08.05.1995

Erziehung„EIN ORT FÜR UTOPIEN“

Vom Knabenberg aus sieht Schulpforta erhaben aus, alt und würdevoll. Aber nicht einladend, nein.
Es muß ein trüber Tag wie dieser gewesen sein, als Nadja zum erstenmal ihr Internat betrat, einen bedeutenden Ort, das wußte sie. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist mehr als 800 Jahre alt; Leute wie Fichte, Klopstock und Nietzsche sind hier zur Schule gegangen - aber die waren lange tot. Nadja war 15 Jahre alt und wollte weder Nonne noch Philosophin werden, sie sah vor sich nur "eine große graue Wand".
Am Mühlhaus, am Friedhof, im Kreuzgang bröckeln die Mauern, nur das "Fürstenhaus", ein Renaissance-Gebäude, leuchtet seit der Wende in übertriebenem Orange. Jetzt wird die Klosterkirche saniert, in der vor kurzem noch der Taubenmist knöcheltief stand, weil das Dach verrottet und die Fenster zerschlagen waren; auch die Orgel fehlte. Aus der haben sie in den fünfziger Jahren Nistkästen gebaut.
Das neugotische Schulgebäude sieht noch ganz gut aus, es ist erst 100 Jahre alt. Dort im Rektorat residiert jetzt Karl Büchsenschütz, 52, der neue Chef des Internats. Der ist aus dem Westen, das merkte man gleich, findet Nadja. Er tut nämlich lauter Dinge, die ein Schulleiter früher nie tat: "Der ißt mit uns im Speisesaal. Der setzt sich sogar mit an den Tisch."
Gelegentlich wundert sich der neue Rektor milde über das, was in den Köpfen seiner Schüler vor sich geht. Den furchteinflößenden Schreibtisch in seinem Zimmer hat er dezent beiseite gerückt, an der Wand hängen keine Bilder wichtiger Politiker mehr, sondern abstrakte Kunstwerke in Blau. Aber wenn er "herein" ruft, ein bißchen lauter als üblich, damit es durch die Doppeltüren schallt, bleiben viele immer noch verängstigt an der Schwelle stehen.
Vor zweieinhalb Jahren kam der Deutsch- und Geschichtslehrer Büchsenschütz aus dem hessischen Viernheim nach Schulpforta an der Saale. Acht Jahre lang war er Direktor der angesehenen Alexander-von-Humboldt-Schule gewesen, kurz vor seinem Abschied wurde sie zur Europaschule ernannt - er hatte trotzdem Lust auf Schulpforta. Jetzt ist er Rektor von 222 Schülerinnen und 98 Schülern, die fast alle aus dem Osten stammen. Die meisten Lehrer sind neu, ein Drittel ist aus dem Westen importiert: Nach der Wende wurde hier, im einstigen "roten Kloster", besonders gründlich aufgeräumt.
Büchsenschütz hat einen großen Namen, ein bröckeliges Gemäuer, ziemlich viel deutsche Geschichte und ein höchst sympathisches Motto geerbt: "Die lare sei umsunst." So befahl es Moritz von Sachsen im Jahr 1543, als er im ehemaligen Zisterzienserkloster "Sancta Maria ad Portam" eine Fürstenschule installieren ließ.
"Daß man keinen Stand ausschlösse, es sei edelmann, burger oder pauer, so zu der lehr geschickt und geneigt" - das wünschte sich der Landesfürst, und jahrhundertelang finanzierte das Erbe der Zisterzienser, 2800 Hektar Land, dieses fortschrittliche Prinzip. Zur Zeit kämpft die Schule darum, den Grundbesitz zurückzubekommen: für eine Stiftung, die Stipendien vergibt.
Die "Landesschule Pforta" soll wieder werden, was sie war: eine Internatsschule mit hohem Niveau. Im Spezialzweig Musik lernen Schüler hier nicht nur die übliche Theorie und Praxis, sondern auch Feinheiten wie Stimm- und Gehörbildung; im sprachlichen Zweig pauken sie vier Sprachen gleichzeitig, mindestens eine davon ist Griechisch oder Latein; im naturwissenschaftlichen Zweig stehen nicht nur Fächer wie Physik oder Biologie auf dem Stundenplan, sondern auch Informatik und Astronomie.
200 Mark kostet der Schulbesuch im Monat, nicht einmal ein Zehntel dessen, was etwa das Eliteinternat Salem im Westen verlangt. Eine soziale Auslese, findet Büchsenschütz, "darf nicht sein". Er hat "Schüler aus allen Schichten" und ist stolz darauf. Er will keine Schule für die Kinder reicher Leute und schon gar keine Anstalt für Schulversager, die anderswo gescheitert sind. Stundenlange Prüfungen und Auswahlgespräche sollen unter den Achtkläßlern, die sich bewerben, die Besten herausfiltern und ermitteln, ob sie sich wirklich selbst für Schulpforta entschieden haben - und nicht ehrgeizige Eltern, die große Pläne haben für ihr Kind.
Er habe schließlich, sagt der Chef, nicht "irgendeine Schule" übernommen. Er hat die jungen Ideen der Reformpädagogik mitgebracht und mit der alten Tradition Schulpfortas verknüpft: Seine Schüler sollen selbständig lernen und sich entfalten können, ohne die humanistischen Ideale der Allgemeinbildung aufzugeben.
Büchsenschütz' Erziehungsziel ist altmodisch und modern zugleich: ein Individuum, das mit der modernen Gesellschaft leben kann - und das die Lust am Lernen entdeckt. Schulpforta ist für ihn "ein Ort für Utopien".
Wie zur Zeit der Mönche wird hier der Tag von der Klosterglocke bestimmt, der Speisesaal im Kreuzgang heißt noch "Coenaculum", die Zeit für Hausaufgaben "Silentium". Der Rektor findet hier "Kargheit, Stille, Konzentration".
Vom "Wissensdurst" der Schüler spricht er, von Jungen, die auf Korridoren wandeln und ernsthaft ein astronomisches Problem diskutierten, von Konzerten im Kreuzgang und dem Specht, der an der Kastanie sitzt und Synkopen in die Motetten klopft. Von Lehrern, die mit Schülern zusammenleben wollen, und von Schülern, die sich gegenseitig erziehen.
Es sind viele Pfarrerskinder darunter, aber auch Kinder aus Problemfamilien. Das Wort "Elite" hat in seiner Utopie keinen Platz.
An der Tür vor dem Rektorat sitzt ein blonder Langhaariger mit dem Skizzenblock auf den Knien; er zeichnet Licht und Schatten am Treppenaufgang. Aus der Aula dröhnt die Orgel. Im Kreuzgang, den Rücken am Pfeiler, kauert ein Mädchen und liest einen modernen tschechischen Roman.
Sie benehmen sich, als hätten sie sich verschworen, die Vision ihres Rektors zu realisieren. Lauter tüchtige Kinder? Ernste junge Menschen, nicht ganz von dieser Welt?
Nadja, robust und rothaarig, ist gewiß kein zartes Heimwehmädchen, aber die erste Zeit, damals in der neunten Klasse, war schlimm. Sie wollte ja nach Schulpforta, sie hat sich gefreut, als sie die Prüfung in Musik bestanden hatte. Aber dann: in dieser Einöde leben, Naumburg ist zwar nur acht Kilometer weg, aber immer, wenn der Bus fährt, hat man gerade keine Zeit.
Immer sagt einem jemand, was zu tun ist: der Stundenplan, die Lehrer, die einen nicht nur im Unterricht erziehen, die älteren Schüler, die zu "Flur"- oder "Internatsinspektoren" gewählt worden sind. Erst am Wochenende, zu Hause, bleibt Zeit für private Dinge, Ausschlafen zum Beispiel.
Sie ist jetzt 17 Jahre alt, in der zehnten Klasse und hat noch eine Weile Zeit zum Überlegen, doch eines ist ihr schon heute klar: Sie wird nicht unbedingt Musik studieren, aber Jura oder Medizin schon gar nicht: "Da sitzen die Streber." Die kann sie nicht ausstehen, Gott sei Dank laufen hier nicht so viele herum. Aufsteiger und Karrieristen sind sowieso fehl am Platz in Schulpforta: "Gute Noten gibt's leichter am normalen Gymnasium."
Dieser Streß hier, von morgens um sechs bis abends um zehn; acht, neun Stunden Unterricht am Tag und dann noch Klavier üben und Hausaufgaben - eigentlich, sagt Nadja, "hab' ich mir das so nicht vorgestellt". Aber wie sie sich das vorgestellt hat, weiß sie auch nicht mehr. Es gab ja keine festen Orientierungen, wie früher: Da ging man zur Schule, war bei den Jungen Pionieren und fühlte sich "aufgehoben", wie sie sagt. Noch 1988 ist Nadja nach Karl-Marx-Stadt zum Pionier-Treffen gereist und fand "die Gemeinschaft damals wunderbar".
Heute muß sie manchmal ein bißchen grinsen über diese Zeit und kann besser verstehen, warum die Eltern, die keine Parteigenossen waren, sich nicht so recht begeistern konnten für das Engagement der Tochter. Trotzdem: Die Zeit nach der Wende war auch nicht besonders. Der Vater ist Ingenieur und ständig auf Arbeit, die Mutter Lehrerin und auch nicht da, der Jugendklub war geschlossen. Nadja saß in ihrer thüringischen Kleinstadt herum und wußte nicht recht, mit wem sie reden sollte.
Dann sah sie im Fernsehen einen Beitrag über das Internat Schulpforta und dachte, daß so was vielleicht immer noch besser sei als diese Langeweile.
Es muß ewig her sein. Aber wie manche Anpasser so zu tun, als wäre diese ganze DDR-Geschichte nie gewesen - das liegt Nadja nicht. Das war doch ein Stück Leben, damit muß man klarkommen und sehen, ob irgendwas Brauchbares dabei war.
"Wenn ein neuer Lehrer eingestellt wird", erzählt der Deutschlehrer Michael Walther, 36, der in Halle studiert hat, "dann wollen sie sofort wissen, wo man herkommt. Ob man ein Weggefährte ist."
Nach der Wende, erinnert sich der Musiklehrer Frank-Thomas Gericke, 65, der als einer der wenigen den Umbruch an der Schule überstanden hat, "waren die Schüler sehr empört, daß da so viele Kollegen aus dem Westen kamen, und die aus dem Osten standen auf der Straße". Manche sagen sogar, berichtet Rektor Büchsenschütz, "daß die schönste Zeit ihres Lebens die im Kindergarten war. Da waren sie sicher, beschützt".
An diesem Abend, im Gartenhaus, kehrt die Geschichte zurück. Dort im Schüler-Cafe sitzen sie und reden über deutschen Geist, über Bündnisse mit dem Teufel und Verrat.
Zu Gast ist Professor Thomas Höhle aus Halle. Im Kleinen Festsaal hat er vor 50 Schülern eine Vorlesung über Faust gehalten; jetzt lehnt er sich zufrieden in seinem ramponierten Sessel zurück.
Höhle trägt ein Ulbricht-Bärtchen, lächelt rosig, über ihm hängt ein Plakat, mit der die neunte Klasse letztes Jahr am neunten November zur Disco lud: die Mauer, handgestrichelt, und das Motto dazu: "Schön war die Zeit!?" Wer noch einen Pionierausweis hat, steht darunter, zahlt statt drei Mark Eintritt nur zwei.
Sie waren Kinder, als die Mauer fiel, der Professor war ein angesehener Germanist. Es gäbe viel zu reden, und in seiner Vorlesung hat er Spuren gelegt: Den zweiten Teil der Tragödie beispielsweise, in der Faust aufbricht, eine bessere Welt zu errichten, interpretiert er als einen Versuch, "der verbunden war mit blutigen, mörderischen Verbrechen".
Das könnte spannend werden. Ein Dutzend Jungen und Mädchen hat sich abends um neun um den Professor gruppiert und fragt. Der Rektor sitzt auf der Treppe, er freut sich über seine Schüler; ein blasser Junge auf dem Sofa will wissen, ob die Begegnung von Faust und Helena nicht die Vereinigung von Aufklärung und Antike sei?
Der Professor strahlt. Aber als sie dann Genaueres über ihn wissen wollen, da mag er auf einmal nicht mehr. Ein ernstes Mädchen im lila Nickipullover hat sich nach der Faust-Rezeption in der DDR-Zeit erkundigt, nach dem "Klassenstandpunkt" und der materialistischen Interpretation - wie er die heute einschätze? Das sei, sagt der Professor, bevor er schnell über etwas anderes redet, "ein weites Feld".
Es ist nicht so einfach mit diesen Schülern: Da sitzen die nach einem ganzen Tag Schule, hellwach und unnachsichtig. "Streben braucht Bündnisse", hat Höhle in seiner Vorlesung gesagt. Ist es das, was sie einem verkaufen wollen - Anpassung? Kompromisse? Wendigkeit? Ist das die Lehre der DDR?
In der Bibliothek sitzt Rudolf Konetzny und weiß Bescheid. Er ist seit 1957 in Schulpforta, seit 1958 hütet er die Bücher und Akten aus der Vergangenheit. Ein zorniger alter Mann, grauhaarig und schwer zu Fuß und eigentlich längst pensioniert, aber das hält er nicht aus. Er kommt oft und wacht nun eben nicht nur über die Bibliothek, sondern auch über seine Nachfolgerin, die 27 Jahre alt ist und mal seine Schülerin war.
Er kann sich nicht trennen von diesen hohen Räumen im Dämmerlicht, den Regalen aus dem vergangenen Jahrhundert und den Büchern, die viel älter sind: Frühdrucke, Erstausgaben von Galilei und Kopernikus, Bibeln aus allen Jahrhunderten bis hin zur Bilderbibel von 1554. Daneben stapeln sich Schulakten über Essenspläne, Abschlußarbeiten und alles, was dort jemals notiert worden ist. Die Bibliothek hat die Zeiten fast unbeschadet überstanden. Das macht den alten Mann sehr stolz.
Herr Konetzny hat die Akten studiert, er kennt die Geschichte, kennt die Teufel, mit denen die Rektoren und Lehrer von Schulpforta einst paktiert haben. Es läßt sich ja alles nachlesen: Zum 393. Stiftungsfest, im Mai 1936, hielt der Schulleiter, SS-Standartenführer Dr. Adolf Schieffer, eine flammende Rede. "Unsere Jungen", donnerte er, "sollen lernen, ganze Kerle zu sein, die sich vor Tod und Teufel nicht fürchten, die ihren Mann stehen werden in den Stürmen, die unserm Volk mit Sicherheit noch bevorstehen!" Das humanistische Institut Schulpforta war "Napola" geworden, eine "Nationalpolitische Erziehungsanstalt" der Nazis.
Und die Roten? Der Bibliothekar schaut plötzlich nicht mehr streng, sondern bekümmert durch seine randlose Brille. Gut, im Lauf der fünfziger Jahre sei die DDR in "intolerante Verhältnisse" gekippt, das stimme. Damals, nach dem Ungarn-Aufstand, sei "sehr darauf geachtet" worden, daß keine "fremden Ideologien" Fuß faßten.
Aber selbst dann noch, als der Pfarrer entfernt worden war und die FDJ einzog, die Ernst machen sollte mit der allseits gebildeten sozialistischen Persönlichkeit, auch dann noch, sagt Konetzny, habe er zwischen seinen Bücherwänden "Narrenfreiheit" gehabt. Nicht nur er - Schulpforta sei einfach "zu berühmt gewesen, als das man es ganz kippen konnte".
Im Grunde, glaubt Konetzny, habe das richtige Übel erst mit der Wende angefangen. Wenn man von 43 Lehrern 35 entfernt, wieviel kann da vom Geist einer Schule schon übrigbleiben? Diese neuen, jungen Lehrer, egal ob Ost oder West - "diese Lässigkeit", das könne doch keine Pädagogik sein. Konetzny war zwar in der SED, aber wenn er von Disziplin spricht, dann denkt er nicht fünf Jahre zurück, sondern hundert.
Er traut der neuen Zeit nicht recht. Was soll aus diesen jungen Menschen werden, "wenn wir ihnen selbst überlassen, was richtig ist?"
Doch es gibt ja Regeln in Schulpforta, jede Menge davon. Jetzt zum Beispiel, es ist halb fünf, sollten Nadja und ihre Mitbewohnerin Pia schweigend an den Hausaufgaben sitzen: "Silentium".
Den Kleiderschrank haben sie als Barriere kurz vor der Tür postiert, die Betten als große Liegefläche vors Fenster gerückt, notfalls schläft sich's da auch zu dritt. Vor kurzem erst hatten sie eine Freundin zu Gast für ein paar Nächte, was eigentlich verboten ist. Aber die hatte Krach mit ihrer Zimmergenossin. Da gibt man sich doch Asyl.
Manche Gesetze sind schon einsehbar, etwa daß es fast noch schlimmer ist, wenn jemand mit einer Zigarette im Zimmer erwischt wird als abends nach neun mit einem Jungen: Rauchen ist lebensgefährlich, das Zeug hier fackelt ab wie nichts.
Aber manchmal, finden die Mädchen, seien die Lehrer doch zu streng. Zum Beispiel als sich vor kurzem ein paar Leute krankgemeldet haben, weil sie unbedingt nach Berlin zum Konzert der Popgruppe Jamiroquai wollten und keinen Ausgang bekamen. Zwei wurden für eine Woche nach Hause geschickt. Dabei müsse man sich doch fortbilden als Musikschüler, oder nicht?
Selbst Fichte ist schließlich mal getürmt, und Nietzsche hing betrunken am Bahnhof von Bad Kösen herum.
Aber dann reden die beiden von den "Neunern", den Neuen, und auf einmal hören sie sich ein bißchen wie der Bibliothekar Konetzny an: Wie ungezogen die sind, viele rauchen und trinken und grüßen nicht, wenn ein älterer Schüler vorbeikommt.
Plötzlich ist von alten Traditionen die Rede, von "Respekt" und "Verantwortung". Wichtig sei doch, sagt Nadja, und klingt jetzt mehr wie der Rektor Büchsenschütz, "daß man von diesem Egoismus wegkommt; daß man wieder lernt, mit anderen Leuten zu leben". Y
*VITA-KASTEN-1 *ÜBERSCHRIFT:
Begabte Kinder *
werden im Internat Schulpforta bei Halle seit 1543 unterrichtet. Die Eliteschule brachte Berühmtheiten wie Friedrich Nietzsche oder Johann Gottlieb Fichte hervor. Nazis und auch SED nutzten die Anstalt als Kaderschmiede, heute ist das Land Sachsen-Anhalt Träger des Internats, das in seinen drei Spezialzügen für Musik, Sprachen und Naturwissenschaften 320 Schülerinnen und Schüler von der neunten Klasse an bis zum Abitur führt. Das Schulgeld beträgt lediglich 200 Mark im Monat, damit nicht nur Kinder reicher Eltern kommen können.
[Grafiktext]
Karte: Lage von Schulpforta
[GrafiktextEnde]
Von Barbara Supp

DER SPIEGEL 19/1995
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