03.06.2013

Gegendarstellung

In "DER SPIEGEL" Nr. 6 vom 04.02.2013 heißt es in einem Artikel mit der Überschrift "Lasst Blumen sprechen! ... Neue Fälle deuten auf noch weit raffiniertere Schleichwerbung hin.":
"... bestand 2007 ein Kooperationsvertrag für ,Wetten, dass..?' mit der Firma Fressnapf. Dolce Media, mit Gottschalk-Bruder Christoph an der Spitze, verkaufte ... die Markenrechte der Show an die Tiermarktkette. ... dass Gottschalk in seiner Anmoderation das Wort 'Fressnapf' unterbrachte. Zur Wettpatin ... gewandt: ,Du musst sagen ja oder nein, Hunde-Fressnapf, Mann gegen Hund.'"
Hierzu stelle ich fest:
Ich habe das Wort "Fressnapf" nicht gewählt, um den Namen des Unternehmens zu erwähnen. Mir war nicht bekannt, dass es eine Firma mit diesem Namen gibt.
Weiter heißt es:
"Deal ... mit der Fleurop AG. ... Den Namen Fleurop erwähnte Thomas Gottschalk nicht. Dafür lenkte er aber die Aufmerksamkeit auf ein Ereignis, das zu den Festtagen der Floristenbranche zählt: den Valentinstag. ... Gleich dreimal erinnerte Gottschalk an den Valentinstag."
Hierzu stelle ich fest:
Bei der Erwähnung des Begriffs "Valentinstag" war mir weder bekannt, dass es Kontakte zu der Firma Fleurop gab, noch hat mich irgendjemand dazu aufgefordert in der Sendung den Begriff "Valentinstag" zu erwähnen.
Malibu, 28. Februar 2013
Thomas Gottschalk
Anm. d. Red.:
Der SPIEGEL hatte Thomas Gottschalk vor der Veröffentlichung um eine Stellungnahme zu den Schleichwerbevorwürfen gebeten. Sein Anwalt teilte daraufhin telefonisch mit, dass Gottschalk weder eine Firma Fressnapf gekannt habe noch aufgefordert worden sei, den Begriff "Valentinstag" zu verwenden. Er gab diese Informationen jedoch nicht zur Veröffentlichung frei. Sein Anruf diene dem Zweck, eine Berichterstattung zu den Vorwürfen zu verhindern. Der SPIEGEL ist gleichwohl gerichtlich zum Abdruck der Gegendarstellung verpflichtet worden. Diese Verpflichtung besteht ohne Rücksicht auf den Wahrheitsgehalt der Gegendarstellung.

DER SPIEGEL 23/2013
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Gegendarstellung

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