18.08.1997

Mann ist Manne

Zonen-Marlon-Brando, DDR-Dissident, Tatort-Kommissar, Kiez-Anwalt und Telekom-Werber - der Schauspieler Manfred Krug ist vielleicht der einzige Star, der Osten und Westen gleichermaßen repräsentiert. Erst recht nach seinem Schlaganfall, der die Öffentlichkeit schockte.
Der Tod ist groß", schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke, "wir sind die Seinen, lachenden Munds." Das mag einer dieser poetischen Sprüche sein. Aber seltsam ist es schon.
Da räkelt sich Manfred Krug in der TV-Rolle des Anwalts Liebling - die Zigarre qualmt wie immer - bei der Geliebten auf dem Sofa und kommt ganz entspannt im Hier und Jetzt ins Philosophieren über die Gebresten des Alters: Er spüre seine Knochen, seinen unregelmäßigen Herzrhythmus und überhaupt: "Ich war früher frischer." Doch, wie immer in dieser wunderbar heiteren Serie, gerät die Szene nicht zum Lamento: Gott, sagt Liebling, schicke nicht nur Plagen, "sondern dazu auch die Langmut, sie zu ertragen".
Die Szene entstammt der fünften und vorerst letzten Staffel der Anwaltsserie, die von Oktober an im Ersten läuft, und sie rührt an: Als Jurek Becker diese Dialogsätze schrieb, wußte er von seiner Krebserkrankung. 14 Tage nachdem er das letzte der 18 Drehbücher abgeliefert hatte, starb der Dichter.
Und Krug, der in diesem TV-Meisterwerk diese Szene wie die meisten anderen auch locker, heiter und natürlich herüberbringt, stand während der Dreharbeiten unter dem Druck der verzweifelten Sorge um den todkranken Freund. In der Nacht zum 1. Juli brach der 60jährige, für den Zuschauer ein Ausbund von Lebensenergie, nach einem Schlaganfall zusammen - die Nation war geschockt.
Jetzt, dem Tod gerade noch einmal von der Schippe gesprungen, hat der interview- und pressescheue Großschauspieler mit dem SPIEGEL als erstem und einzigem Medium über seine Krankheit gesprochen. Und, gottlob, er ist wieder voll da, der zähe Frechdachs voller Galgenhumor, der nachdenkliche Beobachter, der Charmebolzen mit dem scharfen Verstand.
Die Lebensgeschichte von Krug ist mehr als die Biographie eines erfolgreichen Künstlers: Der Weg vom halbstarken Zonen-Marlon-Brando zum DDR-Dissidenten, vom beliebten Trucker-Rauhbein im Westen zur Skandalnudel in der Boulevardpresse, vom geschäftstüchtigen Reklamehelden zum Meister der im Fernsehen seltenen Kunst geschliffener Selbstironie spiegelt deutsch-deutsche Kulturgeschichte wider. Wie aus dem Ossi Krug nicht nur der "Liebling Kreuzberg", sondern auch der Liebling der geeinten Nation werden konnte, ist ein spannender Prozeß, eine Kette von Niederlagen und Siegen, wechselnden Stimmungen, persönlicher Energie. Der Star Krug signalisiert: Es ist etwas zusammengewachsen - und der Weg war lang.
1951 zog der Junge Manfred zu seinem Vater, einem Eisenhütten-Ingenieur, vom Westen in die "Zone", wie man damals sagte. Da war das Scheidungskind aus Duisburg schon 14. Ein Kulturschock war der Umzug nicht. Der von häufigen Schulwechseln geplagte Junge packte das Abitur, die DDR-typische Durchlässigkeit des Bildungssystems machte es möglich. In Brandenburg absolvierte er eine Lehre im Stahl- und Walzwerk, nach Feierabend besuchte er die Abendschule.
Dieser 1,90-Meter-Hüne schien der Typ zu sein, wie ihn sich die DDR-Propagandisten für die neue sozialistische Elite wünschten: Der Vater gehörte zu den "Aktivisten der ersten Stunde". Die Ausbildung bei den Stahlwerkern versprach einen gefestigten proletarischen Klassenstandpunkt. Und in der Tat: Von der Maloche an den Schmelzöfen blieb Krug nicht nur die heute noch sichtbare Narbe auf der Stirn, sondern auch die Nähe zum Denken und Fühlen schwer arbeitender Menschen.
Doch gerade diese Nähe machte den forschen jungen Mann immun gegen ideologische und intellektuelle Höhenflüge. Er trat nicht in die SED ein, weil der Unbequeme wohl ahnte, wie es ihm dort ergehen würde. Ein Leben im zermürbenden Einsatz für die ewig marode Industrie, wie es sein Vater führte, erschien ihm als Ausbeutung: "Der hat", erinnert sich Krug-Sohn, "zwölf Stunden am Tag gearbeitet, auch am Heiligen Abend, auch an Silvester, und der mußte nachts aus dem Bett, wenn im Werk was los war."
Der Junge vom Schmelzofen wollte, was in der DDR das Schwerste war, arbeiten, um zu leben, und nicht umgekehrt. Das 1954 begonnene Studium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin mußte er "wegen disziplinarischer Schwierigkeiten" abbrechen. Als Eleve am Berliner Ensemble schaffte er zwar die Bühnenreifeprüfung, aber der große Meister Bertolt Brecht, unter dessen Regie er einen Panzerleutnant in Johannes R. Bechers "Winterschlacht" spielen durfte, zog ihn nicht in seinen Bann - aus Krug ließ sich einfach kein ernster Mime machen, der mit ideologischem Ingrimm auf der Baustelle der Erziehung zum Kommunismus arbeitet.
Statt dessen wurde der pausbäckige Lulatsch ein freischaffender Künstler - und kümmerte sich um das, was auch den sozialistischen Menschen freute: die Unterhaltung. In 40 Defa-Filmen und 20 Fernsehspielen wirkte er mit, und Krug hatte nichts dagegen, als Kleinganove, Husar und Märchenonkel ebenso aufzutreten wie als optimistischer Parteifunktionär und als Kampfgruppenmitglied.
Zugleich begann der Jungmime zu singen, zunächst gegen den Rat seiner Gesangslehrerin, die seine Stimme mit einem großen, aber häßlichen Gebäude verglich. Am liebsten verlegte er sich auf den Jazz. Das war in den mittleren Jahren der DDR nicht eben leicht. Ein hoher Kulturfunktionär, das Staatsratsmitglied Hans Rodenberg, konnte auf einer Defa-Versammlung seinen Abscheu gegen Musiker wie Louis Armstrong äußern und dessen Gesang mit dem Geräusch einer abfließenden Badewanne vergleichen.
Bei "Manne", wie die Kumpel, aber bald auch die immer zahlreicher werdenden Fans zu ihm sagten, stieß die dümmliche Ignoranz des Funktionärs auf Empörung. Es gelang Krug, mit einem Tonbandgerät voller Jazz-Nummern ins Staatsratsgebäude vorzudringen, um dem eseligen Funktionär Nachhilfe in moderner Musik zu geben. Es nutzte nichts. Der Parteigott, erinnert sich Krug, nahm ihn nicht ernst. "Der hat sich damals so'n Schauspielpinscher kommen und ihn ein bißchen bellen lassen."
Doch die knurrenden Hundeführer der Partei ließen den Maulkorb in der Tasche. Krug konnte sich als Sänger entfalten, weil er die politischen Begrenzungen beachtete. "Wer in der DDR der sechziger und siebziger Jahre nicht taub war", schrieb ein Kenner in der WOCHE, "konnte dem rauhen Bariton des Autodidakten nicht entrinnen. Ob Jazz-Klassiker, Evergreens, Arbeiterlied, Schlager, gar Oper - der nationalpreisgekrönte Schauspieler lieferte den Soundtrack für das Leben im sozialistischen Deutschland. Seine hemmungslos charmanten Lieder über Liebe in möblierten Zimmern und verlegene Blicke in der Straßenbahn wecken im Osten noch heute wehmütige Erinnerungen."
Im Gegensatz zum Westen: Als unlängst eine CD mit alten Krug-Songs recycelt wurde, die der Interpret unter dem Pseudonym Clemens Kerber selbst betextet hatte, mokierte sich die TAZ: "Die Musik ist gnadenlos verkunstet."
Doch typisch für das Biotop des deutschen Teilstaats: Um "künstlerisches Weltniveau" zu erfüllen, reichten die Maßstäbe der DDR. Das bewahrte vor dem vom Westen ausgehenden Modernisierungsdruck in der U-Musik. Krug konnte sich als flotter Hirsch am Mikrofon präsentieren und gnadenlos reimen: "Reizend war der Abend, so erfrischend und so labend."
Krug wurde, was die DDR-Oberen gern hatten: ein beim Volk beliebter Volkskünstler in der Nische hinter der Mauer. "Wir brauchen viele Krüge", soll Erich Honecker 1972 geschwärmt haben.
Doch die bekam Honi nicht und schlug sogar noch auf den einen ein. Denn nicht einmal die begrenzte Toleranz hielten die Polithäuptlinge durch. Krug hatte 1966 mit dem Kinostück "Spur der Steine" seine Lektion zu lernen: Der Frank-Beyer-Film eckte an. Den Funktionären mißfiel, was Krug zeigte: einen vitalen Zimmermann-Brigadier, der seinen Kopf benutzt, das Land aufbauen will und findet, daß eine schöne Ingenieurin nicht nur zum Diskutieren da ist.
Als der Film - Krug hält ihn für die einzig bedeutende seiner Defa-Produktionen - im Ost-Berliner Kino International aufgeführt wurde, machten SED-Kader im Stil von Goebbels-Radaubrüdern Krawall - "Spur der Steine" verschwand nach drei Tagen im Giftschrank. In die Brüche ging Krugs Verhältnis zum SED-Staat aber erst zehn Jahre später, als die DDR in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Sänger Wolf Biermann ausbürgerte. Wie viele seiner Künstlerfreunde unterschrieb der prominente Volksschauspieler eine Resolution, welche die Rücknahme des Rausschmisses forderte - und Krug schließlich dazu zwang, einen Ausreiseantrag zu stellen.
Die Zeit nach dem Biermann-Protest, während der anschließenden beruflichen Isolierung, das Ringen mit der Staatsmacht und die Trauer über feige Freunde haben Krug geprägt. Sie war eine Wende, aus Manne wurde ein Mann. Es dauerte 19 Jahre, ehe Krug unter dem Titel "Abgehauen" das Tagebuch aus jenen bitteren Tagen veröffentlichte, das der SPIEGEL 1996 per Vorabdruck dem Publikum vorstellte. Die 265 Seiten gehören zum Glaubhaftesten und Packendsten, was über den inneren Bruch zwischen Staatsführung und Kulturelite geschrieben worden ist.
Der Bestseller "Abgehauen" zeigt die Präzision von Krugs Zorn, sein instinktsicheres Gefühl für Moral und seinen Mut: Er schnitt heimlich ein Treffen zwischen hohen Parteifunktionären und Biermann-Protestlern in seinem Hause mit und überlieferte so ein einmaliges Dokument, welches die ganze argumentative Trostlosigkeit der Bonzen offenbart.
Krug wollte nicht, wie die SED verbreiten ließ, aus egoistischer Habgier und im sicheren Gefühl um hohe Schweizer Bankkonten in den Westen. Er war mit dem Arbeiter-und-Bauern-Staat durch. Im Oldtimer reiste er aus, seine drei Kinder im Wagen, Frau Ottilie an seiner Seite. Nur ihretwegen, damals befreundet, war er während des Mauerbaus in die DDR zurückgekehrt. Hatte er verloren, oder hatte er gesiegt? Auf jeden Fall gekämpft.
Die im Tagebuch geschilderten Gespräche mit dem Chef der ZK-Abteilung Agitation und Propaganda, Werner Lamberz, lesen sich wie Duelle: Manne gegen den Politdrachen, der ihn zum Bleiben bewegen will, bald droht, bald lockt. Sie zeigen Krug, die Kodderschnauze, in lutherischem Furor. Ich bleibe nicht, ich kann nicht anders.
Der Westen nimmt Krug auf seine Art auf: Das Interesse an seinem Dissidententum ist schnell erlahmt, die Volkstümlichkeit des Kahlschädels den Menschen der Bonner Republik kein Begriff. "Ist sein Typ hier überhaupt gefragt?" fragt besorgt die FAZ.
Nicht besonders. Im ersten halben Jahr hat der DDR-Star mit dem Arbeitsamt zu tun. Die westdeutsche Nabelschau des in den siebziger Jahren grassierenden Regietheaters braucht keine Leute wie ihn, die Glaubwürdigkeit und Echtheit für die höchste Mimenkunst halten. Das Treiben der meisten westdeutschen Filmemacher macht den Defa-Protagonisten aggressiv.
Seine Begabung, das Angenehme mit dem Geldverdienen zu verbinden, bewahrt den Westimmigranten vor Hochmut und Resignation. Krug findet eine Rolle, die genau zu ihm paßt, gehört er doch zu der Sorte Darsteller, die etwas im wahrsten Sinne des Wortes verkörpern müssen, das in ihnen steckt: In der Serie "Auf Achse" steigt der einstige Sonnyboy von drüben als Trucker auf den Bock eines Lasters. Es sind nicht die luftigen Höhen der edlen Fernsehkunst, sondern die Ebenen der Serie, die Krug Halt geben. Hier kann er zeigen, wie teutonisch-rauhbeinige Männlichkeit auf den Straßen der Welt Eindruck macht und die Señoras auf deutsche Knuddelbären fliegen. Und überhaupt - in der großen weiten Welt wird wie zu Hause nur mit Wasser gekocht.
Die Serie kommt an, man holt Krug allmählich in seriösere Fernsehspiele, er muß sich aber auch weiter im Flachwasser tummeln, auf dem "Traumschiff", mit Lilo Pulver in der "Sesamstraße" und in "Ein Heim für Tiere".
Der Schauspieler aus dem Osten macht bis Mitte der achtziger Jahre viel im Fernsehen. Aber er kommt nicht gegen das klassische Vorurteil an, das besagt, Menschen, die einfache Menschen spielen, müßten einfach dumm sein.
Den Durchbruch schafft Krug mit "Liebling Kreuzberg". Jurek Becker, geliebter Freund des Schauspielers, Lebens- und Leidensbruder (siehe Seite 192) schreibt die Bücher zu dieser Anwaltsserie. Der Berliner Produzent Otto Meissner, der die Serie realisiert, erkennt sogleich die einmalige Konstellation: Die Figur des listenreichen, Götterspeise schlürfenden, angriffslustigen Kiez-Anwalts ist ein Porträt des Schauspielers Krug, Schein und Leben verschmelzen.
Becker und Krug sind indes Profis genug, die Liebling-Stücke nicht ins bloß Private abgleiten zu lassen.
Der trockene, realitätswache, nie zynische jüdische Humor Beckers kitzelt aus dem Schauspieler neue, dem Zuschauer bisher verborgene Talente heraus. Manne wird abermals zum Mann, diesmal zum virtuosen Darsteller der alltäglichen Unzulänglichkeiten. Und hinter dem großen pointenseligen Mundwerk des Helden wird auf einmal ganz was Neues sichtbar: ein Hauch von Herz, ja Güte.
Die deutschen Medien allerdings sind nicht nur damit beschäftigt, die künstlerischen Feinheiten von "Liebling Kreuzberg" zu würdigen. Die Boulevardblätter entdecken Krug als Skandalobjekt. Der hatte sich im einzigen Klassenkampf, der die Deutschen wirklich interessiert, im Kampf der Verkehrsraser gegen die Langsameren, unrühmlich hervorgetan: Ein Golf-Fahrer wagte es im Schwarzwald, den Krugschen Mercedes in dessen standesgemäßer Eile aufzuhalten.
Da zog Deutschlands Liebling "sanft wie ein Junge" das menschliche Verkehrshindernis an den Ohren, nannte es "Arschloch" und "Schwein". Das Gericht nannte es Nötigung und Beleidigung und verfügte eine Buße von 25 000 Mark.
Krug war die Tontaube der Klatschpresse. Wann immer sich der Star in der Öffentlichkeit aus der Deckung wagte, gab es Breitseiten. Beispielsweise nervten Krug die Fotografen. Einem, der sein blitzendes Handwerk im Schwäbischen versah, wo Krug im "Zerbrochenen Krug" den Dorfrichter Adam spielte, kam der Star noch halbwegs kleistisch: "Potz Blitz, schmeißt ihn raus."
"Verspielt Manfred Krug seinen guten Ruf?" fragte scheinheilig HÖR ZU. Die Antwort hieß nein. Einen guten Ruf erwartete das Publikum überhaupt nicht von Krug. Es verehrte den Mann als liebenswertes Schlitzohr.
Bald entdeckte die Werbung den Glatzkopf als Träger nicht ganz korrekter Wünsche. Krug tat hochprozentigen Dienst im "Malteser"-Hilfswerk: "Man gönnt sich ja sonst nichts", pries Biere und Sparkassen an. Aber zum erfolgreichen Wegbereiter des Telekom-Börsengangs wäre er wohl nicht avanciert, hätte der lockere Vogel nicht auch noch den Status eines Tele-Berufsbeamten erreicht.
Seit 1984 steht Krug als Hauptkommissar Stoever zusammen mit Charles Brauer dem Hamburger "Tatort" vor. Und hier erweist sich der Alt-Ossi Krug endgültig als idealer Gesamtdeutscher. Mit blaugefrorener Nase, Pudelmütze und Trench gegen die Angriffe des Waterkant-Klimas geschützt, sieht er aus, als hätten ihn die Nordseewellen persönlich angespült.
Aber zu frösteln braucht der Zuschauer nie. Beide Komödianten zelebrieren das Altwerden als Vergnügen. Sie machen mit der Inbrust der ewigen Jugend die Musik von damals nach: Wenn Stoever und Brocki losjazzen, müssen Hip Hop, Techno und all die anderen Plagen der aktuellen U-Musik schweigen.
Krug, der kahle Dickschädel aus dem Osten, verwaltet voller Ironie, Würde und zupackender Intelligenz die Rolle des Widerstands gegen alle Modernisierung. Auf einen PC hämmern wird man ihn im Fernsehen wohl nie sehen, obwohl das zu einer der Lieblingsbeschäftigungen des Privatiers Krug gehört. Ob als Kommissar Stoever oder Anwalt Liebling - Krug bleibt der ewig krankheitsbedrohte Träger des gesunden Menschenverstands.
Joschka Fischer, der Fraktionschef der Grünen im Bundestag, schlug letztes Jahr einen parteiunabhängigen Kandidaten für ein Linksbündnis bei der Bundestagswahl 1998 vor. Die WIRTSCHAFTSWOCHE orakelte, der Alternativen-Chef habe an Krug oder den Kaiserslautern-Trainer Otto Rehhagel gedacht: Krug gegen Otto um das Erbe von Kohl - vermutlich hätte Jurek Becker solche Spekulationen niemals als Plot für das Liebling-Spiel erwogen. Schließlich liegt sein Kreuzberg nicht im Cyberspace der derzeit grassierenden TV-Comedys.
Sondern mitten im Leben mit Mannen wie Manne.
Von Festenberg und

DER SPIEGEL 34/1997
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