27.03.1995

„Die Stunde der Apokalypse ist da“

Er sieht sich als "Erlöser", und er hat eine "Mission - die Menschheit zu beseitigen" und sie so "vom Leben und vom Wahnsinn zu erretten". Der Mann ist Chemiker und verfügt somit auch über die Mittel:
"Ich könnte ein Gewehr bauen, das Giftluft schießt", spricht er, auch ein "Geschütz". Aber es seien "1500 Millionen Menschen zu erlösen". Deswegen habe er Gase herzustellen versucht, "die man wie Radiowellen aussenden kann" oder "durch die öffentlichen Wasserleitungen" an "die Menschheit" bringt.
Das Horrorszenario stammt aus dem Jahre 1934. Damals erschien in der Neuen Zürcher Zeitung ein Fortsetzungsroman mit dem Titel "Chemiker Null". Der Autor war eine Zelebrität der Zeit, der gebürtige Luxemburger Norbert Jacques, Erfinder des dämonischen Vernichters Dr. Mabuse; in Fritz Langs Verfilmung wurde Mabuse zum Menetekel der Hitler-Ära.
"Chemiker Null", jüngst innerhalb eines Mabuse-Zyklus erstmals in Buchform erschienen (Verlag Rogner & Bernhard), zeigt, wie Literatur dem Leben vorangehen kann. Eine Terrorgruppe, "Z. C." mit Namen, holt sich den Chemiker (er saß im Irrenhaus), um zu ihrem "Ziel" zu kommen: "Das Alte mußte gänzlich entfernt werden."
Und so sieht es aus, wenn das Giftgas des "Gottgesandten" über die Menschen kommt: "Alle Münder waren weit offen. Mit den Anzeichen eines unüberwindlichen Entsetzens jagten die Menschen, ineinander gedrängt und einander stoßend, auf die Fenster zu." Husten, Angstschreie, "Entsetzensgebrüll". Europa, Apokalypse 1934.
Orient, Apokalypse im Mittelalter. "Die Tötung dieses Teufels ist der Beginn der Seligkeit": Mit solcher Mission schickte ein Sarazenen-Fürst und Urvater aller Terroristen, der "Alte vom Berge", seine Schergen zu Meucheltaten aus. "Assassinen" wurden sie genannt, das Wort Haschisch ist damit verwandt. Im Englischen und Französischen heißt der Mörder noch immer "assassin".
Die Kreuzritter hatten die Kunde von den Assassinen ins Abendland gebracht, ein Gesandter Friedrich Barbarossas schilderte sie als schauerliche Brut: "Sie gehorchen einem Meister, der alle Fürsten nah und fern in größte Furcht versetzt", denn er pflege sie "auf ungewöhnliche Art und Weise zu töten".
Nur mit einem Dolch bewaffnet, Gift und Fernwaffen verschmähend, pirscht sich der Assassine an das Opfer heran; nach der Tat versucht er nicht zu fliehen, sondern läßt sich willig töten. Denn die Seligkeit, das Paradies ist ihm gewiß.
Das christliche Abendland, frappiert von der Hörigkeit und Todeslust der orientalischen Terroristen, wob sich erklärende Legenden, mit allen Ingredienzen, die im Morgenland vermutet wurden. Die blumigste geht so:
Der Alte vom Berge hatte, um Killer-Nachwuchs heranzuziehen, heimlich einen paradiesischen Garten bauen lassen. Dorthin transportierte er die Adepten, nachdem sie mit Drogen eingeschläfert waren. Sie erwachten in einem Paradies, wie der Koran es verheißt.
Bäche von Milch und Honig flossen, die schönsten Frauen beugten sich jedem Wunsch, musizierten auch und tanzten. Brauchte der Alte einen Jüngling als Todesboten, ließ er ihn wieder einschläfern, holte ihn in den Palast und fragte ihn, woher er komme. Antwort natürlich: Aus dem Paradies. Dorthin könne er zurück, versetzte der Alte, wenn er seinen Auftrag ausgeführt habe.
Kein Wunder, daß der Mann dann gehorsam und begierig loszog, den Dolch im Gewande. Mittelalterlichen Troubadouren imponierte dieser Treueakt; einer dichtete seiner hohen Frau: "Ihr habt mich vollkommener in Eurer Gewalt als der Alte seine Assassinen."
Der britische Orientalist Bernard Lewis sieht in den Assassinen die "ersten wahren Terroristen", zumindest in einer Beziehung seien sie "ohne historisches Beispiel: im geplanten, systematischen und langfristigen Einsatz des Terrors als politischer Waffe".
"Kaltblütige Planung und fanatischer Glaubenseifer" vereinigten sich in ihren Aktionen. Der Führung des Mörderkartells sei es gelungen, "die vagen Wunschideen, die phantastischen Glaubensüberzeugungen und die ziellose Wut der Unzufriedenen" zu einem Willen zu schmieden und in einer Organisation zu kanalisieren, "die in früheren wie späteren Zeiten ohne Parallelen sind".
Die literarische Terrorgruppe "Z. C." mit ihrem apokalyptischen Chemiker, der historische Alte vom Berge mit seiner Dope- und Desperado-Sekte: Phantasie und Wirklichkeit liefern ein paradoxes Erklärungsmodell für eigentlich unerklärliche Geschehnisse - Wahnsinn mit Methode.
Nun, da die Jahrtausendwende naht, beginnen immer mehr empfindsame und verstörte Seelen, nach Zeichen des nahen Weltuntergangs Ausschau zu halten. Der höchst reale Alptraum der planetaren Selbstzerstörung ist verflogen, nachdem der Ost-West-Konflikt zwischen den beiden atomaren Supermächten ohne Showdown endete.
Aber die Apokalypse hat trotzdem schon begonnen - in Bildern und Wahnvorstellungen, die Tausende von Sekten dazu bewegen, sich in rätselhaften Gegenwelten einzuschließen. Die latente Gewalttätigkeit ihrer Ideologien richtet sich meist nach innen, als Unterwerfungsforderung an die eigenen Jünger.
Doch sie kann auch unvermutet ausbrechen, wie in Tokio, ausgelöst durch Haß oder Verzweiflung. Dann wird die Apokalypse, die in einzelnen Köpfen spukt, zu einer unberechenbaren Gefahr für die Allgemeinheit. Gegen eine Handvoll zu allem entschlossener Irrgläubiger haben die wohlhabenden Gesellschaften weniger Gegenmittel zur Hand als gegen einen äußeren Feind.
Das macht jeden Anschlag von Sekten so beunruhigend. Weil solche Gruppen oder Personen kein rationales Ziel haben und weil sie über Nacht aus dem Dunkel ihrer Esoterik heraustreten können, erscheinen sie viel unheimlicher und gefährlicher als bekannte und etablierte Terrororganisationen, die nachvollziehbare Interessen verfolgen.
Die Überzeugung, daß das Ende nahe und die Zeit der Erlösung angebrochen sei, eint die Weltuntergangspropheten aller Kontinente. So unterschiedlich die kulturellen und religiösen Hintergründe der Apokalyptiker sein mögen, wenn sich ein Kultführer von feindlichen Mächten umstellt sieht, reagiert er mit einem Versprechen, das in der Offenbarung des Johannes vorgebildet ist: "Sie werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden."
Daß in dieser Schlacht zwischen Gut und Böse notfalls auch das eigene Martyrium in Kauf genommen werden müsse und der Endsieg dann eben in einer transzendentalen Welt errungen werde, gehört gleichfalls zum Kernbestand aller Endzeitversprechen: "Sei getreu bis in den Tod, und ich werde dir die Krone des Lebens geben."
Vor dem Übergang in die ersehnte neue Welt steht deshalb immer das letzte Gefecht: Erlösung durch Zerstörung. Die Beschwörungen der Sektenführer sind von schrecklicher Gleichförmigkeit. "Die Zeit ist gekommen, den Heilsplan zu vollenden und den Tod ohne Bedauern zu begrüßen", riet Guru Shoko Asahara seinen Anhängern, noch bevor die japanische Polizei die Gemeindezentren von Aum Shinri Kyo im ganzen Land durchsuchte.
Der Heilsplan sah allerdings nicht nur das eigene Ende, sondern auch das Ende Japans vor. In einer Broschüre, die seine Anhänger gerade vorbereiteten, wurden Gasangriffe vorhergesagt, denen 90 Prozent der Einwohner japanischer Großstädte zum Opfer fallen sollten. Der Titel des jüngsten Asahara-Buchs deutete ebenfalls auf das Nahen einer hausgemachten Apokalypse: "Das Land, in dem die Sonne aufgeht, nähert sich dem Unglück."
Wo immer die Staatsgewalt Sektenführer bedroht, wollen die Kult-Gurus das Ende beschleunigen: "Die Zeit ist gekommen, uns an einem anderen Ort wiederzutreffen", rief Jim Jones, Chef der Volkstempler-Sekte, 1978 seinen Anhängern zu, die er von Kalifornien in den Dschungel des südamerikanischen Kleinstaats Guayana gelockt hatte.
Besorgte Amerikaner, die Kinder oder nahe Verwandte auf der tempeleigenen Musterfarm in Guayana wußten, hatten vom Terrorregime des Sektenchefs gehört und forderten die Behörden auf, dem Spuk ein Ende zu machen. Immer wieder kamen abgefallene Volkstempler nach Kalifornien zurück und berichteten von Auspeitschungen und den Schikanen bewaffneter Aufseher in der Dschungelkommune.
Die wiederum schottete sich gegenüber Nachforschungen der Außenwelt zunehmend rigoroser ab. Das faschistische Regime der USA verfolge die Gläubigen von Jonestown, verkündete der Sektengründer. Wenn die mächtigen Gegner die Farmgemeinde auflösten, kämen die Schwarzen in ein Konzentrationslager, weiße Gemeindemitglieder würden von CIA-Kommandos eingefangen und getötet.
Seine Paranoia beflügelte den Glaubenswahn der Gemeindemitglieder. Jones erfand das Ritual der "Weißen Nächte", mit denen er die bedingungslose Ergebenheit seiner Anhänger prüfte: Die Gläubigen mußten Getränke zu sich nehmen, ohne zu wissen, ob sie vergiftet waren oder nicht.
Im November 1978 war Leo Ryan, ein Kongreßabgeordneter der Demokraten, mit großem Mediengefolge nach Jonestown gekommen, um die Horrornachrichten aus dem Camp zu überprüfen. Für Jones war damit die Stunde der letzten Prüfung angebrochen - das Lamm mußte in den Krieg ziehen.
Seinen bewaffneten Unterführern befahl er, die neugierigen Gäste anzugreifen. Der Abgeordnete und vier Besucher starben. Dann gab es kein Zurück mehr: Jones rief seine Anhänger zur letzten Weißen Nacht zusammen. Er ließ zyankaliversetzte Limonade an die Kommunarden austeilen.
Als erstes, so schildert ein Überlebender das grausige Ritual, wurde das Gift Kindern und Säuglingen mit Injektionsnadeln in den Rachen gesprüht, dann tranken die Erwachsenen und legten sich - Reihe um Reihe - gehorsam zum Sterben nieder. Erst nach dem Tod von über 900 Anhängern starb auch der gescheiterte Erlöser Jones: "Ich habe mein Leben hingegeben für mein Volk."
Ermittler fanden bei einer der Leichen einen handgeschriebenen Zettel: "Ich bin dieses unseligen, erbarmungslosen Planeten mehr als müde." 16 Jahre später, einen Ozean und einen Kontinent entfernt, findet die Polizei einen ähnlichen Zettel: "Wir verlassen diese Erde ohne Bedauern, um in Klarheit und Freiheit eine Dimension der Wahrheit des Absoluten zu finden."
Was die Polizei überdies findet, sind wieder Leichen, diesmal die Körper von 53 Anhängern des Sonnentempler-Ordens, die in der Westschweiz und in Kanada ums Leben kamen. Der Ordensgründer Luc Jouret, ein Heilpraktiker aus Belgien, hatte seinen Anhängern versprochen, sie würden zu den Auserwählten gehören, denen der künftige Weltuntergang nichts anhaben könne.
Er sah die Anzeichen des nahen Endes überall: Das Ausdünnen der Ozonschicht, die Aidsepidemie, alles wies auf den Untergang: "Das gegenwärtige Chaos auf der Welt ist nicht rein zufällig", sprach Jouret auf Tonband. "Die Stunde der Apokalypse ist da."
Für rund 1500 Klein- und Kleinstsekten in Europa, für rund 1000 Organisationen in den USA nimmt die Intensität der Warnungen vor dem Ende zu, je näher die magische Jahreszahl 2000 rückt. Fast alle Voraussagen verfügen über ein gemeinsames Grundmuster: Die Welt sei hoffnungslos korrupt, dem Untergang geweiht. Nur eine höhere Macht könne alles wieder richten. Doch der Übergang ins Goldene Zeitalter werde sich gewaltsam vollziehen, und nur wenige Auserwählte würden ihn erleben - auf dieser Erde oder anderswo.
Die Freiwilligen der iranischen Kinderarmee, die während des ersten Golfkriegs durch Minenfelder gegen die Stellungen des irakischen Feindes getrieben wurden, trugen Schlüssel um den Hals. Die sollten das Tor zum Paradies aufschließen.
Urbild solcher Heilsversprechen und Endzeitvorstellungen sind - zumindest bei den Abrahamsreligionen Islam, Judentum und Christentum - Passagen aus den Offenbarungsschriften, die das Ende der Welt vorhersagen. So heißt es in Sure 101 des Korans: "Die Katastrophe, was soll das heißen? Am Tag, da die Menschen wie versengte Motten sein werden, die verstreut am Boden liegen. Und die Berge wie zerzauste Wolle. Doch wie kannst du wissen, was das bedeutet? Loderndes Feuer!"
Auch die Offenbarung des Johannes, das letzte Buch der Bibel, bietet Horrorvisionen eines schrecklichen Endes. "Und siehe, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde."
Die meisten Christen lassen sich durch die katastrophenbegleitete Wiederkehr des Herrn nicht von ihrem - durchaus sündigen - Alltagsleben abhalten. Auch Abspaltungen und Minderheitsgemeinden, wie etwa Mormonen oder Zeugen Jehovas, für die das baldige Weltenende eine sehr viel zentralere Glaubensaussage ist, stellen für ihre Mitmenschen kaum eine Gefahr dar.
Bedrohlicher wird der Wahn vom Ende der Welt erst, wenn sich der Sektenführer übernatürliche Kräfte zuschreibt und sich anschickt, das verheißene Ende beschleunigt herbeizuführen. Die Religions- und Kriminalgeschichte ist voll von Beispielen, in denen Irrwitzige das künftige Reich ohne jede weitere Verzögerung erzwingen wollten.
Der kultische Wahn eines Sektenführers braucht sich durchaus nicht nur nach innen zu richten. Der Kalifornier Charles Manson etwa sah sich als fünften Engel der Apokalypse, der "den Brunnen des Abgrunds auftat", aus dem Heuschrecken und Skorpione herausströmen, über die Menschen herfallen und sie quälen.
Manson nahm den Zerstörungsauftrag überaus wörtlich. Er befahl 1969 vier Anhängern, drei Mädchen aus gutbürgerlichem Hause und einem jungen Mann, in zwei Hollywood-Villen einzudringen und insgesamt sieben Menschen in einer wahren Blutorgie abzuschlachten, darunter die Filmschauspielerin Sharon Tate, Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski.
Gegen den Anführer der "Family" hieß es später in der Mordanklage: "Das Volk des Staates Kalifornien gegen Charles M. Manson, auch bekannt als Jesus Christus . . ."
Wer sich selbst zum Gott gemacht hat, will auch Herr über Leben und Tod sein. David Koresh, Anführer der Sekte "Stamm Davids", hatte sich auf einer über 30 Hektar großen Farm in der Nähe des texanischen Städtchens Waco verschanzt. "Es wird eine Konfrontation geben, eine richtige Schlacht", predigte der selbsternannte Messias seinen Jüngern in Gottesdiensten, die bis zu 17 Stunden dauern konnten. Und: "Wenn du nicht bereit bist, für Gott zu töten, kannst du auch nicht für ihn sterben."
Die kleine Glaubensgemeinschaft, die "christliche Disziplin" zu verwirklichen suchte und die Bibel wörtlich nahm, begann auf Befehl des Meisters ein regelrechtes Feuergefecht, als Polizeibeamte versuchten, ihre "Ranch Apocalypse" zu erstürmen. 4 Beamte starben, 15 weitere wurden verwundet.
Länger als Amerikas Krieg gegen den Irak, nämlich 51 Tage, dauerte anschließend die Belagerung der Sekte durch die Polizei. In zähen Verhandlungen gelang es den Beamten, einen Teil der Gläubigen aus dem Compound herauszubekommen. Doch unerschütterlich hielt Koresh am prophezeiten Endsieg fest. Den Belagerern ließ er die Mitteilung zukommen: "Ich bin euer Gott, und ihr werdet euch unter meine Füße beugen."
Am 19. April 1993 inszenierte er seinen privaten Weltuntergang. Als die Polizei erneut die Sektenfestung stürmte, steckten seine Gefolgsleute die Ranchgebäude an mehreren Stellen in Brand. Tränengas, das die Polizei zuvor in die Häuser gepumpt hatte, und ein starker Wind ließen das Feuer in Sekunden zum Inferno anschwellen. 85 Sektenmitglieder, unter ihnen auch der Anführer, starben. Eine seiner letzten Ermahnungen an seine Jünger lautete: "Setzt euch hin und wartet, bis ihr Gott seht."
Auch die Sekte Aum Shinri Kyo, die aus dem buddhistischen Kulturkreis entstammt, ähnelt in vielem den Apokalypse-Herbeibetern des Westens. Der untergetauchte Anführer schreibt sich übernatürliche Kräfte zu. Bei seinen Anhängern war gleichfalls die Bereitschaft zum Martyrium erkennbar. Als die Polizei am Mittwoch das Sektenhauptquartier in Kamikuishiki stürmte, fand sie 50 vom Fasten völlig ausgezehrte Gläubige.
Von der Kommune am Fuße des heiligen Bergs Fuji sollte die Erlösung ausgehen; in noch zu gründenden Dörfern, kleinen Utopias, würde eine neue, unabhängige Nation entstehen. Aber auch den Fall, daß sich das neue japanische Jerusalem nicht herbeizwingen ließe, hatte Sektenführer Asahara bereits vor einem Jahr bedacht. Damals mochte er ein Ende a la Jonestown nicht ausschließen: "Es gibt die Möglichkeit, daß Aum Shinri Kyo nicht überleben wird. Es ist Situationen ausgesetzt worden, die es möglich machen, daß die Mitglieder Massenselbstmord begehen."
Das Ende, das der Giftgasanschlag den ahnungslosen Fahrgästen der Tokioter U-Bahn bereitet hat, sah Asahara auch für sich selbst voraus: "Ich habe euch meinen Tod vorhergesagt . . . Er wird verursacht, soviel ist jetzt klar, durch ein Gift wie Sarin." Y
Mit den Schlüsseln zum Paradies ins Minenfeld

DER SPIEGEL 13/1995
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