26.10.1992

Im Banalen überwintern

Dieter Wellershoff über Gottfried Benn und dessen Briefe an Elinor Büller

Von Wellershoff, Dieter

Oft sind die zufälligen Beobachter die besten Zeitzeugen. Weil sich ihr Blick, unverstellt durch Meinungen und Wissen, in purer Neugier auf Menschen und Situationen richtet, kann uns ihr späterer Bericht die Vergangenheit in überraschender Großaufnahme wieder vor Augen rufen.

Ernst Wolf, Inhaber des Weinhauses Wolf in Hannover, wurde vom Deutschen Literaturarchiv in Marbach gebeten, über einen bestimmten Gast Auskunft zu geben, der Mitte der dreißiger Jahre im Weinhaus verkehrt hatte. Der stille, in sich gekehrte Gast war der Dichter Gottfried Benn, der seinerzeit als reaktivierter Militärarzt in Hannover lebte und sich in einer tiefen Lebenskrise befand.

Ernst Wolf schrieb: "Benn besuchte uns (1936) in feldgrauer Wehrmachtsuniform, aber auch in Zivil. Er setzte sich immer abseits an einen ruhigen Tisch, den Abendschoppengästen den Rücken zugekehrt. Er trank immer seine 2 Schoppen deutschen Wein, den meine Mutter oder ich ihm brachte. Wir wußten damals nicht, wer Gottfried Benn war, erst als er uns Berliner Zeitungsausschnitte der Nazipresse zu lesen gab, waren wir informiert. Er war immer sehr deprimiert, hatte das Bedürfnis, sich meiner Mutter mitzuteilen (mit sehr leiser Stimme), und bat sie oft, an seinem Tisch Platz zu nehmen . . . Er war so klein, daß seine Füße, wenn er auf der Bank saß, den Fußboden nicht berührten. Meine Mutter konnte gut zuhören, und er wußte bald, daß meine Mutter an seinem Geschick sehr teilnahm."

Benn war etwas weniger als mittelgroß, wirkte aber durch seine untersetzte Figur und seinen mächtigen Rundschädel ziemlich kompakt. Es muß also an seiner damaligen Ausstrahlung gelegen haben, daß er diesem Beobachter so klein und kindlich erschienen ist: ein ruhiger, einsamer Mann, der die mütterliche Zuwendung einer fremden Frau sucht. Hinter dieser Szene steht seine ganze bisherige Lebensgeschichte: seine Anstrengungen, Fuß zu fassen in der Welt, und seine Rückzüge in die Traumwelten der Poesie und schließlich, 1933/34, der gewaltsame, gegen jeden Einspruch von außen und von innen durchgefochtene Versuch, einen Pakt mit dem nationalsozialistischen Machtstaat zu schließen, ein Versuch, der in tiefer Beschämung und Ernüchterung geendet war.

Benn, 1886 in protestantischem Pfarrhaus geboren, hatte gegen den Wunsch seines Vaters auf einer renommierten militärärztlichen Akademie in Berlin Medizin studiert und war 1912 mit schockierenden Gedichten aus dem Leichenkeller und der Krebsstation literarisch hervorgetreten. Den Ersten Weltkrieg verbrachte er als Militärarzt in Brüssel und schrieb die "Rönne-Novellen", das beste Dokument seiner psychologischen Ausgangssituation.

Benns literarisches Double, der junge Arzt Dr. Rönne, leidet nach zahlreichen Leichensektionen unter Zuständen von Realitätsverlust. Vergebens versucht er, den Kontakt zu seiner Umgebung zu halten, den "Herren", die im Kasino und im Dienst den Ton angeben, und driftet ab in Halluzinationen und Entformungsgefühle. Nie, sagte Benn später, habe ihn die Vision verlassen, "daß es diese Wirklichkeit nicht gäbe. Eine Art innerer Konzentration setzte ich in Gang, ein Anregen geheimer Sphären, und das Individuelle versank, und eine Urschicht stieg herauf, berauscht an Bildern, reich und panisch."

Das ist eine Beschreibung der Entstehungsdynamik seiner Poesie. "Hinsinken, verströmen, zerfließen" sind die Wunschworte seiner Lyrik; das Meer, der Süden, die Nacht und namenlose Frauen ihre imaginären Erfüllungsorte. Nach "Enthirnung" verlangt er, um sich von den Qualen des Bewußtseins zu erlösen, und überall spürt er sehnsüchtig "das tiefe Mutterblut, die strömende / entstirnte / matte / Getragenheit".

Angesichts solcher regressiven Stimmungen bekommt Oskar Sahlbergs Vermutung* einige Triftigkeit, daß sich hinter dieser unstillbaren, objektlosen Sehnsucht die Frustration eines Kindes verberge, das durch die Geburt von sechs jüngeren Geschwistern die Zuwendung der Mutter verloren habe. Auch die wiederkehrenden Gefühle von Unwirklichkeit und die Haßtiraden auf die Zeitgenossen und die moderne Gesellschaft zeigen einen Menschen, der der ganzen Welt entfremdet gegenübersteht.

Definierte Lebenssituationen konnte Benn nicht dauerhaft ertragen. "Manchmal eine Stunde, da bist du; der Rest ist das Geschehen", heißt das bei Rönne. Später ist daraus die Devise geworden: "Auftauchen, nur im Akt vorhanden sein und wieder versinken." Das hat für ihn auch sexuell und schöpferisch Geltung gehabt. Daß er "der große Verlasser" sei, hat er selbst einmal gesagt.

In Hannover zog sich Benn vor den Zudringlichkeiten der Naziherrschaft in drei Nischen zurück: die Armee, seine Korrespondenz mit seinem Bremer Freund Oelze, die für ihn ein geistiges Reservat darstellte, und seine Liebesbeziehungen ** Gottfried Benn: "Briefe an Elinor Büller _(1930 - 1937". Herausgegeben und mit ) _(einem Nachwort von Marguerite Valerie ) _(Schlüter. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart; ) _(352 Seiten; 48 Mark. * In: "Gottfried ) _(Benns Phantasiewelt". Edition Text + ) _(Kritik, München 1977. ) zu zwei Frauen: Tilly Wedekind, Witwe des Dramatikers Frank Wedekind, sowie Elinor Büller, eine Schauspielerin und Journalistin, beide in Berlin lebend. Diese Beziehungen sind dokumentiert in zwei Bänden mit Briefen Benns, die Marguerite Valerie Schlüter, Benns ehemalige Lektorin, bei Klett-Cotta herausgegeben hat: 1986 die Briefe an Tilly Wedekind und nun die Briefe an Elinor Büller**.

Benns Briefe an die beiden Frauen ähneln sich, obwohl er die Beziehungen in einem Brief vom 20. August 1935 an Freund Oelze, ohne übrigens die Namen der Frauen preiszugeben, gegensätzlich stilisierte. "Eine irdische u. eine himmlische Liebe. Seit 5 resp. 6 Jahren u. beide wissen nichts voneinander. ,Gute Regie ist besser als Treue.''"

Gerade hat er Tilly Wedekind, seine irdische Liebe, in Berlin besucht und läßt Oelze wissen, daß er mit ihr die "vollendetste erotische Beziehung" habe. Da er seinen Freund, der Berührungsängste mit dem Leben hat und ihm öfter Blumen schickt, für latent homosexuell hält, läßt sich aus diesem Geständnis ein gewisses Auftrumpfen heraushören. Aber in den Briefen an Tilly Wedekind erhebt sich die Sprache der Leidenschaft kaum über das Niveau von Sätzen wie diesem: "Schlafe süß, Tillerchen! Dein Bett ist wundervoll in jeder Hinsicht."

Mit Elinor Büller scheint ihn mehr verbunden zu haben. Manchmal phantasierte er davon, sie zu heiraten. Doch da sie dreimal geschieden war, ließ sich das mit den Moralvorstellungen des Offizierskorps nicht vereinbaren. Man darf annehmen, daß ihn das nicht nur betrübt hat.

Benns Briefe an Elinor waren nicht für eine spätere Veröffentlichung gedacht. Ein solcher Gedanke wäre ihm damals absurd erschienen. Es sind in der Regel kurze Briefe, oft nur wenige skizzenhafte Mitteilungen, Fragen, Grüße, eilig auf einen Rezeptblock gekritzelt. Benn schrieb fast täglich an Elinor, und wenn er nicht genausooft Antwort bekam, beschwerte er sich, denn sie war, wie er ihr schrieb, "die Nabelschnur, die mich mit der Erde verbindet".

Im Unterschied zu dem Gedankenaustausch mit Oelze sind seine Briefwechsel mit den Frauen in der Hauptsache ein Austausch von Lebenszeichen und Lebensimpulsen, was aber für seine innere Kontinuität von großer Bedeutung war. Doch wenn man noch das Melos seiner Lyrik und die hochgespannte Rhetorensprache seiner Prosa im Ohr hat, dann ist es ein Schock, sich plötzlich im Ausdrucksmilieu jener Kleinanzeigen wiederzufinden, in denen Kuschelbär mit lauter zuckrigen Diminutiven seine Mausi grüßt.

Am 29. Mai 1935 schreibt er: "Mein süßer kleiner Zampelmor, nun bist Du allein im Wöhnchen, und nicht einmal einen anständigen Anruf bekommst Du . . ." Und: "Morchen, ich freue mich schon so sehr, wenn ich hier eine Wohnung habe u. Du kannst hier wohnen. Wäre so schön für mich. Ein bißchen Freundschaft u. Ansprache u. abends ein Bierchen. Gehörst doch zu mir."

Elinor Büller war eine selbständige, lebenserfahrene Frau und damals 49 Jahre alt, genau wie Benn. Aber er liebte es, sie mit kindlichen Kosenamen anzureden, ihre orthographischen Fehler zu korrigieren, besorgte Fragen zu stellen wie "Hoffentlich sind die Zähnchen nicht weh?" und dann und wann mit "Väterchen Gottfried" zu unterschreiben. Es ist ein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit, das hier ästhetisch völlig unkontrolliert zum Ausdruck kommt. Aber er ist auch fürsorglich und schickt Elinor, wenn er kann, ein kleines monatliches Zehrgeld von 40 Mark.

Vor allem aber berichtet er über seinen Alltag. Er hat Wohnungsprobleme und streitet sich mit seiner Wirtin über das Klosettpapier. Muß sie es bezahlen oder er? "Das ist die Frage", heißt es in Anspielung auf Hamlets Monolog, bei dem es allerdings um "Sein oder Nichtsein" ging. Benn muß für die Offiziere seiner Dienststelle einen Herrenabend geben und engagiert zwei Schrammelmusiker, die Sachen spielen wie "Ich bin so scharf auf Erika, wie Kolumbus auf Amerika".

Mit einem gewissen Stolz berichtet er, daß er die aufdringliche Wirtin, die ihn wohl äußerst interessant fand, mit der Formulierung abgefertigt habe: "Wollen Sie bitte völlig über Ihre Zeit verfügen, ich brauche den ganzen Sonntag über nichts."

Gereizt reagiert er auf die Auswanderung seines jüdischen Arztfreundes Professor Fleischmann nach England, wo Fleischmann, eine medizinische Koryphäe, erneut Examen machen muß, um wieder praktizieren zu dürfen. Benn schreibt: "Man sieht: es geht den Juden nicht schlecht. Sie kommen schon unter. Daß sich die engl. Ärzte das gefallen lassen, daß da einfach ein Deutscher kommt u. ihnen die Praxis nimmt, ist erstaunlich." Da Benn auch andere jüdische Freunde hatte, wie den Verleger Erich Reiss, kann man in dieser abscheulichen Gedankenlosigkeit nur den Ausdruck einer Irritation sehen. Fleischmanns Auswanderung beschämte ihn - soviel Mut zu einem neuen Anfang hätte er sich selbst nicht zugetraut.

Statt dessen dümpelt er mit eingeholten Segeln in einem banalen Alltag herum. Er ist ein süchtiger Konsument der Trivialkultur, geht in Operetten wie "Der Zigeunerbaron" und "Olly-Polly" und noch lieber ins Kino. "Hoffentlich kommt ,Goldene Ketten'' her. Ich bin sehr scharf auf einen netten Film." Wenn er knapp bei Kasse ist, holt er sich zum Wochenende Kriminal- und Wildwestromane aus der Leihbücherei. Und "dann grabe ich mich ein in meinen Sessel. Tiefer Menschenhaß erfüllt mich, Weltferne u. Gesprächsflucht".

Zeilen wie diese liegen hier und da wie verirrte Sprengstücke in den Briefen. Manchmal trinkt er zuviel Bier. "Das Bier - das sind ,die Mütter'', wir kehren immer zu ihnen zurück." Das scheint auch für das Bett zu gelten, in das er sich oft schon um neun Uhr abends verkriecht. Dazu paßt auch diese Notiz: "Führerrede. Ich legte mich ins Bett u. drehte der Welt den Hintern zu."

Manchmal fährt er am Wochenende aufs Land und bringt das Material zu einem Gedicht mit. "Einsamer nie als im August:/ Erfüllungsstunde im Gelände/ die roten und die goldenen Brände,/ doch wo ist deiner Gärten Lust?" Noch immer gelingt ihm das. Aber es gibt auch ein Abgleiten ins Sentimentale und Sich-selbst-Nachempfundene und, wie er selbst weiß, "gereimte Weltanschauung".

Auf sich selbst zurückgeworfen, blickt Benn befremdet auf sein Werk zurück: "Bin mir selber mehr als zweifelhaft, wenn ich so die kläglichen Resultate der 25jährigen Dichterei betrachte . . . Das war drin in mir?" Das sind Sätze aus einem langen verzweifelten Brief vom 22. Februar 1936. Elinor hat offenbar beruhigend darauf geantwortet.

Aber ein knappes Jahr später, in einem Brief vom 8. Januar 1937, flammt der Selbsthaß wieder auf, und er räumt noch seine letzte Position: "Die Einsamkeit des Geistes besingen, die Isoliertheit des Schöpferischen, das ertrage ich auch nicht mehr. Das ist krankhaft, allmählich erledigt, unproduktiv. Entweder soll man krepieren mit 50 Jahren oder sich umwälzend neu bauen."

Er ist innerlich auf Sand gelaufen und glaubt nicht an eine Erneuerung. Plötzlich, mit einer seltsamen Katastrophenphantasie, sieht er einen Ausweg: " . . . meine ganze Hoffnung richtet sich auf den Ausbruch des Krieges mit Rußland, der ja stündlich droht." Nachdem Benn jahrelang versucht hatte, im Rückzug auf den banalen Alltag weiterzuleben, verlangt es ihn nun nach einer radikalen Therapie, die sein altes Leben auslöscht, und nach einem allgemeinen Untergang, der vielleicht wieder Zukunft verspricht.

Von Mitte August 1943 bis zum Kriegsende lebt Benn als Militärarzt in Landsberg an der Warthe. Bei ihm ist seine zweite Ehefrau, Herta von Wedemeyer, die er noch in Hannover kennengelernt hatte. Geistig fühlt er sich wie in einem Fesselballon, ein Beobachter des katastrophalen Geschehens, das seinen Lauf nimmt und dessen Unabwendbarkeit ihn zu entlasten scheint. Die Jahre in Landsberg sind für ihn eine Zeit innerer Ruhe. Später wird er sagen, "sie waren das Glück". Der autobiographische Text "Block II, Zimmer 66", in dem er das Leben in der Kaserne schildert, gehört zu der reifsten Prosa, die Benn geschrieben hat, und stellt eine beklemmende Innenansicht des Krieges dar.

Es ist eine Geste von ironischer Symbolkraft, daß Benn, als die Front näher rückt, seine unveröffentlichten Manuskripte als Nachlaß eines bei Stalingrad gefallenen Dr. Rönne an Oelze schickt, der sie aus Vorsichtsgründen bei Clara Rilke in Fischerhude deponiert. (Dort überstehen sie das Kriegsende und bilden bald den Grundstock für Benns zweiten Ruhm.)

Seine Frau Herta, die er, bevor die Schlacht um Berlin beginnt, nach Neuhaus an der Elbe schickt, tötet sich dort beim Einmarsch der Sowjetarmee mit einer Morphiumspritze. Seine Briefe an verschiedene Freunde zeigen die Tiefe seiner Trauer.

Aber bald geht er phönixhaft aus dem Untergang hervor. Die Wohnung in der Bozener Straße in Berlin ist unzerstört, und er kann dort seine Praxis wiedereröffnen. Eines Tages kommt eine junge Frau, um sich, wie vorgeschrieben im seuchengefährdeten Berlin, gegen Typhus impfen zu lassen. Es ist Dr. Ilse Kaul, eine Zahnärztin aus der Nachbarschaft, eine Generation jünger als er, die noch im selben Jahr seine dritte Frau wird.

In Deutschland steht er auf der Liste der unerwünschten Autoren, und so erscheinen die "Statischen Gedichte", der erste Band seines Spätwerks, 1948 in der Schweiz. Von da an datiert sein sich schnell festigender neuer Ruhm. Unter den Autoren der Vorkriegszeit, die im Land geblieben waren, gilt er nun als der interessanteste und modernste.

Doch man kann nicht übersehen, daß er unter einer eher oberflächlichen, designhaften Modernisierung vor allem seiner Prosa die alten Thesen von der exklusiven Künstlerexistenz restauriert, die ihm in seinen Briefen an Elinor so abgestanden erschienen waren. Und die kritische Tagebuchnotiz von Mopsa Sternheim, Tochter von Benns jahrzehntelanger Freundin Thea Sternheim - Benn lebe "poetisch aus gestapelter Ware" -, ist angesichts der vertrauten Motive und Sounds in seinen späten Gedichten nicht immer von der Hand zu weisen.

Das ändert sich gegen Ende seines Lebens, als er sich in einzelnen Gedichten Motiven seiner Alltagserfahrung zuwendet, ohne sie ausdrücklich zu poetisieren oder ins Thesenhafte umzubiegen.

Sein letztes Gedicht schickt er als vorsorglichen Abschiedsgruß an Hans Paeschke, den Herausgeber der Zeitschrift Merkur, als er wegen starker Schmerzen in eine Klinik muß. Er hat Krebs. Doch ausgerechnet er, dessen Mutter an Krebs gestorben war und der mit Gedichten aus dem Leichenschauhaus und der Krebsstation begonnen hat, scheint von der Krankheit nicht gewußt zu haben. In dem Gedicht spricht er über die Sterbelager der Droste, Hölderlins, Rilkes, Georges und Nietzsches, als wolle er sich so mit dem eigenen Sterben vertraut machen. Die letzte Strophe lautet:
" Kann keine Trauer sein. Zu fern, zu weit, zu "
" unberührbar Bett und Tränen, Kein Nein, kein Ja, Geburt "
" und Körperschmerz und Glauben ein Wallen, namenlos, ein "
" Huschen, ein Überirdisches, im Schlaf sich regend, "
" bewegte Bett und Tränen - schlafe ein! "

Gottfried Benn ist am Morgen des 7. Juli 1956 in den Armen seiner Frau gestorben.

** Gottfried Benn: "Briefe an Elinor Büller 1930 - 1937". Herausgegeben und mit einem Nachwort von Marguerite Valerie Schlüter. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart; 352 Seiten; 48 Mark. * In: "Gottfried Benns Phantasiewelt". Edition Text + Kritik, München 1977.

DER SPIEGEL 44/1992
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG.

Dieser Artikel ist ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Sie dürfen diesen Artikel jedoch gerne verlinken.
Unter http://www.spiegelgruppe-nachdrucke.de können Sie einzelne Artikel für Nachdruck bzw. digitale Publikation lizenzieren.

DER SPIEGEL 44/1992
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Im Banalen überwintern