23.12.2011

KONJUNKTUR

Europas Musterknabe

Von Elger, Katrin; Hawranek, Dietmar; Hesse, Martin; Reiermann, Christian

Euro-Krise, Dümpel-Wachstum in den USA, Abschwächung in China: Die Risiken für die Weltwirtschaft nehmen zu. Doch den meisten deutschen Unternehmen geht es gut - aber wie lange noch?

Christine Lagarde, 55, tat das, was sie am liebsten tut, seit sie auf dem Chefsessel des Internationalen Währungsfonds (IWF) Platz genommen hat: Sie stimmte ihr Klagelied über den Zustand der Weltwirtschaft in tiefstem Moll an.

Die Aussichten für die globale Konjunktur seien "ziemlich düster", sagte die Französin. Stemme sich die Staatengemeinschaft nicht entschlossen gegen den Abwärtstrend, drohe eine große Depression wie zu Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. "Es gibt auf der Welt keine Volkswirtschaft, die immun ist gegen die Krise", so Lagarde.

Das stimmt. Aber es gibt Länder, die sich allen weltweiten Schwierigkeiten zum Trotz wackerer schlagen als andere. Und dazu gehört Deutschland, ausgerechnet das Kernland in der Mitte der Euro-Zone, die Lagarde als Ursache für die gegenwärtigen Probleme ausgemacht hat.

Für das nächste Jahr weisen die meisten Frühindikatoren und Kennziffern in Deutschland nach oben. Löhne und Gehälter sollen 2012 steigen, genauso wie die Zahl der Arbeitsplätze. Die Exporte wachsen weiter, ebenso wie die Binnennachfrage.

Optimismus macht sich breit in Unternehmen und bei den Verbrauchern. Der Ifo-Index, der die Stimmung in den Unternehmen misst, steigt seit zwei Monaten wieder, der GfK-Konsumklimaindex legte im Dezember ebenfalls zu. Es scheint, als ignorierten die Deutschen sämtliche Krisenszenarien.

Schon im abgelaufenen Jahr zeigte sich die deutsche Wirtschaft gegen weltwirtschaftliche Turbulenzen rund um Euro-Krise, Wachstumsabschwächung in China und Dümpel-Aufschwung in Amerika erstaunlich resistent. Um rund drei Prozent legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr zu, viel mehr als in den Nachbarländern oder den USA, viel mehr vor allem als in den krisengeplagten Randstaaten der Währungsunion.

Die deutsche Wirtschaft ist auf Rekordjagd: Für mehr als eine Billion Euro führten heimische Unternehmen in diesem Jahr Waren aus, so viel wie nie zuvor. Auch die Zahl der Beschäftigten liegt mit 41,6 Millionen so hoch wie nie.

Dass es ausgerechnet Deutschland, das eine freizügigere Finanzierung der europäischen Krisenstaaten durch die Europäische Zentralbank bislang blockiert, selbst so gut geht, macht das Land nicht beliebter bei seinen Nachbarn. Manche scheinen nur darauf zu warten, dass auch der Musterknabe Europas spürt, was eine Krise bedeutet.

Tatsächlich stellt sich die Frage, wie lange noch die exportlastige Wirtschaft Deutschlands sich dem Abwärtssog, der in vielen Weltregionen spürbar wird, entziehen kann. Überall schaltet die Wirtschaft einen Gang zurück, nicht nur in den USA und China, sondern vor allem auch in den schuldengeplagten Ländern der Euro-Zone, der Hauptkundschaft deutscher Unternehmen. In ihnen drücken Sparprogramme aufs Wachstum.

Spurlos geht dies auch an den Deutschen nicht vorbei. Von Woche zu Wochen dimmen Wirtschaftsforschungsinstitute und Bankenvolkswirte ihre Prognosen herunter. Immerhin: Auch im kommenden Jahr soll die deutsche Wirtschaft noch wachsen, wenn auch mit niedrigerer Rate. Jüngste Prognosen rangieren zwischen 0,3 und 0,6 Prozent (siehe Grafik).

Mit dem Rückfall auf dieses bescheidene Niveau ist Deutschland aber zumindest im europäischen Vergleich noch gut bedient. Andere Länder, etwa Frankreich, stehen an der Schwelle zur Rezession, die südlichen Krisenstaaten stecken schon mittendrin.

Dass Deutschland dem Abwärtstrend trotzt, verdankt es vor allem seinen leistungsstarken Vorzeigebranchen. So rechnet die Elektroindustrie auch 2012 mit glänzenden Geschäften. Der Branchenverband ZVEI erwartet ein Wachstum von fünf Prozent und Umsätze von 190 Milliarden Euro. "Wir haben ein hervorragendes Geschäftsjahr hinter uns und ein Rekordjahr vor uns", sagt ZVEI-Geschäftsführer Klaus Mittelbach.

Der Maschinenbau strotzt ebenfalls vor Selbstbewusstsein. Hans-Jochen Beilke, Chef des Unternehmens Ebm-Papst, ist äußerst zufrieden. Er freut sich über energiesparende Kühlschränke in Rom oder geräuschlose Dunstabzugshauben in Peking. Viele dieser Geräte arbeiten mit einem Gebläse, das seine Angestellten im schwäbischen Mulfingen hergestellt haben. "Das vergangene Jahr ist richtig gut gelaufen", sagt Beilke, "und auch für 2012 sind wir optimistisch."

Der Branchenverband VDMA prognostiziert für seine Mitglieder ein Wachstum von vier Prozent. "Die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau ist derzeit gut", sagt Chefvolkswirt Ralph Wiechers, "auch wenn es klare Signale für eine nachlassende Nachfrage gibt." Im laufenden Jahr konnte die Branche ein Produktionswachstum von 14 Prozent verbuchen. Dass die Schätzung für 2012 wesentlich moderater ausfalle, sei "kein Anzeichen für eine Krise". "Nach dem Produktionseinbruch vor einigen Jahren kamen viele Hersteller aus dem tiefen Tal. Sie hatten viel aufzuholen", sagt Wiechers. "Weniger hohe Veränderungsraten entsprechen eher der Normalität."

Die deutschen Autohersteller BMW, Daimler und Audi mussten wegen der guten Auftragslage sogar die üblichen Werkferien rund um die Weihnachtstage verkürzen. Die Fabriken laufen auf Hochtouren.

Doch das ist nur die Momentaufnahme. "Was 2012 auf uns zukommt", sagt BMW-Chef Norbert Reithofer, "wissen wir nicht genau." Der Vorstand von BMW bereitete seinen Aufsichtsrat deshalb schon auf einen möglichen Einbruch des Geschäfts vor. Reithofer präsentierte den Kontrolleuren auf der letzten Sitzung des Jahres drei Szenarien: Was geschieht, wenn bei BMW 2012 der Absatz um 60 000, um 100 000 oder um 200 000 Fahrzeuge sinkt? Die Antwort: nicht viel. Eine solche Krise wäre für BMW keine Krise.

Der Münchner Autobauer könnte einen möglichen Verkaufsrückgang leicht abfedern. Dank vieler Sonderschichten sind die Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter gut gefüllt. Muss die Produktion heruntergefahren werden, kann die Belegschaft Überstunden abbummeln. Mit Eigenkapital und Liquidität ist BMW deutlich besser ausgestattet als 2008, als nach der Lehman-Pleite der Absatz einbrach. Reithofer sagt: "Wir sind vorbereitet."

Eine ernste Gefahr für sein Unternehmen sieht der BMW-Chef ebenso wenig wie seine Kollegen Dieter Zetsche für Daimler und Martin Winterkorn für VW. Die Autobosse gehen davon aus, dass der Verkauf in Europa zurückgeht. Aber die drei deutschen Hersteller hoffen, dass sie dies weitgehend durch steigende Absatzzahlen in den USA, China, Indien, Russland und Brasilien ausgleichen können. "Es gibt keinen Anlass, von einem Krisenszenario auszugehen", sagt Daimler-Boss Zetsche.

Mit Zuversicht und Selbstvertrauen gehen auch kleine und mittlere Unternehmen, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, ins neue Jahr. "Der Mittelstand beurteilt seine wirtschaftliche Lage weiterhin außergewöhnlich gut", heißt es in einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt, die meisten Unternehmen mit ihrer Auslastung zufrieden. 44 Prozent bewerteten ihre wirtschaftliche Lage mit "gut", nur 9 Prozent mit "schlecht". "Die unruhigen Entwicklungen an den Börsen sowie die Staatsschuldenkrise spiegeln sich mithin nicht in der geschäftlichen Realität weiter Teile des Mittelstandes wider", heißt es in der Expertise.

23 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen erwarten 2012 sogar noch bessere Geschäfte als dieses Jahr, nur 16 Prozent rechnen mit schlechteren. Entsprechend fällt die Investitionsneigung aus. 26 Prozent der Mittelständler wollen nächstes Jahr mehr, 16 Prozent weniger investieren. Die positive Grundstimmung schlägt sich auch in der Arbeitsplatzbilanz nieder. Rund 200 000 neue Jobs wollen kleine und mittlere Unternehmen im nächsten Jahr schaffen.

Ursache der guten Lage ist nach wie vor die hohe Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. An der dürfte sich vorerst auch nichts ändern. Die Lohnabschlüsse fallen zwar höher aus als in den Vorjahren, aber nicht so hoch, dass sie den deutschen Unternehmen ihre Konkurrenzfähigkeit rauben.

Im Gegenteil: Die Tarifvereinbarungen entfalten derzeit sogar eine segensreiche Wirkung. Weil die Arbeitnehmer wieder mehr Geld verdienen, kaufen sie auch mehr. Hinzu kommt, dass 2011 rund eine halbe Million neuer Jobs entstanden. Beides zusammen stärkt den Konsum, der sich zusammen mit den Investitionen der Unternehmen auch im kommenden Jahr als Stütze des Wachstums entwickeln wird.

Die Zahl der Arbeitslosen soll 2012 weiter sinken, um gut 100 000 auf rund 2,8 Millionen. Grund dafür sind neue Jobs und der demografische Wandel. Es gehen mehr alte Menschen in Rente als junge nachrücken. Die größten Sorgen bereitet dem Mittelstand nicht etwa die wegbrechende Weltkonjunktur, sondern der Fachkräftemangel.

Von derartigen Luxusproblemen sind Deutschlands Partnerländer weit entfernt. Die Krisenstaaten Irland, Portugal, Griechenland, aber auch Spanien stecken in einer Flaute. Die Sparauflagen von EU-Kommission und IWF drosseln die wirtschaftlichen Aktivitäten in den Ländern. Wachstum zeichnet sich erst 2013 wieder ab.

Italien und Frankreich, den beiden nach Deutschland größten Volkswirtschaften der Euro-Zone, droht ebenfalls ein Abschwung. Für Frankreich sagen Wirtschaftsforscher ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung im letzten Quartal dieses und im ersten Quartal nächsten Jahres voraus. Damit wäre die klassische Definition für eine Rezession erfüllt.

Das Plus in Deutschland kann die Bilanz der Währungsunion nächstes Jahr jedenfalls nicht herausreißen. Das Ifo-Institut sagt der Euro-Zone ein Minus von 0,2 Prozent voraus.

Ob und wie tief Europa in eine Rezession rutscht, hängt vor allem von den Banken ab. Wegen der Staatsschuldenkrise fürchtet die Wirtschaft einen zweiten Lehman-Moment: Im Herbst 2008 war die Wirtschaft nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers binnen Wochen in eine Schockstarre gefallen. Die Banken liehen einander kein Geld mehr, dadurch geriet auch die Kreditversorgung der Unternehmen in Gefahr.

Jetzt kehrt die Angst zurück. Die Vertrauenskrise im Bankensektor erinnere fatal an die Zeit nach der Lehman-Pleite, warnt die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem jüngsten Stabilitätsbericht. "Wir haben Angst vor einer Kreditklemme", klagt der luxemburgische Notenbankchef Yves Mersch. Und Europas oberster Bankenaufseher Andrea Enria fürchtet, die Kreditinstitute, die jahrelang für ihre riskanten Investments gescholten wurden, könnten nun zu risikoscheu werden.

Dabei ist Enrias Behörde EBA nicht schuldlos an der Misere. Im Auftrag der EU ordnete sie an, die Banken müssten sich höhere Kapitalpuffer beschaffen, um sich gegen mögliche Ausfälle europäischer Staatsanleihen zu wappnen. Höhere Kapitalquoten kann eine Bank auf zwei Wegen erreichen: Entweder sie holt sich Kapital - oder sie reduziert ihr Geschäft, um weniger Kapital vorhalten zu müssen.

Weil Investoren sich sträuben, den Finanzkonzernen frisches Geld zu geben, gehen viele Kreditinstitute den zweiten Weg. Allein die Commerzbank kündigte an, sie wolle ihr Geschäft um 30 Milliarden Euro reduzieren. In einigen EU-Ländern, etwa Großbritannien, Irland und Spanien, haben Banken laut EZB mit dem Abbau von Krediten bereits begonnen.

Die Bundesbank stellte schon im dritten Quartal fest, dass Banken ihre Kreditbedingungen verschärften. Doch kann man deswegen schon von einer Kreditklemme sprechen?

Nein, meint Lutz Goebel, Präsident des Verbands "Die Familienunternehmer". "Aus meiner Sicht gibt es in Deutschland aktuell keinen Finanzierungsengpass für die meisten Unternehmen." Wenn deutsche Firmen Kredit brauchen, dann vor allem da, wo sie wachsen - in aufstrebenden Märkten wie Asien. Dort aber gibt es nach Angaben deutscher Banker keine Kreditknappheit.

Ganz anders ist die Lage allerdings in den europäischen Krisenstaaten. Dort haben Banken zunehmend Probleme, sich Geld für ihre laufenden Geschäfte zu leihen. Allein im ersten Quartal nächsten Jahres werden bei den europäischen Banken 200 Milliarden Euro an Schulden fällig. Deshalb fluteten die Notenbanken der wichtigsten Industrienationen Ende November die Märkte mit Geld, die EZB lockerte im Dezember noch einmal die Bedingungen, zu denen sich Banken Geld leihen können. "Wir tun unser Bestes, um eine Kreditklemme zu verhindern", sagt EZB-Chef Mario Draghi.

Geldspritzen in bislang ungekanntem Ausmaß haben auch das Wachstum in den USA anspringen lassen. Dort verfolgt die Notenbank Federal Reserve schon seit Jahren eine Nullzinspolitik.

Die Geldschwemme verleitet die Amerikaner dazu, wieder verstärkt zu konsumieren. Der private Verbrauch spielt in den USA eine viel gewichtigere Rolle als in Europa. Mehr als 70 Prozent der Wirtschaftsleistung gründet auf dem Konsum.

Erstmals seit März 2009 sank die Arbeitslosenquote unter neun Prozent. Dennoch zieht das Wachstum nur verhalten an. Das Plus dürfte im neuen Jahr mit etwas über zwei Prozent kaum ausreichen, die Arbeitslosigkeit rasch abzubauen. Vor allem reicht es kaum, um die Weltwirtschaft aus dem Tief zu ziehen.

Vor zwei Jahren war es China, das mit seinem riesigen Nachfragesog die globale Konjunktur vor dem Absturz bewahrte. Jetzt zeigt das Land des scheinbar ewigen Wachstums selbst Ermüdungserscheinungen. In den vergangenen Monaten verlangsamte sich die Industrieproduktion, und der Export schwächelte. Ob Elektronik aus Shenzen oder Maschinen aus Shanghai: Chinesische Waren finden längst nicht mehr so leichten Absatz wie noch vor Jahren.

Die Regierung versucht gegenzusteuern, doch ihr Spielraum ist beschränkt. Die Notenbank lockerte kürzlich ihre Geldpolitik und befeuert damit einen weiteren Gefahrenherd für die wirtschaftliche Stabilität. Schon jetzt gibt es in China eine Immobilienblase. Sollte sie platzen, würde dies das Wachstum deutlich bremsen.

Risiken und Gefahren für die Weltwirtschaft lauern immer und überall, doch die Gemengelage aus Euro-Krise und erlahmendem Schwung in Asien macht es Ökonomen schwer, die weitere Entwicklung vorauszusagen. Noch räumen sie in ihren Szenarien dem Zusammenbruch der europäischen Währungsunion nur eine geringe Wahrscheinlichkeit ein, sollte der Euro 2012 aber tatsächlich implodieren, wären alle ihre Voraussagen obsolet.

In der Führungsetage eines deutschen Autokonzerns wurde schon einmal durchgerechnet, welche Folgen es hätte, wenn die sogenannten PIIGS-Staaten, also Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien, aus dem Währungsverbund ausschieden. In diesen Ländern würde die Wirtschaft um sechs Prozent schrumpfen, in den Rest-Staaten, die den Euro behalten, um vier Prozent. Dieses Szenario, da waren sich die Manager einig, wäre eine Katastrophe - nicht nur für die Automobilindustrie.


DER SPIEGEL 52/2011
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