07.09.2004

REFORMBAUSTELLE SCHULE„Das System ist gescheitert“

Bildungsforscher Andreas Schleicher über die Lehren aus dem Pisa-Schock, die Zukunftsfähigkeit des deutschen Schulwesens und den richtigen Umgang mit schwierigen Schülern
SPIEGEL: Herr Schleicher, die Pisa-Studie hat dem deutschen Schulsystem ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Sie sind in Hamburg zur Schule gegangen; wie konnten Sie dennoch ein erfolgreicher Bildungsforscher werden?
Schleicher: Ich hatte als Zehnjähriger von meiner Grundschule keine guten Noten und habe am Ende trotzdem mein Abitur mit einem Schnitt von 1,0 bestanden. Nach einer etwas schwierigen Anfangszeit hatte ich keine Probleme, und die Schule hat mir im Großen und Ganzen Spaß gemacht.
SPIEGEL: Aber ohne das Beharrungsvermögen der Eltern hätten Sie womöglich kein Abitur?
Schleicher: Möglich, aber an meinem Fall sehen Sie ein wesentliches Problem des deutschen Bildungssystems: Wer in Deutschland auf die richtige Schule gerät, kommt in der Regel gut zurecht und bekommt von den wirklich drängenden Problemen nicht allzu viel mit. Wenn ich Vorträge über den engen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Schulerfolg halte, blicke ich oft in ungläubige Gesichter. Das liegt daran, dass die Entscheidungsträger in Deutschland selbst nie etwas anderes als das Gymnasium kennen gelernt haben. Die Realität, mit der zwei Drittel der deutschen Schülerschaft täglich konfrontiert wird, haben die niemals erlebt.
SPIEGEL: Zumindest haben die Pisa-Ergebnisse genug Entsetzen hervorgerufen, um die größte Reformdebatte seit langem auszulösen. Sind Sie zufrieden mit dem, was Pisa in Deutschland bewirkt hat?
Schleicher: Man darf die Lautstärke der Diskussion nicht mit ihrer Wirksamkeit verwechseln.
SPIEGEL: Immerhin hat so gut wie jede Landesregierung Ideen entwickelt, wie wir künftig besser abschneiden können - und die Bundesministerin schon gar.
Schleicher: Viele der Reformen sind ja auch sinnvoll und richtig. Trotzdem vermisse ich langfristige strategische Perspektiven in der Diskussion. Die Schule ist ein träger Tanker, sie bewegt sich langsam. Unser Blickfeld muss ausgerichtet sein auf die Anforderungen, die unsere Gesellschaft in 20 Jahren stellt. Es liegt in unserer Verantwortung - und in unseren Möglichkeiten -, heute darüber zu diskutieren, was Bildung heute leisten muss, damit sie zukünftigen Anforderungen gerecht wird. Wenn man nicht weiß, wohin die Reise gehen soll, bringt es wenig, die Richtung an einigen Stellen geringfügig zu ändern.
SPIEGEL: Wohin sollte es denn gehen?
Schleicher: Mit seinem jetzigen Bildungssystem schafft sich Deutschland langfristig zwei große Probleme. Auf der einen Seite werden wir den wachsenden Bedarf an Spitzenkräften nicht decken können, weil zu Beginn der Schulzeit die Chancen vieler junger Menschen verspielt werden. Auf der anderen Seite wird sich das Problem der Arbeitslosigkeit verschärfen, weil sich die Hauptschulen zu Restschulen entwickelt haben. Es klingt hart, aber mit Menschen ohne Basiskompetenzen kann eine Wissensgesellschaft nichts anfangen. Schüler brauchen effektive Lernstrategien, nicht das Abarbeiten von Lehrplänen. Und die Schule muss individuelle Lernangebote machen, die Unterschiede zwischen den Schülern berücksichtigt, statt früh zu selektieren.
SPIEGEL: Das alles lehrt uns die Pisa-Studie?
Schleicher: Sie zeigt an Beispielen erfolgreicher Bildungsnationen, dass es gelingen kann mit unterschiedlichen Voraussetzungen in der Schülerschaft umzugehen.
SPIEGEL: Kann es da helfen, wenn die Kinder mehr Zeit in der Schule verbringen?
Schleicher: Die Ganztagsschule ist eine notwendige Voraussetzung für ein erfolgreicheres Schulsystem. In den meisten Staaten mit guten Pisa-Ergebnissen ist sie selbstverständlich. Sie ist aber keinesfalls eine hinreichende Bedingung und ganz sicher kein Allheilmittel. In Deutschland werden solche Debatten immer mit einer gewissen Religiosität geführt. Da glauben viele: Jetzt gibt es die Ganztagsschule, und schon wird alles besser. Es kommt aber sehr darauf an, ob diese Schulen auch einen ganztägigen Bildungsauftrag haben und ob sie sich erfolgreich mit schwächeren Schülern auseinander setzen.
SPIEGEL: Zusätzlich planen die Länder Sprachtests und Sprachkurse vor der Einschulung.
Schleicher: Auch das ist positiv. Ich beobachte hier in Frankreich bei meinen eigenen Kindern, dass Sprachintegration eine Selbstverständlichkeit sein kann. Die sind in der Vorschulzeit auf einen Stand gebracht worden, mit dem sie jetzt dem Unterricht ohne Probleme folgen können. Wir als Eltern hatten darauf überhaupt keinen Einfluss, das wird einfach gemacht. In Deutschland hat ein Kind gerade mal vier Jahre Zeit, sprachliche Defizite auszugleichen, dann fällt bereits die Entscheidung, auf welche weiterführende Schule es geht.
SPIEGEL: Ganztagsschule, Sprachintegration, Bildungsstandards und Schulevaluation - das ist doch immerhin schon etwas. Wenn Sie trotzdem eine strategische Neuausrichtung vermissen, was meinen Sie damit?
Schleicher: Mit den Ganztagsschulen ist wirklich etwas Sinnvolles in Gang gekommen; außerdem hat man erkannt, wie wichtig es ist, einen klaren Bildungsauftrag für die Elementarbildung zu schaffen. Vor Jahren hat die OECD einmal eine Kindergartenstudie gemacht. Da hieß es aus Deutschland: ,Warum sollen wir da mitmachen, der Kindergarten hat doch nichts mit Bildung zu tun.'' Diese Haltung hat sich geändert. Dennoch schwappen all die Reformwellen einfach so über die Schulen hinweg. Die sehen nur, jetzt kommt mal wieder was Neues, aber sie haben nicht die Möglichkeit, es kreativ umzusetzen. Die Schulen sind in Deutschland die letzten Glieder einer langen Bürokratiekette, denen genauestens vorgeschrieben wird, was sie wie zu regeln haben. Mit den deutschen Curricula etwa könnten Sie hier in meinem Büro sämtliche Wände tapezieren.
SPIEGEL: Mit den finnischen Lehrplänen nicht?
Schleicher: In Finnland gibt es eine Broschüre von etwa 30 Seiten, in der jene Kompetenzen beschrieben werden, die Schüler erfolgreich machen - etwa die Fähigkeit, selbständig zu lernen und Wissen später auch anzuwenden. Dort hat die Antwort auf die Frage nach sinnvollen Bildungszielen nicht mit der Festlegung von inhaltlichen Mindeststandards begonnen, sondern es gab eine Debatte darüber, welches die entscheidenden Kompetenzen für eine Gesellschaft sind. Dann erst hat man sich die Frage gestellt, wie dieses Konzept im Schulunterricht umgesetzt werden kann.
SPIEGEL: Die neuen Bildungsstandards sollen nun auch in Deutschland Kompetenzen überprüfen.
Schleicher: Ja, aber dort werden vielfach nur die alten, inhaltsbezogenen Lehrpläne in neue, jetzt kompetenzbasierte Standards übersetzt. Das greift zu kurz.
SPIEGEL: Wollen Sie denn sämtliche Vorgaben abschaffen? Das so genannte Literacy-Konzept der Pisa-Studie, bei dem vor allem Transferleistungen erbracht werden müssen, mag ja ein interessanter Ansatz sein. Aber sollten die Schüler nicht trotzdem Goethe und Shakespeare kennen?
Schleicher: Allgemeinbildung ist genauso wichtig wie die Fähigkeit, Transferaufgaben zu lösen. Aber wer bei Pisa im Bereich der Lesekompetenz versagt, versteht Goethe ohnehin nicht.
SPIEGEL: Hat die Pisa-Studie in anderen Staaten ähnliche Aufregung verursacht wie in Deutschland?
Schleicher: Nein, denn die meisten Länder sind es gewohnt, regelmäßig zu untersuchen, wo sie selbst stehen. Viele haben aber damit begonnen, die Erkenntnisse der Pisa-Studie umzusetzen. Dänemark, Japan, die Schweiz oder England sind dafür nur einige Beispiele.
SPIEGEL: In Deutschland können sich immerhin einige Bundesländer rühmen, ebenso gut zu sein wie das im Mittelfeld platzierte Schweden.
Schleicher: Ein Grund zur Freude ist das sicher nicht. In Deutschland liegt 70 Prozent der Leistungsschwankung zwischen den Schulen und nur 10 Prozent zwischen den Bundesländern. Das heißt, dass sich die Eltern ständig fragen müssen, ob ihr Kind auf der richtigen Schule ist und ob es die richtigen Lehrer hat. In Finnland schwanken die Leistungen von Schule zu Schule nur um sieben Prozent. Wie gut es gelingt, Erfolg im Bildungssystem zu verankern, macht aber dessen Qualität aus. In diesem Punkt versagt das deutsche Schulsystem.
SPIEGEL: Woran liegt das?
Schleicher: Es gelingt in Deutschland nicht, mit heterogenen Lerngruppen umzugehen. Deutsche Lehrer klagen immer wieder darüber, dass ihre Schüler zu unterschiedlich sind. Dabei haben wir die homogensten Lerngruppen der OECD-Staaten, weil die Schüler bereits nach vier Jahren auf drei verschiedene Schulformen verteilt werden. Das System, einfach genügend Schubladen zu schaffen, in die man die unterschiedlichen Schülergruppen dann stecken kann, ist aber gescheitert - nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern, die allein darauf gesetzt haben.
SPIEGEL: Mit der Forderung nach einer Einheitsschule werden Sie sich in Deutschland nicht viele Freunde machen.
Schleicher: Die Deutschen stellen sich unter einer solchen Schule noch immer die deutsche Gesamtschule vor, und die ist wahrlich kein Erfolgsmodell. Die Abschaffung der verschiedenen Schultypen ist auch nicht der zentrale Punkt. Aber unser Bildungssystem ist ganz auf negative Auslese ausgelegt. Die schlechten Schüler werden einfach in die nächst niedrigere Schulform geschickt - und die Probleme damit abgewälzt. Der Erfolg einer Schule muss aber gerade daran gemessen werden, wie gut sie mit Schwierigkeiten umgeht. Es gibt in Deutschland Lehrer, die der Ansicht sind, wer in ihrem Unterricht nicht mitkomme, habe auf der jeweiligen Schule nichts zu suchen. Das können wir uns nicht leisten.
SPIEGEL: Ist die viel kritisierte deutsche Lehrerschaft zu einem solchen Umdenken in der Lage?
Schleicher: Ja, wenn ihnen ein Arbeitsumfeld geschaffen wird, in dem sie selbst kreative Lösungen für die Probleme finden können, und wenn man ihnen zugleich die Möglichkeit nimmt, schwierige Schüler sofort auszusondern.
SPIEGEL: Einige Politiker argumentieren, man müsse erst die Lehrerausbildung ändern, damit die Resultate besser werden.
Schleicher: Das ist so, als sagte ein Computer-Hersteller, er würde ja gern ein neues Produkt entwickeln, nur seine Ingenieure könnten das nicht; er müsse erst warten, bis die in Pension sind und dann neue ausbilden. Kein Wirtschaftsunternehmen kann sich eine solche Haltung erlauben.
SPIEGEL: Ende des Jahres werden Sie die Ergebnisse der zweiten Pisa-Erhebung veröffentlichen. Müssen wir uns auf ein ähnliches Debakel wie vor drei Jahren einstellen?
Schleicher: Es ist ja nicht eine Katastrophe, die unerwartet über Deutschland hereinbricht und der die Beteiligten hilflos ausgeliefert sind. Die Ergebnisse sind vielmehr Folge langfristiger Bildungspolitik und -praxis. In den Köpfen der Schüler, Eltern und Lehrer hat Pisa ja viel bewegt, und ich hoffe, dass sich dies positiv niederschlägt. Aber die Strukturen sind immer noch dieselben, deswegen würden mich grundlegende Änderungen in der sozialen Verteilung von Bildungsleistungen überraschen.
SPIEGEL: Der Schwerpunkt der neuen Untersuchung liegt bei Mathematik. Was wird noch getestet?
Schleicher: Wir haben die Schüler erstmals vor Situationen gestellt, mit denen sie bislang nichts zu tun hatten. So wollen wir sehen, ob sie eigene Lösungsstrategien entwickeln können. Außerdem stellen wir Fragen zur Lernmotivation und möchten herausfinden, ob die Schüler das Wissen aus der Schule überhaupt mit ihrem eigenen Leben verbinden.
SPIEGEL: Auf welche der neuen Pisa-Ergebnisse sind Sie besonders gespannt?
Schleicher: Mich persönlich interessiert, ob das Spitzenland Finnland noch besser geworden und das Schlusslicht Mexiko noch weiter abgehängt worden ist. Denn meine Befürchtung ist, dass sich die Trends verstärken, dass die Kluft also immer weiter auseinander klafft. Aber das ist bislang nur Spekulation.
SPIEGEL: Herr Schleicher, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Andreas Schleicher
ist Koordinator der Pisa-Studie, der größten empirisch-vergleichenden Untersuchung der Leistungsfähigkeit von Schulsystemen. Schleicher, 40, Leiter der Abteilung Bildungsindikatoren und Analysen bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris, wäre beinahe selbst Opfer des deutschen Schulwesens geworden: In Hamburg zeichnete er sich als Grundschüler durch schlechte Noten aus. Erst nachdem er an eine Waldorfschule gewechselt hatte, startete er durch, legte ein Glanzabitur hin, gewann den Jugendforscht-Bundespreis und studierte nach seinem Physikdiplom in Hamburg noch Mathematik in Australien. Mit 31 Jahren begann er, das "Programme for International Student Assessment" (Abkürzung: Pisa) auszuarbeiten. Für den ersten Zyklus wurden im Frühsommer 2000 in 32 Staaten jeweils zwischen 4500 und 10 000 Schüler im Alter von 15 Jahren mit dem Schwerpunkt Lesekompetenz getestet, in Deutschland nahmen rund 5000 Schüler von 219 Schulen an dem Test teil. Im Herbst dieses Jahres veröffentlicht die OECD den zweiten Zyklus der Studie (Schwerpunkt: mathematische Grundbildung), ein dritter soll im Herbst 2006 folgen (Schwerpunkt: naturwissenschaftliche Grundbildung).
Das Gespräch führten die Redakteure Per Hinrichs und Julia Koch.
Von Per Hinrichs und Julia Koch

SPIEGEL SPECIAL 3/2004
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