19.11.2012

SPIEGEL-GESPRÄCH

Meine Art zu lieben

Von Feldenkirchen, Markus und Pfister, René

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn, 32, über sein Outing als Teenager im erzkatholischen Münsterland und die Akzeptanz von Homosexuellen in der Union

SPIEGEL: Herr Spahn, wir haben Sie vor zwei Jahren das erste Mal gefragt, ob Sie mit uns ein Gespräch über das Leben als schwuler Abgeordneter in einer konservativen Partei führen wollen. Warum haben Sie so lange gezögert?

Spahn: Weil ich mich als Politiker nicht über das Schwulsein definiere. Ich mache keine schwule Klientelpolitik, sondern will als Gesundheitsexperte die Probleme unserer Zeit lösen. Ich möchte nicht, dass meine Art zu leben und zu lieben eine größere Rolle spielt als meine inhaltliche Arbeit.

SPIEGEL: Was hat den Ausschlag gegeben, nun doch mit uns zu reden?

Spahn: Ich möchte ein Signal setzen. Es gibt viele Schwule in der Union, die mit ihrer Partei hadern. Trotzdem wird dies mein erstes und letztes Interview über meine Homosexualität sein.

SPIEGEL: Sie sind seit zehn Jahren Bundestagsabgeordneter. Wurden Sie oft von Kollegen gefragt, ob Sie eine Partnerin haben?

Spahn: Wer mich gefragt hat, dem habe ich ehrlich geantwortet, dass ich einen Partner habe. Ich habe aus meiner Homosexualität nie ein Geheimnis gemacht.

SPIEGEL: Spielte das Thema eine Rolle, als Sie sich vor elf Jahren in Ihrem Kreisverband erstmals um die Nominierung für den Bundestag bewarben?

Spahn: Bei innerparteilichen Aufstellungsverfahren wird immer auch geschaut, wo ein Kandidat angreifbar sein könnte. Meine sexuelle Orientierung und mein Alter - ich war ja erst 21 - haben damals gewiss nicht jedem gefallen. Einige versuchten dann, meine Homosexualität zu thematisieren. Das hat mich schon sehr belastet.

SPIEGEL: Wie sahen diese Versuche aus?

Spahn: Zum Teil wurde von Mitgliedern die Sorge geäußert: Können wir mit so einem in unserem sehr katholischen Wahlkreis gewinnen?

SPIEGEL: Haben Sie damals überlegt, ans Rednerpult zu treten und zu sagen: "Ich bin schwul"?

Spahn: Nein! Denn das hat mit meiner Politik und meinen Überzeugungen nichts zu tun. Deshalb wollte ich das nicht ins Schaufenster stellen - schon gar nicht bei der Nominierungsrede. Heute würde besagter Satz aber auch im Münsterland niemanden mehr abschrecken. Hier werden Schwule sogar Karnevalsprinz oder Schützenkönig.

SPIEGEL: "Solange der mich nicht anpackt, ist mir das egal", sagte Konrad Adenauer einst zu dem Gerücht, sein Außenminister Heinrich von Brentano sei schwul. Ist das noch die Grundhaltung in der CDU: Man akzeptiert Homosexualität formell, findet es aber befremdlich?

Spahn: Da muss ich zurückfragen: Ist das nicht die Haltung von weiten Teilen der Gesellschaft? Die Union ist auch hier nur ein Querschnitt. Natürlich gibt es immer noch Menschen, die Vorbehalte haben. Ich denke aber, dass man als CDUler im Münsterland besser für Toleranz werben kann als ein grüner Szenefunktionär aus Köln. Denn dem hört hier im Zweifel niemand zu.

SPIEGEL: Wann haben Sie gemerkt, dass Sie auf Männer stehen?

Spahn: In der Pubertät, mit 15 oder 16, als ich das erste Mal ein Gespür für Sexualität bekam. Zum Glück habe ich wundervolle Eltern. Ich musste gar nichts groß erklären, Mütter haben für solche Dinge ja ein gutes Gespür. Meine Eltern meinten dann gleich: Es ist okay so, wie es ist. Mein Freundeskreis reagierte ebenfalls gut. Sie müssen wissen: Ich komme aus einem Dorf, 3700 Seelen, und trotzdem gab es von Anfang an eine hohe Akzeptanz. Das hat mir geholfen, gelassen damit umzugehen.

SPIEGEL: Sie sind 1995 in die Junge Union eingetreten. Damals pflegte die CDU einen noch verklemmteren Umgang mit Homosexuellen, als es heute der Fall ist. Was führte Sie in diese Partei?

Spahn: Sie können auch fragen: Kann ein Vielflieger bei den Grünen sein? Oder ein Selbständiger in der SPD? Politisch sozialisiert wurde ich durch den Streit über die Kernenergie. Damals wurde man montags vom Lehrer gefragt, warum man sonntags nicht bei der Anti-AKW-Demo war. Das hat bei mir einen gesunden Reflex ausgelöst. Ich wollte mir nicht vom Lehrer vorschreiben lassen, was ich zu denken habe. In die CDU einzutreten war richtig - ich habe es bis heute nicht bereut.

SPIEGEL: Ihr Kollege Volker Beck von den Grünen hat mal über schwule Politiker gesagt: "Wer seine Karriere mit der Entscheidung begonnen hat, das zu verschweigen, findet nie mehr heraus." Sehen Sie das ähnlich?

Spahn: Vor 20 Jahren war der Satz gewiss richtiger als heute. Damals war Homosexualität für Politiker ein großes Problem, und ich bin Volker Beck und anderen dankbar für das, was sie erkämpft haben. Deutschland 2012 ist anders als Deutschland 1995. Wer heute noch meint, ein Doppelleben führen zu müssen, weil er schwul ist, den treibt eine Angst, die ich für unbegründet halte.

SPIEGEL: Wenn man bei Google Ihren Namen eingibt, dann ist der erste Ergänzungsvorschlag "Jens Spahn schwul". Stört Sie das?

Spahn: Nein. Ich habe den Eindruck, dass viele junge Politiker auf den Begriff gegoogelt werden, besonders wenn sie einigermaßen schlank sind. Testen Sie mal! Ich finde es bemerkenswert, dass das anscheinend noch so interessant ist. Aber was da bei mir auftaucht, ist mir ehrlich gesagt wurscht.

SPIEGEL: Waren Sie Klaus Wowereit dankbar, als er 2001 seinen berühmten Satz sagte: "Ich bin schwul, und das ist auch gut so"?

Spahn: Ich habe das als junger Mann sehr aufmerksam verfolgt und bin auch dankbar dafür. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Schwulsein an sich kein politisches Verdienst ist. Als Programm ist das zu wenig.

SPIEGEL: Ihr Parteifreund Ole von Beust sagt, dass man, zumindest in der Union, als Schwuler maximal Ministerpräsident werden könne.

Spahn: Ministerpräsident ist doch auch schon was! Ich glaube aber nicht, dass es da noch Grenzen gibt. Vermutlich könnte ein Schwuler auch Kanzler werden.

SPIEGEL: Warum hat sich die CDU lange so schwergetan beim Thema Homosexualität?

Spahn: Die CDU ist als christliche Volkspartei per se nie Vorreiter gesellschaftlicher Veränderungen und muss auch gar nicht Speerspitze sein. Unsere Aufgabe ist eine andere. Wir integrieren unterschiedliche Positionen und werben für eine breite Akzeptanz.

SPIEGEL: Wissen Sie, was Angela Merkel im Jahr 2000 zum rot-grünen Projekt der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gesagt hat?

Spahn: Nein.

SPIEGEL: Sie sprach von einem "gesellschaftspolitischen Irrweg".

Spahn: Ach wissen Sie ...

SPIEGEL: Klingt komisch, oder?

Spahn: Das ist bald 13 Jahre her. Seitdem hat die ganze Gesellschaft, auch die Union, einen weiten Weg zurückgelegt. Das Positive ist doch: Es gibt keine Partei, die sich in dieser Frage stärker bewegt hat als die Union.

SPIEGEL: Sie meinen, heute würden CDU und Homoehe zusammenpassen?

Spahn: Der britische Premier David Cameron hat den schönen Satz gesagt: "Ich bin für die Homoehe - nicht, obwohl ich Konservativer bin, sondern weil ich Konservativer bin." Als Konservative können wir uns darüber freuen, wenn zwei Menschen, rechtlich verbindlich, füreinander Verantwortung übernehmen, in guten wie in schlechten Zeiten. Gibt es einen bürgerlicheren Lebensweg?

SPIEGEL: Wie fühlt man sich in einer Fraktion mit Kollegen wie Norbert Geis, für den Schwulsein eine "Perversion der Sexualität" ist und der sagt: "Der Apostel Paulus hält das für eine Sünde. Ich sehe das genauso"?

Spahn: Das ärgert mich natürlich mehr, als wenn ein Kollege eine andere Auffassung zum Straßenbau hat. Aber die Union spiegelt auch in dieser Frage die Gesellschaft wider. Und Ansichten, wie Norbert Geis sie vertritt, gibt es halt auch noch in Deutschland. Man muss solche Diskussionen führen und auch aushalten. Diese Menschen erreiche ich ja nicht, indem ich mich abwende und beleidigt bin.

SPIEGEL: Warum sind Sie als schwuler Mann immer noch in der katholischen Kirche? In deren Augen sind Sie ein Sünder.

Spahn: Ich bin ein gläubiger Mensch, deswegen halte ich meiner Kirche die Treue. Und wenn ein Mann wie der Berliner Erzbischof Kardinal Rainer Woelki sagt, dass auch in schwulen Partnerschaften Werte gelebt werden, die die Kirche anerkennen sollte, dann sieht man doch: Da ist ein Prozess im Gange.

SPIEGEL: Sie haben ein bischöfliches Gymnasium besucht. Wie war das, wo doch weite Teile der katholische Kirche Homosexualität für verwerflich halten?

Spahn: Ich war sogar Messdiener und habe mich in der Kirche immer wohl gefühlt. Katholiken haben oft eine größere Gelassenheit, als man ihnen gern unterstellt - vermutlich, weil sie stets im Hinterkopf haben: Im Notfall kannst du alles beichten.

SPIEGEL: Ärgern Sie sich nie über Ihre Kirche?

Spahn: Klar. Ein deutscher Bischof sagte vor einiger Zeit, Homosexualität sei widernatürlich. Das ist natürlich großer Blödsinn. Ich habe mir doch nicht ausgesucht, schwul zu sein. Das war eher die Natur.

SPIEGEL: Sie haben im Sommer zusammen mit zwölf weiteren Abgeordneten aus der Unionsfraktion ein Papier für die steuerliche Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe veröffentlicht. Warum konnten Sie nicht mehr Mitstreiter gewinnen? Die Unionsfraktion zählt immerhin 237 Mitglieder.

Spahn: Die Debatte über das Papier hat gezeigt, dass wir nicht alleinstehen. Ich finde, die steuerliche Gleichstellung von lesbischen und schwulen Paaren ist eine Wertefrage. Es geht darum anzuerkennen, dass zwei Menschen verbindlich füreinander einstehen: Lebenspartnerschaften umfassen ja alle Pflichten, etwa die Unterhaltspflicht nach der Scheidung oder bei Arbeitslosigkeit. Da kann der Staat auf der anderen Seite nicht sagen, die Privilegien, die das Gesetz für die Ehe vorsieht, bekommt ihr vorenthalten. Ich werde jedenfalls innerhalb der CDU für diese Sicht werben.

SPIEGEL: Ihre Fraktionskollegin Katherina Reiche hat Ihre Initiative mit den Worten abgelehnt: "Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften." Empfanden Sie das als Beleidigung?

Spahn: Es war zumindest unglücklich formuliert. Natürlich sind Kinder unsere Zukunft. Familien brauchen und verdienen unser aller Unterstützung. Die überwiegende Zahl der Schwulen und Lesben sieht das genauso. Aber es ist doch albern zu unterstellen, dass die gesellschaftliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften der Ehe oder der Familie schadete.

SPIEGEL: Wären Sie dafür, dass schwule Paare Kinder adoptieren dürfen?

Spahn: Lasst uns doch nicht danach fragen, ob die Eltern schwul oder heterosexuell sind. Entscheidend ist, wer im konkreten Fall das beste Elternpaar abgibt. Es geht ausschließlich ums Kindeswohl.

SPIEGEL: Sie meinen: besser ein engagiertes schwules Elternpaar als heterosexuelle Rabeneltern?

Spahn: So ist es.

SPIEGEL: Ihr Fraktionschef Volker Kauder sagte, beim Adoptionsrecht gehe es vor allem um die "Selbstverwirklichung von Lesben und Schwulen".

Spahn: Er hat aber auch gesagt, dass Politik mit dem Betrachten der Wirklichkeit beginnt. Und in der Realität wollen die meisten schwulen Paare gar kein Kind adoptieren. Diejenigen aber, die es möchten, sind oft bereit, sich mit ihrer ganzen Kraft dem Adoptivkind zu widmen. Es ist wirklich eine pauschale Unterstellung zu sagen, homosexuellen Paaren gehe es nur um die Selbstverwirklichung.

SPIEGEL: Tragen Sprüche wie der von Kauder dazu bei, dass die CDU in den großen Städten als vermuffte Altherrenpartei wahrgenommen wird?

Spahn: Das sehe ich nicht so.

SPIEGEL: Tatsache ist, dass die CDU in keiner Millionenstadt mehr regiert.

Spahn: Unser Problem in den großen Städten ist kein inhaltliches, sondern eines der emotionalen Anschlussfähigkeit. Es fehlt da eine gewisse Gelassenheit und Coolness. Ich habe in Berlin eine Zweitwohnung im Prenzlauer Berg. Wenn ich mich dort umschaue, dann sehe ich Leute, die eigentlich Unionswähler sein müssten. Es gibt dort viele Familien, die sehr leistungsorientiert sind. Es gibt aber auch

Solidarität, da werden die Wände von Kindergärten und Schulen gestrichen, wenn die Stadt das nicht schnell genug hinbekommt. Familie ist wichtig, Ostern und Weihnachten kommen die Großeltern aus Bayern oder Schwaben zu Besuch. In ländlichen Gebieten wählen diese Menschen CDU, in entsprechenden städtischen Wahlbezirken holen wir, wenn es gut läuft, zehn Prozent.

SPIEGEL: Woran liegt das?

Spahn: Das Interessante ist ja, dass sich die CDU objektiv sehr gewandelt hat. Gesellschaftspolitisch hat sich mit Angela Merkel vieles verändert. Aber das dringt nicht genügend durch, vor allem bei den jungen Wählern. Das ist bedenklich. Selbst 1998 waren wir bei den Jungwählern noch die stärkste Partei. Davon sind wir heute weit entfernt. Dabei haben wir den Jüngeren etwas zu bieten. Ich kämpfe etwa für den Sonntag als Ruhetag, zur Entschleunigung, gerade weil der Lebenstakt vieler junger Menschen vom Smartphone diktiert wird. Und wenn Sie schauen, was den meisten jungen Menschen wichtig ist, Familie, Verbindlichkeit, beruflicher Erfolg - dann ist der Zeitgeist eigentlich CDU. Ich denke auch, dass wir es eines Tages wagen sollten, im Bund ein schwarz-grünes Bündnis einzugehen. Auch wenn sich die CDU dabei nicht verbiegen darf.

SPIEGEL: Im Moment schließen die Grünen eine Koalition mit der Union aus.

Spahn: Das stimmt. Wir werden den Grünen auch nicht hinterherrennen. Mit einer Partei der linken Gleichmacherei werden wir nicht koalieren. Aber umgekehrt haben auch die Grünen nichts davon, wenn sie sich auf Gedeih und Verderb der SPD an den Hals werfen.

SPIEGEL: Was kann die CDU tun, um weniger provinziell zu wirken?

Spahn: Die Republikaner haben die Wahl in den USA auch deswegen verloren, weil sie als die Partei des alten weißen Mannes galten. Weit weg von einer solch einseitigen Wahrnehmung sind wir leider auch nicht. Wir müssen also die gesellschaftliche Wirklichkeit besser abbilden. Es sollten mehr Frauen für uns kandidieren. Und es würde helfen, wenn wir alle im Bundestag stärker am Leben in Berlin teilnähmen. Bei vielen gibt es geradezu einen Wettbewerb, wer am nächsten am Reichstag wohnt. Berlin kennt man dann allenfalls von der Taxifahrt vom Flughafen ins Regierungsviertel. Man muss sich ja nicht gleich in Szeneclubs wie das Berghain aufmachen. Aber etwas mehr Neugierde auf die Stadt, auf ihre Vielfalt und ihre Galerien und Bars würde da schon helfen.

SPIEGEL: Herr Spahn, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

(*) Markus Feldenkirchen und René Pfister im westfälischen Ahaus.

DER SPIEGEL 47/2012
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