AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 31/2017

Rot-Weiss Essen Wie ein abgehängter Klub Großes leistet

Rot-Weiss Essen, das Bayern München der Fünfzigerjahre, wird nie mehr ein großer Verein werden. Trotzdem zeigt der Klub eindrucksvoll, was Fußball leisten kann.

David Carreno Hansen / DER SPIEGEL

Von Jörg Kramer


Auf den Kunstrasenplatz von "Breilmanns Wiese" knallt am Abend noch immer die Sonne, und nun endlich hat Dominik Koch seine Funktionsjacke ausgezogen. Er hat darin die letzten anderthalb Stunden mit dem Ball trainiert, als gäbe es kein Morgen. Er sagt, er habe sich auspowern wollen. Schwer atmend sitzt er nun im Staub und überprüft auf seinem Mobiltelefon, ob in der Zwischenzeit etwas Wichtiges war. War aber nicht.

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Heft 31/2017
Wie wir leben, wie wir denken: Ein Heft über Deutschland

Dominik Koch ist 27, und dass er hier Fußball spielen kann, ist vielleicht seine Rettung. Koch litt unter einer dissozialen Persönlichkeitsstörung, er hatte Schwierigkeiten mit der Selbstkontrolle und der Frustrationstoleranz. Auf Enttäuschungen reagierte er oft mit Gewalt. Manche sagen, er sei ein Schläger.

Er spielt für eine Mannschaft, in der sich normale junge Männer und Männer wie Koch mischen. Männer mit Suchtproblemen, Depressionen, ADHS oder Psychosen. Einige von ihnen haben Knasterfahrung, manche werden in sozialen Einrichtungen versorgt.

Die Betreuer der Fußballmannschaft haben wohlklingende Begriffe für diese Männer gefunden, sie sprechen von "Spielern mit Einschränkungen und Spielern ohne Einschränkungen". Sie spielen in der Kreisliga C, das ist die unterste Fußballklasse. Aber das ist nicht weiter wichtig. Ihr Verein heißt Rot-Weiss Essen, und das ist schon eher bedeutend. Rot-Weiss Essen ist ein Name, der nach guter alter Zeit klingt.

Rot-Weiss Essen, abgekürzt RWE, ist der Verein von Helmut Rahn, dem WM-Siegtorschützen gegen die Ungarn und dem Helden von Bern 1954, und es ist der Verein von Willi Lippens, der Ente. Horst Hrubesch begann hier seine Laufbahn als Kopfballungeheuer, Otto Rehhagel als grätschender Verteidiger.

Der Verein, der sein Weiß mit zwei runden s schreibt, war das Bayern München der Fünfzigerjahre, er nennt sich im Briefkopf "schützenswertes Kulturgut". Ein Skandalklub zwar, raue Fans, dreimal zwangsabgestiegen.

Rot-Weiss Essen hat mit dem, was Fußball heute normalerweise sein möchte, nichts mehr zu tun. Der Verein ist nicht angesagt, er ist nicht reich, nicht cool, nicht spektakulär. Er wird nie mehr ganz oben mitspielen. Kaum jemand wird den Fernseher einschalten, um Rot-Weiss Essen zu sehen. Aber trotzdem ist Rot-Weiss Essen ein Verein, an dem man gut erzählen kann, welche Kraft Fußball entfalten kann, welche Rolle er in der Gesellschaft spielt, selbst dann, wenn kaum einer zuguckt.

Das Trikot von RWE zu tragen gilt im Ruhrgebiet noch immer als Auszeichnung. Wer für Rot-Weiss spielt, bekommt Respekt. Wahrscheinlich trainiert Dominik Koch auch deshalb bis zur Erschöpfung.

Der Fußball hilft ihm gegen die Aggressionen. Er gibt seiner Woche eine Struktur. Noch in der vorletzten Saison hatten ihn die Schiedsrichter mit fünf Roten Karten und etlichen Verwarnungen bestraft, erzählt Koch. In der vergangenen Spielzeit bekam er nur eine einzige Gelbe Karte. "Ich bin schon ruhiger geworden", sagt er. Er sucht eine Festanstellung als Gärtner.

Team III nennt sich seine Inklusionstruppe, die als dritte Herrenmannschaft des Vereins gegründet wurde und inzwischen eigentlich die zweite ist, weil Rot-Weiss II aus Kostengründen abgemeldet wurde. Die gemischte Mannschaft spielt ihre fünfte Saison. Die Spieler mit Einschränkungen lernen soziale Kompetenz. Die anderen, die ohne Einschränkungen, verlieren die Angst vor dem Unbekannten.

Der Trainer, Benjamin de Biasi, der hauptberuflich in einem Wohnprojekt mit psychisch erkrankten jungen Erwachsenen arbeitet, betreut sie ehrenamtlich. De Biasi sagt, er arbeite im Training mit Techniken der paradoxen Intervention, das heißt: Er reizt die Spieler. Er provoziert sie. Sie sollen lernen, die Faust in der Tasche zu lassen. Für Suchtkranke und Depressive ist es schon eine Herausforderung, dreimal die Woche pünktlich zu Training und Punktspiel zu kommen.

Trainer de Biasi
David Carreno Hansen / DER SPIEGEL

Trainer de Biasi

Team III ist das wohl außergewöhnlichste von elf sogenannten Stammprojekten, die der Klub betreibt. Vor allem sollen sozial Benachteiligte aus dem nahen Umfeld, dem strukturschwachen Essener Norden, profitieren. Mit Fußball, das ist die Idee, will der Verein etwas für eine bessere Bildung und Ausbildung tun. Es funktioniert nicht jeden Tag gleich gut. Aber dort, wo es funktioniert, bekommt Rot-Weiss Essen Anerkennung als gesellschaftlicher Faktor dieser Stadt.

Der Wirtschaftswissenschaftler Michael Welling dachte als Erster in diesen Zusammenhängen. Er kam 2010 zum Deutschen Meister von 1955, der Klub war gerade mal wieder insolvent. Welling gab seinen Job beim Sportrechtevermarkter Sportfive in Hamburg auf und wurde in Essen geschäftsführender Fußballpräsident. "Wir erfüllen auch einen sozialen Zweck", sagt er mit einer Stimme, die an Herbert Grönemeyer erinnert. Er sitzt im Businessanzug in einer Loge des Stadions an der Hafenstraße. Die Arena, 2012 mit städtischen Mitteln fertiggestellt, steht unweit des abgerissenen Georg-Melches-Stadions im Stadtteil Bergeborbeck. Der Verein ist dort Pächter.

Unter Welling, Professor für Sportmarketing an der privaten Fachhochschule BiTS in Iserlohn, wurde das Sponsoringvolumen von 940.000 auf 3 Millionen Euro ausgedehnt, die Mitgliederzahl stieg von 2000 auf 5000 an. Der Verein, der größte der Stadt Essen, ist schuldenfrei, aber er steckt seit 2011 in der vierten Liga fest. Ein Markenzeichen ist die Jugendarbeit.

Welling sieht sich "manchmal als Punchingball der enttäuschten Fanerwartungen". Er hat vor einem Jahr die Aktion "Hoch 3" angeschoben, was bedeutet, dass Rot-Weiss binnen drei Jahren in die dritte Liga aufsteigen soll. Dafür zahlen Dauerkartenbesitzer und Sponsoren freiwillig einen Aufschlag.

Man müsse auf der Suche nach Geldgebern dicke Bretter bohren, sagt Welling. Er habe erst Vertrauen aufbauen müssen. Dazu gehörte, soziale Projekte unter dem Begriff "Essener Chancen" zu bündeln, einem an Rot-Weiss angedockten Verein. Vorbild waren Initiativen von Profiklubs wie der "Hamburger Weg", eine Stiftung des Hamburger SV. Aber anders als die großen Fußballunternehmen kann Rot-Weiss Essen mit seinem Jahresetat von 5,5 Millionen Euro nicht mit Geld helfen, sondern nur mit eigenem Engagement.

Präsident Welling
David Carreno Hansen / DER SPIEGEL

Präsident Welling

Im Gebäude des Nachwuchsleistungszentrums bieten die Essener Chancen eine Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Bewerbungstraining an. Ein junger Mann, der hier eine halbe Stelle hat, übt mit zwei Spielerinnen der Mädchenmannschaft die englischen Konjugationen von "to be". An der Wand hängt ein Foto von Helmut Rahn, in den Regalen stehen Pokale. In den Herbstferien bringt der Lehrer Flüchtlingen aus umliegenden Unterkünften Deutsch bei.

Rot-Weiss ist ein Verein des Essener Nordens. Der Bildungsbericht der Stadt von 2011 stellte fest, dass der Norden extrem benachteiligt ist; und gerade in den bildungsfernen Gebieten leben die meisten Kinder und Jugendlichen.

Neuere Zahlen belegen hier die These von der "sozialen Segregation", wie Forscher das nennen, gemeint ist die räumliche Trennung von Arm und Reich. Die Lebensumstände, in die man hineingeboren wird, bestimmen den weiteren Lebensweg.

In den nördlichen Stadtteilen leben die meisten Hartz-IV-Empfänger. Die Autobahn A40, die sich von Westen nach Osten durch die Stadt zieht, gilt als Essens Sozialäquator. Im nördlichen Stadtteil Altendorf sind 17 Prozent der Bewohner arbeitslos, im südlichen Bredeney 2,5 Prozent. Und von manchen Grundschulen des Essener Nordens wechseln rund 20 Prozent der Schüler aufs Gymnasium. Von denen des Südens: teilweise mehr als 80 Prozent.

Rot-Weiss Essen versteht sich deshalb auch als eine Art sozialer Klebstoff. Das Urprojekt der Essener Chancen ist eine Extraschicht für Grundschüler als Vorbereitung auf das entscheidende vierte Schuljahr: Für zehn Euro pro Stunde fördern Studenten der Universität Duisburg-Essen in den Ferien Schüler, die von Lehrern vorgeschlagen wurden.

Persönlichkeiten der Stadt unterstützen Rot-Weiss-Projekte von der Kita bis zum Berufseinstieg. Delegationen von Rot-Weiss Essen besuchen Ganztagsschulen, die Jugendberufshilfe schickt Auszubildende, die beim Verein die Fanartikel lagern und ausliefern. Einmal im Jahr findet eine Jobmesse im Stadion statt. Gerade wurde mit Spendengeldern eine neue Jugendbegegnungsstätte aus Containern gebaut, sie wird der neue Lernort auf Breilmanns Wiese.

Tani Capitain, im Hauptberuf Pressesprecher der Jugendhilfe Essen, führt die Geschäfte der Essener Chancen. "Wir benutzen den Namen von Rot-Weiss, um die Kinder zu motivieren", sagt er. "Sie machen eine Stadionzeitung. Das ist einfacher, als zu sagen: Ihr lernt jetzt Deutsch."

Wenn man einen Tag auf dem Hof der Gesamtschule Nord im Stadtteil Vogelheim verbringt, ahnt man, wie hart das Geschäft ist. 80 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund, etwa 70 Prozent ihrer Eltern sind Sozialleistungsempfänger. "Haltet doch einfach mal den Rand", ruft irgendwo eine Lehrerstimme hinter einem offenen Klassenfenster. Ein Schüler äfft draußen den Gang einer Lehrerin nach und rät ihr: "Immer schön locker bleiben!" Ein anderer will wissen, was ein Journalist vom SPIEGEL hier zu suchen habe. Einen Artikel schreiben? "Schreiben Sie: Nico ist der Boss auf dieser Schule!", befiehlt Nico, 14 Jahre.

Nico ist der Boss auf dieser Schule.

Und Masataka Fukuoka einer der beliebtesten Lehrer. Er lehrt Fußball.

Der Japaner kommt zweimal die Woche für eine Stunde in die Schulturnhalle. Er ist von Beruf Fußballlehrer bei Rot-Weiss Essen und damit eine Respektsperson. Er trainiert zwei Jugendmannschaften, die U 9 und U 15. Seine Schülergruppe besteht aus Jungen und Mädchen unterschiedlicher Klassen im sechsten Schuljahr, 11 bis 14 Jahre alt. Bis zu 24 Schüler kommen, diesmal sind es 11. "Der Torwart kommt heute nicht. Er hat sich gekloppt", meldet ein Junge. Viele treten in Straßenkleidung an, die meisten trainieren in Jeans. Die Familien der Teilnehmer kommen aus dem Irak, der Türkei, Litauen, dem Libanon, dem Kongo, Mazedonien und Köln.

Es ist die vorletzte Projektstunde vor den Ferien. Fukuoka erklärt den Schülern, dass sie beim nächsten und letzten Mal entweder zusammen Eis essen gehen können oder Döner essen. Die Entscheidung fällt einstimmig für Döner.

"Die Kinder sind sehr zuverlässig im Sprachtraining", sagt die Projektlehrerin Maike Matzker. Sie hat den Kindern etwas mitzuteilen: dass das Projekt im nächsten Schuljahr weiterläuft, aber nicht für alle von ihnen, weil Jüngere nachrücken. Die, die weitermachen möchten, sollen einen Brief schreiben, in Deutsch, und darin erklären, warum sie das möchten.

An Breilmanns Wiese sitzt acht Tage später das Ehepaar Rahn auf der Terrasse der neuen Begegnungsstätte, der Tisch ist noch in Folie verpackt. Sie sei stolz auf diese sozialen Projekte, sagt Petra Rahn, die selbst eine Wohnstätte für geistig Behinderte leitet. Sie ist die Schwiegertochter von Helmut Rahn, dem 2003 verstorbenen Schützen von Bern. Ihr Mann, Uwe Helmut, ist der ältere der zwei Söhne vom "Boss", wie sie den WM-Helden nannten, im WM-Jahr 1954 geboren, ein kräftiger Kerl mit Segelbooten auf den Hosenträgern. Er sagt "Vatta", wenn er über den Boss spricht.

Uwe Helmut Rahn, zuletzt Produktmanager für Klima- und Gebäudetechnik, ist seit ein paar Wochen Rentner. Er hat sich ein E-Bike gekauft. Er hat die alte Polydor-Schallplatte mit der Original-Endspielreportage zu Hause - "aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen" -, und er hat den linken Schuh, mit dem Vatta ins Tor der Ungarn traf, ins Fußballmuseum nach Dortmund gebracht. Nachgeeifert hat er dem Vater nur im sozialen Engagement. Fußball spielen kann er nicht.

Der Vater veranstaltete zu seinem 50. ein Wohltägigkeitsturnier, mit dem Erlös wurde in Essen-Frohnhausen ein Pfarrheim gebaut. Der Sohn ist Fan von Rot-Weiss Essen geblieben, und mit seiner Frau wurde er Gründungsmitglied der Essener Chancen. Regelmäßig informiert sich das Paar über die Projekte.

Favorit der Rahns sind die "Herzenswünsche", eine Aktion für 500 Kinder aus sozial schwächeren Familien, die das Jugendamt vorschlägt. Die Kinder werden zu Weihnachten beschenkt. Sie hängen im Stadtgebiet Zettel mit ihren Wünschen auf, Essener Bürger nehmen die Zettel und besorgen die Präsente. Der größte Teil wird durch Spenden organisiert. Dann feiern alle zusammen im Stadion die Bescherung.

Thomas Sandgathe aus Essen-Borbeck sammelt dafür im fünften Jahr Spenden ein, indem er singt und dazu auf der Gitarre spielt. Der Elektromeister, der im Hauptberuf Flutlichtanlagen repariert, hat eine CD aufgenommen, Rock und Punkrock. Er sei bei RWE "der Vereinsbarde", sagt er. Sie nennen ihn "Sandy".

Vereinssänger Sandgathe
David Carreno Hansen / DER SPIEGEL

Vereinssänger Sandgathe

Wenn Sandy an den Wochenenden auftritt, bundesweit bei Fußballfantreffen, dann geht er zum Schluss mit seinem Filzhut für die Aktion Herzenswünsche herum. Für dieses Jahr hat er schon 9000 Euro zusammen. "Dass unser kleiner Verein so was hinkriegt", sagt er gerührt.

Sandy hat ein Lied komponiert, in dem es heißt, dass er seine Tochter Helmut Rahn nennen wolle. RWE sei seine große Liebe, sagt er. Aus dem Wohnzimmerfenster hängt die RWE-Fahne.

Stolz ist kein schlechter Antrieb - zumal in einer Region, in der Stolz unterentwickelt ist. Der Ruhrgebietler bildet sich nichts ein auf seine Heimat, wie schon der Bochumer Kabarettist Frank Goosen feststellte, "aber woanders is auch scheiße".

Auf Breilmanns Wiese ist Marcel Oosland zum zweiten Training nach der Sommerpause gekommen, ohne Sportkleidung. Er sei erkältet, sagt er. Er wird von den Mitspielern der Inklusionsmannschaft Team III nur "Teddy" genannt, weil er an einen Bären erinnert.

Teddy kickt seit vier Jahren mit, als Einziger darf er selbst entscheiden, wann er aufgestellt, ein- oder ausgewechselt wird. Meist will er sich erst von draußen anschauen, wie die Atmosphäre ist.

Seit seinem 18. Geburtstag wird Teddy psychiatrisch betreut. "Paranoid, verbunden mit Depressionen", so beschreibt er sein Handicap, die Schüchternheit treibt ihm den Schweiß ins Gesicht.

Er hat jetzt das Training für die neue Saison aufgenommen. Er hofft, dass sie gut durchkommen. Er weiß aber auch, dass Rückschläge kommen werden. Rückschläge in seiner Mannschaft können sein: Suizidversuche, Suchtprobleme, Dekompensation bei Psychose-Erkrankten. Manche haben akustische Halluzinationen und fliehen mitten im Spiel vom Platz.

Wenn die Saison beginnt, haben sie beim Team III einen Kader von 25 bis 30 Leuten. Wenn die Saison zu Ende geht, ist nur noch ungefähr die Hälfte da.

Das reicht nicht für einen guten Tabellenplatz. Aber darum ist es hier nie gegangen.



insgesamt 3 Beiträge
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elchkritik 03.08.2017
1. hinkender Vergleich
Man muss die Bayern nicht mögen; aber: "Rot-Weiss Essen, das Bayern München der Fünfzigerjahre" - angesichts eines einzigen, noch dazu überraschenden, Meistertitels scheint mir der Vergleich weit hergeholt.
kitschfilmschurke 03.08.2017
2. Unnötige Beleidigung
Es kann sicher viel positives und auch viel negatives über RW Essen geschrieben werden, aber sie mit dem FC Bayern zu vergleichen ist geschmacklos. Es wäre bei jedem Verein geschmacklos; nie hat ein anderer Club dem Deutschen Fußball derart geschadet wie der FC Bayern.
swandue 04.08.2017
3.
Es ist sicher noch keine 60 Jahre her, dass der FSV Mainz oder der SC Freiburg auf dem gleichen Niveau unterwegs waren wie Rot-Weiß Essen. Bei den erstgenannten Vereinen hat meines Wissens kein Milliardär nachgeholfen, sie in die 1. Liga zu hieven. Warum sollte es Essen nicht auch gelingen, sich nach oben zu arbeiten?
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