28.11.2011

BOXEN

Hausverbot bei den Klitschkos

Um sich Konkurrenten vom Leib zu halten, setzen die Box-Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko nicht immer nur ihre Fäuste ein. Das deutsche Management der ukrainischen Brüder hat nach Ahmet Öner, dem Chef des Profistalls Arena Sports-Promotion, nun auch dessen Geschäftsführer Malte Müller-Michaelis ein Hausverbot für alle Kämpfe der Champions erteilt. Auch ist es beiden Männern untersagt, das Trainingscamp von Wladimir Klitschko zu besuchen, der sich im Hotel Stanglwirt im österreichischen Going auf seinen WM-Kampf am 10. Dezember gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck vorbereitet hat. Bei Arena ist man erstaunt über die Maßnahme. Zwei Kämpfer des Hamburger Boxstalls, die Schwergewichtler Konstantin Airich und Darnell Wilson, standen Wladimir Klitschko zuletzt in Tirol als Sparringspartner zur Verfügung. "Die ganze Nummer ist albern und unkollegial", sagt Müller-Michaelis. Hintergrund für das Hausverbot ist ein Streit zwischen dem Klitschko-Manager Bernd Bönte und Arena-Chef Öner. Bönte wirft dem türkischen Impresario vor, ihn vor Jahren einmal tätlich angegriffen zu haben.


DER SPIEGEL 48/2011
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