Inhaltsverzeichnis

Ausgabe:   Jahr:

Heft 5/2012

  • Titelbild

    1
    BERLIN
  • HAUSMITTEILUNG

    3
    HAUSMITTEILUNG
  • Inhaltsverzeichnis

    4
    Inhaltsverzeichnis
  • PREUSSENS RESIDENZ

    6
    Bildseiten
  • 16
    Die Spätentwicklerin: Erst mit der Reichsgründung 1871 machte Berlin den großen Sprung nach vorn. Es folgten eine wilde Aufholjagd, die Zerstörung und Entschleunigung. Von MICHAEL SONTHEIMER
  • 24
    CHRONIK 1237 BIS 2012 - Zerbombt, gespalten, vereint
  • 26
    Misstrauische Nachbarn: Die Metropole Berlin ging einst aus zwei gleichberechtigten Schwesterstädten hervor. Obwohl nur durch eine Brücke getrennt, machten sich Alt-Berlin und Cölln mitunter das Leben schwer.
  • 28
    Vorliebe für das Fremde: Der Große Kurfürst schuf den Aufstieg Berlins aus den Trümmern des Dreißigjährigen Krieges. Zuwanderer brachten die Stadt zu wirtschaftlicher Blüte und machten sie zu einem Zentrum europäischer Kultur.
  • 33
    Der jüdische Sokrates: Als Aufklärer, Sprachmeister und leidenschaftlicher Polemiker profilierte sich der Philosoph Moses Mendelssohn.
  • 34
    Die verworfene Revolution: Im März 1848 erhob sich Berlin gegen eine brutale Armee und eine herrische Monarchie. Der Flirt mit der Freiheit währte ein halbes Jahr.
  • 37
    Visionär mit Tatkraft: Die Gründung der Berliner Universität 1809 war politisch ein mittleres Wunder - und wurde zum nachhaltigen Erfolg dank der Bildungsideale Wilhelm von Humboldts.
  • AUFSTIEG ZUR METROPOLE

    38
    Weltstadt in der Pubertät: Zwischen 1848 und 1914 mauserte sich die barocke Residenz zur überbevölkerten Kapitale. Zeitgenössische Chronisten feierten sie als modernste City Europas.
  • 46
    Fanatismus des Mittelalters: Ein Pamphlet des Historikers Heinrich von Treitschke löste den Berliner Antisemitismusstreit aus: eine Schlammschlacht um Sozialneid und Weltverschwörungstheorien. Am Ende war der Judenhass salonfähig.
  • 50
    Blitzende Gedankenfülle: Der Industrielle, Schriftsteller und Politiker Walther Rathenau fiel dem Hass von Deutschnationalen und Antisemiten zum Opfer.
  • 52
    Die rote Hochburg: Mit der Industrialisierung wuchs die Sozialdemokratie. Anfangs gab sich die Partei revolutionär, bald aber suchte sie mit Kompromissen Teilhabe an der Macht.
  • 57
    Leiche im Kanal: Im Januar 1919 revoltierten linke Sozialisten und Kommunisten. Sozialdemokraten unterstützten die Lynchjustiz an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
  • DIE "GOLDENEN ZWANZIGER"

    58
    Eine Blüte auf Pump: Provozieren, schockieren, experimentieren - das war die Devise innovativer Künstler in den zwanziger Jahren. Scharfer Realismus traf sich mit Neuer Sachlichkeit und jüdischem Intellekt.
  • 66
    Diva mit Kriegsnarben: Sie war so berühmt wie heute Madonna und verführerischer als Greta Garbo. Als US-Soldatin bot Marlene Dietrich sogar Hitler die Stirn.
  • 68
    Opiumträume in Charlottengrad: Weltberühmte Autoren, Exzentriker und Revolutionsromantiker machten das "russische Berlin" zu einer Bühne für Emigranten.
  • 70
    Partei der Verzweifelten: Massenelend und Arbeitslosigkeit bescherten der KPD ab 1929 Millionen Anhänger. Sie kämpfte gegen die SPD, statt die Republik zu verteidigen.
  • 71
    "Blutmai" im Wedding: Ein sozialdemokratischer Polizeipräsident ließ auf Arbeiter schießen.
  • 72
    Sumpf und Seide: Weil drei jüdische Unternehmer in Berlin ihre Geschäfte mit systematischer Korruption in der Parteienlandschaft abgesichert hatten, lieferten sie den Nazis Munition für deren Propaganda.
  • UNTER DEM HAKENKREUZ

    74
    Labor der Diktatur: Aus einer zerstrittenen Splittergruppe formte NSDAP-Gauleiter Joseph Goebbels eine Kampftruppe zur Eroberung Berlins - mit straffer Organisation und sozialistischen Parolen.
  • 81
    "Es wird kein Pardon gegeben": Propagandarede des Berliner NSDAP-Gauleiters Joseph Goebbels
  • 82
    Kulisse der Propaganda
  • 86
    Die Gnade des "Führers": Im braunen Berlin buhlten ausländische Diplomaten und manche Korrespondenten um die Gunst des Regimes, das sie bespitzelte.
  • 89
    Schwarze Socken im Bett: Er war der sagenumwobene Puff der Hauptstadt: der "Salon Kitty" in der Giesebrechtstraße. Die Nazis verwanzten das Bordell und belauschten die Besucher.
  • 90
    "Dieser Tod passt zu mir": Nazi-Gegner verbündeten sich in Freundeskreisen, die ein Gefühl der Boheme inmitten der Verzweiflung verbreiteten. Die Idealisten wollten Zeichen setzen und den Krieg beenden.
  • 93
    Tod vom Himmel: Bei Bombenangriffen starben Zehntausende Berliner. Doch der von den Luftkriegsstrategen erhoffte Aufstand gegen das NS-Regime blieb aus.
  • 95
    Das letzte Gefecht: Im April 1945 trieb Goebbels die Berliner mit fanatischen Durchhalteparolen in einen aussichtslosen Endkampf.
  • GETEILTE FRONTSTADT

    98
    Russischbrot und Peitsche: Mal mit Charme, mal brutal kämpften die sowjetischen Besatzer ab Mai 1945 um die Herrschaft in der Vier-Sektoren-Stadt.
  • 106
    Konzentrierte Schläge: An der Nahtstelle der Machtblöcke wurde ein ideologischer Grabenkrieg geführt - mit teils grotesken, teils tödlichen Aktionen.
  • 110
    "Besser als ein Krieg": Der Mauerbau, so dramatisch er für die Berliner war, hatte für die westlichen Verbündeten keine große Bedeutung.
  • 114
    Systemkampf in Stein: Im Kalten Krieg wetteiferten Ost und West um die eindrucksvollste Architektur für Berlin. Doch die Städtebauer waren einander näher, als sie zugaben.
  • 120
    "Wellkemm tu se käpitell": Walter Ulbricht und Erich Honecker wollten ihre Hauptstadt auf "Weltniveau" bringen. Aber Ost-Berlin blieb weithin grau - mit ein paar putzigen Kitsch-Restaurierungen.
  • 122
    "Puls des Lebens": Zur 750-Jahr-Feier Berlins präsentierte DDR-Staatschef Erich Honecker am 23. Oktober 1987 Ost-Berlin als weltoffene Metropole. Auszüge:
  • 124
    Keine Macht für niemand: In West-Berlin sammelten sich seit Mitte der sechziger Jahre Aussteiger und Revolutionäre aller Richtungen, Freaks und Punks. Erinnerungen eines Dabeigewesenen.
  • 127
    Anarchie im Überwachungsstaat: In Ost-Berlin suchten Künstler, Christen, Dissidenten und Ausreisewillige nach unkonventionellen Lebensentwürfen. Erinnerungen an die Opposition in der Hauptstadt der DDR.
  • DIE NEUE HAUPTSTADT

    130
    Erste Provinz des Landes: Als Regierung und Parlament von Bonn nach Berlin umzogen, herrschte Sorge vor Großmacht allüren. Inzwischen zeigt sich: Sie war unbegründet.
  • 137
    "Symbol für Einheit und Freiheit": Wolfgang Schäubles Plädoyer für Berlin als Regierungssitz
  • 138
    SPIEGEL-GESPRÄCH - "Die große Hure Babylon": Der Politologe Herfried Münkler erläutert, warum Berlin schon immer Migranten vor allem aus dem Osten anzog, wieso die Stadt sozial in zwei Hälften gespalten war und was das für Politik und Kultur bedeutete.
  • 143
    BUCHEMPFEHLUNGEN
  • 144
    Ein historischer Spaziergang durch Berlin
  • 142
    Vormittagsspaziergang durch Berlin
  • VORSCHAU

    146
    Die nächste Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE erscheint am Dienstag, dem 27. November 2012 - Karl der Große
  • Impressum

    146
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SPIEGEL GESCHICHTE 5/2012
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