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Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel, 52, SPD-Chef, korrigiert eine missverständliche Äußerung. Vergangene Woche hatte er bei einer Buchvorstellung einen Vergleich zwischen der blutigen Unterdrückung in Syrien und dem Massaker im bosnischen Srebrenica 1995 gezogen: "Ich bin gespannt, wie lange die Welt zuschaut, dass in Syrien Menschen ermordet werden." Dafür habe man sich nach dem Tod von 8000 Bosniaken in Srebrenica "geschämt". Nun stellt Gabriel klar: "Eine militärische Intervention in Syrien steht nicht zur Debatte. Ich habe darauf hingewiesen, wie schwer Gewissensentscheidungen von Abgeordneten sein können."


DER SPIEGEL 25/2012
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