DER SPIEGEL



Der Jahrtausend-Papst

Von Matussek, Matthias

Papst Johannes Paul II. hat die katholische Kirche popularisiert und polarisiert wie keiner vor ihm. Er war eine Epochenfigur mit magischer Tuchfühlung zur Jugend. / Von Matthias Matussek

Wie jeder Christ wusste er, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Übergang zum ewigen Leben. Das heißt aber nicht, dass er es ihm einfach gemacht hätte. Und er ersparte der Welt nicht, Zeuge seines langen Abschieds zu werden. Er nahm das Leiden seiner späten Jahre an, und er zeigte einer alternden Gesellschaft, was Altern bedeutet.

"Jesus", sagte er, "ist auch nicht einfach vom Kreuze gestiegen."

Karol Wojtyla, der Jahrtausend-Papst. Überhaupt nur ein Vorgänger in der ganzen Geschichte seit Petrus amtierte länger. Die meisten der hundertsiebzehn Kardinäle, die in diesen Tagen im Konklave zusammenkommen, sind von ihm ernannt. Viele seiner potentiellen Nachfolger hat er in all den Jahren überlebt.

Wer sein Pontifikat von seinem Ende her überblickt, sieht den gewaltigen Zeitenwandel, den es überspannt. Es begann tief in der erfrorenen alten Welt der politischen Blöcke, und es wird erlöschen im heißgelaufenen, alternativlosen Hochbetrieb des Kapitalismus.

Gegen dessen Säkularisierungen und Zynismen und Erbarmungslosigkeiten kämpfte er an in den letzten Jahren, zunehmend bitterer. Das hat er als große Tragik empfunden: dass sich seine millennischen Hoffnungen nicht erfüllt haben. Die Welt ist nach dem Fall des gottlosen Kommunismus nicht zum Heil erwacht, sondern ziemlich geschlossen zum gottlosen Kapitalismus übergelaufen.

Die Moderne - ein fast übermächtiger Feind für Glauben und Heil. Dabei war er selbst ein Papst der Moderne. Ja, das Außerordentliche an ihm war, dass er nicht nur außen vor war, sondern immer auch mittendrin.

Schon wenn er nur der religiöse Popstar gewesen wäre, als den man ihn immer wieder durch die Feuilletons gezogen hat, hätte dieser Karol Wojtyla, alias Papst Johannes Paul II., eine respektgebietende Bilanz vorzuweisen und durchaus alles überragt, was sich im Superstar-Geschäft sonst so die Klinke in die Hand gibt.

Der Papst ist bekannter als die Rolling Stones. Er war länger dabei als Madonna. Und noch nicht mal Michael Jackson zu seinen besten Zeiten hat vier Millionen Besucher mobilisiert wie Johannes Paul II. 1995 zu seiner Messe in Manila. Doch dann war er nie nur mittendrin, sondern außen vor: Wo sich heutzutage jede jugendschnittige Message in Ironien auflöst, war die Botschaft des Papstes stets von mystischer Beharrung. Wo alles nur noch Spiel ist, verkörperte er die Spielverderberei.

Er sagte: Hinknien, Rosenkranz beten!

Was dagegen die Mehrheit anmacht, nannte er die "Zivilisation des Todes". Und wenn über 800 Millionen auf der Welt hungern, sagte er noch, ist das irdische System kaputt. Er sagte: Die Party ist aus.

Dass er damit besonders bei den Jugendlichen ankam, gehört zu den Paradoxien seines Papsttums. Vielleicht spürten sie immer schon, dass da jemand zu ihnen sprach, statt sich anzubiedern. Oder besser gesagt: nuschelte, denn seit Jahren war er sichtlich hinfällig.

Ja, er war auf geradezu obszöne Weise das Gegenteil von Jugend in einer jugendbesessenen Welt. Für Videoclips eignete sich das nicht mehr, wie er, aufs pastorale Kreuz gestützt, im Vorhof des Todes noch gerade das hervorstieß, was er der Welt mitgeben wollte, unter Aufbietung letzter Kräfte.

Dennoch strömte die Jugend zusammen, wenn er nach ihr rief. Auf dem Weltjugendtag in Paris 1997 waren es über eine Million, auf dem in Rom 2000 zwei. In Toronto 2002 ist er im Helikopter eingeschwebt, und er hat die Jugend dazu aufgerufen, im Menschenstaat den Gottesstaat zu errichten, das Salz der Erde zu sein und das Licht der Welt.

Teenager brachen darüber in Freudentränen aus, Beobachter sprachen von einem Rockkonzert ohne Drogen.

Merkwürdig.

Die Sprache der Religion ist wohl schon immer eine ekstaseverwandte gewesen und damit eine Verbündete der Jugend. Schon der junge Augustinus tanzte und sang, wenn er Gott pries, und er schluchzte sehr oft in seinen Gebeten.

Versenkung und Entgrenzung, das, so viel haben die Jugendlichen mitbekommen, war die Motorik dieses polnischen Abenteuerpapstes, dieses nicht-italienischen Außenseiters der Kurie, der seine Angst gestand, als er 1978 berufen wurde.

Der Papst und die Jugend, eine beiderseitige Liebesgeschichte. Früher ist er gemeinsam mit Bob Dylan vor Hunderttausenden von Jugendlichen aufgetreten. In seinen letzten Jahren wurde er von ihnen verehrt wie ein wagemutiger Schiffbrüchiger am Ende einer besonders dramatischen Lebensreise.

Jeder kennt sie, zumindest in hagiografischen Bruchstücken: wie sie 1920 begann, in einer Kleinstadt 50 Kilometer vor Krakau, erste Besuche am Grab der früh gestorbenen Mutter, später des Bruders, des Vaters.

Dann der Sturm und Drang. Das Studium in Krakau, Karol Wojtyla als Marien-Romantiker, als dilettierender Dichter und Schauspieler; wie nahe doch die erträumten Heldenrollen beieinanderliegen: Priester, Feuerkopf, Liebhaber.

Während des Zweiten Weltkriegs die Zwangsarbeit im Steinbruch, um sich der Deportation nach Deutschland zu entziehen, dann die Untergrundarbeit, lauter verwegene Kino-Archetypen, das Priesterseminar, der christliche Widerstand, die Theatergruppe "Rapsodyczny".

1946 ist Karol Wojtyla Priester, 1958 Weihbischof, 1967 Kardinal, 1978 Papst. Jedes Dezennium ein Karrieresprung - das sind keine Zufälle, darin arbeitete eine beachtliche Zielstrebigkeit und die Bereitschaft zu einem unglaublichen Arbeitspensum. Ohne Sendungsbewusstsein geht so was nicht.

Eine Art Gottesglut arbeitete in ihm, und die übertrug sich und bot sich an in der Ära des Niedergangs der Ideologien und des steigenden Angeekeltseins über den schieren Warenverkehr.

Allerdings hat es dieser lachende, scherzende, polternde, grimmige - auf jeden Fall: identifizierbare - Papst seinen Anhängern nie leicht gemacht, trotz aller Papamobile, aller roten Teppiche und Rollbahnküsse und jovialen Gesten.

Er war kompromisslos. Er verlangte unbedingten Gehorsam, nach der traditionellen Devise "Roma locuta, causa finita" - Rom hat gesprochen, der Fall ist abgeschlossen.

Seine Moraltheologie galt Kritikern stets als Skandal. Wobei es durchaus aufschlussreich ist, dass es heutzutage die Aufrufe zu Keuschheit und Monogamie sind, die als skandalös empfunden werden. Zumindest in der ersten Welt hat man bisweilen den Eindruck, dass kein Recht so vehement verteidigt wird, wie das auf sofortigen Orgasmus, wo, wie, wann und mit wem auch immer.

In einem Schreiben zu seinem silbernen Amtsjubiläum präzisierte dieser Papst dagegen noch mal seine Position zum Zölibat: "Für die Kirche und die Welt von heute stellt das Zeugnis der keuschen Liebe auf der einen Seite eine Art spirituelle Therapie für die Menschheit dar, auf der anderen Seite einen Protest gegen die Vergötzung des Sexualtriebs."

Unnötig zu sagen, dass er härtestes Vorgehen gegen die pädophilen Missbrauchstäter in den eigenen Reihen anordnete.

Die Haltung des Papstes zur Abtreibung (Sünde!) war geradezu haarsträubend unzeitgemäß, aber er hat sich nie als Vollstrecker des Zeitgeistes gesehen. Nein, dieser Papst verlangte stets einiges an gegenaufklärerischer Selbstverleugnung - aber genau damit kam er an.

Zum nächsten Weltjugendtag im August in Köln hatte er in der schwebenden assoziativen Sprache des Glaubens eingeladen: Macht euch auf die Reise, die eine innere genauso wie eine äußere sein soll. Und dann die eher unverträglichen, überhaupt nicht schmusefreundlichen Reisebedingungen:

"Leider gibt es Menschen, die die Lösung der Probleme in religiösen, mit dem christlichen Glauben unvereinbaren Andachtsübungen suchen. Stark ist der Drang, an falsche Mythen des Erfolgs und der Macht zu glauben; es ist gefährlich, verschwommenen Auffassungen des Heiligen anzuhängen, die Gott unter der Gestalt der kosmischen Energie darstellen, oder in anderen Formen, die nicht mit der katholischen Lehre übereinstimmen."

Das ist die Abgrenzung zu den anderen Produkten auf dem gegenwärtigen Heilsmarkt, den kalifornischen Geldkirchen und indischen Celebrity-Gurus und dem Kabbalisten-Zirkus um Madonna. Die katholische Kirche, so Papst Johannes Paul II., ist keine Feel-good-Veranstaltung für jedermann: entweder wir oder die anderen. Beides geht nicht.

Im Rückblick wird man sich streiten, ob Wojtyla ein Papst der Integration oder des Ausschlusses war. Er hat die Aussöhnung mit den Juden und den großen Weltreligionen gesucht, aber den katholischen Weg als einzig wahren propagiert. Er hat um Vergebung für vergangene Kirchen-Verbrechen wie die Inquisition gebeten, aber gleichzeitig hat er dogmatisch geeifert. Er hat der katholischen Kirche Millionen von Gläubigen in der Dritten Welt dazugewonnen, um in der Ersten Welt weiter zu verlieren.

Er erhöhte die Schwellen, statt sie tiefer zu legen. Er, dem Popularisierungen und Trivialisierungen vorgeworfen wurden, hielt immer wieder Brandpredigten gegen den Missbrauch des Kruzifixes als Modeaccessoire, gegen die Klunker-Kreuze der Beckham, Liz Hurley, Catherine Zeta-Jones und Co. und ihre degoutanten Plünderungen der katholischen Ikonografie.

Man muss dieses Papsttum als Gegenoffensive lesen. Seine 1820 Selig- und Heiligsprechungen etwa, mehr als alle anderen Päpste vor ihm: Es ist, als ob er gegen den heillosen Zirkus der Pop-Idole und -Ikonen seine eigene katholische Armee aufmarschieren lassen und gegen die Narrationen von absurdem Reichtum andere Helden ins Gespräch bringen wollte, solche des Leidens und der Aufopferung und der inneren Disziplin, wie im Falle der Mutter Teresa.

Bisweilen wurden diese Prozesse als politische Statements verstanden, etwa die stets als düster apostrophierte Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers Josemaría Escrivá. Johannes Pauls II. Rigorosität konnte durchaus beklemmend wirken und so grimmig wie die eines katholischen Ajatollahs.

Er hat sich vehement gegen liturgische Aufweichungen gestellt. Gegen die Mitbestimmung im Altarraum, gegen Priesterinnen und Laienbeteiligungen in Kernbereichen.

Doch von Beginn seines Pontifikats an war es in unseren modernen Zeiten gerade diese schroffe Weltabgewandtheit und Antimodernität, mit der er die Welt erobert hat. Sein Katholizismus war immer randscharf.

Sein Papsttum war wohl das erste wahrhaft globale. Es fiel in die Zeit der Siegeszüge von CNN und World Wide Web. Seit seiner Weihe 1978 reiste Karol Wojtyla öfter und ausdauernder als jeder andere Papst vor ihm, und die Medien berichteten darüber, live und nonstop.

Insgesamt bereiste der Papst 129 Länder, besuchte er Gläubige in 617 Städten und legte dabei mehr als 1,16 Millionen Kilometer zurück. Rund sechs Prozent seiner Amtszeit hat der Papst außerhalb Italiens verbracht. Er war überall vor Ort, er war der Weltbischof.

Die Öffentlichkeit war von Beginn an sein mächtigster Verbündeter. Mit seinen Wallfahrten, seinen Messen, den in Bewegung gesetzten Massen hat der polnische Papst die eisgrauen Bürokraten des Sozialismus in seinem Heimatland in die Knie gezwungen.

Bis zuletzt war er auf der öffentlichen Bühne von instinkthafter Sicherheit. Seine Autorität war stets unantastbar, und so leistete er es sich, die Schleier, die bis dahin über dem Privatleben eines Papstes lagen, ein wenig zu lüften.

Er ließ sich fotografieren beim Skifahren in den Dolomiten, er schwamm, er saß vor Computern, die er bereits in den achtziger Jahren für den Vatikan hatte anschaffen lassen. Und am Ende war es die Gebrechlichkeit, die er zeigte - ecce homo.

Stets ein Zeitgenosse. Auf den Bühnen wurden seine Stücke gespielt, seine Gedichte stürmten die Bestseller-listen, seine Website brach zum Amtsgeburtstag unter dem Ansturm der Gratulanten zeitweilig zusammen.

Die Medien liebten ihn nicht von ungefähr, denn sein Papsttum war voller Dramatik, bis zuletzt. Er hat den Kommunismus besiegt und ein Attentat überlebt, und man kann durchaus verstehen, dass nicht nur er selbst das alles als Wunder und göttliche Vorsehung erlebte.

In dem Ende Februar erschienenen Gesprächsband "Erinnerung und Identität" beschrieb der Papst zum ersten Mal in Ausführlichkeit die Minuten und Stunden des Attentats 1981 auf dem Petersplatz, beschrieb das Gefühl der Nähe des Todes.

Später besuchte er seinen Attentäter, den Türken Ali Agca. Das Foto dieses Seelsorgergesprächs, dieses schlichten Beieinandersitzens von Täter und Opfer - oder: wie das Prinzip Liebe siegt über das Prinzip Hass - ist eines der bekanntesten Fotos des vergangenen Jahrhunderts.

Die Medien liebten diesen Papst stets so sehr, dass sie seine Radikalität in sozialen Fragen oft unbegriffen ließen. Tatsächlich hat Papst Johannes Paul II. wie kaum je einer seiner Vorgänger in den Sozial-Enzykliken gegen die Reichen und Mächtigen Stellung genommen.

Sein Kampf gegen die Sirenengesänge des Marktes war grimmiger, als es der gegen den Kommunismus je war. Auch da übrigens wurde er eher von der Jugend verstanden, als fast subversiver Verbündeter, denn die führt ja in aller Konsumbesessenheit stets die Rhetorik der Konsumverweigerung mit.

Der Papst also, der lateinamerikanische Befreiungstheologen wie Leonardo Boff zurück ins Glied gerufen oder ausgeschlossen hat, hat nichtsdestotrotz erstaunlich vieles von ihnen übernommen.

Schon 1987, in seiner Enzyklika "Sollicitudo rei socialis" (Über die soziale Sorge der Kirche) geißelte er den blinden Konsumismus und die Wagenburgmentalität der wohlhabenden Ersten Welt, und er verlangte Umverteilungen des Reichtums und "ernsthafte Korrekturen des Kapitalismus", und das schon vor Mauerfall und Zusammenbruch der kommunistischen Nomenklaturen.

Sicher, Karol Wojtyla glaubte nie an die Segnungen des bewaffneten Kampfes für Gerechtigkeit auf Erden - aber Auseinandersetzungen hat er nie gescheut. Damals, im ersten Jahrzehnt seines Papsttums, schien er sie noch für gewinnbar zu halten.

Knapp 15 Jahre später empfand er nur noch Bitterkeit. Auf dem Berg der Seligpreisungen am Ufer des Sees Genezareth, vor rund hunderttausend Jugendlichen und damit der größten Versammlung von Christen, die sich je im Heiligen Land zusammengefunden hatte, geißelte der Papst im heiligen Jahr 2000 die Umwertung der Werte, die die moderne Welt vorgenommen habe. Er tat es mit einer düsteren Umformung der Bergpredigt:

"Selig sind die Stolzen und die Gewalttätigen, die sich um jeden Preis bereichern, selig die Skrupellosen, Mittellosen und Hinterhältigen, die Krieg und nicht Frieden machen und diejenigen verfolgen, die ihnen im Weg stehen. Ja, sagt die Stimme des Bösen, sie sind die Gewinner. Glücklich sind sie!"

So spricht einer, der verloren hat.

Oder?

Wahrscheinlich ist es so, dass dieser Papst immer gerade in seinen Niederlagen triumphierte.

Er konnte den Irak-Krieg nicht verhindern, doch sein Widerstand dagegen brachte ihm Bewunderung und Liebe ein. Er stand da einmal mehr auf der Seite der Jugend, der struppigen Demonstranten im Central Park, der Aktivisten in London, Paris, Berlin.

Es konnte kaum etwas Beeindruckenderes geben als diese Friedensgebete des Papstes in seinem Rollstuhl, zur Seite gekippt wie ein gefällter Baum. Dass sie alle zu ihm pilgerten, die modernen Kreuzzügler um Bush und Blair und Aznar, und vergebens um seine Zustimmung buhlten, zeigt, wie wichtig in dieser säkularisierten Welt das Papstamt doch ist, und wie sehr es doch Politik machen kann.

Popularisierungen und Polarisierungen haben Karol Wojtylas Papsttum geprägt. Wird man bei der Wahl eines Nachfolgers nach einem Tonwechsel suchen?

Das ist nicht ausgemacht. Die meisten der derzeit 119 wahlberechtigten Kardinäle sind von ihm benannt worden. Father Ian Ker, Theologe in Oxford, hält es für durchaus möglich, dass ihm ein Konservativer wie der Nigerianer Francis Arinze folgen wird.

"Die Ironie, die häufig nicht verstanden wird, ist die, dass liberalisierte Kirchen ihre Mitglieder absolut nicht halten können. Es ist dagegen eine soziologische Tatsache, dass Menschen auf Doktrinen ansprechen."

Vielleicht also wird sich eines Tages herausstellen, dass Papst Johannes Paul II. gerade dort, wo er am fragwürdigsten war und sich die meisten Feinde machte, am glänzendsten gewann.

Eines ist sicher: Dieser polnische Junge, der zum Oberhaupt über mehr als eine Milliarde Katholiken wurde, und der dieser veräußerlichten Welt einen Superstar der Innerlichkeit entgegensetzte, hat seinen Weg beeindruckend schwindelfrei zurückgelegt.

* Mit Ehefrau Victoria als Maria und Josef in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in London. Der Engel im Hintergrund: Kylie Minogue.

SPIEGEL SPECIAL 3/2005
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