21.05.2012

Weil wir nicht anders können

Von Schirach, Ferdinand von

Der Bestsellerautor Ferdinand von Schirach über das Schreiben

Schirach, 48, lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Der Fall Collini".

Im Internet ließen kürzlich zwei Kunststudenten darüber abstimmen, ob einem Schaf mit einer von ihnen konstruierten Guillotine der Kopf abgeschlagen werden soll. Das Schaf heißt Norbert, es sieht nett aus. 40 Prozent entschieden sich für das Töten. Die Kunststudenten haben ihre Sache gut gemacht: Sie irritieren, sie zeigen die Gefährlichkeit von Abstimmungen. Stellen wir uns einen Moment vor, es ginge um eine Sexualstraftat. Ich bin sicher, dass über 90 Prozent für die Wiedereinführung der Todesstrafe wären. Wir haben es eben erlebt: Im Mordfall Lena wurde ein unschuldiger Junge aus Emden verdächtigt. Auf Facebook wurde prompt Lynchjustiz gefordert.

Repräsentative Demokratien mögen viele Nachteile haben, ihre Entscheidungsprozesse sind oft kompliziert, der Ausgleich von Interessen ist anstrengend, der Staat wirkt träge. Aber trotz aller Fehler funktionieren sie besser als jede andere Staatsform, die wir kennen. Ihr Fundament ist es, dass die Repräsentanten für ihr Handeln einstehen müssen, sie sind uns verantwortlich. Die meisten Politiker nehmen das ernst, das Gewissen des Abgeordneten ist noch kein leerer Begriff.

Die Piraten wollen im Grunde eine andere Staatsform. Vor jeder Entscheidung sollen alle befragt werden, der Repräsentant der Partei wird unwichtig, er ist nur das austauschbare Sprachrohr. Das klingt zunächst sehr demokratisch. Aber in Wirklichkeit ist es das Gegenteil.

In der Politik gibt es heute keine einfachen Fragen mehr, und für eine Entscheidung zwischen zwei Alternativen fehlt uns regelmäßig das Wissen. Soll Griechenland unterstützt werden? Sollen wir aus der EU austreten? Wollen Sie das wirklich auf der Grundlage Ihres Wissens entscheiden? Verstehen Sie die internationalen Finanzströme? Oder die Konflikte im Nahen Osten? Wenn alle alles bestimmen, trägt der Repräsentant keine Verantwortung mehr. Und wo es keine Verantwortung gibt, werden wir die Freiheit verlieren. Wir müssten dann an das glauben, was man Schwarmintelligenz nennt.

Wir sollten mit der direkten Demokratie vorsichtig sein, so vorsichtig, wie es die Väter des Grundgesetzes waren. Sie hatten ihre Erfahrung mit Volksmeinungen. In der Geschichte gab es einfach zu oft eine Schwarmdummheit, eine Schwarmgemeinheit und eine Schwarmbösartigkeit.

Noch scheint das Urheberrecht nicht in Gefahr. Bisher will keine der Volksparteien daran Wesentliches ändern. Noch ist es nur eine Diskussion - von den widerwärtigen Entgleisungen der Anonymous-Gruppe einmal abgesehen. Die Diskussion ist richtig, das Urheberrecht hat ohne Zweifel Fehler, und wie alle Gesetze muss es auf seine Aktualität überprüft werden. Aber wenn die anonyme Masse gefragt wird, ob Schokolade kostenlos sein soll oder ob man sie bezahlen muss, kann das eine gefährliche Frage sein. Geht es nach den Piraten, wird niemand mehr für ein E-Book bezahlen müssen, es sei denn, er möchte es gern. Die Tauschbörsen sollen legalisiert werden, jedes E-Book könnte dort dann legal kostenlos heruntergeladen werden. Die Argumente dafür sind merkwürdig: Im Internet müsse alles frei fließen, Künstler seien nicht weiter systemrelevant, Mozart habe auch keinen Urheberschutz genossen, und der habe bessere Musik gemacht als Sven Regener.

Offen gesagt verstehe ich die Euphorie für die Tauschbörsen einfach nicht. Ich verstehe auch nicht, warum Schriftsteller ihre Bücher selbst vermarkten sollen. Oder warum die Piraten den Künstlern helfen wollen, sich von ihren Verlegern zu befreien. Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Leute einfach nicht wissen, wie Bücher wirklich entstehen.

Mein erstes Buch habe ich nachts geschrieben. Tagsüber Besprechungen mit Mandanten, Telefonate mit Richtern und Staatsanwälten, Haftbesuche und Prozesse. Nachts schreiben. Ich schlafe nicht besonders gut. Irgendwann habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt und angefangen, drei, vier Stunden jede Nacht. Zigaretten, Kaffee, nur das Licht des Bildschirms, die beleuchtete Tastatur. Es waren Geschichten, die ich als Anwalt erlebt habe. "In der wahren, dunklen Nacht der Seele ist es immer drei Uhr morgens", schrieb F. Scott Fitzgerald. Es ist eine gute Zeit. Es klingelt kein Telefon, und niemand schickt eine E-Mail. Ich war allein mit den Figuren meiner Geschichten, sie gehörten noch ganz mir.

Über einen Literaturagenten ging das Manuskript an einen Verlag. Nach ein paar Tagen schickte der Verleger mir eine E-Mail: "Wir machen das Buch." Ich habe sie ausgedruckt und an die Wand gehängt. Ich dachte, alles sei jetzt erledigt, und freute mich - ich hatte nicht die geringste Ahnung.

Einen Monat später traf ich den Verleger. Er zeigte mir das Verlagsgebäude, eine mir vollkommen fremde Welt. In einem Raum stapelten sich auf dem Boden Hunderte eingesandter Manuskripte, die Lektoren hatten sie tatsächlich alle gelesen. Beim Mittagessen sprachen wir über Auflagen, Positionierung, Pressearbeit. Und über die Vertreterkonferenz. Zweimal im Jahr findet eine solche Konferenz im Verlag statt, die Handelsvertreter sehen sich die neuen Bücher an, sie diskutieren über Cover, Klappentext, Titel, über das ganze Programm. Es sind wichtige Tage. Die Vertreter stellen später die Bücher den Buchhändlern vor, sie kennen ihr Publikum, und niemand kann alles lesen, bevor er es kauft. Aber an genau dieser Stelle wird über Erfolg oder Misserfolg entschieden. Es ist ganz einfach: Liegt das Buch nicht im Laden, kauft es niemand. Bücher zu schreiben ist eine Sache, sie zu verlegen eine ganz andere.

Meine Lektorin kannte ich, bevor ich zu schreiben begann, wir hatten zusammen studiert. Sie schickte mir das Manuskript zurück, es enthielt etwa 200 Anmerkungen. Ich fand, dass es schlimm aussah. Wir sprachen über fast jeden Satz, ich bewunderte ihre Geduld. Nach dem Lektorat kamen die Korrekturen - Rechtschreibung, Zeichensetzung -, danach die Fahnen und endlich die Frage des Covers. Ich weiß nicht mehr, wie viele Umschläge wir diskutiert haben, über 150 E-Mails. Es war berührend zu sehen, wie viele Menschen hart daran arbeiten, ein ordentliches Buch zu machen. Über das Papier wurde gesprochen, über den Satz, selbst die Farbe des Lesebändchens musste ausgesucht werden. Bis das erste Buch fertig war, vergingen Monate. Als es da war, habe ich es drei Tage mit mir herumgetragen.

Meine erste Lesung fand in einer Buchhandlung in Brandenburg statt. Es waren ungefähr 50 Zuhörer gekommen, die meisten waren über 60 Jahre alt, sie waren höflich und interessiert. Öffentliche Auftritte kannte ich vom Gericht, aber hier war es anders. Vermutlich war ich unsicher. Die Zuhörer stellten Fragen, die ich kaum beantworten konnte: Warum schreiben Sie? Warum haben Sie erst jetzt damit angefangen? Warum schreiben Sie so, wie Sie schreiben? Natürlich hatte niemand das Buch gelesen, es war ja erst eine Woche auf dem Markt.

Es gab weitere Lesungen, Interviews, Porträts und Talkshows: Fast jedes Bundesland hat seine eigene Büchersendung. Ich saß jetzt viel im Zug und schlief in seltsamen Hotels. Manchmal schien es mir, als organisiere die Presseabteilung des Verlags mein Leben. Das Buch erschien im August, alle sagten, dass es ab Weihnachten ruhiger würde. Es stimmte nicht. Die Lizenzabteilung des Verlags hatte die Rechte inzwischen ins Ausland verkauft. Die Verträge waren auf Englisch, ich verstand höchstens die Hälfte. Die Mitarbeiter des Verlags nahmen mir fast alles ab, sie führten jede Verhandlung, es war beeindruckend. Aber natürlich musste ich manchmal trotzdem mit Übersetzern, mit Verlegern und mit Lektoren sprechen. Ein paar Länder besuchte ich, es ging nicht anders. Auch dort organisierte der Verlag alles - von der Hotelbuchung über die Dolmetscher bis zu der Koordination der Termine mit den Journalisten, an manchen Tagen waren es 12, 15 Interviews hintereinander. Nichts davon hätte ich selbst machen können.

Das zweite Buch konnte ich nur zum Teil nachts schreiben. Ich schlief immer noch schlecht, aber jetzt arbeitete ich nachts auch für die Prozesse. Strafverteidiger machen nie länger als 14 Tage Ferien, man kann Mandanten nicht so lange im Gefängnis allein lassen. Wegen des Buchs nahm ich mir nach 18 Jahren das erste Mal einen ganzen Monat frei. Ich wollte schreiben und nur schreiben. Im Mai fuhr ich nach Venedig. Ich mietete eine Wohnung, schloss mich ein und schrieb das zweite Buch zu Ende. Ich tat nichts anderes, tagsüber schreiben, nachts in der leeren Stadt spazieren gehen. Das Telefon schaltete ich nur eine Stunde am Tag an, E-Mails beantwortete ich nicht. Plötzlich ging es wieder. Das Buch erschien im August, und ab da war bis Weihnachten alles wie beim ersten Mal.

Für das dritte Buch musste ich alte Prozessakten lesen, Archive besuchen, Überlebende sprechen. Das Schreiben wurde ernster. Die Arbeit in der Kanzlei hatte nach wie vor den gleichen Umfang. Jedes Mal, wenn meine Sekretärin anrief, ärgerte ich mich, weil ich von vorn anfangen musste. Es fiel mir immer schwerer, nach einem Verhandlungstag zum Text zurückzufinden.

Dann passierte es. Nach einer Lesung fiel ich in einer Hotelhalle um. Einfach so. Ich schlug mit dem Kopf auf die Marmorplatte der Rezeption und rutschte zu Boden. Ein paar Minuten war ich bewusstlos. In Berlin sprach ich mit einer Ärztin darüber. Sie war sehr klar, sie sagte, ich müsse mich entscheiden, es gebe keine zwei parallelen Leben. Entweder solle ich schreiben oder in die Kanzlei gehen. Punkt.

Sie hatte recht. Das eigentliche Problem ist der Prozess des Schreibens, er ist mit nichts zu vergleichen, was ich kenne. Alles entsteht im Kopf, Ideen, Stimmungen, Figuren, die ganze Geschichte ist lange Zeit sehr fragil, sie ist flüchtig und launisch. Sie verschwindet, wenn man nicht aufpasst, man muss behutsam mit ihr sein. Jonathan Franzen schreibt in einem Zimmer mit heruntergelassenen Rollos, sein Computer ist von der Außenwelt abgeschnitten, er trägt Kopfhörer und hört nur ein Rauschen, er sagt, es klinge wie in einer Raumkapsel in der Atmosphäre. Ein anderer Autor schreibt in einer Dachkammer, er setzt einen riesigen Hut auf, dessen Krempe fast am Bildschirm aufsetzt, damit er nichts anderes sieht. Es gibt Schriftsteller, die nach Japan fahren oder nach Indien, um schreiben zu können. Natürlich, Hemingway schrieb angeblich auch im Schützengraben noch Notizen, andere schreiben in Cafés. Aber was wohl alle brauchen, ist Einsamkeit. Es ist die Zeit, die man ungestört mit einer Geschichte allein ist.

Ich musste das lernen. Die Strategie für ein Strafverfahren wird anders entwickelt, sie entsteht aus Akten, aus Gesprächen mit Richtern, Kollegen und Mandanten. In einer Hauptverhandlung kommt es oft darauf an, eine Situation schnell zu erfassen, für einen Zeugen die richtigen Fragen zu finden. Es ist ein sozialer Vorgang. Das Schreiben ist es nicht. Es ist das Gegenteil.

Wenn man schreibt, kann man nichts sonst mehr tun. Jede Ablenkung wirft zurück, jeder Anruf, jede E-Mail, jede Verabredung stört. Aber dafür bekommt man etwas anderes, etwas ganz und gar Wunderbares: Man reist in seinem Kopf, man trifft seine Figuren, und am Ende lebt man ganz in seinem Buch. Nach einiger Zeit wird es rauschhaft, trotz aller Anstrengungen - und Schreiben ist oft furchtbar anstrengend - kann es zur Sucht werden. Vor ein paar Jahren habe ich ein Interview mit Philip Roth gelesen. Er sagte, er würde überhaupt nur leben, wenn er schreibe. Ich fand das damals ein wenig lächerlich. Heute glaube ich zu verstehen, was er meint. Seit drei Monaten schreibe ich jetzt, ich tue nichts anderes mehr. In die Kanzlei gehe ich nur noch selten, alle Lesungen, Veranstaltungen und Pressetermine habe ich abgesagt. Die nächsten zwölf Monate muss ich mit dem neuen Buch allein sein. Es wird Unterbrechungen geben, aber ich tue alles, damit es bei wenigen bleibt. Ich habe verstanden, dass es nicht anders geht.

Ein Buch entsteht also nicht nebenbei. Der Vorschlag, Schriftsteller sollten sich selbst auch noch um die Verwertung kümmern, ist absurd. Sie sollen schreiben, ihre Bücher müssen andere verkaufen. Und selbst wenn man so verrückt wäre, es selbst zu versuchen - was hier vielleicht noch mit viel Mühe vorstellbar ist, ist im Ausland undenkbar. Wie soll ein deutscher Schriftsteller seine Bücher in Japan "verlegen" oder in den USA oder in Korea? Wie soll er Lektoren finden? Wie soll er dort Pressetermine vereinbaren? Soll er mit dem chinesischen, dem russischen oder dem argentinischen Grafiker sprechen? Oder mit den Buchhändlern dort? Oder mit einer Zeitung, einem Fernsehsender?

Ich bin von E-Books begeistert, der Kindle ist ein phantastisches Gerät, ein iPad liegt auf meinem Schreibtisch. Ich nutze das Internet täglich, ich lese Zeitungen online, ich recherchiere, ich habe eine Website. Aber ich möchte mich niemals selbst um die Vermarktung meiner Bücher kümmern. Und will man das ernsthaft älteren Herren wie Martin Walser oder Hans Küng zumuten? Wenn ich ein Hemd brauche, kaufe ich es in einem Geschäft, ich fange nicht an, es selbst zu nähen. Wir leben in einer Welt der Arbeitsteilung. Und bei aller Champagnerlaune über die neue Technik, über die rasend schnelle Verteilung eines Textes - am Schreiben selbst hat sich seit Homer nichts geändert. Es gibt keine Abkürzungen, noch immer schreibt man Satz für Satz für Satz.

Und ja, ein Buch kostet Geld. Sieben Prozent nimmt der Staat. Vom Nettoladenpreis bekommt der Buchhändler etwa die Hälfte. Die andere Hälfte teilen sich Papierlieferanten, Drucker, Setzer, Handelsvertreter, die Angestellten des Verlags - vom Büroboten über die Lektoren bis zum Verleger müssen alle bezahlt werden -, und schließlich bekommt der Autor sein Honorar. Die Rechnung ist eine Mischkalkulation: Der Bestseller trägt die Gedichtbände, ohne Stephen King gäbe es keinen Durs Grünbein. Das wirtschaftliche Risiko liegt beim Verlag. Er bezahlt dem Schriftsteller einen Vorschuss, gleichgültig, ob sein Buch sich verkaufen wird oder nicht. Die meisten Autoren können kaum davon leben, sie halten sich mit Zeitungsartikeln, Stipendien oder als Stadtschreiber über Wasser. Auch wenn es unpopulär ist, das zu sagen: Ich würde nicht mehr schreiben, wenn ich kein Geld dafür bekäme. Natürlich, ich schreibe nicht wegen des Geldes, niemand, der bei Verstand ist, tut das, die Chance zu scheitern ist viel zu groß.

Die meisten Schriftsteller sagen, sie schreiben, weil sie nicht anders könnten, es sei ihr Leben. Aber sie alle brauchen das Geld, um sich die Zeit zum Schreiben zu kaufen. Kein Geld, keine Literatur - so einfach ist das. Kurt Tucholsky schrieb 1920: "Die Lage des deutschen Schriftstellers ist haltlos. Wenn er nicht Glück oder sehr viel Marktgeschick hat oder einen guten Nebenberuf, kann er verhungern." Daran hat sich in den letzten 90 Jahren nicht viel geändert. Denken Sie bitte daran, wenn Sie auf einer Tauschbörse ein Buch herunterladen wollen.


DER SPIEGEL 21/2012
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