Benjamin Netanjahu, 62, israelischer Premierminister, mag deutsche Luxusautos. Gleich drei Dienstwagen der Marke Audi parkten vor Netanjahus Amtssitz in Jerusalem, als dort vergangene Woche der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, 63, während seiner Israel-Reise eintraf. Seehofer freute sich; er wohnt in Ingolstadt, dem Stammsitz des Autobauers. Im Audi lasse sich gut arbeiten, sagte Netanjahu. "Die Autos kommen ja aus meiner Heimat", sagte Seehofer. Netanjahu schüttelte verwundert den Kopf. "Sie kommen aus einer Stadt, die Audi heißt?"
DER SPIEGEL 38/2012
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