18.02.2012

INTERNET

Universität des Zockens

Von Dworschak, Manfred

Ein Deutscher hat in Gibraltar die größte Online-Pokerschule der Welt aufgebaut. Hunderttausende Anfänger werden hier kostenlos zu Pokerprofis ausgebildet - ein Modellversuch in modernem E-Learning.

Was gibt es am Pokern groß zu studieren? Was braucht ein Zocker schon außer Gerissenheit und etwas Glück?

"Ach, das Glück!", sagt Dominik Kofert, federt aus seinem Stuhl und eilt an die Tafel; in großen Schwüngen malt er Kurven, Tabellen und Prozentzahlen. "Der gute Spieler bekämpft das Glück", sagt Kofert, "das Glück ist sein größter Feind!"

Das Glück lenke ab, es verleite zu Leichtsinn. Der Profi verlasse sich lieber auf die Statistik der Karten; auch könne etwas mathematische Spieltheorie nicht schaden. "Auf Dauer gewinnt man nur mit Kalkül und Disziplin", sagt Kofert.

Das Pokern ist zur Wissenschaft geworden. Und Kofert, 31, hat ihr eine Art Universität errichtet, eine Alma Mater des aufgeklärten Zockens. Sein Online-Portal Pokerstrategy.com ist die mit Abstand größte Pokerschule im Internet; mehr als fünf Millionen Mitglieder aus aller Welt haben sich inzwischen angemeldet. 220 Angestellte und ein paar hundert Freiberufler kümmern sich um die Ausbildung der angehenden Kartenhaie.

Kofert betreibt die Schule in Gibraltar, jener britischen Kronkolonie am Südzipfel Spaniens, die früher eher für Briefkastenfirmen, Steuerflüchtlinge und Rauschgiftschmuggel bekannt war. Heute ist die winzige Halbinsel ein globales Zentrum des Online-Zockens.

Ein paar Straßen drängen sich hier unter einem mächtigen Felszinken, der schroff aus dem Meer aufsteigt. Die Schule belegt drei Etagen in einem modernen Bürohaus nahe am Ufer. Gleich nebenan siedeln die Internet-Casinos Partypoker, Bwin und 888.com.

Im Jahr 2007 hat Kofert seine Schule hier eröffnet. Auf den ersten Blick könnte sie auch als Kanzlei von Wirtschaftsanwälten durchgehen: Dem Besucher tun sich großzügige Fluchten lichter Räume auf, er sieht Milchglas, Edelholzfurnier und Ledergarnituren - Pokern ist ersichtlich keine brotlose Wissenschaft.

Überall sitzen junge Leute vor Bildschirmen; sie kümmern sich um den Lehrbetrieb. Die einen schreiben Einführungen in die Mathematik der "Odds und Outs" und das "Preflop-Spiel", die anderen produzieren Videos über die "Shortstack-Strategie" oder den "Bubble-Faktor". Rund 2500 solcher Lehrfilme liegen schon auf Deutsch vor. Die Schule hat 17 weitere Sprachen im Programm, darunter Chinesisch und Japanisch.

Obendrein finden täglich mehrere Live-Seminare in freier Wildbahn statt. Profis wählen sich zum Pokern in ein Online-Casino ein, und Schüler in aller Welt dürfen das Geschehen parallel an ihren Bildschirmen verfolgen. Sie hören, wie die Trainer ihr Spiel erklären - was ihr Blatt wert ist, warum sie jetzt den Einsatz erhöhen, welche Hinterlist der Gegner wohl gerade verfolgt. Im Chat-Fenster können Fragen gestellt werden.

Die gesamte Rundumbeschulung ist gratis. Mehr noch: Wagt der Schüler sich selbst mal an einen Tisch, bekommt er echte 50 Dollar Startkapital geschenkt. Er muss sich nur in einem der vielen Online-Casinos anmelden, mit denen Koferts Schule zusammenarbeitet.

Mit etwas Glück und viel Ausdauer beginnt damit ein Aufstieg, in dessen Verlauf mitunter schier märchenhafte Gratifikationen winken. Eben erst sind acht Mitglieder aus Tschechien in Gibraltar eingetroffen; Chauffeure haben sie am Flughafen abgeholt und zu firmeneigenen Wohnungen gefahren. Für drei Tage werden die Gäste, alle bereits fortgeschrittene Spieler, vor Ort trainiert. Ein paar spanische Spitzenzocker haben sich unlängst gar für volle drei Monate einquartiert - zur Verfeinerung ihrer Pokertechnik, Kost und Logis frei.

Wie ist das möglich? Wer bezahlt das alles?

Das Geld stammt von den Online-Casinos. Koferts Schule führt ihnen zu Tausenden neue Spieler zu. Die Casinos melden in der Regel täglich zurück, wie viel Geld die einzelnen Schüler bei ihnen gesetzt haben. Die Schule bekommt davon einen Anteil.

So sei die bestmögliche Ausbildung garantiert, versichert Kofert. "Denn je erfolgreicher unsere Mitglieder spielen, desto mehr verdienen wir." Die Casinos wiederum freuen sich über hohe Umsätze: Jedes Mal, wenn ein Spieler den "Pot" gewinnt, ziehen sie automatisch einen Teil der Summe als "Rake" ein (die Obergrenze liegt in der Regel bei fünf Dollar).

Die wundersame Zugewinngemeinschaft geht auf Kosten möglichst vieler Verlierer. Sie funktioniert, weil die Mehrheit der Spieler sich ausbeuten lässt: die vielen Gelegenheitszocker, die sich in einem Glücksspiel wähnen. Fische werden sie genannt. Solange sie in großen Schwärmen auftreten, haben die Haie keine Sorgen. Die Schule verspricht: Jeder könne, viel Fleiß und Disziplin vorausgesetzt, ein Hai werden.

Die meisten dürften freilich trotzdem als Fische enden (und dann hoffentlich beizeiten wieder aufhören). Doch zeigen viele Schüler beträchtlichen Lerneifer. In den Foren des Portals diskutieren sie unentwegt über den Wert aller erdenklichen Kartenkombinationen: Was taugt mein Ass mitsamt König, wenn in der Mitte zwei Fünfen und ein Bube aufgedeckt sind und ich rechts vom Kartengeber sitze? Erhöhen, mitgehen oder raus aus dem Spiel?

"Es sind im Grunde Lerngruppen, die da zusammenfinden", sagt Kofert. Die Spieler unterrichten sich in den Foren großteils gegenseitig. Es gibt diese Foren in 18 Sprachen; allein das russische zählt 300 000 Aktive. Die Diskussionen tragen maßgeblich zum Lernerfolg bei, glaubt Vorstandsmitglied Tobias Georgi: "Nur was ich erklären konnte, habe ich wirklich verstanden."

Das ganze Unternehmen wirkt wie ein Modellversuch in Sachen E-Learning. Sein Prinzip: das gemeinsame Interesse an der Karriere.

Die Schüler werden schon früh zur Bewährung hinaus in die Praxis geschubst: Je mehr Umsatz sie in den Casinos machen, desto höher klettern sie im Status. Über Bronze, Silber, Gold geht der Weg nach oben; auf jeder Stufe wird zum Lohn neues Lehrmaterial freigeschaltet. Für den Diamond-Status muss ein Spieler schon deutlich fünfstellige Dollarbeträge im Monat setzen.

Auf der höchsten Rangstufe ist die Elite unter sich: Zum "Black Member" wird befördert, wer insgesamt sechsstellige Umsätze vorweisen kann. An die 600 Mitglieder hat der erlesene Club, bis auf zwei allesamt Männer. Zum Einstand bekommen sie einen schwarzen Maßanzug geschneidert. Die Firma lädt sie ein zu teuren Dinners und gemeinsamen Unternehmungen. "Im Sommer fliegen wir mit ein paar Leuten nach New York", sagt Kofert.

Der Aufstieg von einem Level zum nächsten folgt der Logik eines Computerspiels. Der Gründer kennt das so aus seinem Vorleben. Kofert war früher auf das Online-Strategiespiel "Starcraft" versessen, wo er mit kriegerischen Zivilisationen um die Wette den Weltraum besiedelte. Er war einer der ersten Profis, die dabei für Geld antraten, und er brachte es bis in die Nationalmannschaft. Eines Tages ging ihm auf, dass das Pokern ebenfalls methodisches Denken verlangt, aber wesentlich lukrativer ist.

Weil ihm schon immer das Erklären lag, kam Kofert auf die Idee einer Internet-Schule. Sein erstes Pokerportal ("ein simples, hässliches Online-Forum") baute er noch in seiner Bude in Oxford zusammen, wo er damals Mathematik und Philosophie studierte.

Vorstandskollege Georgi kommt ebenfalls aus der "Starcraft"-Szene. Er hat einen Doktor in Biologie, eigentlich ist er Spezialist für den Zuckerstoffwechsel von Bakterien. Daneben gibt es eine Menge Informatiker, die sich aufs Pokergeschäft verlegt haben, und die riesige russische Community wird geleitet vom Schachgroßmeister Rustem Dautow.

Das Pokern, wie es heute gespielt wird, zieht den Intellekt an. Zocker alten Schlages haben es schwer gegen kühl kalkulierende Profis wie den neuen Weltmeister Pius Heinz, einen 22-jährigen Studenten aus der Nähe von Bonn. Auch Heinz hatte sich in Koferts Schule mit dem Spiel vertraut gemacht; zum Training zog er dann jahrelang durch die Online-Casinos. "Durch das Internet hat sich das Pokern drastisch verändert", sagt Kofert. "Ein heutiger Durchschnittsspieler hätte noch vor wenigen Jahren alles überragt."

Gerade werden wieder neue Mitarbeiter gesucht; es ist freilich nicht leicht, gute Leute in das seltsame Kaff am Fuß des Felsens von Gibraltar zu locken. Die Kantine war schon immer kostenlos, wie sich das für ein Nobel-Start-up gehört; als Dreingabe bekommt jeder gratis eine private Krankenzusatzversicherung.

Zum Standort Gibraltar sieht Kofert keine Alternative. Und das liegt, wie er beteuert, nicht nur am bescheidenen Unternehmensteuersatz. Vor allem ist hier das Online-Glücksspiel legal: "Und das bleibt auch so, schon weil von 20 000 Beschäftigten 6000 in unserer Branche arbeiten."

Anderswo ist immer mit Wendemanövern der Politik zu rechnen. Etliche Länder in Europa - darunter Großbritannien und Frankreich - haben das Pokern im Internet zwar legalisiert. Doch wenn die regierende Weltanschauung wechselt, kann sich das schnell wieder ändern. In den USA etwa haben die Behörden das Online-Glücksspiel binnen wenigen Jahren fast vollständig unterbunden.

Hierzulande ist die Lage besonders unklar. In Schleswig-Holstein wird das Pokern im Internet zum 1. März legalisiert, in den anderen 15 Bundesländern dagegen bleibt es verboten. Doch auch dort werden die Spieler kaum behelligt. So gilt Deutschland, dem Verbot zum Trotz, inzwischen als weltweit größter Markt für Online-Poker.

Zahlen liefert eine einzigartige Datenbank der Universität Hamburg: Die Forscher wählten sich von 36 Computern aus in die wichtigsten Online-Casinos ein und zeichneten ein halbes Jahr lang die Protokolle aller laufenden Spiele auf. Das Ergebnis: In Deutschland leben hochgerechnet 581 000 Online-Pokerspieler; allein im Jahr 2010 ließen sie in den Casinos 392 Millionen Dollar an Gebühren.

"90 Prozent dieser Summe stammen von nur 10 Prozent der Spieler", sagt der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler Ingo Fiedler, der die Pokerdatenbank mit aufgebaut hat. "Wir wissen leider nicht, wie viele Spielsüchtige sich in dieser Spitzengruppe verbergen."

Die Spielsucht ist die hässliche Seite des Pokerns, das sich gern als harmloser Denksport ähnlich dem Schach präsentiert. Richtig ist, dass es Schlimmeres gibt - der Suchtfaktor der allgegenwärtigen Spielautomaten etwa ist deutlich stärker. Doch wer dem Zocken einmal verfallen ist, kann im Internet seinem Laster völlig schrankenlos nachgehen. Der Fachverband Glücksspielsucht fordert deshalb, das geltende Verbot des Online-Pokerns auch durchzusetzen.

Fiedler setzt unterdessen auf Früherkennung anhand der Spielprotokolle, die alle Online-Casinos automatisch aufzeichnen. Wenn es gelingt, Süchtige anhand ihres Verhalten herauszufiltern, könnte man sie rechtzeitig sperren. "Sie spielen besonders impulsiv", erklärt Fiedler.

Auch für Koferts Pokerschule ist die Sucht ein peinliches Thema: Die Firma verdient nicht nur an den besonnenen Erfolgsspielern, sondern auch an den suchtkranken Elendsgestalten. Ein hoher Umsatz zeichnet eben nicht nur den kühlen Profi aus, sondern auch den armen Tropf, der gerade sein letztes Geld verzockt.

Eine gute Ausbildung, hält Kofert dagegen, sei der beste Schutz vor der Sucht. Poker, rational gespielt, biete gerade nicht jene Kicks, nach denen der Süchtige sich verzehrt. In vier von fünf Spielen steigt der Profi gleich zu Beginn aus, weil ihm die Karten zu schlecht sind. Sehr selten kommt es unter Könnern überhaupt zum Showdown, bei dem am Ende alle ihr Blatt aufdecken.

Vor allem aber hält sich der Profi mit seinen Einsätzen zurück. Er hat ein festes Budget, und davon riskiert er pro Spiel meist nur winzige Bruchteile. So ist gesichert, dass er auch lange Pechsträhnen übersteht. "Bankroll management" nennt das die Pokertheorie.

Der deutsche Pokerprofi Adil Sbai, 26, zum Beispiel fing 2007 mit den 50 Dollar an, die Pokerstrategy.com als Startkapital spendiert. Inzwischen ist er "Black Member", lebt in Gibraltar und kommt im Monat auf Einsätze von gut einer Million Dollar. Als Gewinn bleiben ihm in der Regel um die 50 000 Dollar - und doch stammt sein gesamtes Vermögen aus Gewinnen, die er mit seinem 50-Dollar-Startkapital erwirtschaftet hat: "Darüber hinaus habe ich noch nie am Pokertisch eigenes Geld eingezahlt", sagt Sbai.

Gegen dieses Maß an Selbstkontrolle hat der Instinktzocker kaum eine Chance. Erfolg im Spiel hat eher der Stoiker, der das Ideal der emotionalen Selbstentleerung pflegt, der Buchhalter der Wahrscheinlichkeiten.

"Die guten Spieler wissen, dass ihnen alles egal sein muss", sagt auch Pokerforscher Fiedler. Der Sucht verfallen eher die vielen mittelguten, die schon mal zufällig beträchtliche Summen gewinnen können. Leicht erliegen sie dann dem Irrglauben, sie hätten das Zeug zum Profi.

Den schwachen Spieler dagegen schützt seine Unterlegenheit: Wird er einmal übermütig, verliert er in der Regel so heftig, dass er vor Schreck bald wieder zur Vernunft kommt.

Für das Poker-Ökosystem ist das freilich ungünstig. Stockt der Nachschub an Fischen, bricht früher oder später die Nahrungskette zusammen. Und in der Tat sieht es gerade aus, als wären die Fanggründe überfischt. Vor allem seit der riesige US-Markt durch das rigorose Vorgehen der Kontrollbehörden so gut wie stillgelegt wurde, gehen die Umsätze zurück.

Umso gefragter sind nun die reichen Spieler, die sich im Casino gern mal - Gipfel des Luxus - spektakuläre Verluste gönnen. Der kanadische Milliardär Guy Laliberté etwa, Gründer des globalen Zirkuskonzerns Cirque du Soleil, haut öfters aus Jux die eine oder andere Million auf den Putz. Leute seines Schlages heißen Wale. Wo immer einer im Internet gesichtet wird, bilden sich sofort lange Warteschlangen an den Pokertischen. Manche Profis lassen selbstgebastelte kleine Überwachungsprogramme laufen, die Alarm schlagen, sobald sie irgendwo ausgelassenes Spielverhalten registrieren.

Aber vom Walfang allein kann die Pokergemeinde nicht leben. Um weiter expandieren zu können, will Kofert mit seinem Schulmodell auch andere Wissensgebiete erobern. Mitte des Jahres startet ein Portal für ein geistesverwandtes Spiel: den Devisenhandel. Unter der Adresse Tradimo.com können angehende Währungszocker dann lernen, wie sie gewinnbringend japanische Yen gegen Schweizer Franken tauschen oder Euro gegen russische Rubel.

Tradimo bietet den Schülern einen Lernpfad nach bewährter Manier: Grundwissen für Einsteiger, anschließend ein wohlorganisierter Aufstieg. Leben will die Firma, wie beim Poker, von den Handelsplattformen im Internet, die fürs Einwerben neuer Kundschaft zahlen.

Die Frage ist freilich, ob dieses Spiel überhaupt für Laien taugt. Der kleine Spekulant tritt hier gegen den Markt an, und der ist bekanntlich fast nicht zu schlagen. Kofert glaubt, dass seine Wette dennoch aufgehen wird. Immerhin, er kann zurückgreifen auf die begeisterungsfähige, gutvernetzte Millionenschar seiner Pokergemeinde, die in den Grundtugenden des Zockens bestens geschult ist.

Im Erfolgsfall müssen sich auch andere Branchen auf neue Mitspieler gefasst machen: "Dann steigen wir in den Aktienhandel ein."


DER SPIEGEL 8/2012
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