28.07.1997

FERNSEHENPro Sieben ohne Chefredakteur

Chefredakteur Gerd Berger wird Pro Sieben überraschend verlassen, um als selbständiger Produzent Programme für den TV-Sender zu liefern. Im Gespräch sind von ihm angeregte Sendungen wie "taff", "Sam" oder "Welt der Wunder". Damit will die börsennotierte Pro Sieben Media AG nach eigener Aussage Kosten sparen. Die Organisation werde gestrafft, sagt Sprecher Torsten Rossmann. Bergers Bereich soll Programmdirektor Jan Körbelin übernehmen. Die Chefredaktion fällt weg. Mit Bergers Abgang hat eine neue Debatte über die nur mäßig erfolgreichen Pro-Sieben-Nachrichten begonnen. Anchorman Wolfgang Klein, den TV-Profi Berger vom WDR holte, ist umstritten. Er passe nicht zur jugendlichen Anmutung des Senders, so seine Kritiker. Rossmann hält dagegen: "Die Marktanteile der Nachrichten sind in letzter Zeit gestiegen."
Von jakobs und

DER SPIEGEL 31/1997
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 31/1997
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

FERNSEHEN:
Pro Sieben ohne Chefredakteur

  • Rot und groß: So sah der Superblutmond aus
  • Seemann mit YouTube-Kanal: Mitten durch die Monsterwellen
  • Rassismusdebatte um Video: Jugendliche Trump-Fans treffen auf Ureinwohner
  • Wintersturm-Folgen: Bizarre Eisskulpturen am Lake Ontario