01.04.1996

StrafjustizKohlrouladen und Champagner

Am 13. März dieses Jahres lud die Frankfurter Rundschau ihre Leser zu einem Gratisabend ins Deutsche Filmmuseum: "Auf den Spuren der russischen Seele" lautete das Motto des Abends, der über eine Schiffsreise auf der Wolga informieren sollte.
Das Filmmuseum liegt "dribbdebach", am Sachsenhäuser Mainufer; "hibbdebach", stadteinwärts, das Landgericht. Wer den Filmabend versäumt hat, kann hier Wegen nachspüren, auf denen russische Seelen bisweilen umherirren.
Denn seit dem 26. Januar wird vor der 22. Großen Strafkammer eine Tat verhandelt, die selbst in der an Kriminalität gewiß nicht armen Stadt einen Rekord darstellt: Sechs Menschen auf einen Streich soll der heute 27 Jahre alte Jewgenij Balakin aus Moldawien, verheirateter Eugen Berwald, am 14. August 1994 im Bordell Kettenhofweg 124a mit seinen eigenen Händen umgebracht haben - allein in der Absicht, eine Raubtat zu verdecken. Bei dem Raub soll ihm seine 25 Jahre alte Ehefrau Sofia geholfen haben.
Der Kettenhofweg gehört heute zu den "besseren" Gegenden Frankfurts. In den siebziger Jahren tobte hier der Kampf um den Erhalt alter Bürgerhäuser des Westends. Das Doppelhaus-Anwesen Kettenhofweg 124 a aus dem Jahr 1902 blieb verschont. Seit 1977 im Besitz der Eheleute Gabor und Ingrid Bartos, steht es heute unter Denkmalschutz.
Das Erdgeschoß bewohnten die Bartos selbst; im ausgebauten Keller, im ersten und zweiten Stock betrieben sie ein diskretes Bordell, das, wie man hört, ausschließlich von gutsituierten Kunden (auch aus Justiz-, Ordnungsamts- und Polizeikreisen) besucht worden sein soll.
Gabor Bartos, 55, handelte nach den Erkenntnissen der Polizei mit allem, Hauptsache es brachte Geld: mit Holz, Flugzeugen, Ersatzteilen - und mit Mädchen. In den letzten Jahren brachte er vorwiegend Frauen aus den GUS-Staaten, Ungarn und Estland nach Frankfurt. Seine 48 Jahre alte Frau, Erbin eines bekannten Frankfurter Schreibwarengeschäfts, überwachte den Bordellbetrieb.
Am 15. August 1994, es war ein Montag kurz vor elf Uhr, klingelte ein Geschäftsmann an der Haustür des Kettenhofwegs 124a. Es fiel ihm auf, daß die Rolläden entgegen der Gewohnheit herabgelassen waren. Kurz nach elf begehrten zwei junge Frauen, am Wochenende hatten sie "dienstfrei" gehabt, ebenfalls Einlaß. Es rührte sich nichts. Nur der Hund des Ehepaares Bartos bellte hinter der Tür.
Der Kunde verständigte die Mutter von Frau Bartos. Beunruhigt kam sie und brachte Schlüssel mit. Eine der jungen Frauen ging die Kellertreppe hinab.
Im Untergeschoß befanden sich ein Schminkraum, ein Begegnungsraum, in dem sich die Mädchen zur Auswahl präsentierten, ein Umkleideraum mit Spinden und eine Sauna. Kreidebleich kam die junge Frau zurück: eine Leiche, noch eine und dann noch eine, um Himmels willen - drei Leichen. In der Sauna Gabor Bartos, von hinten erdrosselt; Ingrid Bartos, nackt, in einem Nebenraum, erdrosselt; im Heizungskeller die Prostituierte Marina Erokina, 25, in einem zerrissenen Kimono, den Mund vollgestopft mit einem Knebel, erdrosselt. Über ihrem Gesicht ein grauweißes Tuch.
Im ersten Stock die 18jährige Veronika Sorokina, bekleidet mit einem roten Kimono. Im selben Stockwerk Jelena Starikowa, 28, auf dem Fußboden, der Unterkörper nackt, bedeckt mit einer Daunendecke.
Im zweiten Obergeschoß die sechste Leiche: Olga Lucina, 27, nackt, das Gesäß mit einem Handtuch bedeckt. In ihrem Mund steckte der Ärmel einer Bluse, hinuntergestopft bis in den Rachen.
Einen Tag nach Entdeckung der Leichen rätselte Bild bereits: "War es die Russen-Mafia?" Die Polizei rechnete mit mindestens zwei Tätern.
Von den beiden jungen Frauen, die dem Massaker entgangen waren, erhielt die Polizei einen Hinweis auf Sofia Berwald. Sie hatte schon früher im Kettenhofweg gearbeitet. Im Sommer 1994 hielt sie sich etwa einen Monat dort auf. Es war bekannt, daß sie einen Ehemann hatte und mit ihm außerhalb ihrer "Dienstzeit" in einem Aussiedlerheim in Rettenbach im Allgäu zusammenlebte. Am 18. August 1994 wurde das Paar dort von einem Sondereinsatzkommando der bayerischen Polizei festgenommen.
Eugen Berwald hatte gerade 22 500 Mark bar für ein neues Auto bezahlt. Die Rolex-Armbanduhr Gabor Bartos' trug er am Handgelenk. In der Unterkunft der Berwalds fanden sich Louis-Vuitton-Taschen von Frau Bartos. Es fanden sich auch abgeschnittene Kabel, die offensichtlich zum Drosseln benutzt worden waren (sie paßten exakt zu den Gegenstücken an Elektrogeräten im Kettenhofweg). Es fanden sich Kleidungsstücke mit eindeutig zu identifizierenden Blutspuren, Fasern, die Pässe der Getöteten.
Sofia, Koseform Sonja, Tochter eines deutschen Bauingenieurs, der in Kasachstan eine Baufirma leitete, und einer Russin, wurde 1970 geboren. Ihre sieben Jahre ältere Schwester ist mit einem Bruder ihres Mannes verheiratet. Beide Männer tragen seit der Heirat den deutschen Namen ihrer Frauen. Sofia las 1993 in einer moldawischen Frauenzeitschrift eine Annonce "Hübsche Mädchen für gutbezahlte Arbeit in Frankfurt gesucht". Bartos holte sie am Bahnhof ab.
Sie ist intelligent und kunstsinnig. Zu Hause stand ein "gutes deutsches Klavier". Mit 18 hatte sie den ersten Freund, mit 19 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen. Er trank nicht und war sehr sauber. "Ich mag saubere Männer", sagte sie gegenüber einer psychologischen Gutachterin.
Sie wollte nach Deutschland, weil erstens der geliebte Vater immer davon gesprochen hatte, und zweitens, weil sie in einem Mercedes fahren und ein Videogerät, hübsche Kleider und eine romantische Wohnung haben wollte. Das Studium der Elektrophysik gab sie auf, als Eugen sagte, das bringe nichts. Von einem Mann erwartet sie Halt, sie gilt bei ihren Angehörigen als fügsam und zärtlich. Von Eugen, ihrem Mann, stammt der Satz, er habe noch nie ein so kindlich-reines Geschöpf erlebt wie seine Frau.
Vor Gericht schweigen beide. Bei der Polizei gab Sofia die unterschiedlichsten Einlassungen ab. Sie reichen von völliger Unkenntnis bis zur Version, sie habe Eugen in der Nacht zum 14. August unbemerkt in das Haus am Kettenhofweg geschleust, da man das Ehepaar Bartos habe berauben wollen. Sie habe am Morgen das Haus verlassen, um ins Allgäu zurückzukehren, als alle noch schliefen (als alle noch lebten), wie auch immer.
Sie sitzt da wie eine Fee, verträumt und versonnen. Es scheint sie nicht zu irritieren, wenn ihre Freier den Bordellbetrieb schildern. Bartos, der auch sie ausprobierte, soll begeistert gewesen sein: super, nur etwas zu dünn.
Ein einziges Mal schluchzt sie, als ihre Mutter als Zeugin dem Gericht tränenreich versichert, Sonja sei doch nur Putzfrau gewesen bei Herrn Bartos. Nicht Nutte, nein, nicht so etwas.
Als Zeuge erscheint der letzte Kunde von Frau Berwald vor Gericht, ein eleganter Beau von 68, gebräunt, halblange weiße Locken. Beiläufig, seinen Jaguar habe er meist in einer Seitenstraße geparkt. Er kenne die Mädchen alle.
Der Vorsitzende Klaus-Ulrich Baltzer, 58, befragt ihn mit Takt. Der Zeuge antwortet mit kontrollierter Unbefangenheit, man ist ein Herr, selbstverständlich. 350 Mark habe es normal gekostet, das wußte jeder der Kunden, die nur auf Empfehlung eingelassen wurden. Man sei ins Untergeschoß geführt worden, wo sich die Mädchen zur Wahl darboten. "Ich habe mit dreien geduscht, während Sonja schon aufs Zimmer ging." Dann habe man sich ein Badetuch umgeschlungen, im Treppenhaus hätten ja Begegnungen stattfinden können. Es gab das schwarze Zimmer, das goldene, das pinkfarbene, das Balkon-Zimmer.
"Als ich gehen wollte, lud mich Frau Bartos ein. Die Mädchen hätten gekocht, Kohlrouladen, weil eines von ihnen Geburtstag hatte. Es roch verlockend. Ich trank Champagner und aß ein wenig. Da kam Herr Bartos, er hatte eine Versace-Tüte dabei. Der Stimmung war entspannt und angenehm wie immer."
Der Zeuge wird vereidigt. Auf Frage des Vorsitzenden schwört er bei Gott dem Allmächtigen. "Ich bin katholisch."
Als er damals ging, war es Samstag abend, gegen 22 Uhr. Stunden später waren alle Hausbewohner tot, außer Sofia.
Vor Beginn des ersten Verhandlungstags verbirgt sich Eugen Berwald hinter einer Sonnenbrille. Sie verleiht ihm das Aussehen eines Killers mit Braut. Ohne Sonnenbrille erinnert er an die jungen Männer der Roten Armee, der er auch einmal angehört hatte, bevor er in Moskau, angeblich als Leibwächter, in zwielichtigen Kreisen viel Geld verdient haben will. Als er jemanden hätte umbringen sollen, habe er sich abgesetzt, vertraute er dem Rechtsmediziner Professor Joachim Gerchow, 74, an, der ihn psychiatrisch begutachtet hat.
Berwald ist gelernter Koch. Der Beruf habe ihn nicht interessiert, alle hätten gestohlen, bis hinauf zum Direktor; wer nicht mitgemacht habe, sei als Gefahr für das Kollektiv angesehen worden. Seine große Liebe gelte der klassischen Literatur, Dostojewski und Lermontow, Gogol sei sein Lieblingsautor. Auch Goethe habe er gelesen. Die Literatur habe ihn erzogen, sagte Berwald zu Gerchow.
Der Professor, ehedem Leiter der Frankfurter Rechtsmedizin, ist angetan. "Es war spannend mit ihm. Wir haben uns stundenlang über klassische Literatur unterhalten. Auch Fragen nach moderner russischer Literatur hat er sofort beantwortet. Wir haben über Willensfreiheit gesprochen, über das Böse, das kriminelle System in Zeiten des Umbruchs. Sicher haben sein Verhalten und seine Denkinhalte Vorbilder in der Literatur."
Eugen Berwald - einer wie Dostojewskis Raskolnikow, der die alte Pfandleiherin und deren Schwester mit dem Beil erschlug? Welch eine Versuchung für einen gebildeten Gutachter. Gerchow, der Rechtsmediziner, sät zwischen den Zeilen Zweifel an der Alleintäterschaft des Angeklagten. Kann ein Mensch allein sechsmal hintereinander unbemerkt töten? Drosseln kostet Kraft. Wären die Opfer im Schlaf überrascht worden - nach feucht-fröhlicher Feier -, hätten sie dann leere Harnblasen gehabt? Also doch vielleicht die "Russen-Mafia"?
Berwald deutete bei Gerchow derartiges an. Er habe die "Leute" eingelassen. Er habe nur gefesselt. Die Mädchen, Stückpreis um die 20 000 Mark, hätten weggebracht werden sollen. Die Sache sei aus dem Ruder gelaufen. Aus Angst um das Leben seiner Angehörigen könne er nicht mehr sagen. Vor allem keine Namen. Nur soviel: ein "Alexander".
Gerchow, als sachverständiger Zeuge in peinlicher Lage: "Ich habe abgeblockt. Ich wollte nicht mehr wissen, vor allem nicht Namen. Schließlich habe auch ich Familie." Berwald solle dem Gericht selbst sagen, was er bisher auf Rat seiner Verteidigung nicht habe preisgeben wollen, empfiehlt Gerchow.
Natürlich bleiben Lücken, schwer Verständliches, kaum ein Kapitalverbrechen hat sich je restlos aufklären lassen. In Panik hat schon mancher etwas getan, was er im Normalfall nie gekonnt hätte.
Zeugen, das schlechteste Beweismittel, verwirren oft. Russische Zeugen, Überlebende des Untergangs der Sowjetunion, eines Weltuntergangs, treiben fast immer in Ratlosigkeit. Ein Freund Berwalds, als Beruf gibt er Hochschullehrer an, berichtet stockend über einen Vorfall 1993 in St. Petersburg. Sofia habe dort eine Bekannte besucht. Eugen sei später in deren Wohnung gegangen. Sofia sei weinend herausgekommen. Dann sei auch er hineingegangen. Da habe ein Mädchen gelegen und geschaut. Es sei ihm nichts aufgefallen. Gefesselt? Ja, vielleicht war das Mädchen auch geknebelt. Er habe nicht hingesehen. Bekleidet war die Frau wahrscheinlich nicht. Es sei ihm nicht aufgefallen. Dann sei er gegangen. Gefragt habe er nicht.
Eine Bekannte von Frau Bartos, eine Russin: Ingrid Bartos habe viel Ärger gehabt. Sie habe den Mädchen aus dem Osten erst beibringen müssen, daß man nicht klauen dürfe in Kaufhäusern, daß man einen Fahrschein löse in der Straßenbahn und daß man anständig bekleidet auf die Straße gehe. Habe einem Freier die Bedienung nicht gefallen, habe er sein Geld zurückbekommen. "Der Hund der Eheleute Bartos mochte fremde Männer nicht", fügt sie hinzu, "die biß er immer."
Das Gericht hat die Verhandlung jetzt für 30 Tage unterbrochen. Die Anklage ist bisher nicht erschüttert worden, eine lückenlose Erklärung des Massakers zeichnet sich bisher jedoch auch nicht ab. Vielleicht hat Berwald sie für sich in "Schuld und Sühne" gefunden. Bei der Schwere der Schuld könnte lebenslang sehr, sehr lange dauern.
Von Gisela Friedrichsen

DER SPIEGEL 14/1996
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