Inhaltsverzeichnis

Ausgabe:   Jahr:

Heft 3/2013

  • HAUSMITTEILUNG

    3
    Hausmitteilung - Hausmitteilung
  • Inhaltsverzeichnis

    4
    Inhaltsverzeichnis
  • TopThemen

    4
    46
  • 4
    20
  • 5
    88
  • 5
    98
  • Kapitel I

    6
    Bildstrecke
  • 14
    SPIEGEL-Gespräch: - "Eine Revolution von oben": Der Historiker Michael Stürmer erklärt Bismarcks Vorgehen gegen Katholiken und Sozialdemokraten und kritisiert die These vom deutschen Sonderweg als "Plattitüde".
  • 20
    Ein Staat aus Blut und Eisen: Nachdem 1848 der Versuch gescheitert war, die Deutschen durch eine Revolution zu vereinen, erzwang Preußen die Einheit auf den Schlachtfeldern.
  • 26
    DOKUMENT - Rauch über den Wäldern: Wie der Kriegsreporter William Howard Russell die Schlacht von Sedan 1870 erlebte
  • 28
    Schneidige Untertanen: Als Zuchtmeister der Nation wurden Offiziere zur kultur- und werteprägenden Klasse der wilhelminischen Gesellschaft - übelsten Misshandlungen in der Armee zum Trotz.
  • 32
    Chronik 1870 - 1918 - Einheit, Gleichschritt, Erfindergeist
  • Kapitel II

    34
    Jongleur mit fünf Kugeln: Otto von Bismarck schuf ein Geflecht von Bündnissen, um dem neuen Reich Frieden zu sichern - nicht frei von Widersprüchen, aber erfolgreich. Politische Prinzipien hielt er für unnötig.
  • 42
    Das politische Spektrum: Die Parteien im Kaiserreich waren nicht in der Verfassung verankert, sondern organisierten sich nach dem Vereinsrecht. Es gab fünf große Lager, dazu die Antisemiten.
  • 46
    Ein preußischer Sozialist: Er rühmte Karl Marx und träumte von Großdeutschland, rief zur Vaterlandsverteidigung auf und war doch des Kaisers mächtigster innenpolitischer Gegner: August Bebel, Führer der Sozialdemokratie.
  • 50
    DOKUMENT - "Barbarischer Rachezug": Bebels flammende Rede gegen den deutschen Imperialismus in China
  • 52
    DOKUMENT - "Flugblätter im Busen": Geheimberichte der Berliner politischen Polizei dokumentieren, wie hilflos das kaiserliche Regime der zeitweilig verbotenen Sozialdemokratie gegenüberstand.
  • 54
    DOKUMENT - "Als Nation stolz sein": Der rechtsgerichtete Publizist Arthur Moeller van den Bruck analysierte 1909 das Scheitern der politischen Elite im Umgang mit der Sozialdemokratie.
  • 56
    Das Dreikaiserjahr: Das Jahr 1888 wurde zu einem Wendepunkt: Auf Reichsgründer Wilhelm I. folgte für nur drei Monate Friedrich III., ein kranker Mann, der für liberale Ideen offen war. Dann kam Wilhelm II. an die Macht.
  • 60
    Nahaufnahme - Der Nachtfalter: Anders als oft beschrieben war Wilhelm II. kein machtloser Schattenkaiser. Er baute seine Herrschaft rücksichtslos aus, war allerdings völlig überfordert. Von John C.#x202FG. Röhl
  • 62
    Fabelhafter Wälzer: Der große Wurf gelang im zweiten Anlauf: Das Bürgerliche Gesetzbuch von 1896 regelt im Kern bis heute das Zusammenleben der Deutschen.
  • 65
    Seitenblick - Rassenwahn am Lagerfeuer: Nikotin- und alkoholfrei versammelten sich 1913 junge Leute zum "Ersten Freideutschen Jugendtag" - mit Drift ins Völkische.
  • 66
    Bissige Bulldogge: Satirische Zeitschriften kritisierten offen die Missstände im Kaiserreich. Besonders frech forderte der "Simplicissimus" die Zensur heraus.
  • Kapitel III

    70
    Wildwest im Ruhrgebiet: Großbürgerliche Villen und dunkle Hinterhöfe - deutsche Städte wuchsen nie schneller als im Kaiserreich. Strom, Kanalisation und U-Bahn ermöglichten ein modernes Leben.
  • 78
    Die Geldmaschine: Mit der Gründung der Deutschen Bank im Jahr 1870 wollten Privatbankiers die englische Übermacht im Außenhandel brechen. Das neue Institut wurde zur Keimzelle der Deutschland AG.
  • 82
    Nahaufnahme - Der rastlose Bruder: Ein Weltenbummler aus Mecklenburg ebnete den Aufstieg der Familienfirma Siemens zum Weltkonzern.
  • 84
    Treibstoff aus der Apotheke: Anfangs wollte das von deutschen Tüftlern erfundene Automobil niemand haben. Aber bald wurde es zum Symbol einer neuen Ära.
  • 88
    Dem Himmel entgegen: Flugpioniere wie Ferdinand von Zeppelin und Otto Lilienthal eroberten die Lüfte. Anfangs waren Zeppeline den Flugzeugen überlegen.
  • 90
    Die bürgerliche Feministin: Im Kaiserreich emanzipierten sich die Frauen: Sie kämpften für das Recht auf Bildung und politische Beteiligung. Die Lehrerin Helene Lange wurde das Herz der Bewegung.
  • 94
    ortstermin - Seuche aus der Elbe: Überall im Deutschen Reich konnte die Cholera im Spätsommer 1892 rasch eingedämmt werden, nur in Hamburg kam es noch einmal zu einer folgenschweren Epidemie.
  • 96
    Im Anzug an den Strand: Auf Usedom, wo die kaiserliche Familie urlaubte, liegt die Wurzel des deutschen Massentourismus.
  • Kapitel IV

    98
    "Mund halten, Schiffe bauen": Um Deutschland in eine Weltmacht zu verwandeln, ließen der Kaiser und seine Regierungen eine Hochseeflotte bauen. Doch das ärgerte die Briten und führte vom Wettrüsten in den Krieg.
  • 106
    Mit Grog und Geschenken: Der Afrika-Pionier Carl Peters war eine der schillerndsten Figuren der deutschen Kolonialgeschichte - er unterwarf Ostafrika für das Kaiserreich und ließ seine Geliebte aufhängen.
  • 108
    DOKUMENT - "Platz an der Sonne": Die Kolonialpolitik des Kaiserreichs rechtfertigte Bernhard von Bülow, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, in einer Reichstagsrede am 6. Dezember 1897. Bülow, von 1900 bis 1909 Reichskanzler, formulierte darin das imperialistische Weltbild der herrschenden Eliten.
  • 112
    Abrechnung mit der Monarchie: Gegen den Militarismus predigten Ludwig Quidde und andere Pazifisten Vernunft und Völkerrecht.
  • Kapitel V

    116
    "Im Liede stark, deutsch bis ins Mark": Verstädterung und Freizeit ermöglichten eine neue Massenkultur. Die Menschen schrieben Postkarten, lasen Groschenromane und strömten in Vereine.
  • 122
    Seitenblick - Starkult für alle: In muffigen Jahrmarktbuden trat das Kino Ende des 19. Jahrhunderts seinen Siegeszug an. Rasch avancierte der "Kintopp" zum Massenmedium.
  • 125
    Nahaufnahme - "Intellektuelles Bordell": Drastische Sozialkritik: der Theaterskandal um Gerhart Hauptmann
  • 126
    Nebel der Ewigkeit: Maler konnten es im späten 19. Jahrhundert weit bringen, einige wie Franz Lenbach und Franz Stuck wurden geadelt. Sie wollten Teil der Gesellschaft sein, nicht deren Kritiker.
  • 134
    Der Herzenspreuße: Wie der Dichter Theodor Fontane zum strengen Kritiker der herrschenden Schicht wurde
  • 136
    Ästhetik des Untergangs: Wilhelminische Intellektuelle glaubten aus den Werken Wagners und Nietzsches ein Helden-Weltbild ableiten zu können. Nicht einmal die Niederlage von 1918 beendete den ideologischen Wahn.
  • 140
    Dokumente - "Männermordendes Schlachten": Wie Politiker, Intellektuelle und Militärs den Ersten Weltkrieg vorausahnten - oder herbeisehnten
  • 142
    "Staatsgefährlich und hochverräterisch"
  • 143
    Buchempfehlungen - Buchempfehlungen
  • 144
    BISMARCK-MUSEUM
    DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM
    REICHSTAG
    FONTANE-ARCHIV
    ZEPPELIN-Museum - SCHAUPLÄTZE UND MUSEENRevolver auf dem SchreibtischPanorama in alter RuhmeshalleBebels Tribüne gegen die ObrigkeitDichtung und JournalismusAtmosphäre der Luftschifffahrt
  • VORSCHAU

    146
    Alltag im Mittelalter: Die nächste Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE erscheint am Dienstag, dem 23. Juli 2013
  • Impressum

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SPIEGEL GESCHICHTE 3/2013
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