12.05.1997

RUSSLANDMoskaus böse Buben

Eine Million obdachlose Kinder streunen durch die Straßen russischer Großstädte, sie betteln, kiffen, stehlen, manche morden. Viele landen in polizeilichen Verwahranstalten, es gibt zuwenig Heime.
Mittagsruhe in Moskau, nahe den Plattenbauten an der Altufjewskoje-Chaussee ragt Stacheldraht in den Vorstadthimmel. Dahinter liegen vierstöckige Kasernen mit vergitterten Fenstern und Scheinwerfern auf dem Dach: die "Sammel- und Verteilerstelle für Minderjährige", die jährlich 5000 verwahrloste Kinder von der Straße holt.
"Zehn Minuten Zeit zum Mittagessen, und wer laut ist, kriegt sofort eins übergezogen", schildert Wanja Mitkin, 12, die Disziplin. Uniformierte Polizisten bewachen Siebenjährige beim Löffeln der Suppe und beim Spielen mit Bauklötzen. Kleinkinder werden zur Nachtruhe hinter Stahltüren eingeschlossen.
Der "Verteiler", so der Amtsbegriff für die Sammelstelle, diente früher als Auffanglager für jugendliche Straftäter. Die Hygieneregeln gelten unverändert weiter: Neuzugänge werden auf Haut- und Geschlechtskrankheiten untersucht, kahlgeschoren und in Gruppen zu je 15 nach Alter und Geschlecht eingeteilt. Geschwister haben kaum eine Chance, beisammenzubleiben. Manche der Kinder wissen nicht einmal ihren Namen, viele haben nie den Gebrauch von Seife oder den Umgang mit Eßbesteck gelernt. Die meisten hat die Polizei als Streuner auf Moskaus vier Flughäfen, neun Bahnhöfen und rund 160 Metrostationen aufgelesen. Den rothaarigen Wanja Mitkin faßten die Beamten am U-Bahnhof "Domodedowskaja", wo er mit seinen Freunden monatelang hinter einer Luke gehaust hatte.
Sein Leben steht exemplarisch für eine russische Kindheit in einer zerfallenden Gesellschaft: geboren in einem Dorf bei Moskau, die Ehe der Eltern zerrüttet, Umzug in die Hauptstadt. Der Vater findet eine neue Frau. Die Mutter verkauft die Stadtwohnung, vertrinkt das Geld, zieht mit dem Sohn über die Bahnhöfe, verliert ihn irgendwann aus den Augen. "Mich sucht keiner", sagt Wanja.
Tagsüber brachen er und seine Freunde zu Raubzügen in irgendeine der über 200 Moskauer Spielhallen auf: Die Älteren bestahlen unachtsame Zocker an den Automaten, Wanja stand Schmiere.
Die bösen Buben ohne Obdach heißen in der Amtssprache "Bomschi" (Abkürzung für Personen ohne ständigen Wohnsitz), sie gelten vielen Russen als lebender Beweis für den sozialen und moralischen Niedergang ihres Landes nach dem Ende des Kommunismus. Doch Ausreißer und Ausgestoßene gab es auch schon unter der Sowjetmacht, die ihre minderjährigen "Asozialen" in abgelegenen Lagern und Heimen vor der Öffentlichkeit versteckte, um das Propagandabild von einer neuen Generation frischgewaschener Jungpioniere reinzuhalten.
Heute sind die struppigen Stiefkinder der postkommunistischen Gesellschaft überall zu sehen: in Abbruchhäusern, muffigen Heizungskellern, unterirdischen Kanälen oder auf luftigen Dachböden, wo sie ihre Schlafplätze finden. Vor allem aber auf den Straßen, wo sie betteln, die Windschutzscheiben der Autos waschen, Zeitungen und Snickers verkaufen, Lastwagen entladen und Kioske bewachen.
Das Personal im "Verteiler" soll die Kinder binnen 30 Tagen in Heime, Unterkünfte oder an Familien vermitteln. Die meisten bleiben länger - oder kommen wieder, dann schon mit fortgeschrittener krimineller Ausbildung: zwölfjährige Mädchen, zum Anschaffen abgerichtet; gleichaltrige "Reketiry", kleine Schläger im großen Netz der Schutzgelderpresser.
Etwa eine Million Straßenkinder gebe es in Rußland, meldet das Moskauer "Zentrum für Menschenrechte". In der Megalopolis Moskau ziehen 50 000 umher, in St. Petersburg an die 10 000. Glitzernde Neonreklame sowie Gier nach Geld und Abenteuer locken Ausreißer aus der Provinz in die großen Städte. Eine Siebenjährige aus Chabarowsk schlich sich gleich dreimal in ein Flugzeug nach Moskau.
"Die Praxis in der Sammelstelle der Polizei verletzt eindeutig die Rechte der Kinder", klagt Walentina Terjochina, Abteilungsleiterin im Ministerium für Arbeit und Soziales. Aber ein Platz bei der Polizei scheint ihr immer noch besser zu sein als unkontrolliertes Vagabundieren.
Eine Million Minderjährige in den vom Kommunismus befreiten Staaten Osteuropas leben in Heimen, in Rußland allein befinden sich 150 000 Kinder in staatlicher Obhut - weil ihre Familien zerbrachen oder die Eltern sich nicht um sie kümmerten. Jedes dritte russische Scheidungskind sehe seinen Vater nie wieder, zwei Drittel aller Familien mit kleinen Kindern lebten in Armut, meldete kürzlich Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Zahl der jugendlichen Mörder hat sich seit 1989 verdreifacht, die der minderjährigen Selbstmörder beinahe verdoppelt.
Das Angebot an schützendem Obdach ist dürftig: Das Sozialministerium verzeichnet über 300 staatliche Zufluchtsstätten und über 100 Zentren sozialer Rehabilitierung für das ganze große Rußland. Doch alle staatlichen Unterkünfte fassen zusammen weniger Kinder als die 93 Polizeisammelstellen zwischen Kaliningrad und Wladiwostok.
"Die Welle der Verwahrlosung von Kindern droht sich dem Niveau der zwanziger Jahre zu nähern", heißt es in einem Bericht des Ministeriums. Der Vergleich erschreckt: Sieben Millionen Kinder irrten 1922, fünf Jahre nach dem Putsch der Bolschewiken, auf der Flucht vor Bürgerkrieg und Hungersnot durch Sowjetrußland.
Diese "Besprisornyje", die "Verwahrlosten", riefen bei westlichen Intellektuellen eine Welle des Mitgefühls hervor. Nadeschda Krupskaja, Lenins Lebensgefährtin, wagte sogar Systemkritik: Die Wurzeln der Obdachlosigkeit seien sehr wohl auch in der Gegenwart zu suchen.
Auch damals kümmerte sich vor allem die Polizei um die kleinen Waisen, und sie schlug ganz anders zu als heute: Das Strafrecht für Minderjährige wurde verschärft, die von Antikommunisten organisierte "Liga zur Rettung der Kinder" 1921 aufgelöst. Den Vorsitz einer Nachfolgekommission übernahm der Gründer der sowjetischen Geheimpolizei, Felix Dserschinski. Der ließ obdachlose Kinder in den Wäldern wie Partisanen jagen, andere in Kinderhäuser oder Arbeitskolonien sperren - Waisen schienen nach der Ideologie der roten Machthaber das geeignetste Material für die Formung des Homo sovieticus.
Jelzins Rußland hingegen verfügt inzwischen über ein Schaustück nichtrepressiver Sozialpolitik: das St. Petersburger Rehabilitationszentrum. In vier Jahren hat die ehemalige Verwaltungsfunktionärin Galina Kamajewa einen Hort für mehr als 200 Kinder aufgebaut, zu dem auch medizinische und psychologische Abteilungen gehören, dazu Werkstätten, ein Kaufhaus, ein Hotel, zwei Busse und ein Friseur; ein Krankenhaus und zwei neue Wohnheime sollen hinzukommen. "Wir sind fast ein eigener Staat", sagt Frau Kamajewa zufrieden.
Jugendliche Straftäter finden hier freilich keine Aufnahme, auch minderjährige Nestflüchter nicht: Die brächten Scherereien mit den Behörden, und "das können wir uns nicht leisten", wehrt die Leiterin ab.
Alle anderen Heime für entwurzelte Kinder, vor allem in der Provinz, leiden unter der schlechten Zahlungsmoral der zuständigen Behörden. Manchmal kommt Hilfe von außen, wie jüngst im Irkutsker Gebiet, wo Kolchosbauern einem Kinderasyl zwei Schweine schenkten.
Jedes zehnte Heim hat mangelhafte sanitäre Einrichtungen, 40 Prozent müßten vollständig renoviert werden. Überall herrscht die aus der Armee bekannte und gefürchtete "Dedowschtschina" - das Recht der Älteren, die Jüngeren zu kujonieren. Im ersten Jahr nach der Entlassung wird jeder dritte Zögling obdachlos, jeder fünfte kriminell, jeder zehnte begeht Selbstmord.
Die Hauptstadt Moskau hat bislang keine staatliche Resozialisierungsanstalt. Jewgenij Balaschow, Abgeordneter im Stadtparlament und Vizepräsident der russischen Unesco-Club-Föderation, propagiert ein "Zentrum zur Vorbeugung von Verwahrlosung, Alkoholismus und Drogensucht bei Minderjährigen": Er träumt von Scharen junger Freiwilliger, die russischen Nachwuchs-Clochards nach amerikanischem Vorbild ("Teens teaching Teens") den Gebrauch von Präservativen und sauberem Spritzbesteck erklären sollen. Balaschow berichtet stolz, hundert jugendliche Sozialarbeiter seien bereits auf Moskaus Straßen unterwegs. Alles andere ist bisher nur Programm.
Die private Stiftung "Nein zu Alkoholismus und Drogensucht" wird aus dem Moskauer Stadthaushalt und von der französischen Organisation "Equilibre" finanziert. Das Höchstalter der umsorgten Kinder wurde von 18 auf 12 Jahre herabgesetzt. Stiftungspräsident Oleg Sykow, ein Arzt: "Man kann nicht allen helfen."
Das Kinderasyl "Blaue Krähe" in St. Petersburg löste die Polizei im Juli 1994 auf, als Oberbürgermeister Anatolij Sobtschak die Innenstadt für das Sportfestival "Spiele des Guten Willens" verschönerte. Das ebenfalls an der Newa gelegene christliche Heim für Frauen und Mädchen - "Jewfimija" - wurde geschlossen, der Staatsanwalt ermittelt gegen die ehemalige Leiterin Sinaida Jefimowskaja wegen angeblicher Vergeudung öffentlicher Mittel.
Das "Ufer", eine kleine, unabhängige Kinderherberge in St. Petersburg, hält sich nur mit Unterstützung des Berliner Vereins "Perspektiven". Mit 1,4 Millionen Ecu finanzierte die Europäische Union vorübergehend die tägliche Speisung von 3000 Kindern in 17 St. Petersburger Stadtkantinen. Kosten pro Mahlzeit: eine Mark.
Für 4000 Rubel pro Leimtube erschnüffeln sich viele Straßenkinder einen billigen Rausch. Ein anderes beliebtes Narkotikum ist Wodka, versetzt mit einem Betäubungsmittel (zehn Tabletten für 1000 Rubel, das sind ungefähr 30 Pfennig).
Im "Sozialhotel" arbeiten vier Betreuer, keiner von ihnen bleibt über Nacht. Im Dienstzimmer der Leiterin Lena Panina hängt das Bild der zwölfjährigen Mascha, die regelmäßig hier zu Gast war. Sie wollte einen Freier ausnehmen, der sie dann vergewaltigte und erdrosselte.
Die meisten Straßenkinder leben - wie Wanja aus dem Moskauer "Verteiler" - in Banden. Ihre halbwüchsigen Anführer, die "lidery", achten auf eiserne Disziplin und schrecken auch nicht vor Mord an untreuen Gefolgsleuten zurück. Zwölfjährige Zuhälter bieten die Dienste gleichaltriger Mädchen an.
Allein 1995, aus jenem Jahr stammt die jüngste Statistik, gingen auf das Konto junger Teenager 70 000 Verbrechen, Auftragsmorde inklusive. Ein Jugendstrafrecht im westlichen Sinn gab es in Rußland lange nicht - auch Minderjährige waren voll strafmündig. "Diese Kinder sind Sprengstoff", warnt Lena Panina, "in zehn Jahren geht der hoch."
Die Wurzeln des Elends reichen tief. Jährlich werden zwei Millionen Kinder Opfer anhaltender Vernachlässigung im Elternhaus, 1995 starben 17 000 von ihnen an den Folgen häuslicher Gewalt. Jeder zwölfte Schulpflichtige hat seine Ausbildung vorzeitig abgebrochen und damit fast keine Aussichten auf einen Job.
Als einzige Alternative zur Kriminalität bleibt für viele Kinder die Bettelei - und auch sie ist längst ein Geschäft von Profis. Der siebenjährige Bobik und seine drei Geschwister nehmen sich die Fahrgäste der Metro vor. "Brot, Brot", murmeln sie und rutschen auf Knien durch die Waggons, bekreuzigen sich und küssen den Passagieren die Füße - eine Schmierenkopie altrussischer Bettlerszenen. Die meisten Menschen geben ihnen etwas, obwohl sie wissen, daß irgendein Erwachsener später bei den Kindern abkassiert.
Ganze Sippen leben von dem, was die Sprößlinge an Geld und Lebensmitteln anschleppen. Gewiefte Unternehmer heuern fremde Kinder an, betäuben sie mit Wodka und Tabletten und hocken mit dem Häufchen Elend mitleidheischend auf der Straße.
In der Nähe einer ehemaligen Müllkippe bei Moskau erwartet 90 Sozialwaisen bald ein besseres Los. In der Siedlung Tomilino entsteht dort für knapp vier Millionen Mark aus dem deutschen Hermann-Gmeiner-Fonds ein SOS-Kinderdorf, betreut von elf Kinderdorfmüttern. Es ist das erste in Rußland und eines von 329 weltweit - eine verklinkerte Idylle mit modernen Heißwasserboilern und maßgetischlerten Massivholzmöbeln.
Die Stadt ließ neue Gas-, Wasser- und Stromanschlüsse legen und sogar eine eigene Straße bauen: die nach dem Gründer benannte Uliza Germanna-Gmainera.
Koordinator Dmitrij Beloselski formuliert das Konzept für seine Betreuer: "Freiwillige sind willkommen, doch Experten geben den Ton an." Das nächste SOS-Kinderdorf in Orjol, 300 Kilometer südwestlich von Moskau, soll freilich weniger luxuriös ausfallen: keine Ziegel mehr, sondern Blechdächer im landesüblichen Stil.
Doch währenddessen schauen die Einwohner von Tomilino mißtrauisch auf die Kindersiedlung in ihrer Nachbarschaft, weil sie ihnen zu aufwendig vorkommt. Beloselski: "Bei uns arbeiten nur Russen. Aber die Kommunisten haben erzählt, hier würden Deutsche die russischen Kinder versklaven."
Von Krumm und

DER SPIEGEL 20/1997
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