11.11.1996

Henry Wallace

spricht kein Japanisch, und doch führt er, als erster Ausländer, einen japanischen Konzern. Die Ernennung des gebürtigen Schotten zum Chef des Autobauers Mazda empfanden viele Japaner als Schock. 1979 hatte sich der US-Konzern Ford mit 25 Prozent bei dem fünftgrößten japanischen Autobauer eingekauft. Der steckte damals in erheblichen Schwierigkeiten. Die Amerikaner schickten Wallace als Finanzchef nach Hiroschima. Doch das allein löste die Probleme nicht. Im April dieses Jahres stockte Ford für 480 Millionen Dollar seine Beteiligung auf 33,4 Prozent auf, Wallace rückte an die Spitze. Der Manager, der mit einer Iranerin verheiratet ist, bescheinigt sich selbst eine "Sensibilität für kulturelle Unterschiede".

DER SPIEGEL 46/1996
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