03.10.1994

Jürgen Weber

hatte einen schweren Start, als er im September 1991 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa wurde. Die staatliche Fluggesellschaft (Bundesanteil 51,4 Prozent) machte in den Jahren 1991 und 1992 jeweils etwa eine Milliarde Mark Verlust. Diplomingenieur Weber, 52, der 1967 bei der Lufthansa-Werft in Hamburg anheuerte, schaffte den Kurswechsel schneller als erwartet. Im ersten Halbjahr 1994 erwirtschaftete die Lufthansa, erstmals seit fünf Jahren, wieder Gewinn. Am Ende dieses Jahres wird wahrscheinlich ein Plus von etwa 300 Millionen Mark in den Büchern stehen. In diesem Monat beschafft sich die Lufthansa durch die Ausgabe neuer Aktien frisches Kapital. Im Frühjahr soll eine zweite Tranche folgen. Der Bund will sich bis Ende 1995 ganz aus dem Unternehmen zurückziehen.


DER SPIEGEL 40/1994
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