26.01.2010

Jakobiner des 20. Jahrhunderts

Frankreichs Revolutionäre finden mehr als ein Jahrhundert später Nachahmer: Lenins Bolschewiki sind fasziniert vom Willen zur totalen Neuordnung der Gesellschaft und vom Terror für das vermeintlich Gute.
Den Revolutionären um Wladimir Iljitsch Lenin, die im November 1917 in Petrograd die Macht ergreifen, fehlt es an Verwaltungspersonal, aber nicht an Vorbildern. In den ersten Tagen nach dem Umsturz benennen die Bolschewiki eine Uferstraße an der Newa nach dem französischen Revolutionsführer Robespierre.
"Das Beispiel der Jakobiner ist lehrreich", doziert Lenin 1917. Man nehme nur mal deren Begriff des "Volksfeindes". Nur seien in Russland "nicht die Monarchen die Volksfeinde, sondern die Klasse der Gutsbesitzer und Kapitalisten". Als "die ,Jakobiner' des 20. Jahrhunderts", so Lenin, müssten die Bolschewiki etwas "Großes, Unvergängliches und Unvergessliches vollbringen".
In Lebensweg und Haltung sind Lenin und Robespierre einander verblüffend ähnlich: Beide stammen aus bildungsbürgerlichen Familien und haben eine juristische Ausbildung. Beide verfassen Schriften gegen die herrschenden Verhältnisse, darunter Aufsätze über die elende Lage der Bauern. Beide treibt die Idee der Gleichheit und der Wille zur Macht.
Das Attribut "der Unbestechliche" für Robespierre gilt auch für Lenin. Der Pariser und der Petrograder zeigen sich als Advokaten totaler Erneuerung. Daher scharen sie um sich ergebene Fanatiker, die im Umgang mit Gegnern immer wieder Eiseskälte zeigen.
Es sind Männer wie Felix Dserschinski. Einen Monat nachdem Rotgardisten das Winterpalais gestürmt haben, den Sitz der bürgerlichen Regierung, betraut Lenin den "zuverlässigen proletarischen Jakobiner" mit der Aufgabe, einen Sicherheitsdienst zu schaffen, der "mit aller Entschiedenheit und Härte kämpfen" solle.
Zwei Wochen später gründet Dserschinski die "Außerordentliche Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution und Sabotage", deren Abkürzung bald wie Donnerhall um die Welt geht: die Tscheka.
Lenins Vorbild ist Antoine Quentin Fouquier-Tinville - der öffentliche Ankläger des Pariser Revolutionstribunals, der von März 1793 bis Juni 1794 als Herr der Guillotine mehr als 2400 Hinrichtungen veranlasste: "Wir müssen unseren Fouquier-Tinville finden, der die ganze konterrevolutionäre Bande außer Gefecht setzen wird", so Lenin. Der Franzose stammte aus einer Kleinadelsfamilie wie Tscheka-Chef Dserschinski. Der "eiserne Felix", wie ihn seine Genossen nennen, wurde in einem Dorf im heutigen Weißrussland geboren, wo die nahe gelegene Stadt immer noch seinen Namen trägt.
Dserschinski, nach dem die DDR später ihr Stasi-Wachregiment benennen wird, weist der Tscheka eine ähnliche Aufgabe zu wie die Jakobiner ab März 1793 den "Überwachungsausschüssen". Doch die bolschewistische Geheimpolizei stellt ihre Vorläufer in den Schatten. Die Mitarbeiterzahl der Tscheka steigt von 600 im März 1918 auf 280 000 Anfang 1921.
Ihr Regiment wird mit den inneren und äußeren Feinden begründet, die die Revolution rückgängig machen wollen. Und daran mangelt es den regierenden Kommunisten so wenig wie zuvor den Jakobinern. Einheimische und ausländische Gegner marschieren mit Interventionstruppen auf, um die Revolutionäre niederzuwerfen. Zeitweilig kontrollieren die Bolschewiki, wie vormals die Jakobiner, nur noch einen kleinen Teil ihres Landes rund um die Hauptstadt.
Dem Machtanspruch der Bolschewisten widersetzen sich neben Monarchisten und Bürgerlichen auch sozialdemokratische Menschewiki und rechte Sozialrevolutionäre. Die linken Sozialrevolutionäre, die im November 1917 mit den Kommunisten eine Koalition gebildet hatten, verlassen die Regierung im März 1918. Einer von ihnen ist Justizminister Isaak Steinberg, der bald bemerkt, wie machtlos er gegen die Tscheka ist. Lenin will rechtsstaatliche Kontrollen seines Sicherheitsdienstes so wenig wie einst Robespierre.
Steinbergs Fazit: Nicht eine Arbeiterbewegung, sondern "doktrinäre Grausamkeit der Intellektuellen" bewirke den Terror, der Arbeitern "künstlich eingeimpft" werde. Enden werde das Lenin-Experiment, so der skeptische Intellektuelle Steinberg 1923, in einer "Diktatur der Bürokratie".
Lenins Ex-Minister schildert, wie die Bolschewiki schon früh ihre offiziell verkündeten demokratischen und humanen Ansprüche über Bord warfen. Im Januar 1918 ermorden radikale Matrosen in Petrograd zwei gefangene liberale Ex-Minister in einem Krankenhaus. Der Versuch des Justizministers, eine Gerichtsverhandlung gegen die Mörder zu erwirken, scheitert am Widerstand der Bolschewiki. Steinberg bedauert später, dass er nicht schon damals zurücktrat.
Sechs Monate nach dem ungesühnten Mord erschießen die Bolschewisten den gefangenen Zaren Nikolai II. in Jekaterinburg und ermorden seine Familie. Die Hinrichtung Ludwigs XVI. durch die Jakobiner im Januar 1793 dient ihnen dabei als Vorbild.
Am 30. August 1918 tötet ein junger Dichter den sadistischen Petrograder Tscheka-Chef Moissej Urizki. Am selben Tag feuert angeblich die nahezu blinde Anarchistin Fanni Kaplan in Moskau zwei Kugeln auf Lenin, der schwer verletzt wird. Die näheren Umstände des Anschlags bleiben im Dunkeln, die Tscheka erschießt Kaplan ohne Gerichtsverhandlung.
Die Bolschewiki nutzen das Attentat, um eine Welle des Terrors zu initiieren. Auch diese Methode ist aus Paris bekannt. Dort diente der Mord der jungen Girondistin Charlotte Corday an dem Jakobiner-Führer Jean-Paul Marat im Juli 1793 dazu, die Jagd auf vermeintliche Feinde der Revolution zu verschärfen.
Knapp eine Woche nach dem Anschlag auf Lenin verabschiedet der Rat der Volkskommissare, die Regierung der Sowjetrepublik, den Beschluss "Über den roten Terror" : Es gelte, "die Sicherheit des Hinterlandes durch Terror zu gewährleisten" und "Klassenfeinde in Konzentrationslagern zu isolieren".
Im gleichen Tonfall war Robespierre am 5. Februar 1794 vor dem Konvent aufgetreten: Man brauche "die Tugend, ohne die der Terror unheilvoll ist: den Terror, ohne den die Tugend machtlos ist". Schließlich gelte es, "Anmaßung durch Stolz zu ersetzen", "Eitelkeit durch Seelengröße, Liebe zum Geld durch Liebe zum Ruhm" und "Intrige durch Verdienst". Es war der Wunsch eines Erziehungsregimes, einen neuen Menschen zu schaffen, der später auch den "bolschewistischen Sprössling" der Jakobiner umtrieb, wie der Historiker François Furet Lenins Genossen nennt.
Im Fußvolk der französischen wie der russischen Revolutionäre zeigt sich jedoch statt des neuen Menschen eher der alte Adam, gierig und hemmungslos. Selbst der sowjetische Historiker Albert Manfred, ein überzeugter Verteidiger der Französischen Revolution, bilanziert 1976, in der Provinz habe sich der jakobinische Terror verwandelt "in ein Instrument zur Abrechnung mit allen missliebigen Personen, in ein Werkzeug des Raubes, der persönlichen Bereicherung und des skrupellosen Missbrauches".
Wer im Jahrgang 1918 der bolschewistischen "Prawda" blättert, kann feststellen, dass es in Lenins Russland nicht anders zugeht. In einem Dorf bei Saratow befehlen Revolutionäre den Bauern, ihnen "die schönsten jungen Mädchen" in die Badeanstalt zu bringen. Die Dorfbewohner befürchten Vergewaltigungen und liefern sich eine mörderische Schlägerei mit den enthemmten Genossen.
Anderswo, rügt die "Prawda", hätten sich "unsere Genossen in zaristische Polizeibeamte verwandelt". Im Dorf Duchowschtschina bei Smolensk, so das Parteiblatt, sei der revolutionäre Vollzugsrat schlicht "eine einzige betrunkene Horde" gewesen.
Auf dem Lande schlägt den Revolutionären, Jakobinern wie Bolschewisten, vielerorts militante Ablehnung entgegen. In beiden Ländern provozieren Geldentwertung und Rekrutenaushebungen Aufstände.
Wie die Bauern in der westfranzösischen Vendée 1793 gegen die Jakobiner erhebt sich 1920 auch die Landbevölkerung der Region Tambow 400 Kilometer südöstlich von Moskau gegen die Bolschewiki. Die werfen den Bauernaufstand mit äußerster Härte nieder.
Die Rebellen, die zeitweilig bis zu 50 000 Menschen mobilisieren, stehen den Bolschewisten an Grausamkeit nicht nach. Sie foltern und töten etwa 1000 Mitglieder der Kommunistischen Partei. Die Sowjetmacht rückt mit 100 000 Soldaten, Panzern und schwerer Artillerie vor. Bis Juni 1921 vernichten die Bolschewisten die Bauerntruppe, nehmen 100 000 Menschen gefangen und richten 15 000 hin.
Gegen versprengte Aufständische bei Tambow lässt der sowjetische Militärführer Michail Tuchatschewski im Juni 1921 Giftgas einsetzen: "Es ist alles so zu berechnen, dass die Gaswolke in den Wald eindringt und alles ausrottet, was sich darin versteckt." Ironie des Schicksals, dass der Geheimdienst Adolf Hitlers 16 Jahre später das Ende des Gasmörders mit herbeiführt. Die Gestapo lanciert über den tschechischen Geheimdienst gefälschtes Material an die Moskowiter. Die sollen glauben, der zum Marschall aufgestiegene Tuchatschewski habe für Deutschland spioniert. Im Juni 1937 lässt Stalin ihn erschießen.
Auch in anderen Regionen Russlands, die von einem erbitterten Bürgerkrieg zwischen "Roten" und zarentreuen "Weißen" erschüttert werden, wütet vor allem in den Jahren 1918 bis 1920 der Terror nach jakobinischer Blaupause. Die Tscheka erschießt Zehntausende ohne Gerichtsurteil. Vor allem die Kosaken, freie Bauern in Südrussland und dem Nordkaukasus, zählen zu den Gegnern des Bolschewismus.
In den Kosakengebieten gehen die Bolschewisten ähnlich vor wie die Jünger Robespierres in der Vendée. Sie brennen Dörfer nieder, deportieren Bewohner, töten Tausende. Die Tscheka der nordkaukasischen Stadt Pjatigorsk lässt 1920 an einem Tag 300 Menschen erschießen. Überlebende werden 22 Jahre später die Soldaten der deutschen Wehrmacht als Befreier willkommen heißen.
Kritik nichtkommunistischer Sozialisten an den Gewaltexzessen empfindet Lenin nur als "Winseln und Kläffen von Schoßhunden der bürgerlichen Gesellschaft wegen jedes Spans, der beim Abholzen eines großen, alten Waldes anfällt". Ähnlich apodiktisch hat Robespierre den Terror im Februar 1794 vor dem Konvent gerechtfertigt: "Die Revolutionsregierung ist der Despotismus der Freiheit gegen die Tyrannei."
Die Quantität seiner Gegner ist für Lenin kein Argument, steht doch die bolschewistische Revolution für die "fortgeschrittene Klasse". Nur "rückständige Arbeiter", sagt er, könnten das nicht begreifen. Opferzahlen des roten Terrors lässt er als Einwand nicht gelten.
Dagegen führt er gern sein stärkstes Argument an: Habe doch die "internationale imperialistische Bourgeoisie" im gerade beendeten Ersten Weltkrieg "10 Millionen Menschen gemor-det und 20 Millionen zu Krüppeln gemacht".
Lenins Beschwörungen, die Bolschewisten kämpften für die Arbeiter, gelten eher einem Wunschbild als den realen russischen Werktätigen. Die hungern zu Hunderttausenden und haben von der "Diktatur des Proletariats" kaum spürbare Vorteile.
Wortgewaltige Allmachtsphantasien Lenins wie Robespierres verbergen eine wachsende Ohnmacht der Revolutionsführer. Beide träumen von einer egalitären Gesellschaft gebildeter Staatsbürger, politisch streng auf die einzige Revolutionspartei ausgerichtet.
Doch die Menschen machen nicht mit. Robespierre und Lenin empfinden schmerzlich, wie zynische Bürokraten und gierige Spekulanten immer mächtiger werden. Fieberhaft und mit wenig Erfolg versuchen beide immer wieder, den revolutionären Geist neu zu beleben.
Lenin, im Gegensatz zu seinen spä-teren Epigonen ein Mann der offenen Worte, stellt den Bolschewiki 1921 die Diagnose: "Die Partei ist krank." Führende Funktionäre seien von "prinzipienloser Demagogie" oder ergingen sich in "kommunistischem Hochmut". Schlimmer noch: Der Staatsapparat sei "zum größeren Teil ein Überbleibsel des Alten", mit "Bestechlichkeit als geduldeter und verbreiteter Erscheinung".
So war es auch Robespierre ergangen. Der sowjetische Historiker Albert Manfred konstatiert die "Wandlung eines Teils der Jakobiner zu Dieben, Schiebern, Veruntreuern von Staatsgeldern und Marodeuren". Revolutionsgewinner und Subalterne treten an die Stelle von Idealisten und Ideologen.
Robespierre trifft 1794 das Fallbeil, den gelähmten Lenin 1924 der letzte Schlaganfall. Die Macht geht danach an Alleinherrscher über, an Napoleon Bonaparte und Josef Stalin.
Beide fügen Bausteine aus Revolution und Tradition in ihr imperiales Machtgebäude. In Frankreich ist es das Heer, in Russland das Heer der Bürokraten, das seinen Ersten Konsul sucht und findet.
Lenin, ein Menschenkenner, ahnt im Dezember 1922 in einem Brief an den bolschewistischen Parteitag, dass sich die Parteidiktatur rasch in das Willkürregime eines Einzelnen verwandeln könnte: "Genosse Stalin hat, nachdem er Generalsekretär geworden ist, eine unermessliche Macht in seinen Händen konzentriert, und ich bin nicht überzeugt, dass er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig genug Gebrauch zu machen."

INTERFOTO (L.); ULLSTEIN BILD (R.)
INTERFOTO (L.); DAVID KING / VOLLER ERNST (O.); ULLSTEIN BILD (U.)
Von Uwe Klußmann

SPIEGEL GESCHICHTE 1/2010
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