07.05.2012

KRIMINALITÄTVergeigt

Dietmar Machold war der erfolgreichste Stradivari-Händler der Welt - und vermutlich ein Betrüger. Viele Instrumente sind verschwunden, Gläubiger fordern 100 Millionen Euro.
Die Herren von der Bremer Sparkasse haben sich um einen Tisch versammelt, in dessen Mitte Ikonen abendländischer Kultur ruhen: zwei Violinen Antonio Stradivaris, des Gottvaters der Geigenbaukunst. Die eine ist 294, die andere 325 Jahre alt. Zusammen haben sie einen Wert von 5,2 Millionen Euro.
Das glauben die Herren von der Sparkasse.
Es tritt, auf ihre Einladung, der Geigenbauer Roger Hargrave, 64, aus dem niedersächsischen Schwanewede hinzu. Er wirft einen kurzen Blick auf die Instrumente, dann fällt er ein vernichtendes Urteil: "Das sind keine Stradivaris." Die Bremer Banker - so erinnert sich Hargrave an die Begegnung Anfang vorigen Jahres - seien "völlig geschockt" gewesen, "es gab keinen Sauerstoff mehr im Raum". Einer der Herren habe ihn eindringlich um Diskretion gebeten, "es war denen total peinlich, auf einen so großen Schwindel hereingefallen zu sein".
Immerhin war es ihr langjähriger Kunde Dietmar Machold, 62, gewesen, der ihnen die beiden Violinen als Sicherheit für einen Millionenkredit überlassen hatte. Der Kaufmann, der lange in Bremen gelebt hatte, hatte einen guten Leumund: Er führte sein Familienunternehmen in fünfter Generation, war erst von der Weser und dann von Wien aus in die Weltspitze der Branche aufgestiegen.
Machold war der Stradivari-Mann. Etwa 600 Geigen, 60 Celli und 12 Bratschen aus der berühmten Werkstatt im italienischen Cremona gibt es noch, jedes zweite Instrument hat Machold in den Händen gehalten. Seine Reputation war so groß, dass er sich die Wertgutachten für die Sparkassen-Stradivaris selbst ausstellen durfte - er trat ja auch vor Gericht als Sachverständiger auf.
Vermutlich im Sommer wird Machold in anderer Rolle im Gerichtssaal zu sehen sein: als Angeklagter. Die Wiener Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Untreue, des Konkursbetrugs und des schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Bei den Strafverfolgern gingen 46 Anzeigen aus Australien, den USA, den Niederlanden, aus Belgien und Deutschland ein, in denen Machold der Verlust wertvoller Instrumente zur Last gelegt wird.
Seit Monaten versuchen österreichische Ermittler sowie Jörg Beirer, 72, Masseverwalter im Konkursverfahren, Licht ins Dunkel der macholdschen Geschäfte zu bringen. Zutage tritt das Bild eines Geschäftsmanns, der vermutlich seit Jahren klamm war, in Kommission genommene Violinen für Millionen verkaufte - und den Erlös oftmals nicht an die Eigentümer der Instrumente oder kreditgebende Banken weitergegeben, sondern damit andere Verbindlichkeiten abgelöst haben soll.
Die Ermittler und der Konkursverwalter haben nun offenbar aufgedeckt, wie Machold trickste und täuschte - aber auch, wie einfach es ihm Banken machten. Niemand merkte, wenn er dieselbe Geige bei zwei Geldinstituten zur Absicherung von Krediten benutzte.
Den Herren von der Bremer Sparkasse, die sich zu dem Reinfall mit Hinweis auf das Bankgeheimnis nicht äußern mögen, wurde im April vorigen Jahres endgültig klar, dass ziemlich wertloses Holz im Tresor lag. Die Banker ließen die vermeintlichen Stradivaris von dem Hamburger Holzwirt Micha Beuting untersuchen. Wären die Instrumente echt gewesen, müssten die Bäume für das Deckenholz vor 1737 gefällt worden sein - dem Todesjahr Antonio Stradivaris.
Beuting wies in seinem Gutachten anhand der Jahresringe nach, dass die Bäume Jahrzehnte nach Stradivaris Tod gefällt worden waren. Wahrscheinlich in den Nordalpen oder im Bayerischen Wald, sicher nicht in den Südalpen, wo die Fichten für Stradivaris Geigen in den Himmel wuchsen.
Die Banker waren Machold auf den Leim gegangen. "Die beiden Geigen sind nur jeweils zwei- bis dreitausend Euro wert", sagt der Geigenbauer Hargrave. Den Bankern blieb nicht mehr, als im Insolvenzverfahren vor dem Wiener Handelsgericht eine Forderung von 5,9 Millionen Euro anzumelden.
Die Sparkasse steht mit ihrem Schaden nicht allein - eine Pleite dieser Größenordnung gab es im weltweiten Instrumentenhandel noch nicht. Seit das Firmengeflecht Machold Rare Violins, das der Inhaber schließlich in Kadenza GmbH umbenannte, Ende 2010 zusammenbrach, ist das Ausmaß sichtbar. Geldinstitute, Kunden und ehemalige Mitarbeiter haben im Insolvenzverfahren 6 S 159/10i vor dem Wiener Handelsgericht Forderungen von rund hundert Millionen Euro angemeldet.
So verlangt die UniCredit Bank AG (vormals Bayerische Hypo- und Vereinsbank) 6 Millionen, die Schweinfurter Flessabank 5,4 Millionen, die österreichische Bawag 5,8, die UniCredit Bank Austria 2,3 sowie die Hypo Alpe Adria 1,5 Millionen Euro. Der in Südfrankreich lebende Niederländer William L. wartet auf 2,5 Millionen Euro.
Im Konkursverfahren haben Antragsteller Ansprüche auf mehr als 200 Streichinstrumente gestellt, deren Aufbewahrungsort, so Beirer, "unbekannt ist, weil die entsprechenden Angaben von Machold fehlen".
Der vormals noble hanseatische Kaufmann Machold, der mit seinem weltläufigen Auftreten die Hauptrolle in einer "Buddenbrooks"-Verfilmung hätte spielen können, sitzt im Gefängnis in der Wiener Josefstadt in Untersuchungshaft. Er ist in Teilen geständig und muss mit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe rechnen.
Der Unternehmer unterhielt in guten Zeiten Filialen in New York und Chicago, in Tokio, Seoul, Zürich, Wien und Bremen. Er profitierte davon, dass der Preis für Stradivaris und andere historische Geigen wie beispielsweise von Guarneri del Gesù seit 1960 um das Zweihundertfache gestiegen ist. Im Juni 2011 zahlte ein Anonymus für die Violine "Lady Blunt" den Rekordpreis von 15,9 Millionen Dollar.
Wer aber fragt, warum selbst eine günstigere, rund sechs Millionen Dollar teure Stradivari-Geige mit einem Gewicht von etwa einem Pfund heutzutage fast 250-mal so viel kostet wie dieselbe Menge Gold, gilt in der Welt der Violinen als Banause.
Machold verdiente Millionen. Nach dem Verkauf von drei Strads und einer Guarneri del Gesù gönnte er sich 1997 das 700 Jahre alte Schloss Eichbüchl vor den Toren Wiens: Kaufpreis eine Million Mark, Restaurierung für vier Millionen. Jeder sollte sehen, wie erfolgreich er war. Als er zehn Jahre später die Lehrerin Barbara Drews, heute 36, heiratete, glitt das Paar standesgemäß in einem gelben Rolls-Royce nach Südfrankreich.
Der Jurist wurde ein geachtetes Mitglied der feinen Gesellschaft. Gibt es Schöneres im titelverliebten Österreich, als zum Professor ehrenhalber ernannt zu werden? So belohnte das Wiener Kultusministerium Machold für eine Sammlung historischer Geigen, die er der Österreichischen Nationalbank beschafft hatte. Doch, es gab noch Schöneres: 2005 überreichte ihm der niederösterreichische Regierungschef Erwin Pröll auf Eichbüchl das "Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland". Und, das Allerschönste: Er weihte Machold vor illustrem Publikum zum "Weltbürger".
Der Aktionsradius des Weltbürgers beschränkt sich zurzeit auf den täglichen Hofgang. Er hat alles vergeigt: Sein Schloss wurde für 3,5 Millionen Euro verkauft, das Inventar mit Stilmöbeln, Teppichen und der Bibliothek für 120 000 Euro. Sein Elternhaus in Bremen fand für 350 000 Euro einen neuen Besitzer. Auch seine Frau Barbara hat Machold verloren. Sie ließ sich im Februar scheiden.
Im selben Monat, während der mehr als sechsstündigen 6. Beschuldigtenvernehmung im Wiener Landeskriminalamt, packte Machold aus. Es ging um die zwei Millionen Euro teure Stradivari-Geige "Ex-Rosé". Er habe gleich zwei Banken daran "zu Sicherungszwecken Eigentum eingeräumt", sagte Machold. Als er die Violine 2006 für drei Millionen Euro verkaufte, habe er den Kredit bei der ersten Bank, der Bawag, getilgt. Die zweite Bank, die Bayerische Hypo- und Vereinsbank, ging erst einmal leer aus. Das war offenbar kein Einzelfall. "Ich habe Zertifikate für Geigen, wenn ich eines brauchte, dupliziert", gab Machold zu.
Jörg Beirer, einer der renommiertesten österreichischen Konkursverwalter, wundert sich: In einigen Fällen habe Machold den Banken nur Fotokopien von Instrumenten oder selbstgefertigte Gutachten zukommen lassen. "Es ist keine bankübliche Praxis, dafür Millionenkredite zu vergeben", sagt Beirer. Er hat Machold ein paar Dutzend Mal getroffen und konnte dabei ein Talent beobachten, auf das die Banker hereingefallen sein könnten. "Der Herr hat es verstanden, durch eine hervorragende Selbstinszenierung mit Schloss, Fotoapparate- und Uhrensammlungen, teuren Autos, über den Erdball verstreuten Firmen und einem Netzwerk von Sachverständigen etwas vorzugeben, das er nicht ist und nicht hat", sagt Beirer. Machold verfüge über eine "von Selbstsicherheit und Charme begleitete Überzeugungskraft".
Schon Mitte des vergangenen Jahrzehnts, so scheint es, kam der Händler nur noch über die Runden, indem er Schulden bei Banken und Kunden durch immer neue Betrügereien tilgte.
Einen seltsamen Weg nahm etwa eine Viola Carlo Ferdinando Landolfis aus dem Jahr 1765. Der Niederländer William L. gab Machold das eine Million Euro teure Instrument in Kommission, es verschwand. Plötzlich tauchte die Viola auf einer Liste der Flessabank auf, mit der Machold dort Kredite abgesichert hatte.
Die Schweinfurter Kreditgeber hatten ihre Sicherheit jedoch nur auf dem Papier. In Wahrheit landeten die Viola und die ebenfalls L. gehörende, 269 Jahre alte Violine des Geigenbauers Camillus Camilli bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Die Banker hatten Machold im Frühsommer 2009 angekündigt, seine Kredite fällig zu stellen, falls er nicht Sicherheiten beibringe. Das Ende drohte. Der Geigenhändler überließ ihnen die Instrumente, die ihm nicht gehörten, im Juni 2009. Sie wurden im Rahmen des Ermittlungsverfahrens sichergestellt.
William L. erstattete Strafanzeige und brachte damit das Verfahren in Gang. Schlag auf Schlag kamen immer mehr krumme Geschäfte ans Tageslicht - Machold hatte selbst Freunde wie den Niederländer Gert Jan K. hereingelegt. Der war als Direktor und Teilhaber eines an der Amsterdamer Börse notierten Unternehmens reich geworden. Der Kunstmäzen kaufte historische Geigen und stellte sie Künstlern zur Verfügung; oft hieß er die Macholds zu Hause willkommen.
In einer Zeugenaussage beklagte K., dass Machold fünf seiner Instrumente und einige Geigenbögen "unrechtmäßig verkauft beziehungsweise meinem Vermögen entzogen" habe. Schaden: 20 Millionen Euro.
Wiederholt hatte Machold versucht, Banken und Kunden, die auf Geld warteten, hinzuhalten, mitunter jahrelang. Ende 2010 sprach er von einem Riesengeschäft, das er auf mehr als 30 Reisen eingefädelt habe - und das ihn retten werde. Der Milliardär S. aus der Nähe von Mailand wolle Instrumente für 40 Millionen Euro kaufen. 8 bis 14 Millionen sollten "bald" als erste Tranche fließen, Machold rechnete mit einem Gewinn von 16 bis 18 Millionen Euro. Damit nicht genug: Ein weiterer Gewinn in Höhe von 10 Millionen Euro sei aus einem Deal mit der Sawallisch-Stiftung am Chiemsee zu erwarten gewesen. 15 Millionen Euro Erlös hätte ein Geschäft mit einer Unternehmensgruppe aus Peking bringen können, das er 2006 eingefädelt habe.
Das Geld kam nicht, Macholds Imperium brach zusammen.
Das Geschäft mit dem italienischen Milliardär S., davon ist Macholds Strafverteidiger Stephan Zinterhof überzeugt, "wäre zustande gekommen und könnte noch heute abgeschlossen werden". In einer E-Mail vom 16. April hätten Beauftragte des Unternehmers versichert, weiterhin Interesse am Aufbau einer Sammlung historischer Instrumente zu haben. Die Vorverträge mit den Eigentümern der Geigen, die ihre Instrumente auf Macholds Vermittlung nach Italien verkaufen wollten, seien noch gültig.
Zinterhof bewertet das Verhalten mancher Geldinstitute als fragwürdig: "Angesichts dieses großen Geschäfts müssen sich die Banken, die Machold in das Konkursverfahren getrieben haben, wohl fragen lassen, ob sie nicht mehr Geduld hätten haben müssen."
Macholds Plan, seine Unternehmen dereinst seinem Sohn Lüder zu vermachen, ist Makulatur. Dem habe er schon vor Jahren gesagt, dass er in den Firmen "erst groß reinemachen" müsse, offenbarte Machold in einer Vernehmung.
Das war wohl ein bisschen untertrieben.
Von Carsten Holm

DER SPIEGEL 19/2012
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