09.07.2012

BUCHMARKTDu. Gehörst. Mir.

In den USA und Großbritannien ist „Shades of Grey“ der Bestseller der Saison. Jetzt soll die Sex-Trilogie auch die Deutschen fesseln. Es geht nicht nur um Hörigkeit, sondern auch um die Mechanismen des Kapitalismus.
Dies ist ein Buch für ein Publikum, das Lacan und Bataille für Badeorte an der französischen Mittelmeerküste hält und de Sade für eine teure Hautcreme.
In "Geheimes Verlangen", dem ersten Band der "Shades of Grey"-Trilogie von E. L. James, wird zwar auch ein wenig mit Bildung hantiert, vor allem musikalisch: etwas sphärischer Bach, etwas verzweifelter Chopin, etwas übersinnlicher Tallis. Christian Grey spielt die Stücke schon mal auf seinem Flügel, ein Handtuch um die Hüften und mit einem Oberkörper, der jeden Bandscheibenpatienten instinktiv gerade sitzen lässt - aber im Kontext all der Handschellen und Peitschen, die sonst so vorkommen, wirkt selbst ein Stück von Bach nur wie ein weiteres Spielzeug für eine ausgefallene Sexpraktik.
Denn darum geht es in "Shades of Grey", Sex in allen Varianten, von vorn, von hinten, in der Dusche, im Bootshaus, in der "Kammer der Qualen", mit Schlägen, mit Verletzungen, mit Unterwerfung, das ist das wichtige Wort, Unterwerfung: "BDSM" sagen die Experten dazu, was in etwa so viel heißt wie Fesseln, Kontrolle, Sado und Maso.
Wenn jetzt der erste Teil der Trilogie auf Deutsch erscheint, die in den USA seit Wochen Platz eins, zwei und drei auf der "New York Times"-Bestsellerliste belegt, die sich in England als Taschenbuch schneller verkauft hat als "Harry Potter", die seit dem Erscheinen 2011 weltweit eine Auflage von mehr als 18 Millionen hat - dann stellt sich schon die Frage, ob dieser aberwitzige Verkaufserfolg mehr ist als ein aberwitziger Verkaufserfolg(*1).
In den USA brachte "Shades of Grey" einen feministischen Großdiskurs in Gang über die Vergewaltigungsphantasien selbstbewusster Frauen, über die Frage, ob Unterwerfung nun Unfreiheit oder gerade Freiheit bedeutet, weil man ja die Unfreiheit frei wählt, über die Verbindung von Karriere und gesellschaftlichem Erfolg von Frauen und der Sehnsucht nach "Spanking".
Bei E. L. James liest sich das so: "Ich will mich bewegen, mich winden, mich den Schlägen entziehen … oder sie willkommen heißen - ich kann es nicht sagen. Es ist ein überwältigendes Gefühl … Ich kann meine Arme nicht bewegen, meine Beine sind gefesselt … ich bin gefangen … Wieder lässt er den Flogger herabsausen, diesmal auf meine Brüste, und erneut schreie ich auf. Doch es ist ein süßer Schmerz, an der Grenze des Erträglichen … fast angenehm, nein, nicht im ersten Moment, doch als meine Haut mit jedem Hieb im perfekten Kontrapunkt mit der Musik in meinem Kopf zu singen beginnt, spüre ich ihn, diesen unwiderstehlichen Sog."
Keine besonders elegante, eine eher effektive Prosa. Sie muss doch etwas bedeuten, diese um sich selbst kreisende Geschichte der seltsam unbedarften Anastasia Steele, 21 Jahre alt, College-Studentin, kein Smartphone, kein Sex, die auf Christian Grey trifft, 27 Jahre alt, Selfmade-Milliardär, Kontrollfreak, Sex-Maniac. Sie lebt in Vancouver, Washington, er in Seattle, Washington. Bald fliegen sie hin und her im Helikopter, "kein Mann hat je eine solche Wirkung auf mich ausgeübt", so zittert, so bebt, so winselt bald die ständig errötende Anastasia Steele: "Liegt es an seinem Aussehen? An seinen guten Manieren? Seinem Reichtum? Seiner Macht?"
Nach den ersten Orgasmen versteht sie das schon besser. "Du. Gehörst. Mir", zischt Grey. "Seine Worte explodieren in meinem Kopf. Mein Körper bäumt sich auf, und als ich komme, rufe ich laut eine entstellte Version seines Namens. Christian folgt mit zwei harten Stößen und erstarrt, als er sich in mir ergießt. Dann sinkt er auf mir zusammen, sein Gesicht in meinen Haaren."
In den USA nennen sie das "Mommy Porn", weil es angeblich meist Frauen über 30 sind, die das Buch lesen, gern als E-Book, die sich Tipps und Anre-
gungen geben lassen, um ihr Sexleben auf Touren oder überhaupt wieder in Gang zu bringen, die sich in New York zu "Shades of Grey"-Kursen treffen oder nach der Lektüre schwärmen, dass sie nach 20 Jahren Ehe und 4 Jahren ohne Sex endlich wieder Spaß im Bett hätten. Ich in meiner Eigenschaft als Mann kann dazu nur sagen, dass man das Buch womöglich gut als Ratgeber für besseren Sex lesen kann, da will ich mich nicht einmischen: Mich aber hat etwas anderes interessiert an dem Buch.
Von der amerikanischen Publizistin Katie Roiphe stammt die Formulierung, dass es sich bei "Shades of Grey" um eine "skinny-vanilla-latte version of sadomasochism" handle - und tatsächlich ist das Merkwürdige an diesem angeblich so schmutzigen Buch seine Sauberkeit: Die Bondage-Szenen sind rar, die erste Sexszene lässt überhaupt hundert Seiten auf sich warten, und der angeblich so dunkle Christian Grey ist doch vor allem ein wahnsinnig fürsorglicher Liebhaber, der die Arnika-Salbe nicht vergisst, nachdem er Anastasia den Arsch versohlt hat.
Er beschwört sie, jede Nacht acht Stunden zu schlafen, er gibt ihr Ernährungstipps, er schickt sie ins Fitnessstudio. Und das alles legt er in einem Vertrag fest, der so ausführlich zitiert wird, dass man meint, das sei für Menschen geschrieben, die sich bei der Lektüre des ESM-Regelwerks selbst befriedigen.
"Ziel dieses Vertrags ist es", steht in den Vereinbarungen zwischen dem dominanten und dem devoten Partner, "der Sub ein Ausloten ihrer Sinnlichkeit und ihrer Grenzen unter angemessener Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und Grenzen sowie ihres Wohlergehens zu ermöglichen." Die Sub, heißt es, und das gilt so ähnlich auch bei McDonald's, trägt "ausschließlich vom Dom genehmigte Kleidung". Außerdem ist sie "zu allen Zeiten sauber und rasiert und/oder gewaxt".
Wenn "Shades of Grey" also ein Porno ist, dann ist es ein Kapitalismus-Porno. Es sind die Regeln und Verträge, die mit analfixierter Akribie vorgeführt werden, es sind die Selbstverbesserungsmaximen einer funktionierenden Marktwirtschaft, die gefordert werden: Anastasia Steele soll ausgebildet werden in den drei Monaten, in denen sie ganz Christian Grey gehören soll, es ist fast wie ein Praktikum in Oralsex, Züchtigung und Selbsterniedrigung, das sie hier leisten soll - all das hat nichts von der großen, selbstauslöschenden Energie etwa der "Geschichte der O", des Romans, mit dem Pauline Réage 1954 schockieren konnte, weil sie, so beschrieb das Susan Sontag, von der Sehnsucht erzählte, das eigene Bewusstsein zu vernichten.
So existentiell ist Sex nicht mehr zu haben - der Analverkehr ist in der Angestelltenwelt angekommen, mit allen Vor- und Nachteilen. Erlösung oder Auslöschung, das ist nicht mehr das Ziel, es reicht schon, wenn sich der peitschenschwingende Liebhaber an die richtige Teesorte erinnert: "Ich registriere das Twinings-Schildchen, das aus der Kanne hängt, und juble innerlich", denkt sich Anastasia Steele, nachdem sie längst eingewilligt hat, mit Grey in die "Kammer der Qualen" zu kommen. "Du bedeutest ihm also doch etwas, sagt mein Unterbewusstsein. Ich setze mich und betrachte ihn. Wie schön er ist. Werde ich mich jemals an ihm sattsehen können?"
Die Naivität, mit der sich da eine 21-jährige Frau durch die Welt staunt, hat vielleicht noch dramaturgische Gründe, mich als Leser hat das dauernde Wow, Wahnsinn, O Gott an den Rand meiner Geduld gebracht - zum Beispiel: " Wow … das war der Wahnsinn", denkt Anastasia nach dem ersten Sex. "Jetzt weiß ich endlich Bescheid. Zwei Orgasmen … völlige Auflösung, wie im Schleudergang der Waschmaschine. Wow."
Die Naivität allerdings, die Verehrung und die Hingabe, mit denen da eine helle, heile Kapitalismuswelt entworfen wird, all die Audi, das Privatflugzeug, das weiße Schlafzimmer, der Privatsekretär Taylor, ein Szenario, in dem Christian Grey auch noch beiläufig seine Entwicklungshilfeprojekte für Darfur koordiniert - das ist der wirkliche Porno mitten in diesen Krisenzeiten. Es ist eine kapitalistische Unterwerfungsphantasie, was auch erklärt, warum der Großmeister der kapitalistischen Untergangsphantasien, der Schriftsteller Bret Easton Ellis, seinen
Neid auf den Erfolg von "Shades of Grey" herunterschluckte und durchblicken ließ, er würde gern das Drehbuch zur geplanten Verfilmung schreiben. Die Rechte sollen für fünf Millionen Dollar weggegangen sein, Angelina Jolie, so heißt es, will Regie führen.
Bret Easton Ellis beschrieb 1991 in seinem Roman "American Psycho" den kannibalistischen Effekt des radikalen Kapitalismus, er schuf einen sadistischen Investmentbanker und Serienmörder, für den Geld, Macht und Sex nur verschiedene Wörter für dieselbe Sache waren. Die Markenzeichen- und Mordexzesse schilderte Ellis mit moralischem Furor - Faszination und Abscheu vor diesem Leben, dieser Wall-Street-Kultur fielen dabei zusammen. "American Psycho" zeichnet den Anfang dieser kapitalistischen Herrschaftsformen nach, die Schuld des Mörders hatte etwas zu tun mit den Allmachtsphantasien des Investmentbankers. "Shades of Grey" wiederum zeigt nun das Ende dieser Sehnsuchtsmaschine, ohne es zu wissen und ohne es zu reflektieren: Christian Greys Schuld liegt nicht in seinem Reichtum, sondern, Zeichen unseres therapeutischen Zeitalters, in seiner unglücklichen Kindheit.
"Dieser Mann", merkt Anastasia auf Seite 412, dieser Mann, dessen Welt nach außen so sauber ist und dessen Herz doch nur ein iPod ist, "der schwarze Ritter, wie er sich einst selbst genannt hat … ist in Wahrheit gar kein Held. Sondern ein Mann mit schweren emotionalen Defiziten, und er zieht mich mit sich, hinein in seine dunklen Abgründe. Kann ich nicht diejenige sein, die ihn ins Licht holt?"
"Shades of Grey" ist aber noch in anderer Hinsicht das Beispiel eines sich verändernden Kapitalismus: Die Texte entstanden an den großen Verlagen vorbei im Internet, der bisher erfolgreichste Fall von Liquid Literature. Erika Leonard, die sich jetzt E. L. James nennt, veröffentlichte die Geschichte zunächst unter dem Pseudonym Snowqueens Icedragon als Fanfiction im Netz - wie Tausende andere, die hier die Storys ihrer Idole weiterschreiben. In diesem Fall waren es die Figuren des Vampir-Riesenerfolgs "Twilight", deren mormonische Züchtigkeit die Autorin ins hedonistische Gegenteil verkehrte.
Sie war dabei, wie ihre Leser, vor allem Fan. Verheiratet ist sie, 49 Jahre alt, Mutter zweier Kinder, die Nutella mag, das zu erwähnen war dem Magazin "Time" wichtig, die in England einen mehr oder weniger langweiligen Job bei einer Fernsehproduktionsfirma hatte und auf dem Dachboden 700 Liebesromane stapelt: "Romance novel" heißt das Genre in den USA, wo es das größte Fiction-Segment auf dem Buchmarkt ist, fast 1,4 Milliarden Dollar wurden damit 2010 umgesetzt.
Nach und nach wuchs diese Erzählung, und weil die Story zu sexuell wurde, veröffentlichte die Autorin sie erst auf einer eigenen Website, dann als Print-on-Demand und E-Book in dem australischen Kleinverlag The Writer's Coffee Shop.
Dann wurden die großen Verlage auf das Phänomen aufmerksam: Virale Literatur ist das, wie sie nur im Internet entstehen kann, eine Literatur, die enger als je zuvor im Zwiegespräch von Schreiber und Leser entstanden ist, was den Kritiker fast automatisch zum Betrachter macht. Was soll man auch sagen zum Ausbruch eines Vulkans?
Schön, nicht schön, gelungen, nicht gelungen, das sind hier die falschen Worte. Es gibt Sätze, da kommt man beim besten Willen nicht dazwischen: "Ich lasse mich aufs Bett fallen, vollständig bekleidet und mit Schuhen." Und so endet dann der Roman nach 602 langen Seiten: "Ganz tief in meinem Innern formt sich ein hässlicher Gedanke, von meiner inneren Göttin, deren Mund zu einem hämischen Grinsen verzogen ist: Der körperliche Schmerz vom Hieb eines Gürtels ist nichts im Vergleich zu der Seelenqual, die ich gerade durchleide. Ich rolle mich zusammen, den halb leeren Luftballon und Taylors Taschentuch an meine Brust gepresst, und gebe mich ungeniert meinem Schmerz hin."
Und das war erst der erste Teil. Der Badeort heißt übrigens Lacanau und liegt am Atlantik.
(*1) E. L. James: "Shades of Grey. Geheimes Verlangen". Aus dem Englischen von Andrea Brandl und Sonja Hauser. Goldmann Verlag, München; 608 Seiten; 12,99 Euro.
(*2) Mit Krista Sutton, Christian Bale, Cara Seymour.
Von Georg Diez

DER SPIEGEL 28/2012
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