Nach den bundesweiten Durchsuchungen bei radikal-islamischen Salafisten prüfen Ermittler Verbindungen des verbotenen Vereins Millatu Ibrahim zu einem Mitglied der vor fünf Jahren im Sauerland aufgeflogenen Terrorzelle. In der Solinger Millatu-Ibrahim-Moschee stellten die Fahnder am vergangenen Donnerstag eine Geldkassette mit persönlichen Sachen von Fritz Gelowicz sicher. Es handelt sich unter anderem um ein entwertetes Sparbuch und Kontoauszüge. Gelowicz und drei weitere Mitglieder der Sauerland-Gruppe hatten vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht gestanden, Autobombenanschläge auf US-Soldaten geplant zu haben. Im März 2010 wurde Gelowicz als Rädelsführer zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
DER SPIEGEL 25/2012
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