01.05.1999

Die First Lady

Björn Engholm, 59, war Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und Parteivorsitzender der SPD. Thomas Rabsch, 33, arbeitet als Fotograf in Köln.
A-b-e-r-y-s-t-w-y-t-h". Geduldig, ohne Hamann'schen Zungenbruch, buchstabiert und spricht sie zweimal den Namen der walisischen Hochschule, an der ihr der BA, der Bachelor of Science and Economics, für Studien in internationaler Politik samt Geschichte und Volkswirtschaft verliehen wurde. Dies ist nur eine Etappe auf dem langen, ungewöhnlichen Bildungs- und Lebensweg der Christina Rau, die in absehbarer Zeit als "erste Dame des Staates" ins Berliner Bellevue einziehen wird - vorausgesetzt, die Wahlfrauen und -männer der Bundesversammlung sind dem Gatten hold ...
Am 30.10.1956 erblickt sie im betulichen Bielefeld, als viertes von fünf Kindern des Ehepaares Delius, das Licht der Welt. Der Pater familias, Eduard, leitet starkhändig das traditionsreiche Textilunternehmen C. A. Delius u. Söhne; Mutter Christa, die jüngere Schwester von Uta Ranke-Heinemann führt mit sanfter Entschiedenheit das große Haus; Gustav Heinemann, der spätere Bürgerpräsident, fungiert als herzlicher Großvater, auf dessen Knien sie geschaukelt wird.
Mit elf Jahren, als eine Klimaveränderung aus gesundheitlichen Gründen geraten wird, wechselt Christina vom wohlbehüteten Elternhaus auf ein Internat für höhere Töchter in der Schweiz, von dort auf ein Mädchen-Internat im englischen Kent, um schließlich das Abitur an einem Salemer Schwesterinstitut in Schottland abzulegen. Derart britisch vorsozialisiert, sind die Immatrikulationen in Aberystwyth und das anschließende Studium am Londoner King's College eine logische Folge. An der Hochschule der Hauptstadt studiert sie "War studies", schreibt ihre Examensarbeit (nicht, wie Spötter sagen, in Vorahnung der späteren Berührung mit dem politischen Minenfeld) über "Zivile Verteidigung und nukleares Gleichgewicht" und erwirbt den Master of Arts. Ihr Ziel, in der Bundesrepublik über die "Deutsche Frage aus britischer Sicht" zu promovieren, fällt der Ehe mit Johannes Rau zum Opfer.
Die straffe, gleichwohl liberale Erziehung und die anspruchsvolle Universitas der königlichen Insel tragen, wie vom Vater wohl eher erwartet als erhofft, Früchte. Weit früher als üblich entwickelt sich ein starkes Selbstbewußtsein, gepaart mit bemerkenswerter sozialer Verantwortung; so übernimmt sie in den Bildungsstätten interne Funktionen oder öffentliche Pflichten, etwa Bergwachten in Schottland. Sie treibt Sport, Leichtathletik zunächst, später Extremsportarten von Tiefseetauchen und Paragliding bis Fallschirmspringen und Snowboarding (was sie erst mit Rücksicht auf Kinder und Ehemann stark reduziert). Und reist, u. a. mit Interrail durch Skandinavien, Griechenland, Italien, und per Greyhound quer durch Kanada und die USA.
"Pubertätsstreß", der in diesem Alter Junge wie Alte plagt, habe sie - so gut wie - umgangen. Die Frage, ob Pubertieren nicht notwendiges und lehrreiches Beiwerk der Selbstfindung ist, bleibt offen.
Als Johannes Rau an seinem 50. Geburtstag ein wenig schüchtern um sie wirbt ("Wollten wir uns nicht eigentlich verloben?"), ist sie 25: eigenständig, voller Lust am Austesten ihrer Leistungsgrenzen, die Gegenwart erfüllt lebend statt unerfüllte Träume träumend, mit Leidenschaft zum Praktischen. Eindreiviertel Jahre muß der Brautwerber sich gedulden, bis im August 1982 die Eheschließung stattfindet. Standesamtlich in London ("weil ich da noch eine Wohnung hatte und wir dem Trubel entfliehen konnten"), kirchlich auf Spiekeroog, dem Sommersitz der Delius', auf dem sich der Rau-Clan Jahr für Jahr zum Urlaub einfindet.
Sonntag in der Katernberger-Straße in Wuppertal. Imposante Gründervillen, die von vergangener industrieller Größe zeugen, säumen den Weg zum Domizil der Raus, einem Bau aus den Fünfzigern mit dem unbestreitbaren, aber so schwer beschreiblichen Charme der Nierentischjahre. Das Haus, mit Treppenaufgangsturm in Front, ist großzügig angelegt, der hinter der Eingangstür schwanzwedelnde, nicht ganz astreine Riesenschnauzer "Scooter" beschließt nach kurzem Anschnüffeln, den Gast Gast sein zu lassen, schnauft und streckt die Viere von sich. Der früher einmal rund 20 Haustiere (Hühner, Hähne, Meerschweine, Mäuse, Hamster, zwei Hunde) umfassende Bestand ist auf Scooter, zwei Kaninchen und einen Hamster geschrumpft, schließlich könne sie, sagt Christina, neben allen Pflichten nicht auch noch Bäuerin im Nebenjob sein.
Die drei Kinder, Anna Christina (15), Philip Immanuel (14) und Laura Helene (12), haben andere Sorgen, als sich um Besucher zu kümmern: Der mittlere Sproß, mit den weiten, auf überdimensionierte Turnschuhe fallenden Hosen, handelt für das Kuchenholen einen späteren Transfer aus, die Jüngste, ein wenig bleich, scheint auf Erkältungstrip, und die tierliebe Ältere braucht gerade einen Zuschuß.
Nicht drohen ist Erziehungsprinzip, und Erziehung ist Domäne von Christina Rau. Mit den Kindern leben, leiden, sich freuen, ihnen Verantwortung übertragen, ihr Interesse wecken, vor allem selbst ein annehmbares Vorbild sein - und hoffen, daß es irgendwie wirkt. Das Taschengeld zum Beispiel ist bescheiden, pro Schuljahr ein Plus, dafür ein eigenes Konto mit Credit Card. Klar, daß eine gute Schule keine Wunder bewirken könne, aber doch als uneigennützige Erziehungsinstanz unersetzbar sei. Weshalb der Nachwuchs das nahe gelegene altsprachliche Gymnasium besucht, Latein für alle Pflicht, Cicero, der heute Kikero statt Zizero heißt, sei's geklagt ...
Der Altersunterschied macht, zum Leid des Boulevards, offenkundig keine Probleme. Beide Partner erfüllen ihre Aufgaben autonom, er die seinen in der Polis, sie die ihren in Haus, Erziehung, Freundschaften und Repräsentation, keiner ist des anderen Anhängsel - zwei eigene Seiten einer gemeinsamen Medaille. Gegenseitige Zuneigung, Respekt vor Leben und Leistung des Partners, Achtung und Toleranz bilden eine starke Brücke über die Jahrgangsdifferenz.
Auf einem Tisch im Durchgang vom Wohn- zum Eßzimmer steht ein altes Modell des von HDW Kiel gebauten Raddampfers "Nordsee"; über dem Kamin eine Reihe bibliophiler Raritäten, Bibeln darunter; an der Wohnzimmerwand über dem hellen Sofa zwei Aquarelle des Wuppertaler Malers Reckewitz, Christinas Geschenk zum ersten Hochzeitstag; vis-a-vis eine Öl- und eine Papierarbeit des wiederentdeckten Spätexpressionisten Ewald Platte. Nichts ist zum Vorzeigen gedacht, dient dem Status, wirkt künstlich.
Neben dem Sofa liegt ein neuer Grass, aber zum Lesen komme sie nur scheibchenweise, allenfalls im Urlaub mal Belletristik am Stück. Mit Rock'n'Roll aufgewachsen ("und nächtelang durchgetanzt"), wuchs mit den Jahren die Neigung zur klassischen Musik, insbesondere zu Flötenkonzerten, doch die wenigen Mußestunden sind für Mendelssohn reserviert: das Violinkonzert e-moll mit Menuhin und dem London Symphony Orchestra würde sie auf eine einsame Insel mitnehmen. Ein Sentiment, immerhin.
Große Zuneigung genießt Pina Bausch, sie zu erleben, häufiger mal ins Theater oder wenigstens ins Kino zu gehen, mit Robert Redford zu träumen oder der Streep zu leiden - angesichts aller Pflichten mehr Wunsch als Realität.
Die Suche nach geheimen Lastern gestaltet sich extrem schwierig. Bei den leiblichen Genüssen landet die Toskana auf hinterem Rang, sie bevorzugt Gemüse, Salate, auch mal "original" chinesisch, Johannes schätzt deftige Kost, beide ziehen ein Ruhrgebietspils dem Wein vor. "Wer alltäglich für mehrere Köpfe kocht, kann schwerlich Kochkünstler sein."
Keine Sucht auch in modischen Dingen. Sie entzieht sich Trends, haßt Diktate, kleidet sich "der Gelegenheit angemessen", bevorzugt erstklassige Naturmaterialien, dezente Schnitte, legeren Sitz (wie von einer norddeutschen Modeschöpferin kreiert). Dazu wenig Schmuck, eine Goldkette, die seltene, von Johannes geschenkte Jugendstilbrosche, kaum Make-up, auch nicht, als der Fotograf erscheint.
Der Verzicht auf Selbstinszenierung, auf Körper-, Seelen- und Geist-Design, ihre auffällige Fähigkeit zur Bescheidung haben nichts gemein mit Puritanismus, entsprechen eher einer Bescheidenheit, die nur bei ausgeprägtem Selbstbewußtsein und starker Identität möglich ist. "Ich bin halt ich", sagt sie, bar jeder Selbstgefälligkeit und ohne Ironie. Ob das eine oder andere lustvolle Laster nicht doch ganz schön wäre?
Politische Kontroversen zu Hause - wer hat die schon und hat sie gern? - sind die Ausnahme von der Regel, zu deckungsgleich ist ihre Philosophie, zu diskursorientiert ihre Konfliktregulierung. Wer über Jahrzehnte täglich 15 Stunden dem Gemeinwesen widme und beträchtliche Einschränkungen seines Privatlebens erfahre, brauche lebensnotwendig einen intakten Regenerationsraum, nicht unbedingt politikfrei, aber gewiß keinen Ort der Prolongation parteilicher Kontroversen. Und ist vermutlich glücklich, daß nicht auch noch der Ehepartner lustvoll in jedes offerierte Mikrofon beißt und wöchentlich auf Hochglanz posiert.
Irgendwann nach 17 Uhr kommt Johannes Rau aus Aachen zurück, wo er mit sechs europäischen Staatschefs konferiert und anschließend gespeist hat, mit An- und Abreise achteinhalb sonntägliche Stunden. Ein paar Takte aus Tschaikowskis Klavierkonzert b-moll, Allegro con fuoco, schaffen Entspannung, die Müdigkeit um die Augen weicht. Langsam. Buchhändlerausbildung, ab 1954 in Folge Geschäftsführer, Vorstandsmitglied und Direktor eines theologischen Verlages, 1952 Eintritt in die Gesamtdeutsche Volkspartei Gustav Heinemanns, 1957 mit Heinemann zur SPD, Stadtverordneter und Oberbürgermeister von Wuppertal, Landtag, 1967 Fraktionsvorsitzender, ab 1970 Minister und ab 1978 Ministerpräsident, seit 30 Jahren Parteivorstand, seit 20 Jahren Präsidium und seit 1982 stellvertretender SPD-Parteivorsitzender: Wie steht einer das durch? Hat er noch Kraft für Kommendes? Der Sohn eines Predigers und freien Evangelisten, weltoffen und keine Spur frömmelnd erzogen, lacht: "Micha 6, Vers 8: Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist." Kann der Glaube Berge versetzen?
Nach dem Fall der Mauer hat Rau geraten: Fahrt in den Osten, seht euch um, entwickelt Gefühl für die Menschen, ihre unter so ungleich schwereren Bedingungen vollbrachten Leistungen, versteht das Land und seine Geschichte. Gefahren sind viele, aber sie haben die Westbrille abzusetzen vergessen, haben mehr über den Osten geredet als den Ostdeutschen zugehört. Barrieren, gar Grenzen, mag Rau das nicht nennen, was Deutsche immer noch von Deutschen trennt, wohl besitzt er ein Sensorium für die mentalen Differenzen und mannigfachen Nachholbedarfe. Daß er sich diesen Herausforderungen, unter Achtung und Wahrung der Identität des Ostens, mit Vorrang widmen wird, ist so sicher wie das Kirchen-Amen.
Ob das deutsche Volk fürderhin auf Kochkurse mit der Frau Präsidentin verzichten muß, wie sie sich im Bellevue einzurichten gedenken, was mit der Schule für die Kinder sei, et cetera - außer einem "Eile mit Weile" läßt sich den Raus aus Respekt vor Bundesversammlung und Amtsinhaber nichts entlocken. Gleichwohl, die höchste Verantwortung tragen zu dürfen, wäre die Erfüllung im politischen Leben des Johannes Rau. Bedeute diese Aufgabe für sie mehr Pflicht, mehr Kür? Christina Rau runzelt die Stirn, keine Pflicht ohne Kür, keine Kür ohne Pflicht. Das erinnert an Rabindranath Tagore: Ich handelte und siehe, die Pflicht ward Freude!
Der Abend naht, die Mägen knurren, ganz in der Nähe liegt ein Traditionsgasthaus, das Johannes empfiehlt, "die Bratkartoffeln sind Legende". Sind sie, ebenso das Eisbein in Aspik, es geht halt nichts über Hausmannskost. "Suppentiger" hat seine Frau ihn einmal genannt. Der eigentliche Grund für die Wahl des Lokals jedoch sitzt am Stammtisch in der Ecke, drei Skatspieler, darunter Raus Bruder. Alsbald spielen sie zu viert. Bierlachs. Feierabend.
Allen politischen Erfolgen, allen Ehren und Würden, jeder Wohlhabenheit, der feinsten Erziehung zum Trotz: Arroganz, Eitelkeit, Protz, Extrovertiertheit, Inszenierungslust, was immer sonst an Avancierten stört, sucht man vergeblich. Sie sind normal, irgendwie hinreißend normal, die Raus, so, wie man sich in ungewisser Zeit ein gestandenes (Politiker-)Paar kaum vorstellen kann.
Allein die Distanz, die Christina Rau gelegentlich übt, zum Schutz gegen den wuchernden Zwang zur Entäußerung alles und jedes Privaten, läßt diesen oder jene auf Unnahbarkeit schließen. Falsch. Aber wohl ist ihre Zurückhaltung ein Ergebnis angelsächsischer Erziehung: gute englische Art, "a bit British". Und somit nicht unangenehm. Gustav Heinemann jedenfalls hätte seine Freude.
Von Björn Engholm

SPIEGEL SPECIAL 5/1999
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