass ich mich aufhänge, mich selbst umbringe? Was wollen sie?
SPIEGEL: Sie wollen einen Ai Weiwei, der schweigt…
Ai: Das allerdings ist sicher, sie wollen nicht, dass ich rede.
SPIEGEL: Werden Sie in China bleiben?
Ai: Das ist eine schwierige Frage. Aber egal, wo ich bin, China wird immer in mir bleiben. Ich weiß nicht, wie weit ich auf diesem Weg noch gehen kann und wann die Grenze erreicht sein wird.
SPIEGEL: Hat die Erfahrung der vergangenen Monate Ihre Kunst verändert?
Ai: Meine Definition von Kunst ist immer dieselbe geblieben. Kunst ist für mich freie Meinungsäußerung, eine neue Art zu kommunizieren. Es geht nicht darum, in Museen auszustellen, Dinge an die Wand zu hängen. Kunst sollte in den Herzen der Menschen leben. Und normale Leute sollten sie genauso verstehen können wie jeder andere. Kunst ist keine Angelegenheit für Eliten. Im Übrigen lassen sich Kunst und Politik nicht voneinander trennen, nirgendwo. Schon allein die Absicht, beides voneinander trennen zu wollen, ist politisch. Aber ich kenne durchaus schamlose Leute, die grundlegende Werte aufgegeben haben. Wenn ich diese Art von Kunst sehe, schäme ich mich. In China wird Kunst oft als Dekoration behandelt. Es sieht aus wie Kunst, es verkauft sich wie Kunst, aber tatsächlich handelt es sich um ein Stück Scheiße.
SPIEGEL: Menschenrechtsorganisationen sehen im Umgang des Regimes mit Ihnen sowie mit Aktivisten in diesem Frühjahr die härtesten Repressionen seit Jahren. Wenn Sie auf die vergangenen 15 Jahre blicken, gab es dennoch Fortschritte in der chinesischen Zivilgesellschaft?
Ai: Ja, große. Das liegt auch wieder an der technologischen Entwicklung. China will der Welt zeigen: Wir gehören zu euch. Mit den Olympischen Spielen und der Expo wollten sie demonstrieren, wir sind auch nicht anders als ihr. Sie wollen von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert werden. Aber westliche Werte wie Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit der Justiz würden sie nie anerkennen. Trotzdem, die junge Generation ist sehr reich geworden in den vergangenen Jahren, die Chinesen haben gelernt, mit Wettbewerb umzugehen, sie haben eine Menge vom Westen übernommen. China ist schon viel vernünftiger geworden. Sie haben mich 81 Tage lang festgehalten, aber mich nicht getötet. Sie haben mir ganz klar gesagt: "Zu Zeiten der Kulturrevolution hätten wir dich schon hundertmal umgebracht. Schau, wie wir uns verbessert haben." Ich habe geantwortet: "Danke. Ihr habt euch zwar verbessert, aber nicht, weil ihr es wirklich wollt, sondern weil ihr anders nicht überleben könnt."
SPIEGEL: Glauben Sie, die Chinesen sind selbstbewusster geworden?
Ai: O ja, sie kämpfen um ihre Rechte, ohne zu wissen, wie das genau geht, sie haben das ja nie gelernt. Aber wenn ihre Mutter im Krankenhaus nicht behandelt wird, wenn ihre Kinder Nierensteine von verseuchtem Milchpulver bekommen, wenn Kinder bei einem Erdbeben von der einstürzenden Schule erdrückt werden, wenn Häuser absichtlich zerstört werden, dann fangen sie an, sich zu wehren.
SPIEGEL: Wer in China führt den Kampf für Menschenrechte an?
Ai: Es gibt zwei Gruppen. Die Anwälte, weil sie mit kritischen Fällen zu tun haben. Nur wenige trauen sich aber zu sagen, das hier ist jetzt zu viel, die Verantwortlichen missbrauchen ihre Macht. Liu Xiaoyuan ist einer von ihnen. Die Polizei hat ihm während meiner Inhaftierung verboten, für mich zu sprechen. Ihm wurde die Anwaltslizenz entzogen. Jetzt muss er sein Geld als Versicherungsmakler verdienen. Sie haben ihn ausgezogen, ihn getreten, ihn beleidigt, ihm gedroht, seine Familie, sein Leben zu zerstören. Selbst ein Mann wie er kann das nicht aushalten. Das ist die übliche Vorgehensweise gegenüber Anwälten: Sie werden geschlagen, bedroht, verfolgt. Aber wenn in einer Zivilgesellschaft niemand das Recht schützt, was für eine Gesellschaft ist das dann?
SPIEGEL: Und die zweite Gruppe?
Ai: Das klingt vielleicht lustig, aber es sind die IT-Leute, die ihre Zeit damit verbracht haben, Computer zu verstehen. Sie sind frustriert, weil Facebook, Twitter und YouTube gesperrt sind. Sie, und nicht die sogenannten Intellektuellen, nehmen früher wahr, wie erschreckend die Situation ist. Am schlimmsten sind Künstler: egoistisch und egozentrisch, es ist ihnen egal, was passiert.
SPIEGEL: Auch die Angehörigen von Dissidenten leiden, Liu Xia, Liu Xiaobos Frau, steht unter Hausarrest. Wie geht es Ihrer Mutter und Ihrer Frau?
Ai: Sie leiden irrsinnig, aber halten zu mir. Meine Mutter ist während meiner Haft sehr gealtert, hört jetzt schlecht und hat Bluthochdruck. Indem sie einfach jemanden verschwinden lassen und der Familie überhaupt nichts sagen, bringen sie die Angehörigen zur Verzweiflung, manchmal sogar an den Rand des Todes. Man kann sich diesen Schmerz kaum vorstellen, wenn ein Mensch verschwindet. Was ist das für eine Gesellschaft, die so etwas tut? Wieso fällt es dieser Gesellschaft so schwer, zu mir zu stehen? Das ist im Übrigen der Grund, warum ich so viel Unterstützung erfahre, nicht, weil ich so schön oder liebenswert wäre. Sondern weil die Leute spüren, dieser Kerl kämpft auch für uns.
SPIEGEL: Gibt es bestimmte Momente am Tag, wo die Erinnerungen an Ihre Zeit in Haft wiederkommen?
Ai: Jede Sekunde. Ich werde diese Zeit nie vergessen, nie aus meinem Gedächtnis löschen können, sie hat eine Narbe hinterlassen.
SPIEGEL: Wenn diese Erfahrung ein Kunstwerk wäre, wie sähe es aus?
Ai: Ein großes Nichts. Das Gefängnis ist ein Nichts, ein absolutes Nichts.
SPIEGEL: Wie gehen Sie mit Ihrem Zorn um, wie könnten Sie ihn loswerden?
Ai: Das Leben ist Kunst. Kunst ist das Leben. Ich trenne das nicht. Ich empfinde genauso viel Freude wie Wut.
SPIEGEL: Und was macht Sie glücklich?
Ai: Dem Regen zuzuschauen. Und den Blättern, die von den Bäumen fallen.
SPIEGEL: Herr Ai, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Regimekritiker Ai Weiwei

hat in den vergangenen Tagen noch einmal alles durchlebt: Triumph und Niederlage, Macht und Ohnmacht. Da waren die Behörden, die ihn mit einer Steuerforderung von umgerechnet 1,7 Millionen Euro unter Druck setzten und für deren Zahlung ein Ultimatum stellten. Da waren Tausende Chinesen, die ihm ihre Unterstützung zeigten und Geld überwiesen: Innerhalb weniger Tage ging gut eine Million Euro bei ihm ein. Am vorigen Dienstag zahlte Ai schließlich einen Betrag in der Höhe von 970000 Euro ein – die Voraussetzung, um offiziell Einspruch gegen die Forderungen der Steuerbehörden einlegen zu können. Denn Ai Weiwei, 54, betont, dass er nicht der Vertreter der Firma Beijing Fake Cultural Development Ltd. sei, die auf den Namen seiner Frau einge tragen ist. Seit Ais Freilassung nach 81 Tagen Haft stand der SPIEGEL immer wieder in Kontakt mit dem Künstler, vergangene Woche konnte er Ai, dem die chinesischen Behörden nun auch noch die Verbreitung pornografischer Bilder vorwerfen, befragen.
Das Gespräch führte die Redakteurin Sandra Schulz.
Von Sandra Schulz

DER SPIEGEL 47/2011
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