10.07.1995

Krista Sager,

41, Bundesvorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, mußte sich den harten realpolitischen Machtverhältnissen in Bonn beugen. Als die Spitzen-Grüne auf dem gemeinsamen Sommerfest der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Brandenburg Einlaß in den eingezäunten Sonderbereich für Polit-Vips begehrte, wurde ihr zwar anstandslos Zutritt gewährt. Ein Ober rückte die politische Kleiderordnung aber alsbald wieder zurecht. Auf die Bitte nach einem Glas Sekt verlangte der Bedienstete Geduld. "Erst kommt die CDU, dann die SPD und dann Sie", beschied er die verdutzte Politikerin und entschwand zunächst an die Nachbartische. Ein Trost blieb der Hamburger Grünen: "Immerhin kommen wir noch vor der FDP."

DER SPIEGEL 28/1995
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 28/1995
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Krista Sager,

  • Rassismusdebatte um Video: Schüler verklagt Washington Post
  • Safaritour: Touristen treffen wütende Elefantenherde
  • Plasmablitze in der Mikrowelle: Das Weintrauben-Experiment
  • Unfall bei Flugshow: Kampfflieger kollidieren in der Luft