25.09.1995

Dienstleistungen

Kaffee am Postschalter

Um den Kundenschwund in ihren Schalterhallen zu stoppen, entwickelt die Deutsche Post AG erstaunliche Kreativität. Nachdem zunächst weit über 1000 Postämter geschlossen und deren Aufgaben auf sogenannte Postagenturen in Lebensmittelgeschäften und Tankstellen übertragen wurden, sollen die Kunden nun mit neuen Angeboten in die noch verbliebenen Ämter gelockt werden. So gibt es immer mehr Postfilialen, in denen Schreibwaren, Fahrpläne, Ansichtskarten oder auch Souvenirs angeboten werden. In Thüringen verkaufen die Schalterbeamten Fotoapparate und Filme, im Ruhrgebiet Fanartikel des Fußballklubs Borussia Dortmund. In Hamburg verbündete sich die Post jetzt mit dem Kaffeeröster Tchibo. In einigen Ämtern werden Handtücher und Töpfe aus dem Zusatzprogramm des Rösters angeboten, in einer Postfiliale können die Kunden Kaffee kaufen. Wenn der Versuch erfolgreich verläuft, sollen auch andere Postämter umgerüstet werden und ein erweitertes Sortiment anbieten.


DER SPIEGEL 39/1995
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