Monatelang hat die SPIEGEL-Redakteurin Anna Kistner über Arbeitsbedingungen in deutschen Apple Stores recherchiert, dabei mit vielen Mitarbeitern gesprochen, Schulungsunterlagen gewälzt, Internetseiten gelesen. Dabei fiel ihr viel Kritikwürdiges auf, darunter auch das amerikanische Krämerlatein, mit dem Apple Mitarbeiter und Kunden traktiert. Bei der Verifikation bemängelte die SPIEGEL-Dokumentation, dass zuviel davon sich in Kistners Manuskript eingeschlichen hatte, allein "Store" 24 mal. Dabei gehen Deutsche doch zum Einkaufen in einen "Laden", ein "Geschäft", eine "Filiale". So heißt es nun auch im Artikel, allerdings nicht überall; im Vorspann ließen wir "Apple Store" stehen, um deutlich zu machen, dass die Geschichte von den Apple-eigenen Filialen handelt, nicht von den Läden, die ebenfalls Apple-Produkte verkaufen, aber von anderen Unternehmen geführt werden. Dann gibt es noch zwei wörtliche Zitate und eine Bildunterschrift, in denen wir die Bezeichnung ebenfalls stehen ließen.
Neben den rund 20 "Stores" wurde ersetzt:
Durch den Text ziehen sich dennoch US-Sprach-Importe, oft an prominenter Stelle wie Zwischenüberschriften. Wir haben uns dafür entschieden, weil dieser Jargon das Arbeitsklima, das wir beschreiben wollten, illustriert und belegt - allerdings verständlich oft erst durch die Erläuterungen der Autorin. So haben die Verifikation überlebt:
Unübersetzt blieben außerdem:
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