Klasse ist eine Super Idee.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit dem neuen Blog-Angebot.
Gibts schon...
SPIEGELblog | Kritische Analysen über ein deutsches Nachrichtenmagazin - Wissen SPIEGEL-Leser wirklich mehr? (http://www.spiegelblog.net/)
;-)
....Wir freuen uns, wenn Sie unter ihrem richtigen Namen kommentieren und möchten Sie bitten, sachlich und beim Thema zu bleiben.....
Tja - sehr geehrter Herr Mascolo, hier beginnt bereits die Krux.
1) glaube ich nicht, dass unter dem richtigen Namen kommentiert wird,
2) bleiben die "Schreiber" selten beim Thema, von sachlich ganz zu schweigen. Was sicherlich auch an der subjektiven Empfindung eines Berichtes liegt. Objektivität fällt ja selbst Journalisten oft schwer (und objektives Empfinden gibt es streng genommen auch nicht)
3) Bin ich zwar froh mich nicht neu anmelden zu müssen, ist aber auch mein hier genannter Name nur mein Nickname. Den zwar all meine Freunde kennen ( und mich ab und an rügen für den Blödsinn den ich schreibe ) aber der Rest des Landes nicht. Und da bin ich auch ganz froh drüber.
mit Grüßen Janne2109
Hallo,
finde ich gut, und ich würde mich freuen, wenn der Spiegel ein kritisches, unangepaßtes Medium bliebe, wie er es 1962 schon war - seitdem bin ich Abonnent.
Kommentare wie die von Jan Fleischhauer würde ich eher in der "Welt" vermuten, und Journalisten wie Matthias Mattusek eher bei Christ und Welt.
Grüße aus Frankreich
Jochem
alles Gute, aber eine gute Verlinkung hilft auf jeden Fall für den Erfolg, ohne den Artikel habe ich das Blog nicht gefunden
Ich habe den Spiegel über 40 Jahre lang gelesen.
Jetzt lese ich nur noch die sehr gute SPON-Ausgabe.
Warum?
Weil SPON in der heutigen Zeit das macht, was Medien machen müssen:
Schnell und kurz auf das Wesentliche eingehen!
Leider sind die viel zu langen Berichte über Politker und Personen ermüdend.
In einer Zeit, in der Finanz- und Wirtschaftskrisen an die Existenz gehen, bräuchte man einen Mix von Zeitschriften wie SPIEGEL, Handelsblatt, Wiwo, Manager Magazin, etc. und vielleicht noch ein bischen was über Lifestyle, techn.Produkte, Hobbies, modernes Leben etc.
Zitat von bimbambumalles Gute, aber eine gute Verlinkung hilft auf jeden Fall für den Erfolg, ohne den Artikel habe ich das Blog nicht gefunden
sieh mal einer an. ich habe zwar den blog hier gefunden, aber wenn ich auf den link klicke lande ich im nirwana - "webseite kann nicht angezeigt werden" ;-)
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Blog!
Ich bin gespannt drauf und freue mich auf interessante Ansichten & Diskussionen.
Viele Grüße
Mich interessiert naturgemaess das folgende Thema: welche mission treibt den SPIEGEL in seiner US Berichterstattung um? Sie ist seit Jahren dermassen einseitig, dass ich mich schon vor Jahren entschlossen habe, mein Abo, dass ich über 20 Jahre lang hatte zu kündigen. Die Berichterstattung hat mit dem Land, in dem ich lebe herzlich wenig zu tun, dafür um so mehr mit der einseitigen Parteinahme zugunsten einer bestimmten Kaste von DC Politikern, welche die USA zu einem Sozialstaat europäischer Praegung umbauen wollen.
Angesichts der schlichten Tatsache, dass Sie mit Ihrer Tendenzberichterstattung maximal 0,1% der hier Wahlberechtigten erreichen dürften, was wollen Sie mit ihr erreichen? Zur Zeit wird Romney als aussichtslos abgeschlagener "Superreicher" dargestellt, vor 8 Jahren wurde Mr.Kerry (erst recht superreich, war aber damals ok) als sicherer Sieger ueber Bush vorgestellt. Na, die Enttaeuschung nach der Wahl war halt entsprechend gross und muendete in dem Tenor, dass die dummen Amis eben den Falschen gewählt hatten.
In Ihren SPON Foren werden abweichende Meinungen zum Thema systematisch wegzensiert, was so gar nicht zu Ihrem Ideal einer "skeptischen und kritischen Oeffentlichkeit passen will.
Noch einmal: was treibt Sie in Ihrer Amerikaberichterstattung um? Ich wuerde eine kritische und unabhaengige Haltung erwarten, die gerade mit dem Vorteil der Unabhängigkeit und der Distanz des ausländischen Betrachters ausgestattet, sich um ein durchaus kritisches, aber immer faires Bild vom Gegenstand der Betrachtung vermittelt. Stattdessen scheint man sich vorrangig mit der Bedienung anti-amerikanischer Klischees zu beschäftigen, wie sie in den Koepfen von Leuten leben, die Amerika allenfalls in Disneyland erlebt haben.
godsOwnBlog
Ja, muss das denn wirklich auch noch sein?
Ist denn der Kolumnisten-Blog nicht schon fürchterlich und überflüssig genug?
Sicherlich eine gute Möglichlickeit mit anderen Journalisten und interessierten Lesern in einen konstruktiven Dialog zu treten und ihen mehr als die "üblichen" Informationen eines Artikels bereit zu stellen. Dadurch wird die Arbeit transparenter, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Sicherlich nicht uninteressant und vor dem Hintergrund des Web 2.0 kaum zu umgehen. Auch der Spiegel profitiert. Er bekommt eher ein Gefühl dafür, was seine Leser umtreibt, gut finden oder nervt. Das Blog als "Seismograph 2.0" Falls die Erwartungen halten, was sie versprechen ist dies sicherlich für beide Seiten eine Win Win Situation.
Auf einen guten Start....
Sicherlich eine gute Möglichlickeit mit anderen Journalisten und interessierten Lesern in einen konstruktiven Dialog zu treten und ihen mehr als die "üblichen" Informationen eines Artikels bereit zu stellen. Dadurch wird die Arbeit transparenter, zumindest bis zu einem gewissen Grad. Sicherlich nicht uninteressant und vor dem Hintergrund des Web 2.0 kaum zu umgehen. Auch der Spiegel profitiert. Er bekommt eher ein Gefühl dafür, was seine Leser umtreibt, gut finden oder nervt. Das Blog als "Seismograph 2.0" Falls die Erwartungen halten, was sie versprechen ist dies sicherlich für beide Seiten eine Win Win Situation.
Auf einen guten Start....
Da ich davon ausgehen kann, dass Herr Mascolo diese Postings liest, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meinem Ärger über die immer schlechter werdende Qualität von Spiegel Online Luft zu machen. Jüngstes Beispiel ist für mich der Kommentar von Herrn Kuzmany, der uns einreden will, wir sollten vorsorglich auf Meinungsfreiheit verzichten – damit ja keine Moslems irgendwo auf der Welt durchdrehen. So gibt sich der kritische Journalismus selber auf.
Ausserdem ärgert mich ungemein die ständige Zensur und das Löschen von Leserkommentaren, nur weil man anderer Meinung ist, als der Schreiber, und weil man es wagt, deutlich seine Meinung zu sagen.
Auch bei diesem Posting hier, kann ich nur hoffen, dass es nicht der Spiegel-internen Zensur zum Opfer fällt.
Beste Grüße!
Somit auch hier die Bitte an alle Verantwortlichen bei Spiegel Online, sachlichen Journalismus abzuliefern. Die Schnelligkeit des Internet ist keine Entschuldigung für schlechte Recherchen und in der Regel meinungsbildende Formulierungen. Ich wünsche mir inhaltbezogene Berichte und die Vermeidung von wertenden Wörtern oder Worterfindungen, ganz zu schweigen von der Verbreitung vereinfachender mediengerechter Schlagworte, die in der Regel Sachverhalte vereinfacht und verzerrt abbilden. Das beginnt bei den Überschriften. Kommentare - sofern als solche erkenntlich - können werten und übertreiben, aber bitte nicht jeder Bericht. Eine Ausübung der Kultur der sachlichen und präzisen Formulierung ist damit meine eindringlichste Aufforderung an Sie, nicht weil ich Spiegel Online gerne lese, sondern weil ich wahrnehme, daß eine breite Gesellschaftsschicht Spiegel Online liest. Nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst. Vielen Dank.
Ich bin schon bei Web 5.0 Beta 2 mit automatischem Feindüberlisten und Selbstaustricksung. Darf man dann hier trotzdem noch mitmachen?
Na, dann schaun' mer mal...
Vor allem bleibt zu hoffen, daß -wie auch schon von Vorpostern angeregt- die Zensur zu Gunsten einer freien Meinungsäußerung (ohne Beleidigungen und Beschimpfungen natürlich) eingestellt wird - was können SPON Leser dafür, wenn der Redakteur eine andere Meinung hat?
schön , kann nicht schaden viel glück
Zunächst einmal bin ich gespannt, ob sich das Spiegelblog-Format bewähren wird.
Dazu zwei Anmerkungen:
1. Klarnamen: Solange ich keine Kontrolle über die Redaktion meiner Beiträge habe, meine Online-Kommentare den unendlichen Weiten und Zeiten des Internets unterliegen, und ohne dass ich die entsprechende Sicherheit habe, dass mit meinem Klarnamen nichts weiter angestellt wird, gibt's den nicht.
2. Ich schätze eine sachliche Berichterstattung und Kommentierung, daher hoffe ich auch, dass die Spiegel-Berichterstattung mit sachlichen Beiträgen zur Diskussion beitragen. Wenn ich Meinungsmache lesen will, suche ich mir durchaus andere Publikationen.
Von daher: Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht! Aber ich bin zumindest interessiert :)
Die Struktur wirkt nicht sehr durchdacht, es gibt ja schon jede Menge Blogs bei Spon. Was mich zur Zeit am meisten stört ist die launische Moderation im Café Spontan. Manchmal geht aber auch wirklich jede persönliche Attacke durch, dann wieder herrscht für Stunden absolute Funkstille, es entsteht der Eindruck, dass der entsprechende Moderator ein Abwimmel-Makro am Laufen hat. Viele Stammgäste haben deswegen schon das Handtuch geworfen. Die Moderation sollte persönliche Angriffe zwischen den Teilnehmern unterbinden, ansonsten aber auf das Selbstregulierungspotential der Teilnehmer setzten.
Vielleicht sollten auch offensichtliche Trolle mit mehreren Sockenpuppen gesperrt werden, sonst verkommt die Debatte schnell zu einem absurden Theater. Auch schaden bei manchen aktuellen Debatten die Heerschar bezahlter Spammer, die wohl leicht zu durchschauen sind, und schnell dem Ruf von SPON schaden, weil sie die Diskussion auf "Bild"-Niveau herunterziehen.
Im Spiegel Online gibt es nur noch selten mal einen Artikel ohne gravierende Rechtschreibfehler, häufig muss die Redaktion für falsche Inhalte korrigieren und veröffentlichen. Gibt es bei Euch keine Lektoren mehr? Habt ihr demnächst eine Qualitätsoffensive geplant oder soll sich das mit dem SpiegelBlog noch vervierfachen?
Stets war ich ein begeisterter Spiegel- (Print) und seit Jahren SPON-Leser, doch seitdem ich selbst die SPONRedaktion mehrfach, doch erfolglos auf die Verbreitung von Falschzahlen durch SPON in Bezug auf die jährliche Anzahl neugeborener Kuckuckskinder hingewiesen habe, erhärten sich die Zweifel um Eure Ernsthaftigkeit in der Bestrebung nach journalistischer Sorgfalt.
Über eine Stellungsnahme würde ich mich freuen. Es wäre die erste Reaktion von SPON auf meine vielen Schreiben.
Mit hochachtungsvollem Gruß
Max
Ich verstehe nicht was jetzt neu ist. Kommentieren kann man bei so ziemlich jedem Artikel auf SPON auch.
Mich würde eher interessieren, wie in der Redaktion Entscheidungen getroffen werden, wie ein Thema zu behandeln ist. Momentan ist ja das Thema Frauenquote sehr aktuell. Da würde ich gerne wissen, wieso der SPIEGEL hier sehr einseitig (und ich möchte hinzufügen: falsch) argumentiert.
hallo 'where is my money',
was neu ist ? hier stellt sich die spiegelreadaktion der diskussion !
wie sie das machen wollen, ist mir aber völlig unklar . die struktur ist , da stimme ich dir zu, die übliche forums-struktur, und da konnte man bisher noch nicht einmal mit den kolumnisten diskutieren, geschweige denn mit dem spiegel . sieht aus, wie ein schritt in die richtige richtung, aber noch nicht ausgereift .
hallo an alle,
selbstverständlich könnt ihr mit euerm 'richtigen' namen unterschreiben .
s.w. (mein 'richtiger' name) .
also ich glaube ich bin zu blöd, aber wo ist der blog denn verlinkt?
Gute Idee
Spiegel mal wieder vorn!
"audiatur et altera pars" also der Stamm-Leser...
So gerne ich die Print-Ausgabe des Spiegels lese, so enttäuschend ist für mich inzwischen Spiegel Online. Geschichten - Politik, Sport oder Boulevard - unterscheiden sich häufig kaum noch von Bild oder anderen weniger qualitätsbehafteten Blättern. Man merkt einfach, dass die Qualität der Redakteure oder Journalisten bei SPON nicht mehr höchsten Ansprüchen genügt - vermutlich dem Sparzwang geschuldet.
In der Print-Ausgabe fällt insbesondere auf, dass es einigen Autoren oder Redakteuren überhaupt nicht mehr um eine ausgewogene Berichterstattung geht. Was zum Beispiel ein Jan Fleischhauer so schreibt oder auch Kurbjuweit, ist häufig eine Ansammlung von polemischen Thesen, die leider nicht das Niveau eines schlecht gelaunten Stammtischs übersteigt. Hinzu kommt, dass die es bei einer Reihe von Journalisten auffällig ist, dass sie sich für wichtiger als das Magazin halten und, denen es nur um eine Eigen-Profilierung zu gehen scheint. Auch hier sind Fleischhauer, Kurbjuweit und auch Feldenkirchen ganz vorne dabei. Manchmal hat man das Gefühl, es geht nur noch darum irgendwo einen Fernsehauftritt zu erhaschen oder eines der zahlreichen von Spiegel-Autoren verfassten Bücher zu verkaufen. Dass andere Autoren wie Jürgen Dahlkamp, Stefan Niggemeier, Georg Dietz oder Ralf Beste hervorragende Artikel schreiben, steht außer Frage.
Nachdem andere Medien (bspw. Tagesschau oder Die Welt) das auch bereits mehr oder weniger regelmäßig machen freue ich mich auch, dass der Spiegel hier nachzieht.
Spannend wäre es tatsächlich hier auch mal abweichende Meinungen vorfinden zu können. In einer so großen Redaktion gibt es ja auch Konflikte und andere Sichtweisen. Wollen Sie sich hier ein bisschen gegenüber den Lesern öffnen?
Und den Kommentar von @bimbambum gestern kann ich auch nur unterstützen: geben sie dem eigenen Blog eine prominente Position auf der Homepage bzw. in der Navigation.
Viele Erfolg mit dem Redaktionsblog!
Zitat von inci2sieh mal einer an. ich habe zwar den blog hier gefunden, aber wenn ich auf den link klicke lande ich im nirwana - "webseite kann nicht angezeigt werden" ;-)
Ja, das hätte man besser machen können. Nach etwas klickerei bin ich dann aber doch in der richtigen Abteilung gelandet.
Da ging es aber um einen Druckfehler was das Todesdatum von Franz-Josef Strauß betrifft. Mich hat das etwas Ratlos hinterlassen.
Was will mir der SPIEGEL mit dieser Auswahl sagen?
Auch die oft lästigen parlamentarischen Kontrollausschüsse sollten durch Selbstkontrollausschüsse ersetzt werden. Oder zumindest sollte die Exekutive mit so vielen Selbstkontrollausschüssen nerven, dass keiner mehr Bock auf einen parlamentarischen Kontrollausschuss hat.
wenn schon RSS angeboten wird, dann bitte auch mit dem kompletten Text. Ich verwende RSS nicht, um dann doch die Webseite aufzurufen, sondern *stattdessen*.
Guten Tag erst einmal.
Ich möchte gerne meinen Unmut über den Spiegel los werden, den ich in den Jahren von ca. 1985-2001 ständig abonniert hatte. In dieser Zeit fühlte ich mich meist sehr gut informiert, allerdings viel mir immer öfters auf, dass Artikel, bei denen ich mich selbst gut auskenne eher wenig sachlich und doch sehr polemisch geschrieben waren.
Das betraf vor allem Artikel, bei denen es um technische Neuerungen, bzw. um Einführung von neuen Techniken innerhalb von Projekten ging. Beispielsweise Artikel rund um die Themen Toll-Collect, elektronische Gesundheitskarte, biometrischer Reise- und Personalausweis, Internet-Überwachung, Überwachung zur Terrorabwehr, Patentvergabe auf Programmcode.
Irgendwann habe ich das Vertrauen in eine neutrale und dem Bürger dienende Berichterstattung verloren und bis heute nicht zurückgewinnen können. Auch und gerade weil meines Erachtens Internet-Blogs, welche sich auf Themen spezialisiert haben, weit glaubwürdiger und vor allem mit Hintergrundmaterial aufwarten, welche die Aussagen und Behauptungen durch Verlinkungen überprüfbar machen.
Zitat von hansdampf01Da muss ich - wenn auch sehr ungern - im Kern zustimmen.
Vokabeln wie "unzivilisiert" sind aber unpassend. Auf dieser Welt leben viele Zivilisationen und jede hat seine Daseinsberechtigung.
Auch Völker deren Vertreter sich während der Versammlung verpissen und sich dabei ganz groß vorkommen. Es ist nicht das erste Mal, dass Fakten Anlass zum Blocken geben. Ich stelle immer wieder fest,dass SPON aktiv die Meinung beeinflusst.
Hier ein Beispiel:
Beitrag: http://www.spiegel.de/politik/ausland/ahmadinedschad-hetzt-gegen-unzivilisierte-zionisten-a-858199.html
Mein gesperrter Kommentar:
Möglicherweise war es eine Retourkutsche zu dem folgenden Aufruf:
"What the President can do now is to show solidarity with the Jewish people today by instructing our Ambassador to the United Nations, Susan Rice, to lead the walkout of civilized nations when Iran’s President, who threatens another Holocaust, takes to the podium tomorrow on Yom Kippur, the holiest day in Judaism."
http://www.jewishjournal.com/opinion/article/opinion_why_the_united_nations_should_walk_out_on_mahmoud_ahmadinejad
Für Interessierte ist hier der Text seiner Rede:
http://gadebate.un.org/sites/default/files/gastatements/67/IR_en.pdf
Meine Fragen:
Ist es üblich geworden, die Quellen, die einem Beiträge zugrunde liegen, zu sperren?
Ist das die "moderne" Freiheit der Presse? Beeindruckt bin ich nicht über die "Neuerungen"
Dieses stammt von einem Spiegelleser, der vor 50 Jahren während der Spiegelaffäre auf die Strasse gegangen ist.
"Wir wollen deshalb hier am Gespräch über unsere Arbeit teilnehmen", schreibt Chefredakteur Georg Mascolo in seinem Eröffnungsbeitrag für dieses Blog. Und reagiert dann auf keinen der teilweise sehr fundierten, bislang 37 Kommentare. Wo zeigt sich denn hier nun der Wille zum Dialog?
Die Redakteure, die hier redaktionelle Hintergründe posten, verlängern ein wenig ihre Artikel zu einem traffic-bringenden Content-Longtail - aber wie dieser erste Blogbeitrag schon zeigt, ist wohl ernsthafte Auseinandersetzung mit Leserkritik nicht das Ziel.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage beispielsweise lassen sich SPON-Redakteure vor den Karren von Unternehmens-PR spannen: Die Inszenierungen der Markteinführung von iPhone 5 und dem neuen Werk der Autorin Rowling wurden jeweils mit "Live-Tickern" auf SPON bedacht - und mit dieser Art von Echtzeit-Berichterstattung die von PR-Strategen großer Unternehmen erdachte Chonologie und Dramaturgie kritiklos an den SPON-Leser durchgereicht. Natürlich haben solche Produkteinführungen auch Nachrichtenwert. Aber wäre nicht zurückhaltendere Berichterstattung dringend angezeigt?
Und wäre nicht hier in diesem Blog der Ort, dass es darüber einen Dialog gibt? Dass Leser kritisieren können und Redakteure erläutern, welche Beweggründe sie haben? Im oben genannten Fall könnte die Botschaft ja wohl nur lauten: Ja, liebe Kritiker, Ihr habt Recht - wir werden Produkteinführungen keinen Live-Ticker mehr geben.
Wäre das so schlimm? Meiner Meinung nach würde es den hier versammelten kritischen und vielfach enttäuschten Lesern helfen, Vertrauen in die Qualität des Spiegels zu wahren. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass das nicht das Ziel dieses Blogs ist.
Heute habe ich in einer Gesprächsrunde im TV Phönix (Moderation: Jörg Schönenborn) Herrn Lammer, auch Herrn Mascolo gesehen, der für mich beeindruckend feststellte, dass seiner Ansicht die Journalisten mit zu wenig Distanz, zu vertrauensvoll und daraus resultierend nicht neutral genug, mit Politikern umgehen. Diese Erkenntnis, eines Spiegel-Redakteurs hat mich sehr erfreut.
SPIEGELblog | Kritische Analysen über ein deutsches Nachrichtenmagazin - Wissen SPIEGEL-Leser wirklich mehr? (http://www.spiegelblog.net/) ;-)
Ja, muss das denn wirklich auch noch sein? Ist denn der Kolumnisten-Blog nicht schon fürchterlich und überflüssig genug?
Spiegel mal wieder vorn!