23.04.2012

ISLAMISTEN

Im Feindesland

Von Gude, Hubert; Mekhennet, Souad; Scheuermann, Christoph

Mit der kostenlosen Verteilung des Korans provozieren die Salafisten die Gesellschaft. Was wollen die Fundamentalisten, und wer sind sie? Manche verkaufen den Islam wie Popkultur, andere rufen unverhohlen auf zum Heiligen Krieg.

Mohamed Mahmoud sitzt auf seinem Bett und versucht, seine Katze von der Besucherin fernzuhalten. Er trägt Shalwar Kameez, pakistanische Kleidung, und eine hellbraune Pakol, die traditionelle Kopfbedeckung für Paschtunen. "Der Prophet Mohammed hatte auch eine Katze", sagt der 26-Jährige lächelnd, als er die Verwunderung spürt. Hinter ihm hängt eine schwarze Flagge, die man aus Videos von Gruppen aus dem Umfeld von al-Qaida kennt, in arabischen Schriftzeichen steht das Glaubensbekenntnis der Muslime: Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Gesandter. "Mein Ziel im Leben ist Sieg oder Schahada, der Märtyrertod", sagt Mahmoud, der sich in der weltweiten Dschihadisten-Szene als Abu Usama al-Gharib einen Namen gemacht hat.

Der Mann, der sich gibt wie ein Mudschahid am Hindukusch, sitzt in einer Einzimmerwohnung in einer Kleinstadt nahe Frankfurt am Main. Das Mehrfamilienhaus liegt im Ortszentrum, gleich neben einer Apotheke und einem türkischen Imbiss. Da draußen, das ist für ihn die Welt der "Kuffar", der Ungläubigen. Mahmoud hat eine Mission: Er will die Ungläubigen zum Salafismus bekehren, jener rückwärtsgewandten Interpretation des Korans, die in Deutschland eine Debatte über die Grenzen der Religionsfreiheit ausgelöst hat.

"Dafür stehe ich, und dafür würde ich sterben", sagt der in Österreich geborene Sohn ägyptischer Einwanderer. Mit seinem missionarischen Eifer fühlt er sich bislang von der Gesellschaft unverstanden. Aber die meisten großen Führer, sagt er, hätten die richtige Anerkennung erst nach ihrem Tod erlangt.

Auch Mahmoud sieht sich als ein Führer, als ein Berufener Allahs in der Diaspora. Mahmoud ist im Feindesland, seine Kampfzone ist die Religion. In der Welt, die er im abendländischen Europa errichten will, würde es Steinigungen und Stockhiebe geben. Mahmoud und seine radikalen Mitstreiter kämpfen für eine Art europäisches Kalifat, in dem kein weltliches Recht, sondern die Scharia gelten soll. Dafür baut er ein bundesweites Netzwerk auf, das sich "Millatu-Ibrahim" nennt und die Aktion des Frankfurter Predigers Ibrahim Abou Nagie unterstützt, der derzeit Korane in den Fußgängerzonen deutscher Innenstädte verschenken lässt.

Männer wie Abou Nagie, Mahmoud oder sein Freund Denis Cuspert, der einst als Gangsta-Rapper Konzerte gab und nun gemeinsam mit Mahmoud missioniert, sind eine Herausforderung für die Demokratie. Sie kämpfen mit Worten als Waffen, sie nutzen die Spielräume der Meinungsfreiheit und einer Gesellschaft aus, die Religionsfreiheit als hohes Gut betrachtet. Sie dehnen den Rechtsstaat bis an die Schmerzgrenze und manchmal darüber hinaus, sie provozieren und agitieren.

Der Salafismus passe "nicht in eine freie Gesellschaft, wie wir sie in Deutschland haben", sagt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Aber auch Friedrich fehlt eine Strategie gegen junge, vollbärtige Männer im langen Gewand mit deutschem Pass, die seit einigen Wochen hierzulande den Koran verteilen wie sonst die Zeugen Jehovas den "Wachtturm".

Die Auseinandersetzung mit Agitatoren wie Mahmoud und Abu Nagie ist eine Auseinandersetzung, die mit Verwaltungsauflagen, Paragrafen und Überwachung geführt wird. Es ist aber auch eine Auseinandersetzung mit der Frage, was die Salafisten bewegt und warum sie erstaunlich viele Jugendliche damit erreichen. Wer verstehen will, welche Faszination solch ein archaischer Islam ausüben kann und wie er heute gepredigt wird, der muss jungen Männern wie Mahmoud zuhören.

Auf dem Computer in der Wohnung in Hessen ist ein Aufruf zu lesen, ein Appell, Filiz Gelowicz aus dem Gefängnis zu holen. Filiz ist die Frau des Sauerland-Terroristen Fritz Gelowicz. Sie sitzt im Gefängnis, weil sie Geld für den Dschihad gesammelt hatte. "Wie kann ich als Muslim ruhig schlafen oder essen, wenn meine Schwestern im Gefängnis leiden?", fragt Mahmoud. Tränen steigen ihm in die Augen, er vergräbt sein Gesicht in den Händen. Mahmoud berauscht sich am revolutionären Pathos. Gute Mudschahidin gegen böse Christen, das ist die Frontlinie.

Das Telefon klingelt. Es ist die Bank von gegenüber, die ihm mitteilt, dass er kein Konto eröffnen darf. "Warum nicht?", fragt er die Frau am Telefon. Antwort: "Unternehmenspolitische Gründe." Mahmoud hat viel Zeit für Politik, er geht nicht arbeiten. "Darf nicht", sagt er, "man sieht mich als Sicherheitsrisiko." Die Wohnung bezahlt seine Frau.

Die Entschlossenheit und Aggressivität, mit der die Salafisten um Mahmoud junge Deutsche zum Islam bekehren, hat auch die Sicherheitsbehörden alarmiert. Polizei und Verfassungsschutz halten ihn für einen der gefährlichsten Islamisten im deutschsprachigen Raum. Hessische Staatsschützer suchten ihn deshalb bereits mehrmals zu Hause auf.

"Das juckt mich nicht, dass sie mich für gefährlich halten", sagt er. Er fühlt sich wohl hier in der Provinz. Ein Bett an der Wand und einen Tisch, auf dem ein paar Bücher stehen, mehr braucht er nicht. Und einen Computer, natürlich. "Unsere Waffe ist das Internet", sagt er, nimmt einen großen Schluck Red Bull und lächelt.

Aktivisten wie Mahmoud sind sehr modern, wenn es um Energy-Drinks und das Internet als Plattform zur Vernetzung und für Propaganda geht. Sie sind sehr alt, wenn es um die Inhalte geht.

Die Salafisten sehen sich als die wahren Muslime, die sich am Propheten Mohammed und den sogenannten rechtschaffenen Altvordern orientieren, jenen ersten drei Generationen von Muslimen, die ihnen als die einzig treuen Nachfahren des Propheten gelten. Viele Salafisten fühlen sich als Elite ihrer Religion, was sie bei anderen Muslimen nicht sehr beliebt macht. In Großstädten beten sie daher oft abgeschottet von anderen islamischen Gemeinden in mit abgewetzten Teppichen ausgelegten Hinterzimmern.

Der Verfassungsschutz schätzt, dass es in Deutschland zwischen 3000 und 5000 Anhänger dieser fundamentalistischen Religionsschule gibt. In den vergangenen Jahren haben Salafisten vor allem unter jungen Männern neue Mitglieder gewonnen, weil sie sich nach außen als hart und kompromisslos geben. Der Salafismus hat sich zu einer islamischen Subkultur geformt, die vor allem die Kinder und Enkel von Einwanderern anzieht. Wie jede Subkultur hat auch der Salafismus seine Stars, zu denen die Fans strömen. Zu den Vorträgen des ehemaligen Boxers Pierre Vogel, der derzeit in Ägypten lebt und immer mal wieder in Europa auftaucht, kommen regelmäßig Hunderte junger Männer und Frauen. Mitschnitte seiner Auftritte stellte der Prediger ins Internet. Auch Mahmoud hat diverse Propagandavideos veröffentlicht.

Dass er in Deutschland nicht mit offenen Armen aufgenommen werden würde, wusste Mahmoud, dessen Vater in Ägypten zu den Muslimbrüdern zählte, spätestens seit der Busfahrt von Wien nach Berlin. Die Bundespolizei stoppte den Bus. Was er in Deutschland vorhabe und wo er hinwolle, fragte ihn ein Beamter. "Die Österreicher hatten die deutschen Behörden offenbar über die bevorstehende Anreise informiert", glaubt sein Verteidiger Michael Murat Sertsöz.

In den Zirkeln internationaler Dschihadisten gilt Mahmoud als besonders glaubwürdig, weil er in Österreich vier Jahre im Gefängnis saß. "Ich hatte viel Zeit zum Studieren während der Haftzeit", sagt er. Verurteilt hatte ihn ein Geschworenengericht in Wien wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und wegen seiner Rolle als Anführer der deutschsprachigen Globalen Islamischen Medienfront. Über die Internetplattform fanden Videos von al-Qaida und Taliban den Weg in die hiesige Islamistengemeinde.

In die Lehre ging Mahmoud in Italien bei einem Prediger namens Hassan Mustafa Osama Nasr alias Abu Omar. Der Imam erlangte internationale Bekanntheit, als publik wurde, dass CIA-Agenten ihn im Februar 2003 in Mailand entführten, später wurde er in Ägypten gefoltert.

"Mein Interesse für den Dschihad hat schon früh begonnen", sagt Mahmoud und erzählt die Geschichte, wie er als Kind Videos gesehen habe, die von den Kämpfen in Bosnien und Tschetschenien gehandelt hätten, mit verstümmelten Leichen, geschändeten Frauen, geköpften Männern, Muslime alle. "Ich war schon damals auf Seiten der Mudschahidin", sagt er.

Im Oktober 2002, damals war er 17, verschwand er für acht Monate von der Bildfläche. Es wird vermutet, dass er über Italien in den Irak reiste, wo er in einem Terrorlager ausgebildet worden sein soll. In Iran, an der Grenze zum Irak, wurde er aufgegriffen und nach Österreich zurückgeschickt. Als Mahmoud 2007 Chemikalien kaufte, die man für die Zusammenstellung eines Selbstmordgürtels hätte nutzen können, wurde die Polizei auf ihn aufmerksam.

Reue zeigte Mahmoud nach seiner Verurteilung in Wien nicht. In der Justizvollzugsanstalt Simmering soll er mehrere junge Häftlinge zum Salafismus bekehrt haben. "Ich werde meinen Weg weitergehen", kündigte er laut einem Vermerk des Berliner Landeskriminalamts gegenüber einem Polizisten an, "und würde für diesen Weg sogar sterben." Wenn er sich dadurch "eine Kugel in den Kopf einfange", so Mahmoud, "so würde mir das nur lieb und recht sein". Das war kurz vor seiner Entlassung im September.

Ein paar Tage später fuhr Mahmoud durch Berlin und suchte die Adresse eines Mannes, den er nicht mehr bekehren musste: Denis Cuspert, 36. Als Rapper hatte Cuspert unter dem Künstlernamen Deso Dogg auf der Bühne gestanden. Dann konvertierte er zum Islam, seitdem nennt er sich Abu Malik.

Der Ex-Häftling Mahmoud und der Ex-Rapper Cuspert sind inzwischen nahezu unzertrennlich. Sie starteten das Missionierungsprojekt "Millatu-Ibrahim" ("Die Gemeinde des Ibrahim") und zogen durch die Moscheen. Den Islam verkaufen sie als Popkultur. Die jungen Männer, die sie ansprechen, sollen sich von den Kuffar lossagen, stolz auf ihre Religion sein "und sich nicht schämen, wenn sie eine Waffe dabeihaben", ruft Mahmoud auf YouTube seinen Anhängern zu. In Berlin, Hamburg, Köln, Flensburg und Solingen, behauptet er, gebe es bereits Ableger von Millatu-Ibrahim, andere sollen folgen. Auch in Antwerpen und in London traf er Gleichgesinnte.

Ex-Rapper Cuspert liefert der beseelten Islamisten-Gemeinde die Songs für ihre neue Popkultur - keinen Rap, sondern einen koranfesten Singsang. "Wir wissen ganz genau, wie wir diese Jugend ansprechen müssen", sagt Cuspert, "wir sprechen die gleiche Sprache, wissen, wie sie sich fühlen, weil wir genauso wie sie auch in Europa groß geworden sind."

Die religiös-verbrämten Songs, die Cuspert heute singt, nennen sich Naschids.

Sie handeln von muslimischen Frauen im Gefängnis und von Osama Bin Laden. "Dein Name fließt in unserem Blut", singt Cuspert über den in Pakistan erschossenen Qaida-Chef. Das ist die Lyrik der nächsten Salafisten-Generation.

Wie viel Einfluss der Ex-Rapper vor allem auf Muslime der zweiten oder dritten Generation hat, zeigt der Fall von Arid Uka, der am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten erschoss. Auf Facebook war der Todesschütze mit Cuspert befreundet. Auf der Seite des Ex-Rappers stand ein Video, das Männer in US-Militäruniformen dabei zeigte, wie sie eine muslimische Frau vergewaltigten. Uka wühlte das Video auf, er sah es in der Nacht vor dem Anschlag. Die Szenen waren nicht echt, sie stammten aus einem Film, aber das wusste Uka nicht.

Für junge Männer wie Arid Uka wirken Mahmoud, Cuspert und ihre Organisation wie ein Durchlauferhitzer. Sie machen ihre Anhänger heiß, die nach einer Sinnstiftung in einer komplexen Welt suchen.

Die meisten wollen keine Gewalt, aber ein kleiner Teil zieht in die radikalen Sprachschulen in Ägypten und von dort wiederum ein Teil weiter nach Pakistan und Afghanistan, zu al-Qaida oder ähnlichen Gruppen. "Meine Pflicht ist es, meine Stimme dafür zu benutzen, den Leuten die Wahrheit zu sagen, und die Wahrheit ist Dschihad", tönt Cuspert. "Dschihad ist eine Pflicht."

Cuspert ist wie Mahmoud im Westen aufgewachsen. Er wurde in Berlin als Sohn einer deutschen Mutter und eines Vaters aus Ghana geboren. Doch der Vater verließ die Familie, als Denis noch im Säuglingsalter war. Die Mutter heiratete einen amerikanischen Ex-Soldaten, aber der Junge und sein Stiefvater verstanden sich nicht, und so wurde der Sohn in Heime abgeschoben. Anfangs suchte Cuspert sein Zuhause in Straßengangs in Berlin, wurde etliche Male verhaftet.

Mahmoud und Cuspert sind heute so etwas wie das Dream-Team der radikalen Islamisten-Szene. Es gibt ein Foto, das die beiden mit zwei Berliner Islamisten zeigt, die die Polizei kurz vor der Abgeordnetenhauswahl im September vergangenen Jahres festnahm. Eine Untersuchungsrichterin musste die Verdächtigen bald wieder freilassen, mangels Beweisen. Mahmoud und Cuspert holten die Männer aus dem Gefängnis ab, die vier posierten für den Fotografen mit einem Victory-Zeichen. Sieg. Der Knastveteran kümmert sich um die jungen Brüder, das ist die Botschaft.

Wie geht der Staat mit solchen Gegnern der westlichen Gesellschaft um? Über den Ex-Rapper Cuspert hat der Berliner Verfassungsschutz eine Studie erstellt, aber wenn Cuspert nicht offen zu Gewalt aufruft oder andere Fehler macht, können die Behörden wenig mehr tun, als ihn zu beobachten. Bei Mahmoud wehrt sich der Staat mit verwaltungstaktischen Finessen.

Nach seiner Einreise leitete die Berliner Innenbehörde ein Ausweisungsverfahren gegen den Österreicher ein. Dabei sind die Hürden, einen Europäer abzuschieben, hoch. Nach EU-Recht kann sich jedermann niederlassen, wo er möchte. Und erst nach einer intensiven Einzelfallprüfung kann ein straffällig gewordener EU-Bürger aus Deutschland ausgewiesen werden. Das wäre der Fall, wenn er eine "schwere Gefährdung" für die öffentliche Sicherheit darstellt. Im Fall Mahmoud sammelte das Berliner Landeskriminalamt vom ersten Tag an Indizien. Mahmoud, notierten die Ermittler vorigen November, preise das Märtyrertum von al-Qaida-Führern und betone, er würde "bis zum letzten Blutstropfen kämpfen".

Vielleicht zieht Mahmoud auch deshalb durch die Republik, um die Verwaltungsbürokratie des Föderalismus zu narren. Nach einer Anhörung in Berlin setzte er sich erst nach Solingen ab und missionierte die dortige Islam-Gemeinde. Mit Erfolg: Die Moschee wurde nach kurzer Zeit in "Millatu-Ibrahim"-Moschee umbenannt. Nach Protesten der Anwohner zog Mahmoud schließlich in den Frankfurter Raum. Die Behörden schickten seine Akten hinterher, erst nach Nordrhein-Westfalen und dann nach Hessen, wo das Verfahren nun weiterläuft.

Angst vor der Abschiebung, prahlt Mahmoud, habe er nicht, er habe überhaupt keine Angst. Es gebe einen wesentlichen Unterschied zwischen seinen Feinden und ihnen, den gläubigen Muslimen: "Sie lieben das Leben, wir den Tod."

(*) Am 20. April 2011 mit dem Prediger Pierre Vogel.

DER SPIEGEL 17/2012
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