25.06.2012

SPIEGEL-GESPRÄCH „Eine Anhäufung von Nullen“

Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun hat eine Geschichte des Geldes geschrieben. Darin geht sie den religiösen Ursprüngen unserer Währungen nach und erklärt die Glaubwürdigkeit eines Systems, das auf dem Nichts beruht.
SPIEGEL: Frau von Braun, Europa findet aus der Finanz- und Schuldenkrise nicht heraus und verliert den Glauben an sich selbst. Kann eine Währungsgemeinschaft, in die sich der Zweifel eingenistet hat, überhaupt noch funktionieren?
Braun: Der größte Gegner des Vertrauens ist die Angst. Geld richtet sich an den Einzelnen, es weckt seine Habgier, aber mit jedem neuen Gewinn steigt auch die Angst, alles zu verlieren. Dieser Angst kann das Geld nur begegnen, wenn alle von seiner Glaubwürdigkeit überzeugt sind. Dazu bedarf es des Vertrauens in die Gemeinschaft. Schwindet dieses, kann jede Währung kaputtgehen. Und umgekehrt erstarkt die Währung, wenn das Vertrauen in die Gemeinschaft wächst.
SPIEGEL: War es ein Fehler, die Währungsunion ohne politische Union zu gründen?
Braun: Historisch beruhte der Gemeinschaftsglaube immer auf einem Herrscher oder, moderner gesprochen, einer Regierung, die für die Gemeinschaft firmiert und sie repräsentiert. Das fehlt heute; diese Inkarnation einer Gemeinschaft in einem Herrscher oder in einer Instanz, in der die Glaubwürdigkeit der Gemeinschaft Gestalt annimmt.
SPIEGEL: Einen gewählten Präsidenten Europas wird es vorerst kaum geben. Braucht Europa stattdessen eine neue Leitidee?
Braun: Genau das ist die Frage - man muss nach anderen Faktoren suchen, die die Glaubwürdigkeit der Gemeinschaft herstellen. In der Moderne ist die soziale Gerechtigkeit der stärkste Kitt einer demokratischen Gemeinschaft. Das ist die Voraussetzung für Vertrauen und den Glauben an die Gemeinschaft. Damit ist soziale Gerechtigkeit auch die Basis eines Vertrauens ins Geld und in eine halbwegs krisenfeste Ökonomie.
SPIEGEL: Die Antikrisenstrategie läuft auf das Gegenteil hinaus - drastische Einschnitte in den Sozialstaat.
Braun: Eine einigermaßen krisenfeste Gesellschaft muss über das Instrumentarium verfügen, der Dynamik des Geldes Zügel anzulegen. Nur so wird Geld zum Klebstoff zwischen Gemeinschaft und Individuum. Die Bereicherungssucht dagegen ist Motor nicht nur von sozialer, sondern eben auch ökonomischer Verwüstung.
SPIEGEL: Die Euro-Krise verschärft die Spannungen und Gegensätze in Europa, die Solidargemeinschaft bröckelt.
Braun: Wir haben keine andere Basis für die Gemeinschaft als die Gerechtigkeit, alle anderen Formen von Vertrauen sind dahingeschwunden. Wir befinden uns gewissermaßen in einem Vakuum zwischen dem Nicht-mehr des nationalen und dem Noch-nicht des gesamteuropäischen Gedankens.
SPIEGEL: Kann der Finanzkapitalismus eine Gefahr für die Demokratie werden?
Braun: Marktwirtschaft und Demokratie sind Kinder der Aufklärung. Sie betreten zeitgleich die Bühne der Geschichte. Der Kapitalismus stellt das Individuum, das einzelne Subjekt, mit seinem Profitinteresse in den Mittelpunkt, die Demokratie den Bürger mit seinem Stimmrecht. Beide ergänzen einander. Vergessen wir nicht, dass das Geld für die Abschaffung der Leibeigenschaft sorgte, die Klassenhierarchie des Feudalismus durchbrach und die industrielle Revolution mit ihrem technischen Erfindergeist anstieß. Heute übersehen wir oft diesen demokratisierenden Effekt des Geldes, der schon in der Antike wirksam war.
SPIEGEL: Warum ist diese Harmonie zerbrochen?
Braun: Im Laufe des 20. Jahrhunderts löste sich das Geld von seiner materiellen Bindung. Der Goldstandard wurde allmählich aufgegeben, Anfang der Siebziger dann auch dessen letzte, reduzierte Form im Bretton-Woods-System, das die wichtigsten Währungen der Welt mit festen Wechselkursen verband und vom goldhinterlegten amerikanischen Dollar als Leitwährung bestimmt war. Von diesem Moment an erlebten wir den Aufstieg des Finanzkapitalismus, ein Phänomen ausufernden Geldes, das es im Industriekapitalismus nicht gegeben hatte. Das Kapital, das heute in der Welt zirkuliert, ist nur noch zu einem Bruchteil durch die Realwirtschaft gedeckt. Die Akkumulation von Nullen ist eine ganz neue Erscheinung, sie löst Beklemmung vor dem Augenblick aus, in dem sich das Geld als genau das offenbaren könnte: eine Anhäufung von Nullen. Das Geld ist nur noch Zeichen, und es ist wahnsinnig schwierig, mit diesem hohen Grad an Abstraktion fertigzuwerden. Das erklärt wiederum die Raserei der Börsenhändler und Spekulanten: Der Vermehrung des Geldes sind, zumindest in der Phantasie, keine Grenzen gesetzt.
SPIEGEL: Und damit auch nicht der Gier.
Braun: Bei Waren und Gebrauchsgütern, selbst bei Luxusgegenständen erlischt das Begehren, wenn man sie hat. Beim Geld verstärkt es sich noch. Die Begierde nährt sich selbst. Das macht die hohe emotionale Energie des Geldes aus. Eine ähnliche Leidenschaft, die sich bis zur Gewalt steigern kann, entfesselt sonst nur die Sexualität oder die Religion. Irgendetwas passiert mit der Psyche des Menschen, der dieser "Triebstruktur des Geldes", wie der Philosoph Horst Kurnitzky es genannt hat, unterworfen ist.
SPIEGEL: In der Ekstase der wundersamen Geldvermehrung wird der Händler zum Spieler oder zum Mystiker, der den Bezug zu Realität und Risiko verliert?
Braun: Ich habe noch das Foto des jungen Traders Kweku Adoboli vor Augen, als er vor Gericht stand. Er hatte für die Schweizer Bank UBS 2,3 Milliarden Dollar verloren. Was mich frappierte, war sein Lächeln. Er wirkte fast erleichtert, ja irgendwie glücklich, so als wollte er sagen: Endlich bin ich an die Wand gestoßen, es gibt sie also, die Wirklichkeit. Diese Art der Entrückung, ausgelöst durch die irrsinnige Multiplikation leerer Zeichen, ist das Beängstigende - gerade für den, der tagtäglich mit Geld zu tun hat. Aber viele schaffen den Absprung erst, wenn es zum Absturz gekommen ist.
SPIEGEL: Das Geld- und Finanzwesen beruht auf Glauben, Hoffnung, Versprechen - auf "Kredit" eben. Dabei ist das Papiergeld eigentlich doch nur ein Tauschmittel. Woher kommt seine symbolische, das Ökonomische weit überschreitende Bedeutung?
Braun: Das Geld hat, grob gesagt, drei Ursprünge, denen gemeinsam ist, dass sie Schriftzeichen brauchen - oder diese sogar hervorgebracht haben. Der eine Ursprung ist der materielle Wert: Grund und Boden, Naturalien wie Getreide oder Vieh, Gold oder ein anderes Edelmetall. Der zweite ist ein Herrscher oder eine Gemeinschaft, der Kaiser oder die Polis, eine Instanz, die das Geld emittiert und den Wert einer Währungseinheit beglaubigt. Und der dritte Ursprung ist religiöser Natur: Er liegt im Opfer, das den Göttern im Tempel dargebracht und von den Priestern entgegengenommen wird.
SPIEGEL: An diesen drei Stufen fällt die fortschreitende Abstraktion, man könnte auch sagen Entwertung, auf.
Braun: Schon das Gold als Wertdeckung ist absolut mythisch. Der Wert des Goldes war von Anfang an eine Fiktion.
SPIEGEL: Inwiefern? Gibt es nicht auch rationale Gründe: Schönheit, Haltbarkeit, Formbarkeit und vor allem Knappheit?
Braun: Das Gesetz von Angebot und Nachfrage führt hier in die Irre. John Maynard Keynes hat 1930 ausgerechnet, dass ein Ozeandampfer auf einer einzigen Reise alles Gold, das bis dahin im Laufe von 7000 Jahren gewonnen wurde, transportieren könnte. Gold ist eine Mangelware, aber als Garant des Geldes eine Illusion.
SPIEGEL: Gold gilt immer noch als sicher.
Braun: Entscheidend dafür ist die theologische Begründung. Der Wert der Edelmetalle wurde etwa in Babylon nach sakralen Gesichtspunkten festgelegt. Gold galt als Sinnbild der Sonne, Silber als das des Mondes. Das Wechselverhältnis zwischen Gold und Silber setzten die Priester auf 1 zu 13 ¹⁄³ fest, errechnet aus den Umlaufzeiten der Gestirne. Dieses Wertverhältnis wirkte während der ganzen Antike und noch weit ins Mittelalter und sogar in die Neuzeit hinein. Der Wert von Gold und Silber wurde also gewissermaßen vom Himmel geholt. Im Geld finden Sie viele Spuren für die Langlebigkeit des kulturellen Gedächtnisses.
SPIEGEL: Das Gold, das eigentlich das Geld beglaubigen sollte, brauchte selbst eine Beglaubigung durch das Religiöse?
Braun: Die Illusion wurzelt im Magischen. Der Wirtschaftswissenschaftler und Sozialökonom Günter Schmölders schreibt in seiner "Psychologie des Geldes", wie ein Marsmensch, der auf die Erde käme, verwundert beobachten würde, dass die Menschen mit viel Aufwand in Südafrika Gold aus der Tiefe fördern, nur um es dann in Nordamerika gereinigt, gestempelt und registriert wiederum in Tresore und Schatzkammern tief unter der Erde zu vergraben. Der Außerirdische würde sich fragen, was denn da los ist. Die Erklärung dieses verblüffenden Sachverhalts, so Schmölders, gelingt nur der Psychologie.
SPIEGEL: Wenn alle materiellen Deckungen des Geldes, aber auch die staatliche Autorität als Beglaubigungssystem sich letztlich als Illusion erweisen, was ist dann mit dem dritten Ursprung, dem Opferkult? Wollen Sie behaupten, dass diese Form der Geldbeglaubigung noch immer nachwirkt?
Braun: Auf genau diesen Punkt will ich hinaus. Gerade weil die beiden anderen Beglaubigungsformen immer weniger funktionieren, verstärkt sich das Verlangen nach der sakralen Deckung des Geldes in Opferriten, die mit den Agrargesellschaften entstanden. Jäger und Sammler bringen keine Opfer dar. Mit der Landwirtschaft greift der Mensch jedoch in die Natur ein und muss dafür einen Preis entrichten. Durch ein Opfer an die Götter versucht er, die an ihrer Schöpfung begangene Schuld zu vergelten. Von daher rührt auch der Zusammenhang von Schuld und Schulden.
SPIEGEL: Der Mensch begleicht eine religiöse und moralische Schuld durch ein monetäres Opfer?
Braun: Das Geld ist nur ein Substitut für das Opfer, das im Tempel erbracht wurde. Das ist sein sakraler Ursprung. Das germanische Wort "gelt" bedeutet auch "Götteropfer". Hinter jedem Opfer steht aber letztlich ein Menschenopfer. Der Mensch als Opfer wurde symbolisch durch ein Tier und dieses wiederum durch eine Opfermünze ersetzt. Das Wort Obolus - seinen Obolus entrichten - heißt ursprünglich nichts anderes als "Bratenspieß". Die Gemeinschaft konstituierte sich über ein gemeinsames Opfermahl, eine bekannte griechische Münzeinheit hieß obolós. Mit der Teilnahme und seiner Opfergabe fügte sich der Einzelne in die Gemeinschaft ein.
SPIEGEL: Das heilige Abendmahl gibt es auch in der christlichen Kirche, die ebenfalls auf einem Opferglauben beruht.
Braun: In der Opfergemeinschaft ging das Zahlungsmittel für die Götter in ein Zahlungsmittel zwischen den Menschen über. Entscheidend bleibt aber immer, dass der Mensch etwas von sich selbst gibt, ein Stück seiner selbst zur Versöhnung der Götter. Nur dann ist das Geld gedeckt.
SPIEGEL: In der Abhängigkeit von der Natur hatte der Opferkult als Fruchtbarkeitsritus seine innere Logik. Aber was ist davon heute noch erhalten?
Braun: Der Stier war in der Antike das Opfertier par excellence. Die Opferriten fanden in den Tempeln von Fruchtbarkeitsgöttinnen wie Diana oder Hera statt. In diesen Tempeln befanden sich auch die ersten Münzen. Die Faszination des spanischen Stierkampfs hängt damit zusammen, dass hier zwei Männlichkeitsprinzipien einander gegenüberstehen: Die geistige, domestizierte und disziplinierte Potenz des Toreros soll über die wilde Kraft des Tieres siegen. Erst wenn dieses Opfer erbracht ist, kann das Geld zeugen und fruchtbar werden. Diese Symbolik blieb bis heute erhalten in den beiden Strichen unserer Geldzeichen für den Dollar, das Pfund, den Euro oder den Yen: Sie repräsentieren die beiden Hörner des Stiers. Die Domestizierung von Natur und Sexualität war und ist Voraussetzung für die Fruchtbarkeit des Geldes. In der Metaphorik des Kapitalismus wimmelt es von Bildern der Fruchtbarkeit: Das Geld strömt und fließt, es vermehrt sich, das Kapital wächst und gedeiht, sein Eigentümer ist flüssig. Aber diese Fruchtbarkeit setzt immer ein Opfer voraus.
SPIEGEL: Die Vorstellung des fruchtbaren Geldes, Zinsen also, galt in den großen monotheistischen Religionen als verpönt.
Braun: Der griechische Philosoph Aristoteles fand es widernatürlich, dass das Geld, dieses unorganische Material, sich vermehren, gewissermaßen Junge zeugen könne. Das Judentum, das Christentum und der Islam untersagten es, Zinsen von Glaubensbrüdern zu nehmen. Dennoch: Mit seinen Opfer- und Inkarnationslehren bot die Heilsbotschaft des Christentums das ideale kulturelle Terrain, auf dem sich die Logik des Geldes weiterentwickeln konnte. Es ist kein Zufall, dass die moderne Geldwirtschaft und der Kapitalismus im christlichen Kulturraum entstanden sind.
SPIEGEL: So wie ja auch der Ablasshandel florierte.
Braun: Ja, der ist eine Fortsetzung des Opferkults, die Möglichkeit, sich durch eine Geldgabe zu entschulden. Im Mittelalter wurde das Fegefeuer erfunden, eine Zwischenhölle, die dem Sünder eine letzte Chance bot, zu büßen und das Höllenfeuer zu vermeiden. Gegen eine Zahlung.
SPIEGEL: Ist für das moderne Gemeinwesen das Opfer ein folkloristisches Überbleibsel der Vergangenheit, oder lässt sich noch eine Verbindung zwischen unserer Geldwirtschaft und dem Opfer erkennen?
Braun: Der Stier der Antike - der eine symbolische Rolle im Europa-Mythos hat und auch für den Börsenaufschwung steht - war ein Substitut für das Menschenopfer. Warum sollten wir ausgerechnet heute, wo das Geld keine andere Form von Deckung hat, das Ende der Opferlogik erreicht haben? Ich behaupte: Die einzige Deckung, die das Geld noch hat, ist der menschliche Körper.
SPIEGEL: Dem Götzen Mammon werden heute noch immer Menschenopfer dargebracht?
Braun: Durchaus. Das Geld enthält ein Versprechen: Vermehrung und Fruchtbarkeit, aber auch eine Drohung: Verlust und Kastration. Das Opfer soll das eine sichern und das andere verhindern. Entweder verweist das Geld weiter auf das Opfer, oder es hat keine Deckung.
SPIEGEL: Und wie haftet der Mensch konkret für den Preis des Geldes?
Braun: In jeder Krise des Geldes - in der Inflation der zwanziger Jahre in Deutschland, der großen Depression von 1929 oder der Finanz- und Bankenkrise, die 2007 begann und uns noch immer im Würgegriff hält - müssen Menschen auf ganz existentielle Weise den Preis für den Verlust der Glaubwürdigkeit des Geldes zahlen: mit Arbeitslosigkeit, Entzug ihrer Behausung und sozialer Ausgrenzung. Man kann diese menschlichen Katastrophen als Begleiterscheinungen von Krisen sehen. Man kann in ihnen aber auch die moderne Beglaubigung des Geldes durch das Opfer erkennen: Die Menschen glauben ans Geld, weil einige dran glauben müssen.
SPIEGEL: Frau von Braun, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
(*) Auf einem der japanischen Gottheit des Glücks und des Wohlstands gewidmeten Festival.
Das Gespräch führte Redakteur Romain Leick.
Von Leick, Romain

DER SPIEGEL 26/2012
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