27.09.2011

„Sprung in die Moderne“

Der Japan-Experte Florian Coulmas über den Weg des Inselstaates vom Feudalismus in die Neuzeit, das Bismarck-Reich als historisches Vorbild und die Folgen von Tsunami und Atomdesaster
SPIEGEL: Herr Professor Coulmas, Japan hat das älteste Kaiserhaus der Welt. Als nun Erdbeben, Tsunami und Atomdesaster über das Land hereinbrachen, erlebten die Japaner einen Monarchen, der teilnahmsvoll in Notunterkünften mit Obdachlosen sprach. Was bedeutet den Japanern ihr Kaiser?
Coulmas: Er signalisiert ihnen angesichts einer ins Schwanken geratenen Wirklichkeit Halt und Kontinuität. Dabei darf der jetzige Kaiser nach der geltenden Verfassung von 1947 ins politische Geschehen nicht einmal mit beratenden Äußerungen eingreifen, wie es der deutsche Bundespräsident kann. Er ist symbolisch von großer Bedeutung, aber politisch machtlos.
SPIEGEL: In der Mythologie des japanischen Shintoismus gilt der Kaiser doch
Das Gespräch in Tokio führten die Redakteure Rainer Traub und Wieland Wagner.
als Abkömmling der Sonnengöttin Amaterasu. Stand er damit nicht von vornherein unanfechtbar über allen weltlichen Machthabern?
Coulmas: Das kann man so nicht sagen. Japans wichtigste Religion war bis weit ins 19. Jahrhundert der Buddhismus. Daneben existierte die shintoistische Naturreligion. Auch im vormodernen Japan hatte der Kaiser keine politisch-praktische, geschweige denn exekutive Funktion, wenngleich er seine Abstammung von der shintoistischen Urgöttin ableitete. Er kam nie aus seinem Palast in Kyoto heraus, während das Machtzentrum der Shogune, wie die Militärherrscher des Landes hießen, in Edo, dem späteren Tokio, lag.
SPIEGEL: Könnte man die vormoderne Rolle des japanischen Kaisers vielleicht mit jener des Papstes im mittelalterlichen Europa vergleichen? Die Kaiser brauchten den Papst, um sich von ihm Autorität attestieren zu lassen.
Coulmas: Da gibt es schon eine gewisse Parallele. Die Bedeutung des Kaisers für die Machthaber ging so weit, dass in einem Staatsstreich ein Trupp der herrschenden Krieger-Elite den Tenno in seinem Palast in Kyoto als Geisel nahm, um 1868 in seinem Namen eine politische Umwälzung auszurufen. Als Japan so aus langer Isolation herausgeführt wurde und sich in einen modernen Nationalstaat verwandelte, verkörperte der Kaiser das Symbol der Einheit.
SPIEGEL: Warum hatte sich das Inselreich zuvor, zwischen Beginn des 17. und Mitte des 19. Jahrhunderts, so radikal abgeriegelt?
Coulmas: Diese Ära Japans findet in der Weltgeschichte tatsächlich kaum Parallelen. Der Hintergrund ist die Kolonialgeschichte der europäischen Expansion. Den Anfang machten im 16. Jahrhundert portugiesische Missionare, bald rivalisierten im damaligen Japan mehrere christliche Orden. Aber es blieb nicht beim Wetteifer um die Seelen der Japaner. Den frommen Männern folgten Kanonenboote. Um die Zerstörung seiner hergebrachten Lebensgewohnheiten zu verhindern, sperrte sich Japan ab Anfang des 17. Jahrhunderts unter der Tokugawa-Dynastie, die gut 250 Jahre lang das Land regierte. Diese Abschließungspolitik richtete sich allerdings hauptsächlich gegen die europäischen Imperialisten und weniger gegen die asiatischen Nachbarn.
SPIEGEL: Betraf die Aussperrung alle Ausländer gleichermaßen?
Coulmas: Eine Ausnahme gab es: für den materiellen und geistigen Austausch mit der damals führenden Seemacht Holland. Deren Handelsleute folgten keinem missionarischen Drang - sie waren nur auf Geschäfte aus. So durfte während der langen Ära von Japans Abschließung als einzi-ge westliche Sprache Holländisch gelernt werden. Die sogenannte Hollandkunde wurde zur Kulturbrücke, über die westliches Wissen auch weiterhin in das Inselreich gelangte.
SPIEGEL: Durch die Abschließungspolitik sollte vor allem das Vordringen des Christentums in Japan beendet werden?
Coulmas: Das war das eine Motiv. Das andere war die innere Konsolidierung des Landes unter der Tokugawa-Dynastie - langwierige Bürgerkriege waren vorausgegangen. Zwischen 1600 und 1850 etablierte sich ein ordentlich funktionierender, weitgehend friedlicher Polizeistaat, in dem es zwar periodisch zu Hungersnöten kam, dem aber negative Kolonialerfahrungen erspart blieben. Eine derart lange Ära ohne externen Konflikt finden Sie in der Geschichte Europas nicht.
SPIEGEL: Warum wurde die offenbar gar nicht so erfolglose Politik der Abschließung dann aufgegeben?
Coulmas: Nachdem schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts immer mehr Schiffe von Engländern, Franzosen, und Russen an Japans Küsten kamen, erzwang 1853 ein US-Geschwader die Öffnung japanischer Häfen für amerikanische Schiffe.
SPIEGEL: Leisteten die Japaner keine Gegenwehr gegen die Eindringlinge?
Coulmas: Das konnten sie eben nicht. Da standen Schwerter gegen Kanonen. Jetzt stellten sie fest, dass sie in der Zeit der Abschließung militärisch, technologisch und wirtschaftlich weit hinter den westlichen Großmächten zurückgeblieben waren. Weil die hilflosen Militärherrscher, die Shogune, nachgeben mussten, wurde ihr Regime 14 Jahre später gestürzt. Als besonders schmachvolle Verletzung nationaler Souveränität empfanden die Japaner den Passus in den ihnen diktierten "ungleichen Verträgen", dass alle ausländischen Händler und Staatsbürger der japanischen Rechtsprechung entzogen waren. Den Amerikanern folgten bald Briten, Franzosen und Preußen, die Japan ähnliche Verträge aufzwangen. Die "Meiji"-Regierung, die "Erleuchtete", setzte dann ab 1868 alles daran, den Westen einzuholen und die diskriminierenden Verträge zu kassieren.
SPIEGEL: Die Modernisierung Japans erfasste zuerst das Militär. Hatte das damit zu tun, dass dort ein Kriegerstand herrschte, die Samurai?
Coulmas: Die Samurai hatten im 19. Jahrhundert gerade infolge der langen Isolierung des Landes mit ihrer ursprünglichen militärischen Funktion nicht mehr viel zu tun; sie waren großenteils Staatsbeamte und Intellektuelle geworden. Ihr traditionelles Privileg, das Schwert, trugen sie meist nur noch als Zierde. Die Elite des Landes reagierte aber alarmiert auf die Hilflosigkeit des benachbarten Reichs der Mitte gegenüber den imperialen Mächten. Japan verdankte China viel, von der Schrift über den Konfuzianismus bis zum Buddhismus. Mit der radikalen Modernisierung wollte es sich das Schicksal des Nachbarn, der im 19. Jahrhundert vom Kolonialismus zerstückelt wurde, um jeden Preis ersparen.
SPIEGEL: Löste sich der Kriegerstand der Samurai denn nun widerstandslos auf?
Coulmas: Ein Teil der Samurai versuchte, seine angestammten Vorrechte zu verteidigen. Bei Anbruch der Meiji-Ära, die mit der gesetzlichen Einführung der allgemeinen Wehrpflicht im Jahr 1872 einherging, kam es zu einem Aufstand, der niedergeschlagen wurde. Im Feudalsystem hatten die Samurai an der Spitze der ständischen Ordnung gestanden. Sie wurden von der bäuerlichen Bevölkerungsmehrheit ernährt, die im Gegenzug Schutz und Kultur von den Samurai bekam. Die Bauern rangierten unter den Samurai, aber über den unteren Ständen der Handwerker und Kaufleute. Im Zuge der Urbanisierung wurden die verachteten Kaufleute immer reicher, was dazu führte, dass Edo schon Anfang des 19. Jahrhunderts eine der weltgrößten Städte war.
SPIEGEL: War in der modernisierten Gesellschaft noch Platz für die überlieferte Ethik der Samurai?
Coulmas: Die legendären Kriegertugenden wurden nach dem Ende der Samurai gewissermaßen exhumiert und für den Export aufbereitet. Eines der berühmtesten Bücher über den "Weg des Kriegers" ("Bushido") verfasste Inazo Nitobe für ein westliches Publikum auf Englisch. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es ins Japanische übersetzt. Da sagten sich viele Japaner beeindruckt: "Oh, so sind wir also" (lacht). Der exhumierte Samurai ist eine idealisierte, ideologisierte Figur.
SPIEGEL: Japans Vorbild bei seiner Modernisierung im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde ausgerechnet Bismarcks Preußen-Deutschland. Warum?
Coulmas: Der erste Grund war der unerwartete Sieg über Frankreich im Krieg von 1870/71, durch den das Deutsche Reich zur Vormacht auf dem europäischen Kontinent wurde. Der zweite war die Verfassung des Deutschen Kaiserreichs von 1871, die dem Volk nur geringe Rechte einräumte. Das gefiel der japanischen Elite, die beim gewaltigen Sprung in die ökonomische und technologische Moderne die unkalkulierbaren Risiken einer demokratischen Einmischung minimieren wollte.
SPIEGEL: In der westlichen Welt war die ökonomische und soziale Umwälzung der bürgerlichen Epoche meist von Freiheitsbewegungen begleitet, wenn nicht getragen. Die Meiji-Modernisierung wirkt demgegenüber eher wie eine technokratische Revolution von oben.
Coulmas: Zunächst einmal war sie das Werk einer weise vorausschauenden Elite. Die sorgte dafür, dass Bildung und Erziehung an oberster Stelle standen. Gelingen konnte das aber nur, weil Japans Bildungsniveau Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Prozess begann, schon auf vergleichbarer Höhe mit Westeuropa stand - anders als etwa in China.
SPIEGEL: Demokratieforderungen von unten kamen nicht auf?
Coulmas: Doch, in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts entstand eine japanische Bewegung für Freiheit und Bürgerrechte, die eine Nationalversammlung verlangte. Nicht zuletzt als Reaktion darauf wurde dem Volk 1889 eine Verfassung gegeben …
SPIEGEL: … in der das Parlament jedoch eine rein dekorative Funktion hatte.
Coulmas: Ja, der Kaiser "schenkte" dem Volk diese Verfassung - sicher auch mit dem Ziel, einer massiven Freiheitsbewegung von unten zuvorzukommen.
SPIEGEL: Wurde der Weg in den aggressiven Militärstaat, den Japan nach deutschem Vorbild beschritt, in Übereinstimmung mit der Bevölkerung eingeschlagen?
Coulmas: Nun, der Sieg über China im Krieg von 1895 war ein nationales Ereignis, das die Japaner begeisterte.
SPIEGEL: Und 1905 folgte ihm schon der nächste, noch weniger erwartete Sieg über Russland …
Coulmas: … der mit fürchterlichen Verlusten erkauft wurde. Aber die Japaner duldeten das. Die Tragweite des Sieges über Russland im Jahr 1905 kann man sich kaum vorstellen. Seit der Epoche der "ungleichen Verträge" war für die Japaner klar: Diese Weißen, diese Christen, behandeln uns wie Dreck. Wir sind für sie nicht gleich. Nun aber hatten sie eine der größten weißen, christlichen Mächte schwer geschlagen. Das war ein Triumph nicht nur für Japan, sondern für ganz Asien.
SPIEGEL: Die Entscheidung, nach westlichem Vorbild Machtpolitik, Hochrüstung und nationale Expansion zu betreiben, erwies sich allerdings als fatal - sie mündete in die Katastrophe von 1945.
Coulmas: Das ist richtig. Aber der Westen hat auch nichts getan, um den Japanern einen anderen Weg nahezulegen.
SPIEGEL: Wie meinen Sie das?
Coulmas: Bei den Friedensverhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg waren die Japaner am Verhandlungstisch. Sie beantragten, in den Vertrag die Bestimmung aufzunehmen, niemand dürfe wegen seiner Hautfarbe und Rasse diskriminiert werden. Japan sah sich dabei in einer Vorreiterrolle für den kolonial und rassisch unterdrückten Teil der Welt. Aber westliche Mächte lehnten den japanischen Vorstoß rundweg ab.
SPIEGEL: Trug diese Haltung dazu bei, dass sich Japan bald darauf mit einem anderen Versailles-Verlierer verbündete - mit Deutschland?
Coulmas: Das ist kaum zu bestreiten.
SPIEGEL: Im Ausland hat man manchmal den Eindruck, dass Japan seine Kriegsniederlage nie verkraftet hat und sich - anders als Deutschland - um die Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit herumdrückt. Am 15. August, dem Tag der Kriegsniederlage, pilgern immer wieder japanische Spitzenpolitiker zum Yasukuni-Schrein in Tokio, wo auch Kriegsverbrecher wie shintoistische Gottheiten verehrt werden.
Coulmas: Diese umstrittene Haltung hat mehrere Ursachen. Eine davon ist das Gefühl vieler Japaner, dass ihnen am Ende des letzten Krieges unnötige, ungesühnte Opfer zugemutet wurden. Die Mehrheit der Bevölkerung wird einräumen, dass Japan einen Angriffskrieg geführt hat; doch Hiroshima und Nagasaki waren keine gerechte Strafe dafür.
SPIEGEL: Im 19. Jahrhundert wurde das Land auf Befehl von oben modernisiert, und die extrem autoritäre Verfassung ermöglichte einen zerstörerischen Imperialismus. Nach der verheerenden Niederlage Japans verordnete dann die Besatzungsmacht USA den Japanern Demokratie. Wie tief ist die Demokratie im heutigen Japan verwurzelt?
Coulmas: In den sozialen und staatlichen Strukturen ist sie völlig unangefochten und tief verwurzelt. "Undemokratisch" ist in Japan ein Schimpfwort.
SPIEGEL: Müsste Demokratie nicht zunächst von den Bürgern ausgehen? Japaner lernten lange im Kindergarten, dass ein herausstehender Nagel eingeschlagen werden muss. Das zielte doch eher auf kollektive Anpassung als auf kritische Individuen.
Coulmas: Das mit dem hervorstehenden Nagel ist ein altes, überholtes Klischee. Japan ist heute keinen Deut weniger individualistisch als jedes westliche Land, dafür haben die Mechanismen des Marktes und des Konsums gesorgt. Das politische System krankt jedoch am desolaten Zustand der Elite. Da kann man lang nach Leitbildern suchen.
SPIEGEL: Meinen Sie die Liberaldemokratische Partei, die das Land jahrzehntelang monopolartig geführt hat? Oder auch die Demokratische Partei, die nach der Finanzkrise seit 2009 die jetzige Regierung stellt?
Coulmas: Beides sind keine Parteien im europäischen Sinne, sondern Interessengemeinschaften von Klientelverbänden …
SPIEGEL: … die aber das politische Le-ben in Japan jahrzehntelang bestimmt haben.
Coulmas: Diese Strukturen sind vom langen wirtschaftlichen Wachstumsprozess genährt worden.
SPIEGEL: Nach der Niederlage von 1945 gelang Japan ein Wirtschaftsaufstieg, der die Welt verblüffte. Aber seit dem Platzen der Wirtschaftsblase Anfang der neunziger Jahre stagniert das Land - auf hohem Niveau. China ist als zweitgrößte Industrienation an Japan vorbeigezogen, der südkoreanische Konzern Samsung hat Sony bei Fernsehern überholt. Finden sich die Japaner damit ab?
Coulmas: Das können sie als Export- und Wirtschaftsgroßmacht nicht. Aber die Mittel werden knapper. In den neunziger Jahren war Japan der größte Entwicklungshilfe-Geber der Welt - das Geld dafür ist nicht mehr da. Und mit über 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steht Japan als der höchstverschuldete Industriestaat der Welt da.
SPIEGEL: Dazu kommen nun auch noch die wirtschaftlichen Folgen von Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe.
Coulmas: Der Internationale Währungsfonds hat Japan aber gerade für das Jahr 2012 ein Wachstum von 2,9 Prozent prophezeit.
SPIEGEL: Wie das?
Coulmas: Katastrophen sind gut für die Wirtschaft, danach muss viel repariert und aufgebaut werden. Was für den Wiederaufbau nach 1945 gilt, trifft auch für die Folgen von Erdbeben, Tsunami und Atomdesaster zu.
SPIEGEL: Warum setzte ein Volk, das Hiroshima und Nagasaki erlebt hat, scheinbar bedenkenlos auf die zivile Nutzung der Atomkraft?
Coulmas: Dahinter steht zunächst eine große Public-Relations-Leistung …
SPIEGEL: … die Firma Tepco soll pro Jahr für Öffentlichkeitsarbeit rund eine Milliarde Euro ausgeben.
Coulmas: Geld haben sie genug. Und die Investition trug Früchte: Im Bewusstsein der Bevölkerung wurde die zivile Nutzung der Nuklearenergie völlig von der militärischen getrennt.
SPIEGEL: Auch in Japan haben etliche Experten vor der Atomenergie gewarnt.
Coulmas: Aber sie kamen nicht gegen zwei Tatsachen an: Erstens verfügt Japan über keinerlei herkömmliche, fossile Energien, zweitens wurde die Öffentlichkeit höchst effektiv im Sinn der Atomindustrie beeinflusst.
SPIEGEL: In welchem Maß hat das Leben mit ständigen Naturkatastrophen die Mentalität bearbeitet?
Coulmas: Schon im Kindergarten gibt es regelmäßige Erdbebenübungen, das prägt.
SPIEGEL: Hängt auch die offenbar überdurchschnittlich entwickelte Fähigkeit der Japaner zu Kooperation, Solidarität und Rücksicht damit zusammen?
Coulmas: Dafür spricht viel.
SPIEGEL: In Tokio erlebt man, dass Ambulanzwagenfahrer auf dem Weg zu Notfällen an Kreuzungen erst einmal anhalten, um sich zum Dank für die Vorfahrt nach allen Seiten zu vernei-gen. Das kann entscheidende Sekunden kosten …
Coulmas: … aber auch die Gefahr minimieren, dass der Krankenwagen selbst in einen Unfall verwickelt wird.
SPIEGEL: Herr Professor Coulmas, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Gespräch in Tokio führten die Redakteure Rainer Traub und Wieland Wagner.
Von Rainer Traub und Wieland Wagner

SPIEGEL GESCHICHTE 5/2011
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