AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 19/2017

Reinhold Beckmann "Kommentatoren wollen auch geliebt werden"

Reinhold Beckmann, 61, hört als "Sportschau"-Moderator auf. Wie bewertet er die Liga heute, wie die Fußball-Kommentatoren - und was würde er heute ganz anders machen?

Fernsehjournalist Beckmann
Christian O. Bruch/ DER SPIEGEL

Fernsehjournalist Beckmann

Ein Interview von und


SPIEGEL: Herr Beckmann, Sie blicken auf 30 Jahre Bundesliga zurück - und sagen als "Sportschau"-Moderator nun Adieu. Ist Ihnen der Profifußball, über den Sie zu einem prominenten Fernsehgesicht geworden sind, fremd geworden?

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Heft 19/2017
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Beckmann: Nein, vielleicht seine wirtschaftliche Seite, aber das Spiel liebe ich immer noch. Ich kann mich sogar über Kommentatoren ärgern.

SPIEGEL: Was missfällt Ihnen an den Kollegen?

Beckmann: Es ist schade, wenn sich einige nicht mehr so richtig trauen, Kritisches zu benennen. Nehmen wir die Bayern-Niederlage neulich in Madrid: Da holt Trainer Carlo Ancelotti Robert Lewandowski vom Platz, seinen besten Stürmer und sichersten Elfmeterschützen, der ihm im Falle eines Elfmeterschießens ziemlich sicher hätte helfen können. Und den heiß gelaufenen Arturo Vidal lässt er auf dem Rasen, obwohl man nach 30 Minuten wusste, dass er den Schlusspfiff nie erreichen wird. Und genau so kam es. Vidal flog vom Platz.

SPIEGEL: Was hätten Sie vom Kommentator erwartet?

Beckmann: Dass er dem Zuschauer das Gefühl gibt: Ich bin an deiner Seite, ich helfe dir, das Spiel richtig zu lesen. Und da darf man auch mal eine Autorität wie Ancelotti hinterfragen.

SPIEGEL: Vielleicht fürchtete der Kommentator, Ancelotti könnte beleidigt reagieren?

Beckmann: Nein. Der Kollege, den ich gerade kritisiere, beherrscht sein Handwerk. Ein echter Formulierungsquirl. Aber für jeden Interviewer nach dem Spiel muss es an so einem Abend eine Freude sein, herzhaft nachzufragen: Hat sich der alte Carlo von seinem Sohn - der sitzt ja tatsächlich als Kotrainer auf der Bank - was Falsches ins Ohr flüstern lassen? Hat Papa entschieden, war es der Sohn? Was für eine Chance liegt da auf dem Tablett! An so einem Abend kann sich ein Journalist profilieren.

SPIEGEL: Warum werden solche Chancen zu selten genutzt?

Beckmann: Vielleicht liegt es an den sozialen Medien. Kommentatoren wollen auch geliebt werden. Wenn sie kernig formulieren, zuspitzen, wissen sie genau: Jetzt gibt es Backenfutter im Netz. Die Anfeindungen sind zum Teil extrem. Marcel Reif beispielsweise bekam eine Nachricht, in der stand, dass seine ganze Familie brennen solle.

SPIEGEL: Wie hat er reagiert?

Beckmann: Er hat Anzeige erstattet. Der Täter wurde ermittelt und verurteilt. Unter Kollegen sind solche Auswüchse ein Thema, die reden darüber. Und die Furcht vor extremen Reaktionen und Anfeindungen hemmt besonders junge Kollegen.

SPIEGEL: Als Sie vor 30 Jahren begannen, war Ernst Huberty das Vorbild der Fußballreporter, und Spiele wurden mit wenigen Kameras übertragen. Hat das Niveau der Kommentatoren mit der technischen Entwicklung Schritt gehalten?

Beckmann: Die aktuelle Generation ist schon sehr auf Ballhöhe. In der ARD, aber nicht nur hier. Bei Sky gibt es großartige Typen, die eine unglaubliche Routine und Sicherheit entwickelt haben, weil sie jede Woche zwei, drei Spiele kommentieren...

SPIEGEL: ... aber ihnen fehlt die besondere Farbe?

Beckmann: Emotionale Typen wie etwa Werner Hansch sind immer weniger dabei. Einer der Letzten dieser Zunft ist Fritz von Thurn und Taxis. Der wird kurioserweise mit seiner etwas älteren Erzählweise, diesem "Hohoho!", wenn was passiert, von jungen Leuten plötzlich geliebt.

SPIEGEL: Auch Thurn und Taxis hört auf.

Beckmann: Und mit ihm eine besondere Sprache. Sie hat sich sehr verändert. Das hat auch mit Pep Guardiola zu tun, dem wir alle ein bisschen auf den Leim gegangen sind. Der hat aus jedem Spiel einen Trainerlehrgang gemacht. Diese Fachbegriffe wie die "diametral abkippende Sechs"! So ein Quatsch. Thomas Tuchel neigt an manchen Abenden auch zu dieser neuwissenschaftlichen Fußballsprache. Keiner spricht heute mehr von Konterfußball, das heißt jetzt überall Umschaltspiel. Und so viele "falsche Neunen" hatten wir im deutschen Fußball noch nie. Überall laufen falsche Neunen rum. Das sind Mittelstürmer, die sich zurückfallen lassen!

SPIEGEL: Solche Begriffe können doch anschaulich sein.

Beckmann: Nee, mir gehen sie auf den Zeiger. Man muss nicht für jede Situation, die man im Fußball seit 40 Jahren kennt, eine neue Formulierung aus dem Trainerlehrgang schöpfen. Ich bin für die einfache und klare Form des Erzählens.

SPIEGEL: Das wird immer schwieriger, inzwischen wird im Fernsehen mehr über Fußball geredet als Fußball gespielt.

Beckmann: Und das wird nicht weniger werden. Sky wird jetzt eine Talkshow machen, zur gleichen Zeit wie der "Doppelpass" auf Sport1. Dafür kommt Jörg Wontorra aus dem Ruhestand zurück. Mit fast 70! Mensch Wonti!

SPIEGEL: Die Ware Fußball ist teuer - also wird sie immer weiter gestreckt, verlängert, ausgeschlachtet.

Beckmann: Ein Oliver Bierhoff, den wir bisher nicht als Rebell wider den Fußballkapitalismus verbucht haben, warnt ja schon: zu viel Geld im Fußball, zu viele Spiele um die goldene Ananas. Das sagt der Manager der deutschen Nationalmannschaft! Warum sagt er das? Weil Freundschaftsspiele der Nationalmannschaft wie Deutschland gegen England eine gewisse Belanglosigkeit ausstrahlen. Was hätten wir früher dafür gegeben, ein solches Spiel zu sehen. Vermutlich wird es schon bald ein Rückspiel geben. Weil auch der englische Verband sein Geld verdienen will. Aber es kribbelt nicht mehr. Die Spieler schonen sich. Die Zuschauer spüren, dass die Stars hauptsächlich einen Gedanken haben: Wie komme ich möglichst ohne Blessuren zu meinem Klub zurück? Nach 70 Minuten sind solche Freundschaftsspiele zu, mental vorbei.

SPIEGEL: Über zu viel Geld im Fußball wurde schon 1963 geunkt, zur Gründung der Bundesliga.

Beckmann: Da gab es aber keine Europameisterschaft mit 24 Mannschaften. Und auch keine Weltmeisterschaft mit 48 Teams wie ab 2026. Schon die letzte EM in Frankreich: leer gespielte Stars, körperlich erschöpft nach einer langen Saison. Zu viele Spiele auf schwachem Niveau. Ich erinnere mich noch mit Grauen an die Begegnung Wales gegen Nordirland. Nicht einmal Drittligafußball. Zum Schluss fiel wenigstens ein Tor - es war ein Eigentor.

SPIEGEL: Wer steht in der Pflicht einzugreifen?

Beckmann: Fifa und Uefa müssen den Spielkalender ausdünnen. Künstliche Veranstaltungen wie im Juni der Confederations Cup sind überflüssig. Ebenso die kommende Nations League der Uefa.

SPIEGEL: Wer soll die Situation ändern?

Beckmann: Dass Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball Liga, Bierhoffs Aussagen folgt, zeigt mir, es gibt immerhin eine ernsthafte Diskussion. Offenbar fürchtet er, dass der Boom kippt. Wir haben in den Monaten April und Mai fast jeden Tag Livespiele. In der nächsten Saison wird in der Bundesliga fünfmal am Montagabend gespielt. Wohin der Weg führt, lässt sich in England beobachten.

SPIEGEL: Was erkennen Sie dort?

Beckmann: Mit dem neuen Fernsehvertrag kassiert die Premier League über drei Milliarden Euro pro Jahr. Und was macht sie damit? Wird nachhaltig investiert, in den Nachwuchs, in die Ausbildung? Nein, es wird durchgereicht an die Spieler und deren Berater. Bitte sehen Sie es mir nach, aber im nächsten Leben gibt es nur ein Ziel für mich: Ich werde Profi in England, möchte aber keine Minute spielen, also nur auf der Bank sitzen und mich dort darüber freuen, was am Monatsende auf meinem Konto landet.

Sat.1-Sportchef Beckmann, Gast Kohl 1994: "Ich habe Hunger"
DPA

Sat.1-Sportchef Beckmann, Gast Kohl 1994: "Ich habe Hunger"

SPIEGEL: Immerhin erleben Sie dann ein Gutteil der weltbesten Fußballprofis.

Beckmann: Mag sein. Aber ich sehe im Moment keine Mannschaft aus der Premier League im Halbfinale der Champions League. Wenn man früher zum FC Arsenal ging, war das eine Fußballmesse. Heute, im neu gebauten Emirates Stadium? So gut wie keine singenden Fanblöcke mehr, keine Gänsehaut, keine Stimmung, alles weg. Auf den Tribünen sitzt das Business-Publikum, ganz still, ganz ruhig. Denn die richtigen Fans können sich den Stadionbesuch nicht mehr leisten.

SPIEGEL: So treibt man sie in die Arme des Bezahlfernsehens.

Beckmann: Wenn man in England über Land fährt, dann sieht man: Sky-Abo ja, Doppelverglasung nein, Arbeitsplatz fraglich. Die Leute kratzen alles fürs Pay-TV zusammen. Oder schauen im Pub. Fußball ist hier zum Beruhigungsmittel für eine ganze Gesellschaft geworden.

SPIEGEL: In Deutschland ist das anders?

Beckmann: Ja, die "Sportschau" hat immer noch konstant ein sehr hohes Niveau. Mehr als fünf Millionen Zuschauer und Marktanteile von über 23 Prozent. Es gibt noch viele Fans, die sich überraschen lassen wollen.

SPIEGEL: Wie lange wird sich die "Sportschau" denn noch halten können?

Beckmann: Eines ist klar, die Generation meiner Kinder guckt kaum noch lineares Fernsehen. Wir dürfen uns nichts vormachen: Damit ist es irgendwann vorbei.

SPIEGEL: Welche Veränderungen fürchten Sie sonst noch?

Beckmann: Die journalistische Deutungshoheit geht verloren. Schon heute produziert Sportcast, eine Tochterfirma der Deutschen Fußball Liga, für alle TV-Sender dieselben Fernsehbilder. Das wäre früher undenkbar gewesen und führt zu einer gewissen durchperfektionierten Ästhetik.

SPIEGEL: Ist das so schlimm?

Beckmann: Wohin das führen kann, haben wir bei der EM 2016 gesehen, als das Weltbildsignal der Uefa die Bilder prügelnder russischer Hooligans nicht enthielt.

SPIEGEL: Bayern München hat mittlerweile einen eigenen TV-Kanal und kann dort zeigen, was dem Verein wichtig ist.

Beckmann: Das ist der nächste Schritt der Entwicklung. Der Verein ist wirtschaftlich so kraftvoll, er produziert sein eigenes Fernsehen. Das ist hochprofessionell, aber eben aus der Sicht des FC Bayern. Und für alle anderen Journalisten wird der Zugang zum Verein unter der Woche immer schwerer. Das betrifft nicht nur TV-Kollegen, sondern auch die Printjournalisten.

SPIEGEL: Sie beklagen diese Entwicklung, aber ist es nicht so, dass diese Art des Jubeljournalismus mit Ihrer "ran"-Sendung bei Sat.1 erst angefangen hat?

Beckmann: Mit Verlaub - diese Frage kommt 25 Jahre zu spät, und sie war damals schon unsinnig. Als wir angefangen haben, war die Bundesliga völlig verschlafen. Deutschland war 1990 zwar Weltmeister, aber die Stadien der Bundesliga waren schlecht besucht. Deutsche Fußballstars wie Völler, Matthäus, Klinsmann spielten in Italien. Die "Sportschau" war zudem provinziell im Vergleich zu den TV-Angeboten in England und Frankreich. Es brauchte einen anderen Weg.

SPIEGEL: Mussten Sie lange überlegen, die Sendung zu übernehmen?

Beckmann: Ja, ich war Sportchef bei Premiere und fühlte mich dort sehr wohl. Sat.1 hatte den Münchner Unternehmer Leo Kirch und den Springer-Verlag als Gesellschafter. Ich wusste, das würde nicht einfach werden. Aber es war Goldgräberstimmung. Wir haben uns in der Redaktion stundenlang über Sprache und Bilder gezofft und alles hinterfragt. Wir wollten was Neues wagen. Deshalb haben wir den Fußball personalisiert und auch emotionalisiert.

SPIEGEL: Sie haben Fußball zur Show gemacht.

Beckmann: Quatsch! Wir haben es geschafft, dass sich junge Leute wieder für Fußball interessieren, dass Frauen sich trauten, ins Stadion zu gehen. Wir haben die Bundesliga liebevoll mit unserer Begeisterung überrollt. Fußball wurde ein bisschen Popkultur. Sicher haben wir es auch mal übertrieben. Die Showtreppe, über die wir Moderatoren für ein paar Wochen in der Sonntagssendung "ranissimo" ins Studio kamen, war Blödsinn. Wir haben sie schnell wieder abgeschafft.

SPIEGEL: Warum haben Sie "ran" verlassen?

Beckmann: Vielleicht fing es schon mit einem Anruf aus dem Kirch-Büro an. Leo Kirch war bekanntlich befreundet mit Helmut Kohl. Es war 1994, Kohl bangte um die Wiederwahl bei der Bundestagswahl. Die Kirch-Leute sagten, der Kohl wolle unbedingt zu "ranissimo" in die Sendung. Er versprach sich offenbar einen großen Effekt auf die Wähler. Insbesondere auf die jungen. Was tun? Wir wollten uns nicht vereinnahmen lassen. Gott sei Dank ist uns dann eingefallen, auch seinen SPD-Kontrahenten Rudolf Scharping einzuladen.

SPIEGEL: Und, war Kohl so schlimm?

Beckmann: Auf jeden Fall war er witziger als Scharping. In der ersten Werbepause sagte er zu mir: Beckmann, ich habe Hunger. Ich sagte, Herr Bundeskanzler, wir machen grad eine Sendung. Und dann in der nächsten Pause wieder: Beckmann, Hunger. Nach der Sendung war er nicht zu halten, wir haben es grad noch so in die nächste Pizzeria geschafft.

SPIEGEL: Die Politik hatte plötzlich den Fußball für sich entdeckt?

Beckmann: Ja, auch Gerhard Schröder hat damals nicht nur am Zaun des Kanzleramts gerüttelt, sondern auch an der Tür unseres Studios. Er wollte unbedingt "ran" moderieren. Die ganze Sendung. Das haben wir verhindern können. Er hat es ja auch ohne uns zum Kanzler geschafft.

SPIEGEL: Die Kohl-Episode dürfte es nicht allein gewesen sein, die Sie von Sat.1 vertrieben hat.

Beckmann: Nein, aber sie war kennzeichnend: Sat.1 hat unseren Erfolg missbraucht. Wir wurden immer häufiger gezwungen, Crosspromotion zu betreiben. In unseren Fußballbeiträgen tauchten Sat.1-Moderatoren und Schauspieler auf, die auf ihre Sendungen aufmerksam machten. Das mag der Zuschauer nicht. Und 2001 wurde "ran" auf 20.15 Uhr verschoben. Primetime. Das war das Ende. Man weiß doch: Heilige Zeiten darf man nicht ändern. Die Gesellschafter wollten zudem immer mehr Geld machen mit ihrem Sender. Das hat sich gerächt.

SPIEGEL: Sie haben vor dem Ende den Absprung geschafft, gingen 2003 zurück zur "Sportschau". Was hatte sich verändert?

Beckmann: Viele junge "ran"-Mitarbeiter wechselten zur "Sportschau", sie gestalten noch heute die Sendung. Die Dominanz des Fußballs hat aber weitaus mehr verändert, die Monokultur hat viele Sportarten verbannt.

SPIEGEL: Wohin führt das?

Beckmann: Gewisse Sportarten drohen allmählich zu sterben, weil kein Jugendlicher mehr hingeht. Auch um Tennis tut es mir leid. Dort sind die Heldenzeiten eindeutig vorbei, obwohl eine Nummer eins der Damen-Weltrangliste im vergangenen Jahr aus Deutschland kam. Aber jeder Programmdirektor wäre doch heute besoffen, wenn er für Tennis Fußball aus dem Programm nehmen würde.

SPIEGEL: Herr Beckmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.



insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
tkedm 06.05.2017
1.
Natürlich haben Sat.1, "ran" und Beckmann Fußball zur Show gemacht. Lichtshow, Musik, gröhlendes Publikum und Stargäste. Ein "aktuelles Sportstudio" für die Party-People. Das verleugnet Herr Beckmann völlig zu Unrecht. Ebenso haben Sat.1 und Premiere (damals noch jeweils mit Kirch als Eigentümer) den Weg bereitet für die horrenden Summen die heutzutage für die Fernsehrechte bezahlt werden.
DonMcM 07.05.2017
2. scheinheilig
alles gut, Herr Beckmann, die Kritik an den Kommentatoren von ZDF und ARD kann nicht deutlich genug sein. Dieses allzu "moderate", immer vor allem auf das scheinbar unparteiische und "objektive" abhebende ist ja DER Stil der Öffentlich-Rechtlichen. Aber bei aller Liebe, Herr Beckmann haben Sie sich je mit beissender Kritik oder auch nur mit einer offenen, ehrlichen und etwas gewagten Meinung hervorgetan? Nein moderater als Moderator Beckmann geht nicht. Deshalb ist die Trauer um den Abgang auch nicht sooo riesig.
apopluto 12.05.2017
3.
So ein Heuchler. Die wirtschaftliche Seite gefällt ihm also nicht so. Er war es doch, der im werbefinanzierten Fernsehen als Schaumschläger den Schein über das Sein gestellt hat. Er war doch einer von denen, die im und mit dem Free-TV erst solche Einnahmemöglichkeiten für Fußballspieler und Funktionäre ermöglicht haben. Und im SPIEGEL darf er sich dann von seiner schönen Seite zeigen. Wenn unsere Demokratie in Gefahr ist, dann auch durch Leute wie ihn.
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