26.05.2009

Eine Überdosis Gott

Von FOLLATH, ERICH

Epizentrum der Weltreligionen, überall heiliges Land, der Allmächtige: ein Ortsgespräch. Gerade weil die Altstadt von Jerusalem Juden, Christen und Muslimen versprochen ist, wirkt sie oft wie verflucht. Ihre größte Hoffnung sind Bürger, für die der Glaube zweitrangig ist.

Den Anfang in der Altstadt von Jerusalem machen die Muezzin, die im Morgengrauen von ihren Minaretten die Macht Allahs verkünden und zum ersten der fünf Pflichtgebete rufen. Die andächtigen Muslime folgen der Aufforderung im Halbdunkel ihrer Häuser, auf ihre Teppiche gestreckt - oder eilen schlaftrunken zu ihrer heiligen Aksa-Moschee.

Als Nächstes kommen die frommen Juden, die sich, seidene Jarmulken unter schwarzen Homburgs, an den Andersdenkenden vorbeidrängen, auf dem Weg zum Morgengebet nahe der heiligen Klagemauer oder zum Stiebel, dem Gebetsraum der Hurvah oder einer der anderen Synagogen. Und sie verfallen in den Singsang zu Gottes Lob.

Bald nach Sonnenaufgang läuten auch die Glocken. Christen versammeln sich in der heiligen Grabeskirche und preisen auf Knien Gott und seinen Sohn. Bis kurz vor Mitternacht begehen Katholiken ihre Messen, dann wecken die orthodoxen Mönche ihre Geistlichen, deren Dienst beginnt. Um ein Uhr unter Kerzenschein zelebrieren gern die Armenier ihre Frühmette. Anschließend geht es wieder von vorn los. Nicht der letzte Partygast, nicht der Müllmann, Gott weckt die Bewohner dieser Stadt: Gott, der Allgegenwärtige.

Die drei monotheistischen Hochreligionen verehren den Bereich um den Tempelberg in der Altstadt mit der Inbrunst ihres Glaubens: Klagemauer, Felsendom, Grabeskirche reihen sich aneinander, und ihre Mauern, von Blut und Tränen getränkt, verschränken sich sogar. Alles ist nur einen Steinwurf voneinander entfernt - was einige fromme Fanatiker, auf den Dächern über den engen Gässchen stehend oder an die sandsteinfarbenen Quader geduckt, manchmal sehr wörtlich nehmen.

Für die Christen predigte, litt und starb hier Jesus Christus, Gottessohn, nach seinem dornengekrönten Leidensgang. Für die Muslime ritt, von dem gewaltigen Felsen auf dem Tempelplateau aus, der Prophet Mohammed gen Himmel. Und für die Juden hat hier König David zum ersten Mal die Stämme Israels vereint, Salomo den Tempel für die Bundeslade gebaut.

Es ging in dieser Stadt der Nachkommen des gemeinsamen Urvaters Abraham immer um recht haben, recht behalten, um den allein seligmachenden, direkten Himmelskontakt, Gott: ein Ortsgespräch. Bekommen ist die Überdosis Religion diesem Jerusalem nicht. Die Literaturnobelpreisträgerin Selma Lagerlöf klagte über den Ort, der Schauplatz von mehr als 40 Kriegen war: "Man hasst hier die Menschen zum Ruhm seines eigenen Gottes."

Heilige Stätten und heillose Zwietracht: Als habe Gott selbst Angst davor bekommen, dieses Jerusalem könnte zu Tode geliebt werden, hat Er seinen Schutz verheißen: "Ich will diese Stadt beschirmen, dass ich sie errette um meinetwillen und meines Knechtes Davids willen", heißt es im Zweiten Buch der Könige.

Bis zu diesem Tage aber ist gerade die Altstadt umkämpft geblieben. Nach dem Sieg von 1967 und der Eroberung der Altstadt hat die Knesset 1980 ganz Jerusalem "auf ewig" zur "ungeteilten Hauptstadt Israels" gemacht; die Palästinenser und mit ihnen die Vereinten Nationen haben diese Annexion nie akzeptiert. Und so tobt unter den Politikern ein permanenter Kampf.

Aber vielleicht sind nicht sie es, die Konzepte für die Altstadt entwerfen sollten. Vielleicht sind es die 33 000 Bewohner unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Völker, die innerhalb ihrer Mauern leben, die sich mit ihren Nachbarn einrichten müssen. Hassen sie sich, mögen sie sich? Negieren sie einander, wo es geht - oder suchen sie, multikulturell angehaucht, freundschaftliche Kontakte?

Wie lässt es sich leben im Herzen einer Stadt, für die so viele zu sterben bereit sind?

Von den vier Vierteln der Altstadt ist das armenische das kleinste und unspektakulärste (siehe Karte). Es wird deshalb von den meisten Touristen ignoriert - wie so vieles an diesem Ort ist das Segen und Fluch zugleich. Ein Segen, weil es die alten Gassen um die Jakobskirche und das kleine, gerade umgebaute Museum zu verwunschenen Oasen inmitten der Hektik macht. Ein Fluch, weil es die Gelegenheiten zum Geldverdienen mindert.

Hier liegt das Patrizierhaus von Kevork Kahvedijan, 64, hier bricht er jeden Morgen auf und geht hinüber zu seinem Geschäft, das nahe der Via Dolorosa liegt: "Elia Photo - ihr bester Ort für historische Jerusalem-Bilder".

Kahvedijan ist ein graumelierter Herr mit einem unaufdringlich freundlichen Lächeln, das ihm die Herzen - und auch die Geldbeutel - seiner Kunden öffnet. Er liebt seine Familie, seinen Beruf und seine Stadt, "in dieser Reihenfolge", wie er sagt. Seine Eltern sind, wie so viele Armenier, vor dem Genozid durch die Türken um 1915 aus Armenien geflohen; sein Vater wurde unter der britischen Mandatsmacht "beglaubigter Militärfotograf Nummer sieben", wie ein altes Dokument beweist. "007" nannte der Sohn ihn später stolz.

Ob unter jordanischer oder israelischer Herrschaft: Die Armenier zeigten sich stets als anpassungsfähig, unpolitisch, für niemanden bedrohlich. Man verfolgt sie nicht, aber man verwöhnt sie auch nicht gerade: Die israelische Stadtverwaltung etwa hat die größte Müllkippe der Stadt an den Rand ihres Wohngebiets gelegt, weil sie zutreffend annahm, dass da der Widerstand am geringsten sein würde.

Knapp 2000 Menschen leben heute im armenischen Viertel, auf etwa einem Sechstel des Altstadtgebiets. "Wir sind die Botschafter des Friedens in einer permanent unfriedlichen Umgebung", sagt Kahvedijan. Jerusalem sei längst seine Heimat geworden, fügt er hinzu, und dabei hat sein Lächeln nun doch etwas Melancholisches, seine "Mutter". Eriwan, die Stadt seiner Urahnen, sei eine "liebe, aber entfernte Verwandte".

Der leibliche Vater hat auch ihn für den Fotografenberuf begeistert, so wie er selbst jetzt die beiden Söhne. Im Geschäft des sanften Herrn Kahvedijan blüht Jerusalems Geschichte, eine Vergangenheit, bei der alles Kriegerische, alles Kontroverse ausgeklammert ist. Über der Stadt schwebt ein Zeppelin, Foto seines Vaters; ein Schäfer blickt von einem Hügel hinunter auf Jerusalem in friedlicher Abendstimmung, ein eigenes Werk. Sehr stolz ist der alte Herr darauf, dass zu seinen "Bekannten" auch "andere Christen und sogar Juden und Muslime" gehören. Wenngleich seine "Freunde", das seien natürlich alles Armenier.

Die meisten Christen in der Altstadt sind Araber und gehören der griechischorthodoxen Glaubensgemeinschaft an - sie stellen etwa 3000 Bewohner innerhalb der von Suleiman dem Prächtigen im 16. Jahrhundert errichteten Mauern. Erzbischof des Patriarchats ist Theodosios Atallah Hanna, 44.

"Wir fühlen uns als Teil einer einzigen monotheistischen Familie", sagt der Archimandrit im schwarzen Ornat und streicht nachdenklich über seinen weißgrauen Bart, der ihm bis auf die Brust fällt. "Wir achten die Visionen von Moses und Mohammed. Aber Tatsache ist doch, dass nicht sie, sondern als einziger nachweislich Jesus Christus hier gelebt hat."

Theodosios hat seine Besucher ins plüschige, leicht heruntergekommene Hotel "New Imperial" geladen, einen alten Kirchenbesitz in der Nähe des Jaffa-Tors. Keinen Steinwurf entfernt haben die israelischen Soldaten ihr Hauptquartier. "Wir leben unter Besatzung", sagt der Erzbischof mit den feurigen Propheten-Augen und der sonoren Verkünder-Stimme. "Und deshalb nehme ich mir als Palästinenser die Freiheit, mit allen Widerstandsgruppen zu sprechen."

Der Kirchenmann hat unter anderem in Damaskus Chalid Maschaal getroffen, den als besonders radikal eingeschätzten "Auslandschef" der Hamas, die im Westen als Terrororganisation gilt. Mehrfach wurde er deshalb von den israelischen Behörden verwarnt, im Jahr 2002 verhaftet und tagelang verhört. Theodosios hat aber auch Ärger in den eigenen Reihen. Vor vier Jahren war er entscheidend an der Amtsenthebung des Patriarchen Irineos beteiligt, der unter der Hand Land der Kirche "an Zionisten" verkauft haben soll. Niemand, so heißt es, verfüge über mehr Immobilien in der Altstadt als die griechisch-orthodoxe Geistlichkeit. "Der Anreiz zur Korruption ist groß", sagt Theodosios und schüttelt traurig den Kopf ob der Sündenanfälligkeit seiner Gemeinde.

Auflehnung gegen die "unmenschlichen" Besatzer hält der Erzbischof für legitim - auch Jesus, meint er, wäre heute (wieder) im Widerstand. Jede Form des bewaffneten Kampfes aber, besonders Selbstmordattentate, lehnt er ab. Theodosios würde gern einen Dialog der Religionen führen, sagt er. Mit den Vertretern der Muslime sei das schwierig, mit denen des Judentums derzeit unmöglich. Die Rabbiner hätten sich zum Handlanger der scharfmacherischen israelischen Regierung gemacht. "Sie haben den Krieg gegen Gaza Anfang dieses Jahres gutgeheißen, die brutalen Kampfhandlungen legalisiert - auf dieser Basis gibt es nichts zu diskutieren."

Ein friedliches Zusammenleben der verschiedenen Religions- und Volksgemeinschaften in der Altstadt hält er dennoch für möglich. Bei den "normalen" Christen, bei Muslimen und auch bei den allermeisten der Juden, die nicht "Funktionsträger" seien, sieht er den guten Willen, die ja auch vom gemeinsamen Urvater Abraham vorgeschriebene Friedfertigkeit.

Dann rät der Erzbischof seinen Gästen, sich treiben zu lassen durch das christliche Viertel. Zu den großen Stätten des Glaubens, zur Grabeskirche, zur Erlöserkirche, den Kreuzweg entlangzupilgern, aber auch zu den weniger bekannten Ecken. Zu denen gehört das Österreichische Hospiz. An der Seite von Nonnen im Garten lässt sich ein "großer Brauner" und eine Sacher-Torte genießen, während sich die Touristengruppen durch die Straßen schlängeln und wieder einmal einer hinausschreit, er sei der Messias, er werde die Welt retten - befallen von dieser seltsamen Krankheit, die hier jeder kennt und nur mehr mit Achselzucken quittiert: dem "Jerusalem-Syndrom".

Am Spätnachmittag im muslimischen Viertel hat Masin Abu Nadschib, 39, Zeit für ein Gespräch. Er mag nichts hören von Möchtegern-Erlösern. Der Palästinenser ist auch das "Geschwafel vom friedlichen Zusammenleben in Jerusalem" leid. Mit etwa 30 Hektar ist dieses Viertel das größte und am dichtesten bewohnte der Altstadt, seine Treffpunkte sind die Moscheen jenseits des Damaskus-Tores.

Mehr als 70 Prozent der Altstadt-Jerusalemer bekennen sich zum Islam. Hauswand an Hauswand leben sie mit Juden und Christen, die Stätten der Religionen überschneiden sich. Am Tempelberg mit Klagemauer und Felsendom; an der Via Dolorosa, deren christliche Geißelungs- und die Verurteilungskapelle sich geografisch im muslimischen Viertel befindet. Erweitert ein Basari seinen Keller, stößt er schon mal auf Kreuzfahrer-Gewölbe, römische Zisternen oder jüdische Gräber.

Wer durch die Suks im muslimischen Teil streift, wer in den billigen Marktständen das Angebot von Blechtöpfen, Backwaren und Büscheln von Salbei oder Minze durchstöbert, erkennt aber auch sehr schnell, dass es sich um den ärmsten und von der Verwaltung am meisten vernachlässigten Teil Alt-Jerusalems handelt.

Nadschib ist fest verwurzelt in dieser Stadt, er wurde hier geboren, ging hier zur Schule, fand hier seine Frau, mit der er vier Kinder hat. Nahe der Grabeskirche verkauft er in einem der besseren Geschäfte Devotionalien. Sein Sortiment legt nahe, dass dem bodenständigen Händler Vorurteile fremd sind. Im Laden "Musa Barakat" werden Kruzifixe und Marienbilder ebenso angeboten wie reich verzierte jüdische Leuchter oder Nachbildungen des muslimischen Felsendoms. Alles, was sich verkauft. Und auch die Kunden erfüllen jedes Klischee von Multikulti. Breitkrempige amerikanische Möchtegern-Cowboys, aufgeputzte französische Mode-Mademoiselles, schadorverhüllte Musliminnen aus den Golfstaaten drücken sich durch enge Gassen, vorbei an Straßenmetzgereien mit zerteilten Lammköpfen, zu seinem Andenkengeschäft.

"Nicht die unterschiedlichen Facetten unserer Religionen sind das Problem, sondern die arroganten jüdischen Eroberer", meint Nadschib. Immer wieder komme es auch vor seinem Laden zu Provokationen, Hooligans skandierten Schmähworte gegen Allah, verspotteten die "schmutzigen" Palästinenser.

Und - arabische Provokationen gibt es gar nicht? Keine Steinwürfe gegen Patrouillen, keine Verunglimpfungen gegenüber "dreckigen" Juden?

Nadschib wischt das mit einer Handbewegung weg. "Kann schon sein, aber entscheidend ist doch, was sie uns antun."

Dem Palästinenser ist besonders das Haus im muslimischen Viertel ein Dorn im Auge, das sich Ariel Scharon in den neunziger Jahren gekauft und weithin sichtbar mit israelischer Staatsfahne und riesiger Menora versehen hat. Von ihrem rechten Politik-Idol ermutigt, haben jüdische Ultras schon mehrere Dutzend Häuser mitten in den Suks gekauft; militante Organisationen wie "Ateret Kohanim" ("Priesterkrone") planen die Judaisierung der gesamten Altstadt. Zu ihren schärfsten Gegnern gehören nicht nur besorgte Palästinenser wie Nadschib, sondern auch liberale Juden. Deren Organisation "Ir Amim" ("Stadt der Völker") kämpft gegen die Verdrängung der Andersgläubigen, Andersstämmigen. Eine Sisyphusarbeit.

Früher Abend im jüdischen Viertel. Jossi Eliav, 44, verkauft in seinem Geschäft "Mira" Rabbiner-Puppen und anderes Kunsthandwerk. Mazeltov, es war ein guter Tag, die Kasse stimmt.

Das jüdische ist zweifellos das wohlhabendste der vier Altstadt-Viertel. Die Häuser um die Ramban- und die Hurvah-Synagoge sind sorgfältig restauriert, die Geschäfte proper, die engen Gassen aufgeräumt. Ganz in Schwarz gekleidet, drängeln sich junge Ultraorthodoxe mit Schläfenlocken vorbei zu den Jeschiwas, wo sie den Talmud studieren: Scherenschnitte im Gegenlicht der untergehenden Sonne.

Mit den Strenggläubigen hat Eliav nicht viel gemein, aber das mindert nicht seinen Patriotismus. Stolz zeigt der in Iran geborene, nach der "Befreiung" Jerusalems 1967 eingewanderte Jude auf den Cardo-Boulevard, an dem sein Laden liegt. Einst war das die Hauptstraße der byzantinischen und römischen Metropole; nachdem sie lange verschüttet war, wurde sie von Archäologen freigelegt und zur Flaniermeile umgestaltet. "Doch schon vorher war das alles jüdisch, unsere Ansprüche auf Alt-Jerusalem sind unbestreitbar", sagt Eliav und breitet die Hände zu einer besitzergreifenden Geste aus.

Er hat nichts gegen Christen und auch nicht gegen Muslime, "obwohl die immer wieder provozieren, unsere Soldaten, die doch nur für Frieden sorgen wollen, attackieren".

Und - jüdische Übergriffe gibt es nicht? "Kann schon sein, aber entscheidend ist doch, was sie uns antun."

Dann erzählt der sympathische Geschäftsmann, der von jeder seiner Puppen eine lustige Geschichte weiß, dass er auch Freunde in den anderen Vierteln habe. Dass er ganz Jerusalem liebe und durchaus anerkenne, dass die Stadt nicht seinem Volk allein gehören könne. "Ich besuche meine muslimischen Bekannten gelegentlich - aber nie ohne meine Pistole, die stecke ich mir zur Sicherheit bei jedem Ausflug ein." Er zuckt mit den Achseln, als er das sagt, ein bisschen hilflos, ein bisschen schuldbewusst. "Wir leben hier nicht gemeinsam, sondern nebeneinander her - wir schauen durch den anderen durch."

Die Nacht fällt über Jerusalem, unvermutet und schnell, und minutenlang erfüllt eine ohrenbetäubende Stille die Altstadt, kein Muezzinruf, kein Glockengeläut, kein Synagogenklagelied. Ein melancholischer Waffenstillstand. Es ist Zeit, Abschied zu nehmen von dem armenischen Fotografen, dem griechisch-orthodoxen Erzbischof, dem muslimischen Devotionalienverkäufer, dem jüdischen Puppenhändler.

Sie sind nur ein Ausschnitt aus dem Potpourri ihrer Gemeinschaften, ihrer Religionen. Dennoch stehen sie für etwas, das typisch ist in der Jerusalemer Altstadt: für das tief verwurzelte Misstrauen und die spiegelbildlichen Ängste. Als wären auch die gutwilligsten Menschen in dieser Gottesstadt gefangen in einem teuflischen Widerspruch: Entfremdet durch ihre gemeinsame Geschichte, ist es nur das Trennende, was sie verbindet.

Gar keine Hoffnung? Doch. Denn so, sprach der Herr, zitiert nach dem Propheten Jeremia in der Bibel: "Geht durch die Gassen Jerusalems und sucht, ob ihr jemand findet, der Recht übt und auf Wahrheit hält, so will ich ihr gnädig sein."


SPIEGEL GESCHICHTE 3/2009
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