16.11.2004

GEBURT EINER WELTMACHT„Wir müssen nahe an den Kunden sein“

Der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer über Chinas Aufstieg zur globalen Wirtschaftsmacht, die Chancen der deutschen Industrie in der Volksrepublik und die Frage, ob Kinder heute Chinesisch lernen sollten
Pierer, 63, seit 1992 Vorstandsvorsitzender des Siemens-Konzerns, gilt als einflussreichster deutscher Manager. In China trug er zehn "Business Points to invest in Germany" vor, im Weltsicherheitsrat referierte er über die Rolle von Unternehmen bei der Verhütung bewaffneter Konflikte. Anfang 2005 wechselt Pierer an die Spitze des Siemens-Aufsichtsrats.
SPIEGEL: Herr von Pierer, welches Mobiltelefon nutzen Sie zurzeit?
Pierer: Ich habe immer zwei dabei, beide aus der C-Serie von Siemens.
SPIEGEL: Aus chinesischer Produktion?
Pierer: Zumindest das eine, das Klapphandy CF-62. Es wird bei uns in Shanghai hergestellt. Das benutze ich mit Freude.
SPIEGEL: Das Modell ist in China entwickelt worden. Wieso nicht in Deutschland?
Pierer: Wir entwickeln und produzieren Mobiltelefone auch in Deutschland. Entwicklung und Produktion gehören aber zusammen, das kann man nicht trennen. Wir fertigen dieses Jahr rund 14 Millionen Mobiltelefone in Shanghai, nächstes Jahr werden es schon etwa 18 Millionen Geräte sein. China ist der größte Handy-Markt der Welt, jeden Monat kommen fünf Millionen Mobiltelefonierer hinzu. Da müssen unsere Entwickler ganz nahe an den chinesischen Kunden sein, um deren besondere Wünsche zu verstehen.
SPIEGEL: Unterscheiden die sich denn so sehr von den Vorlieben in anderen Regionen?
Pierer: Durchaus. Chinesen haben beispielsweise ein anderes Farbempfinden. Handys in der Kombination von dunkelrot und gold sind dort besonders begehrt.
SPIEGEL: Warum legt die Wirtschaft gerade in China dieses Tempo vor? Wieso nicht in Südamerika? Oder in Europa?
Pierer: Die Chinesen sind fleißige Leute, gut ausgebildet, und sie denken langfristig. Sie wollen, dass ihre Kinder eine bessere Zukunft haben als sie. Das sagt ja schon das chinesische Sprichwort: "Eine Generation pflanzt den Baum, die nächste genießt den Schatten." Ein bisschen mehr von diesem Glauben an die eigene Stärke könnte übrigens auch unserem Land ganz gut tun.
SPIEGEL: Es gibt also einen mentalen Unterschied?
Pierer: Ja, auf jeden Fall. Die Chinesen sind ungeheuer neugierig, hoch motiviert und bestrebt, Geld zu verdienen. Man kann ihnen eine große Freude machen, wenn man gemeinsame Veranstaltungen schließt mit dem Spruch: "Lasst uns gemeinsam reich werden." Seit Deng Xiaoping 1978 das Land schrittweise geöffnet hat, haben die Chinesen dieses Ziel klar vor Augen: Sie wollen den Wohlstand im Land mehren.
SPIEGEL: Was hat sich seitdem verändert?
Pierer: Ich erinnere mich daran, dass uns in den ersten Jahren die Verhandlungspartner noch im Blaumann gegenübersaßen, im Mao-Kittel. Und wir trugen lange Unterhosen drunter, so kalt war es. Wenn wir jetzt nach China reisen, sind wir in erstklassigen Hotels untergebracht in aufstrebenden Städten wie Peking, Shanghai oder Shenzhen, in denen sich eine breite und kaufkräftige Mittelschicht entwickelt.
SPIEGEL: Wie verkraften die Chinesen einen so schnellen Wandel?
Pierer: Diese Frage stelle ich mir auch manchmal. In Shanghai bin ich jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Wenn man die Stadt nach sechs Monaten erneut besucht, hat sie sich schon wieder verändert. Was die Menschen dort innerhalb von einer Generation mitgemacht haben, ist enorm. Dagegen sind die Veränderungen im Zuge der deutschen Wiedervereinigung beinahe ein Klacks.
SPIEGEL: Sehen Sie die Gefahr, dass diese rasante Entwicklung abrupt enden könnte?
Pierer: Natürlich gibt es die Sorge. China ist nicht nur Shanghai, China, das sind auch 800 Millionen arme Bauern. Das Gefälle zwischen den ärmeren Westprovinzen und den relativ reichen Ostprovinzen ist gewaltig. Es ist eine vitale Frage, wie man die Bauern auf Dauer zufrieden stellen kann. Es gibt noch weitere schwierige Fragen: Wie geht es mit dem Bankensystem weiter? Wird die Währung aufgewertet? Wie würden dann die ausländischen Investoren reagieren? Wenn das Wachstum ins Stocken käme, hätte das unübersehbare Folgen, auch für die globale Konjunktur. Die Chinesen sind sich der Risiken allerdings sehr bewusst.
SPIEGEL: Bewusstsein ist das eine, aber bekommt die Regierung die Probleme in den Griff?
Pierer: Sie hat ja bereits Konsequenzen gezogen, die Vergabe von Krediten wird strenger kontrolliert, Projekte werden abgespeckt, die Sportstätten der Olympischen Spiele 2008 werden in kleinerem Maßstab gebaut. Ich habe großes Vertrauen, dass es den Chinesen gelingt, ihr Land stabil zu halten.
SPIEGEL: Die deutschen Mittelständler lassen sich jedenfalls nicht abschrecken. China übt auch auf kleinere Unternehmen einen gewaltigen Sog aus, immer mehr wagen sich auf den chinesischen Markt und investieren vor Ort. Glauben Sie, dass die Strategie erfolgreich sein wird?
Pierer: Ich bin da etwas vorsichtig mit Ratschlägen. Der Mittelständler riskiert natürlich mehr als der Großkonzern. Wenn beim Mittelständler etwas schief geht, kann das fatale Folgen haben. Wenn bei uns von zehn Investitionen eine nicht aufgeht, ist das zwar höchst bedauerlich, aber damit ist die Existenz des Unternehmens nicht in Frage gestellt.
SPIEGEL: Verdient denn Siemens Geld in China?
Pierer: Ja, fast immer schon. Von den 45 Joint Ventures sind mehr als 40 in Ordnung, bei zwei, drei muss noch nachjustiert werden. Aber das ist ein geringerer Prozentsatz als bei unseren ersten Versuchen in Amerika. Da war der Start schwieriger.
SPIEGEL: Viele deutsche Unternehmen klagen darüber, dass in China das Patentrecht notorisch missachtet und Produkte in großem Stil nachgebaut werden. Teilen Sie diese Erfahrung?
Pierer: Es passiert immer wieder mal, dass zum Beispiel ein Motor kopiert wird. Der trägt dann die Aufschrift "Siemens", manchmal sogar falsch geschrieben. Aber meist gelingt es uns, die Spur zu verfolgen und den Hersteller zu finden. Die Polizei macht den Betrieb dann zu. Man ist von Seiten der Behörden bemüht, das Problem in den Griff zu bekommen. Es gibt da ermutigende Entwicklungen, Premierminister Wen Jiabao hat das Thema bei seinem Besuch zuletzt in Berlin von sich aus angesprochen. Außerdem sind die Chinesen inzwischen so weit, dass sie selbst eigene Patente schaffen. Es liegt also auch in ihrem eigenen Interesse, die intellektuellen Eigentumsrechte zu schützen.
SPIEGEL: Die Kopierfreude ist doch ein deutliches Zeichen dafür, dass die Chinesen sich auf Dauer nicht damit begnügen werden, eine Art verlängerter Werkbank für den Westen zu sein. Sie wollen selbst das Geschäft in die Hand nehmen.
Pierer: Es ist in der Tat die chinesische Strategie, Know-how aufzunehmen, um eigenes Know-how zu schaffen. Die Unternehmen sollen sich zunächst im eigenen Land erfolgreich durchsetzen und dann in den Export gehen.
SPIEGEL: Und dann werden sie zu ernsthaften Wettbewerbern für die deutsche Industrie. Ein Unternehmen wie Haier ist bereits der fünftgrößte Haushaltsgerätehersteller der Welt, oder die Firma Galanz: 40 Prozent aller Mikrowellengeräte stammen aus der Produktion am Perlflussdelta.
Pierer: Ich bin überzeugt davon, dass dies erst der Beginn ist. Heute exportieren die Chinesen hierher, morgen werden sie Niederlassungen in Deutschland eröffnen. Sie müssen schließlich, wie wir auch, nahe am Kunden sein und die Gepflogenheiten eines Landes kennen lernen.
SPIEGEL: Päppeln also westliche Konzerne heute leichtfertig die Konkurrenz von morgen hoch?
Pierer: Schauen Sie, China ist für Siemens nach den USA der zweitgrößte überseeische Markt. Wir müssen dorthin gehen, wo das Wachstum am größten ist, und das ist nun mal China, dort haben wir schon 30 000 Mitarbeiter. Die Tendenz ist eindeutig: Unser Auslandsanteil steigt weiter, während der Inlandsanteil sinkt. Sollen wir an dieser Entwicklung etwa nicht teilhaben? Was wäre dann die Alternative? Ich sagen Ihnen: Das Risiko, nicht dabei zu sein, ist größer, als das Risiko, dabei zu sein.
SPIEGEL: In der Konsequenz verliert der Standort Deutschland immer mehr Produktionsstätten. Wie kann eine Volkswirtschaft funktionieren, wenn ihr industrieller Kern wegschmilzt?
Pierer: Jedenfalls kann die Strategie nicht aufgehen, dass man sich hier auf höherwertige Entwicklungsleistungen beschränkt und die Produktion woanders ausführen lässt. Wer die Produktion aufgibt, wird über kurz oder lang auch die Entwicklung verlieren. Deutschland darf und kann deshalb kein Blaupausenland werden. Der Erfolg unserer Medizintechnik zum Beispiel beruht auch darauf, dass wir Marketing, Entwicklung und die Produktion unter einem Dach haben, in Erlangen. Die Abteilungen befruchten sich gegenseitig.
SPIEGEL: Heute geht es nicht mehr nur um die Herstellung von Spielwaren oder T-Shirts, die nach China abwandert. Heute kommen jeder dritte Fernseher und die Hälfte aller Kameras weltweit aus der Volksrepublik - Produkte also, die vor nicht allzu langer Zeit auch hier zu Lande massenhaft hergestellt wurden. Was bleibt übrig für den Industriestandort Deutschland?
Pierer: Das hängt ganz von unserer Wettbewerbsfähigkeit ab. Ich kann nur empfehlen, sich einmal eine chinesische Fabrik anzuschauen, um zu sehen, welche Herausforderungen wir zu bewältigen haben: Die Fabrik sieht genauso aus wie hier, die Maschinen sind die gleichen, die Mitarbeiter ebenso hoch motiviert, aber sie sind eben viel billiger. Das heißt: Wir müssen unsere Kosten in Ordnung bringen. In den Fertigungsstätten Kamp-Lintfort und Bocholt haben wird ja eine Lösung gefunden und so die Produktion von Handys am Standort gehalten und nicht nach Ungarn verlagert.
SPIEGEL: Eine Senkung der Arbeitskosten um 30 Prozent mag gegenüber Ungarn genügen. Aber reicht das, um gegen den Billiglohnstandort China zu bestehen?
Pierer: Genau deshalb liegt der eigentliche Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit in der Innovationskraft. Ich will ja gar nicht sagen, dass wir so viel schlechter geworden sind, aber die anderen haben aufgeholt. Und nun müssen wir wieder besser und schneller sein als die Konkurrenz. Das ist unsere einzige Chance.
SPIEGEL: Wie ist dieser Qualitätssprung zu erreichen, wenn in China jedes Jahr rund 325 000 Ingenieure die Hochschule verlassen, in Deutschland aber nur etwa 40 000?
Pierer: Da werden tatsächlich unglaubliche Kapazitäten für Forschung und Entwicklung aufgebaut. Die Chinesen haben auch hier einen ganz klaren Plan. Sie wollen tausend Hochschulen aufbauen: Zehn davon sollen Elite-Universitäten werden, die zu den besten der Welt gehören, die Kategorie Stanford, Harvard oder TU München eben. Weitere hundert sollen im internationalen Vergleich gut mithalten können. Und der Rest sind eher lokale Ausbildungsstätten. Das ist der Plan, und das kriegen die hin. Es wird bei uns meines Erachtens viel zu wenig registriert, dass wir in einem weltweiten Wettbewerb um das beste Bildungssystem stehen.
SPIEGEL: Was sollten die Deutschen also tun?
Pierer: Wir sollten uns auf das besinnen, was man als deutsche Tugenden bezeichnet. Gerade Asiaten schätzen uns, weil wir tüchtig und zuverlässig sind und nicht bei jedem Sturm davonlaufen. Diese Kräfte müssen wir entfesseln, wir müssen wieder Kampfgeist entfalten und nicht in diese resignative Haltung verfallen, die leider so verbreitet ist, nach dem Motto: Das ist vielleicht das letzte Mal, dann nehmen wir noch mal so viel mit, wie wir kriegen können. Wissen Sie, mir könnte das egal sein, ich gehe demnächst in Rente. Aber die Generation meiner Kinder muss sich dieser Herausforderung stellen und meine Enkelkinder erst recht.
SPIEGEL: Sollten Ihre Enkel Chinesisch lernen?
Pierer: Nein, Englisch bleibt die Weltsprache. Schauen Sie doch nur, wo die chinesische Elite ihre Kinder ausbilden lässt: in den USA. Auch in Deutschland gibt es eine große Zahl von Studenten aus China etwa an den Technischen Universitäten. Warum? Weil dort Englisch gesprochen wird.
SPIEGEL: Es gibt allerdings Studien, wonach China spätestens im Jahr 2050 in puncto Wirtschaftskraft an den Vereinigten Staaten vorbeiziehen wird.
Pierer: Ich rate zur Vorsicht, aktuelle Trends einfach linear fortzuschreiben, es kommt doch immer alles anders. Wenn man so rechnen würde, wäre meine Enkeltochter, die im Moment zehn Zentimeter pro Jahr wächst, im Jahr 2050 mehr als fünf Meter groß.
SPIEGEL: Herr von Pierer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Gespräch führten die Redakteure Dinah Deckstein und Alexander Jung.

SPIEGEL SPECIAL 5/2004
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