AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 33/2017

Sepp Blatter und die Fifa Das Komplott

Sepp Blatter stürzte vor zwei Jahren vom Thron des Fußballweltverbands - weil die USA Jagd auf korrupte Funktionäre machten. Dachte man zumindest. Nun kommt heraus: Enge Vertraute hatten offenbar einen Deal mit der Justiz geschlossen.

Rentner Blatter am vergangenen Mittwoch in seiner Wohnung in Zürich
Tim Röhn/ DER SPIEGEL

Rentner Blatter am vergangenen Mittwoch in seiner Wohnung in Zürich

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An einem schwülen Sommertag pfeift der Wind durch das Wohnzimmer von Sepp Blatter, die Türen knallen. Den Hausherrn stört es nicht, er ist den Krach gewohnt. Er hat sich in einem roten Ledersessel niedergelassen und nippt an einem Wasserglas.

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Heft 33/2017
Wie sich das bedrohte Paradies wandelt

Es ist der 11. Juli, draußen singen die Vögel, die Sonne strahlt, aber die Vorhänge sind zugezogen. Blatter, einst mächtigster Mensch des Weltfußballs, berühmt für schillernde Momente im Rampenlicht, sitzt im Dunkeln seiner Wohnung am Zürichberg und hat nichts mehr zu erzählen. Er wartet, dass man ihm sagt, was man weiß. Deswegen hat er zu sich eingeladen, auf eine Tasse Kaffee. Auf der Untertasse liegt ein Zuckertütchen mit Fifa-Aufdruck. Sepp Blatter existiert im Jetzt, aber sein eigentliches Leben spielt in der Vergangenheit.

Der 81-Jährige will wissen, was das für ein Dokument sei, das dem SPIEGEL vorliege. Er hat zu sich nach Hause eingeladen. Zwei Stunden wird dieses Treffen dauern, und Sepp Blatter wird sich mit Jesus Christus und der Jungfrau Maria ("Die hat auch nichts kommen sehen") vergleichen. Er wird flüstern: "Ich kann es nicht glauben." Er wird seine Armbanduhr abnehmen, seine zitternden Hände nach vorn strecken und sich an den Oberkörper fassen, dorthin, wo sein Herz ist.

Ein Informant hat dem SPIEGEL ein Schriftstück übergeben, das vieles verändern kann. Es geht um die Geschichte vom Absturz der Fifa, vom Fall des Präsidenten Blatter, von der Jagd auf die Korrupten. Bisher dachte man, die Fifa sei zusammengebrochen, weil in einer Mainacht 2015 Polizisten ein Luxushotel in Zürich stürmten, einen Tag vor dem Verbandskongress. Nach Ermittlungen und auf Anweisung der USA. Die Fahnder holten mutmaßlich kriminelle Funktionäre aus den Betten und sperrten sie ein. Im Fifa-Hauptquartier fand eine Razzia statt. Die damalige US-Justizministerin Loretta Lynch verglich den Verband mit der Mafia. Präsident Blatter wurde verbannt, gesperrt, verhöhnt. Jahrelang hatten sich Gegner und Kritiker an ihm gerieben. Dann kamen die Amerikaner und erlösten die Welt von diesem Ganoven. So ging die Geschichte.
Dabei war es offenbar anders.

Es war womöglich nicht allein die US-Justizministerin, die die Ermittlungen befeuerte. Nicht nur FBI-Agenten oder Staatsanwälte aus New York City. Am Anfang der Geschichte standen womöglich auch Blatters Vertraute. Und niemand sollte davon erfahren. Ein Zürcher Geheimbund?

Das Dokument, das niemals an die Öffentlichkeit gelangen sollte, besteht aus acht DIN-A4-Seiten und trägt die Unterschriften von drei Männern. Es ist ein Vertrag zwischen der Fifa und Quinn Emanuel, genannt QE - eine der weltweit bedeutendsten Wirtschaftskanzleien. Der Titel lautet: "Auftragsbestätigung über die Verteidigung der Interessen der Fifa gegenüber dem DOJ". DOJ steht für Department of Justice, das US-amerikanische Justizministerium. Gegen diese Behörde galt es den Verband zu verteidigen, damit er als Opfer, nicht als Täter eingestuft wird. Es ist kein Geheimnis, dass die Funktionäre dafür externe Unterstützung brauchten - im Sommer 2015, nach den Festnahmen bei der Fifa. Zu diesem Zeitpunkt bestätigte der Weltverband auch einen Millionendeal mit den Amerikanern.

Bloß: Warum wurde der Vertrag mit QE schon am 19. Dezember 2014 verfasst, 159 Tage vor jenem 27. Mai, der alles verändern sollte? Den Entwurf des Dokuments schrieb die Kanzlei, er ist adressiert an Marco Villiger, den damaligen Chef der Fifa-Rechtsabteilung. Die Kanzlei sei erfreut, ihr Engagement für die Fifa bestätigen zu können, heißt es gleich zu Beginn.

Wie weit Villiger und die anderen schon vor dem großen Knall im Mai 2015 mit den US-Behörden kooperiert haben, darüber gibt der Vertrag keinen Aufschluss, nur über die Formalien. Ausgehandelt wurde ein Stundensatz von bis zu 970 Schweizer Franken, es gibt zehn Prozent Rabatt. Die Rechnungen, so wird vereinbart, werden an Villiger adressiert.

Am 5. Januar 2015, immer noch 142 Tage vor der Razzia, bestätigt die Fifa die Zusammenarbeit. Für den Verband unterschreiben der damalige Generalsekretär Jérôme Valcke und Markus Kattner, zu diesem Zeitpunkt Finanzchef. Ganz unten rechts auf die letzte Seite wurde das Wort "Legal" gestempelt, Erkennungszeichen von Villiger. Ein Name fehlt: der von Sepp Blatter. Dabei heißt es unter Punkt 10, dass die Unterzeichner bestätigen, dass sie die Fifa ordnungsgemäß informiert hätten und sie mit dem Inhalt des Briefs einverstanden sei. Bloß Blatter haben sie da irgendwie vergessen.

Accessoire in Blatters Wohnung: "Krise? Welche Krise"
Tim Röhn/ DER SPIEGEL

Accessoire in Blatters Wohnung: "Krise? Welche Krise"

Wie kann das sein? Was hatten die Fifa-Leute vor? Was wussten sie? Als Blatter durch den SPIEGEL von der Vereinbarung erfährt, schüttelt er den Kopf und flüstert: "Ich bekomme Hühnerhaut." Er sagt: "Ganz sicher hätte ich davon wissen müssen. Man hätte mich informieren müssen." War es eine Verschwörung? Ein Komplott? Blatter sagt, er habe schon immer an ein Komplott geglaubt, und zwar der Amerikaner gegen die Fifa. "Aber doch nicht intern. Ich glaubte doch an meine Leute."

Die Fifa-Leute, die den Vertrag unterschrieben haben, gehörten zum innersten Machtzirkel des Weltverbands, sie gingen in Blatters Büro ein und aus, jeden Tag. Sie verreisten mit ihm und saßen neben ihm auf Pressekonferenzen. Sie verteidigten ihn und ignorierten Skandale genauso beharrlich wie er.

Der Franzose Jérôme Valcke war zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung Generalsekretär, die Nummer zwei der Fifa. Der heute 56-Jährige war 2006 als Marketingdirektor gefeuert worden, weil er die Rechte eines Großsponsors verletzt hatte. Ein halbes Jahr später stellte ihn Blatter wieder ein.

Markus Kattner, 46, Deutschschweizer, war ein unauffälliger, aber sehr einflussreicher Mann, ab 2003 Finanzchef der Fifa und vier Jahre später stellvertretender Generalsekretär. Alle Rechnungen gingen über seinen Tisch.

Und Marco Villiger? Der Schweizer, heute 42 Jahre alt, war Chefjurist, ein Karrieremensch, wichtigster Berater Blatters in Rechtsfragen.

Ein weiterer Name steht auf dem Vertrag: Thomas Werlen. Der Harvard-Absolvent repräsentiert QE, er unterzeichnet für die Kanzlei, er wird im Laufe der Zusammenarbeit zum wichtigsten Partner der Fifa. Blatter sagt, er kenne dessen Vater gut, weil der aus einem Nachbarort im Wallis stamme. Und Thomas Werlen selbst habe er noch im Sommer 2014 beim Sepp-Blatter-Turnier in Ulrichen persönlich begrüßt.

Accessoire in Blatters Wohnung
Tim Röhn/ DER SPIEGEL

Accessoire in Blatters Wohnung

Blatters Ära als Fifa-Präsident dauerte knapp 17 Jahre. Er machte aus dem klammen Weltverband einen Milliardenbetrieb, der die armen Nationalverbände mit Geld überschüttete - ohne zu kontrollieren, wo die Millionen tatsächlich landeten. In Afrika wurde Blatter verehrt wie ein Heiliger, er brachte 2010 die WM auf den Schwarzen Kontinent. Blatter drückte bei Skandalen beide Augen zu, selbst in den dunkelsten Momenten fragte er: "Krise? Welche Krise?" Blatter, der Meister der Ignoranz, der Strippenzieher, der Machtmensch. "Teflon-Blatter" wurde er genannt, an ihm perlten alle Fifa-Affären ab.

Bis eben zu jenem Morgen im Mai 2015, einen Tag vor dem Kongress. Blatter sagt, das sei der Tag gewesen, "an dem mir die Welt auf den Kopf fiel". Er sei vorher völlig ahnungslos gewesen, sagt er. Das amerikanische Justizministerium? Habe er nur vom Hörensagen gekannt. An jenem Morgen um kurz nach sechs habe er das Radio eingeschaltet. Die Nachrichten des Schweizer Rundfunks berichteten von sieben Festnahmen im Luxushotel Baur au Lac am Zürichsee, von Anklagen und Korruption.

Sein Fahrer habe ihn zur Fifa gebracht. Um halb sieben, so erinnert sich Blatter, sei er angekommen. Villiger, Kattner und Valcke seien schon dort gewesen, "so früh waren die sonst nie da". Blatter sagt, er habe sich schon damals über die Aussagen seiner Vertrauten gewundert: "Man hat mir gesagt, ich hätte schon Vertreter, Verteidiger. Und das waren die Leute von Quinn Emanuel. Ich habe das damals nicht verstanden."

Ein paar Stunden später kamen Polizisten und schleppten Unterlagen aus dem Fifa-Haus. Die darauffolgenden Tage und Wochen waren ein Drama, ein Krimi: Loretta Lynch, damals US-Justizministerin, sagte über die Beschuldigten: "Sie haben das weltweite Fußballgeschäft korrumpiert, um sich selbst zu bereichern." Blatter wurde nicht angeklagt, aber viele seiner langjährigen Geschäftspartner.

Im Februar 2016 sollten Neuwahlen stattfinden, bis dahin wollte er weitermachen. Aber es ging nun bergab. Die Schweizer Bundesanwaltschaft leitete im September 2015 Ermittlungen gegen ihn wegen Untreue ein, weil die Fifa 2011 zwei Millionen Schweizer Franken an Uefa-Präsident Michel Platini gezahlt hatte. Ohne dass es einen Vertrag dafür gegeben hätte. Blatter fragt sich heute: Warum kam die Sache damals ans Licht? Hatte das Trio damit zu tun?

Die Ethikkommission der Fifa suspendierte den Präsidenten, dann sperrte sie ihn. Er setzte sich in ein Hotel neben der Fifa, es war eine private Pressekonferenz. Er war unrasiert und hatte ein Pflaster im Gesicht. Er sagte: "Ich komme wieder." Jeder im Raum wusste: Er kommt nie wieder.

Dass sich die Amerikaner für die Fifa interessieren, war kein Geheimnis. Mit Chuck Blazer, einst Amerikas mächtigster Fußballfunktionär, kooperierte damals schon ein Schwergewicht der Verbandswelt mit dem FBI. Um einer Haftstrafe zu entgehen, packte er umfassend aus. Rechtfertigte das den Deal der Blatter-Vertrauten mit QE? Oder ging es um etwas anderes? Den Alten loszuwerden? Sich selbst zu retten?

Das Starbucks-Café an der Straßenbahnhaltestelle Stauffacher, Zürich-Mitte, am vergangenen Mittwoch: Markus Kattner, der ehemalige Finanzchef der Fifa, beugt sich über den Vertrag, er blättert ihn durch, und auf Seite acht sieht er seine Unterschrift. Er legt die Stirn in Falten, dann sagt er: "Meine Position brachte es mit sich, dass ich täglich eine große Anzahl von Verträgen mitunterzeichnet habe, an diesen kann ich mich nicht erinnern. Wenn der Stempel des Chefjuristen als Zeichen seiner Prüfung und Gutheißung drauf war, habe ich mich darauf verlassen, dass alles richtig ist, und unterschrieben."

Kattner schüttelt den Kopf, er will kein Königsmörder gewesen sein. Er könne sich schon erinnern, dass über einen Rechtsbeistand für die Fifa aus den USA gesprochen worden sei: "Aber dass es konkret um die Interessen der Fifa gegenüber dem DOJ ging, wusste ich ganz sicher nicht." Kattner bleibt ganz ruhig, spricht leise. Er richtet den Fokus auf Villiger. "Ich frage mich, was damals die Motivation des Chefjuristen war, einen solchen Vertrag abzuschließen. Was war damals der Kenntnisstand? Was wusste Villiger?" Der Präsident, das Exekutivkomitee sowie die Audit- und Compliance-Kommission hätten über den Vertrag informiert sein müssen: "Warum das nicht geschehen ist, kann ich mir nicht erklären." Ein Komplott gegen Blatter? Mag sein, aber sicher nicht mit ihm.

Die engsten Mitarbeiter Blatters waren einst untereinander befreundet, inzwischen kämpft jeder für sich, oder sie bekriegen sich gegenseitig. Es ist typisch für die Welt der Fifa, wo nichts größer ist als Machtwille und Gier.

Der SPIEGEL fragte die Beteiligten, warum dieser Vertrag im Dezember 2014 verfasst wurde. Welche Gremien informiert waren. Aber Villiger will sich nicht äußern. Werlen verweist an die Fifa. Valcke reagiert nicht.

Villiger und Werlen profitierten von der Fifa-Krise. Der QE-Jurist baute eine Dependance für seine Kanzlei in Zürich auf, er gewann Ansehen und kassierte Millionen. Villiger wurde zum Leiter eines groß angelegten internen Ermittlungsverfahrens, und dann flogen seine Kollegen reihenweise raus, sogar jene, die den Vertrag mit QE unterzeichnet hatten: Valcke wegen angeblichen Spesenmissbrauchs und weil er Bestechungsgelder in Millionenhöhe weitergeleitet haben soll. Kattner, weil er seinen "treuhänderischen Pflichten" nicht nachgekommen sein soll. Beide beteuern ihre Unschuld.


Im Video: "Ich bin damals zusammengefallen, jetzt steh ich wieder"
Auf seiner Couch im heimischen Zürich spricht Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter mit SPIEGEL-Redakteur Tim Röhn über die Verträge, die hinter seinem Rücken geschlossen wurden.

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Villiger dient nun Gianni Infantino, Blatters Nachfolger. Er ist immer noch Chefjurist und zudem stellvertretender Generalsekretär. Er schielt auf den Job seiner Chefin Fatma Samoura. Es wäre der Höhepunkt einer bemerkenswerten Karriere.

Sepp Blatter verfolgt all das nur noch aus der Ferne. Am Mittwochmorgen dieser Woche sitzt er wieder in seinem Wohnzimmer. Er wollte in den vergangenen Wochen herausfinden, was sich vor der Vertragsunterzeichnung zugetragen hat. Dann wollte er noch mal reden.

Blatters Händedruck ist kräftiger als im Juli, er ist frisch rasiert, und sein dunkelblauer Anzug sitzt perfekt. Die Vorhänge sind aufgezogen. "Ich kann mir nichts Gescheiteres vorstellen, als dass man einen unbequemen Präsidenten loswerden wollte", sagt er. Er hält Villiger für den Mastermind bei einem Komplott. Und er glaubt, Villiger habe die Unterlagen zur Millionenzahlung an Platini, über die Blatter stürzte, an die Bundesanwaltschaft gegeben. Der Chefjurist äußert sich auch dazu auf Anfrage nicht. Blatter sagt: "Die Eröffnung des Strafverfahrens gegen mich war mit den Amerikanern abgekartet. Sie wollten mich in Handschellen sehen."

Blatter, das spürt man, wittert Morgenluft. "Für dumm kann man mich nicht verkaufen", sagt er. Nichts wird ihn zurück ins Amt bringen, seine Reputation bleibt beschädigt. Aber er hat jetzt wieder eine Geschichte zu erzählen, und es ist die, die er am liebsten erzählt: Sepp Blatter, das Opfer. Wie Jesus Christus, unschuldig wie die Jungfrau Maria. Am Ende werde auch der Rest der Bande für die Vergangenheit bezahlen, das scheint seine letzte Hoffnung zu sein. Blatter fühlt sich belogen, betrogen und hintergangen, manche Menschen könnte das zugrunde richten, in Selbstzweifel stürzen.

Bei Sepp Blatter ist es anders. Er lächelt und sagt: "Für mich ist das der Rahm auf dem Kaffee, und jetzt kommt die Kirsche auch noch drauf."



insgesamt 2 Beiträge
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pidi480 13.08.2017
1. Mich überrascht gar nichts mehr....
Alle diese Personen, egal wie sie alle heissen, auch Sepp Blatter, sind einfach nur widerlich und eine Schande für die Schweiz und den Fussball. Und Infantino macht im gleichen Stil weiter. Sie alle machen das schönste Spiel der Welt kaputt. Schade.
lequick 16.08.2017
2.
Dieser Skandal, noch lange vor Messi und Ronaldo, mit ihren Steuerhinterziehungen und anderen Eskapaden hat mich dazu gebracht mein SKY-Vertrag zu kündigen und dem Fußball den Rücken zu kehren. Klar, sowas gibt es immer und überall - aber es ist eine Sache etwas zu vermuten und zu hoffen, dass es schon nicht so schlimm sein wird und etwas ganz anderes davon wirklich zu wissen und zu merken, dass es weit aus schlimmer ist als geglaubt.
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