26.02.2008

LIEBE, LUST & ROLLENSPIELEEr hält sie jung

Ältere Männer mit jüngeren Gefährtinnen sind gesellschaftlich akzeptiert. Wenn Frauen einen jüngeren Mann lieben, reagiert der Familien- und Bekanntenkreis häufig mit Skepsis. Doch immer mehr Frauen können sich vorstellen, mit einem jüngeren Partner glücklich zu sein.
Frühjahr 1993, auf dem Balkan herrscht Krieg. Völlig erschöpft sitzen Carmen Kästner und Bernd Ackermann auf einem Matratzenlager in einer Notunterkunft bei Zagreb. 14 Stunden waren die beiden mit einem Lastwagen voller Kinderkleidung und Medikamente von Guntersblum am Rhein bis in die kroatische Hauptstadt unterwegs. Lang genug, um einander das ganze Leben zu erzählen. Carmen legt müde ihren Kopf an Bernds Bein, und er spürt: Da ist mehr als die Freude über die gemeinsame Aufgabe. Zu Hause wissen beide: Sie haben sich ineinander verliebt.
Was sich wie der Beginn einer von vielen Liebesgeschichten anhört, gilt in Deutschland immer noch als ungewöhnlich und ist in den Köpfen vieler ein Tabu. Denn als sich die zwei verlieben, ist Bernd 20 und Carmen 37 Jahre alt. Sie sagt auf der Fahrt: "Ich fahr seit 19 Jahren unfallfrei", und der Satz klingt doppeldeutig. Ihr junger Liebhaber hat gerade erst den Führerschein gemacht.
Paare, bei denen die Frau älter ist als der Mann, stellen zwar in Deutschland nach wie vor eine Minderheit dar, doch die Gruppe wächst: Bei mehr als jeder fünften Heirat ist der Mann mittlerweile jünger als die Frau, bei jeder dritten davon beträgt der Altersunterschied mehr als fünf Jahre. Noch vor knapp 30 Jahren waren lediglich 13 Prozent der Frauen älter. Für diese Konstellation spricht, dass heute geborene Mädchen im Durchschnitt gut fünf Jahre länger leben als Männer und sich pragmatische Naturen sagen: "Dann bleib ich nicht so lang allein." Psychologen deuten die Tendenz als Zeichen eines wachsenden weiblichen Selbstbewusstseins.
Viele Frauen, die mit einem Jüngeren zusammen sind, waren in früheren Liebesbeziehungen mit einem älteren Mann liiert. Als Hauptgrund, warum sie danach einem Jüngeren den Vorzug geben, nennen sie: Er hält mich jung. Das Zusammenleben ist entspannter. Es gibt mehr Gleichberechtigung. Susanne Walsleben, Autorin des Buchs "Wie liebt man einen jüngeren Mann?", kommt zu einem ähnlichen Schluss: "Frauen wünschen sich Männer, die es in ihrer Generation noch nicht gibt."
Das sehen Carmen und Bernd ähnlich und finden ihr Liebe keineswegs besonders ungewöhnlich. Rasch ziehen sie nach dem Balkan-Trip zusammen. Er studiert und kümmert sich um den Haushalt, sie macht Karriere bei BASF. Gemeinsam arbeiten sie in Worms an künstlerischen Projekten. Zweifel und Fragen kommen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der beiden Liebenden. Was sie denn von seinem Sohn eigentlich wolle, fragt Bernds Vater eines Tages - "gewissermaßen von Mann zu Mann", wie Carmen sich erinnert. Bernds Eltern haben sie in der Öffentlichkeit einfach einige Jahre jünger gemacht. Carmens Freunde verunsichern sie mit Sprüchen wie "Nimm's mit" und "Genieß es, solange es noch geht".
Wie so oft, wenn es an gesellschaftlicher Akzeptanz fehlt, tauchen schließlich auch bei den Betroffenen Fragen und Zweifel auf. Irgendwann quält sich Carmen mit Gedanken wie: "Wenn ich auf dem Alterstrip bin, fängt er gerade an aufzudrehen", was ganz untypisch ist für die selbstbewusste Frau. Mit feuerroten Haaren, grüner Bluse und Jeans sitzt die 51-Jährige neben ihrem 34-jährigen Mann in einer Kneipe. "Mit dem Druck von außen fingen die Probleme erst an", sagt Bernd - und er musste dagegenhalten und sie trösten.
Zwar lehrt die Lebenserfahrung, dass ein großer Altersunterschied für jedes Paar zum Problem werden kann, was Karriere-, Kinder- oder schlichte Alltagsplanung angeht. Nur spielen sich diese Konflikte meist im Verborgenen ab, ohne öffentliche Anteilnahme. Dass sich ein Mann in zweiter oder dritter Ehe - zumal wenn er gut verdient und über Ruhm oder Macht verfügt - mit einer deutlich jüngeren Frau schmückt und sie wie eine Trophäe vorführt, gilt als weltweit akzeptiert. Taucht dagegen eine ältere Frau mit einem jüngeren Partner auf, wird das weniger ihrer Erotik und Attraktivität zugesprochen, sondern ihrem Geld, ihrem Einfluss oder schlichtweg ihrer hinterlistigen Verführungskunst. Und die jungen Männer werden gern als Mitgiftjäger oder Gigolos gesehen - was beide beleidigt, weil es insinuiert: Wer sich mit einer älteren Frau abgibt, kann nicht sie als Person meinen, sondern lediglich das, was man bei ihr abstauben kann.
Tatsächlich kommt es vor, dass sich ältere Frauen gern als Freundin und Mentorin eines jüngeren Mannes betätigen. Sie führen ihn wie einen Firmling in das Unternehmen ein und fördern dabei seine Karriere. Er lächelt und hält ihren Pelzmantel.
Es sind häufig Alphafrauen und Weltstars, die selbstbewusst mit ihren deutlich jüngeren Männern an die Öffentlichkeit gehen. So führt Popstar Madonna, 49, entgegen ihrem einst schrägen Dasein als Skandalnudel, mit ihrem zehn Jahre jüngeren Ehemann, dem Filmregisseur Guy Ritchie, ein fast spießiges Eheleben. Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon, 61, lebt seit 20 Jahren mit dem zwölf Jahre jüngeren Vater ihrer Kinder, dem Schauspieler und Regisseur Tim Robbins, zusammen. Auch die schrille britische Modeschöpferin Vivienne Westwood, 66, hat sich 1993 für einen 25 Jahre jüngeren Mann, Andreas Kronthaler, entschieden.
Die Schauspielerinnen Gwyneth Paltrow, Joan Collins, Hannelore Hoger, Uschi Glas, Elisabeth Taylor sowie Sängerin Nena haben sich ebenfalls auf jüngere Männer eingelassen. Pop-Ikone Tina Turner, 68, zog für ihren 16 Jahre jüngeren Erwin Bach sogar aus den USA nach Europa.
Warum das als ungewöhnlich gilt und so manchem nach wie vor suspekt vorkommt, liegt wohl in der Historie begründet. Im Mittelalter herrschte ein strammes Stände- und Zunftwesen. Junge Gesellen mussten ihren Meister fragen, wenn sie heiraten wollten, und erhielten die Erlaubnis in der Regel nur, wenn sie nachweisen konnten, dass sie für die Frau auch sorgen konnten. Bis es so weit war, hatten die Männer meist etliche Arbeitsjahre auf dem Buckel.
Die Erwählte aber sollte bei der Trauung tunlichst jung sein, um möglichst viele Kinder zu bekommen, denn Kinder sicherten das Erbe und die Pflege der Alten. An diesen soziokulturellen Mustern änderte sich nicht viel, als das Bürgertum im 18. und 19. Jahrhundert die Liebe als Voraussetzung der Ehe erfand und propagierte. Gemeint war meist die Liebe des reifen Mannes zur Jungfrau.
Frauen, die gegen dieses ungeschriebene Gesetz verstießen - die Schriftstellerin George Sand beispielsweise, die zehn Jahre lang den sechs Jahre jüngeren Komponisten Frédéric Chopin liebte -, galten als Mannstolle und Lotterweiber. "Diese alten Muster herrschen noch heute vor", meint Soziologin Ursula Richter, die eine Untersuchung zu dem Thema verfasst hat. Sie selbst hat jahrelang mit einem Jüngeren zusammengelebt.
Während die Gesellschaft in den Winkeln einer solchen Beziehung nach Störungen sucht, räumen die Betroffenen der Differenz an Jahren - zumindest nach außen hin - kaum eine Bedeutung ein: "Das Alter hat nie eine Rolle gespielt", konstatiert Christian Ude. Seine Frau Edith von Welser-Ude ist dem Münchner Oberbürgermeister gut acht Jahre voraus.
"Alle interessieren sich für unseren Altersunterschied, nur wir nicht", sagt auch die Münchner Erfolgsschriftstellerin Asta Scheib. Natürlich sind Scheib und Welser-Ude klug genug, um zu wissen, dass der Altersunterschied sehr wohl zum Konfliktthema werden kann und mitunter Eifersucht, Unsicherheit und Missverständnisse hervorbringt.
Die 68-jährige Autorin Scheib ist seit 13 Jahren mit Günther Bauer, Geschäftsführer der Inneren Mission München, liiert und seit zehn Jahren verheiratet. Beide leben mit seinen Kindern Konrad und Gertrud im gediegenen Münchner Stadtteil Gern. Asta Scheibs ältester Sohn ist zehn Jahre jünger als ihr Mann. Das Paar verliebte sich, da war die Autorin 55 und er gerade 40 Jahre alt.
Bauer, groß und mit markantem Gesicht, stritt damals um das Sorgerecht für seine Kinder. Die Auseinandersetzung mit der damaligen Ehefrau prägte sein Frauenbild: "Ich war misstrauisch gegenüber allen, die einen Rock anhatten." Bauer hatte die Nase voll vom Konkurrenzverhalten seiner jüngeren Ex und fand in Asta Scheib eine lebenserfahrene und kluge Partnerin.
"Ich hab mich damals gefragt, ob ich neben einem jüngeren, hübschen Mann alt aussehe", sagt Scheib. Genau das vermittelt die Gesellschaft. Der Mann in den besten Jahren. Das scheint ein Abschnitt zu sein, der bei Männern gar nicht mehr aufhört. Beim weiblichen Geschlecht gibt es dafür kein Pendant. Die ältere Frau wird stattdessen gern als Verführerin dargestellt. Doch das stimme so nicht, sagt Soziologin Richter: "Es ist der junge Mann, der um sie wirbt, der sie begehrt."
Meist passt mindestens einem der beiden eine neue Liebe überhaupt nicht ins Konzept. Da steckt einer noch in einer Beziehung, hat sich das Leben als überzeugter Single eingerichtet oder ist, wie damals Edith von Welser, bereits zum zweiten Mal verheiratet und damit beschäftigt, den Haushalt mit Ehemann und sechs Kindern zu versorgen.
Nur eine Beziehung ohne Wenn und Aber hat in einer solchen Situation eine Chance. Und in der Tat, die Soziologin prognostiziert diesen Paaren eine stabilere, länger dauernde Beziehung, wenn die Anfangshürden geschafft sind.
Als Ude 21-jährig seine heutige Frau kennenlernt, ist von seiner Karriere als Oberbürgermeister Münchens noch nichts zu ahnen. Er schreibt als Journalist über den Stadtrat, sie gründet gerade den Bayerischen Elternverband mit. "Eine Mutter von sechs Kindern war das Letzte, was ich kennenlernen wollte", sagt Ude und lacht.
Drei Jahre später, auf einem Künstlerfasching in Schwabing, will er doch: "Es war ihr Witz, ihre erotische Ausstrahlung, ihr klarer Wille, ihre Durchsetzungskraft. Da merkte ich plötzlich, sie ist eine ebenbürtige Partnerin." Er sitzt in seinem Arbeitszimmer im Rathaus und erzählt von seiner 68-jährigen Ehefrau, die gerade auf Kur ist. Sie ist ein Thema, für das der 60-jährige Amtschef sogar ein Brautpaar warten lässt.
Und der Altersunterschied? "Die junge und aufmüpfige Frau gehörte damals genauso zur rebellischen Jugend wie ich und nicht zur etablierten Erwachsenenwelt, zu der sie altersmäßig eher hätte passen können", sagt Ude.
Sie wiederum schwärmt von der ersten Begegnung mit ihm, als wäre es gestern gewesen. "Er war sehr reif und erwachsen, er wirkte nicht wie 25", sagt sie.
Nachdem es gefunkt hatte zwischen ihnen, versorgt Welser tagsüber ihre Familie, nachts zieht sie in die Udesche WG - es ist ein wildes Leben. Manchmal tauchen Liebhaber, Ehemann und Frau zu dritt in der Öffentlichkeit auf. Einen Rosenkrieg will niemand aus dem Trio.
Die Liaison sollte nur von kurzer Dauer sein - dachte Welser: "Ich hab es fast erwartet, dass er irgendwann sagt: Du, ich will eine eigene Familie gründen." Er sagte es nicht, half ihr stattdessen bei den Kindern.
Dennoch - auch wenn vieles für eine solche Beziehung spricht, die biologische Uhr der Frau tickt. Sechs Kinder sind bereits ein beeindruckender Nachwuchs - mit allem, was damit an liebevoller Fürsorge und finanzieller Verantwortung verbunden ist. "Das selbstverständliche Skript vom eigenen Lebenslauf wurde auf einmal völlig durcheinander- gebracht", sagt Ude.
Eigene Kinder gehörten für den geselligen Mann immer zu seiner Zukunftsvorstellung, nun war er als Student mit einem Mal sechsfacher Stiefvater und entschied, auf eigenen Nachwuchs zu verzichten. "Das war ein Schritt, der mir weh getan hat. Ich habe auch Edith Zweifel angetan, weil ich mir nicht vorstellen konnte, auf eigene Kinder zu verzichten."
Doch bald änderte sich das: "Man muss nicht der biologische Vater sein. Ich liebe unsere Kinder", sagt er heute.
"Kinder hätten uns gut gefallen", da sind sich auch Carmen Käster und Bernd Ackermann einig. Doch zunächst waren sie mit der beruflichen Sicherung und damit beschäftigt, als ungewöhnliches Paar abseits vom bunten Großstadttreiben mit dem Druck von außen fertigzuwerden. Dann war es irgendwann zu spät. Sie gibt zu, dass ihre vier Katzen eine Art Kinderersatz sind. "Das ist doch genau dieses Klischee", sagt er. Inzwischen denken beide über eine Adoption nach.
Vivian Mussgay, 35, und Ehemann Jörg, 27, reagieren etwas gereizt auf die Kinderfrage. Die Psychologin und der Bauingenieur sind seit drei Jahren ein Paar, vor kurzem hatten sie ihren ersten Hochzeitstag. Vor der Heirat haben sie abgeklärt, das Thema Kinder erst einmal zu vertagen. Die Frage bleibt, wie lange noch. Als sie sich kennenlernten, war er Student, Mercedes-Fahrerin Vivian bastelte gerade an ihrer Karriere - und bewohnte mit ihrem damaligen Partner eine schicke Wohnung in einer Münchner Edelstraße. In einer Disco sah der damals 24-jährige Jörg sie zum ersten Mal, sie tanzte bauchfrei an der Stange. Als er sie anspricht, ob sie zusammen tanzen wollen, wirkt er unschuldig auf sie. Ist er nicht süß?, denkt sie sofort. Und fand ihn gleichzeitig besonders männlich.
Jörg ist früh von zu Hause ausgezogen, selbständig geworden und führt, wie er findet, ein ziemlich etabliertes Leben: "Ich führe den Alltag einer Person, die eigentlich fünf Jahre älter ist." Ihm gefiel es, sich endlich mal auf eine reife Art unterhalten zu können. Und sicher hat es ihn auch gereizt, die schöne Frau mit der ungewöhnlich tiefen Stimme und den langen braunen Haaren zu erobern. Es waren seine Kumpel, die das Verhältnis irritierend fanden.
Männer, die ältere Frauen lieben, beweisen oft schon in jungen Jahren viel Selbstbewusstsein, was ihre Gefühle angeht. Sie lassen sich nicht abbringen von ihrer Liebe. Und der jugendliche Überschwang trägt dazu bei, sich Anfechtungen von außen besonders entschieden entgegenzustemmen. Für die Frauen wird es mit zunehmendem Alter schwieriger. Was bei Männern selbstverständlich ist, gönnt man Frauen noch immer nicht: einen jüngeren, gutaussehenden Partner. Zumal dann, wenn der Mann so wirkt, als könnte er ohne weiteres auch jüngere Frauen entflammen.
Die Klischees sind haltbar. Während Männer mit kleinem Bierbauch und weißen Haaren sich unbeeindruckt zutrauen, junge Damen anzumachen, gilt eine Frau, die jüngere Männer beflirtet, als eine, die es wohl nötig hat. Lachfalten und Silberschläfen werden ihm großzügig als Erfahrung angerechnet. Sie gilt mit den gleichen Lebensspuren als verlebt. Ist sie fünf Jahre älter, wird das schon als Altersunterschied vermerkt. Bei ihm gelten auch 30 Jahre Jüngere als Potenznachweis.
"Es hat mit meiner Würde zu tun", sagte der verstorbene "Tagesthemen"-Star Hanns Joachim Friedrichs einmal auf die Frage, ob er sich nicht vorstellen könne, an der Seite einer viel jüngeren Frau zu leben - der Mann war in jeder Hinsicht eine Ausnahme.
Schauspieler Sky du Mont, 60, spielt mit seiner 29 Jahre jüngeren Mirja in allen Glamourjournalen den unverwüstlich Jugendlichen; Ruheständler Ulrich Wickert, 65, einst Fernsehmoderator, heiratete vor fünf Jahren die 35-jährige Journalistin Julia Jäkel. Andersherum? Undenkbar!
Unverändert räkeln sich in der Werbung verführerische junge Frauen, die mit ihren makellosen Körpern alles vom Auto bis zur Schokonuss verkaufen. PR-Zugpferde jenseits der 50 werden fast ausschließlich männlich besetzt. Daran hat auch die erfolgreiche Kampagne der Kosmetikmarke Dove mit fülligeren und älteren Frauen nichts geändert.
Schriftstellerin Scheib, die nicht so aussieht, als sei sie von Selbstzweifeln zerfressen, befällt zuweilen eine "othellomäßige Eifersucht", wenn sie unterwegs mit ihrem Mann auf Frauen trifft, die ihn in ihrer Gegenwart anflirten, als ob sie gar nicht vorhanden wäre. Lieber erinnert sie sich an eine andere Begebenheit. "Na, wie geht's deinem jungen Mann?", wurde sie auf einer Party von Regisseur Helmut Dietl, 63, gefragt, der damals mit der 21 Jahre jüngeren Veronica Ferres liiert war. Scheib konterte gelassen: "Hoffentlich geht's deiner jungen Frau so gut wie ihm." CHRISTINA BERR

Skandalöses Betragen
Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil (1804 bis 1876) war eine der produktivsten, bestbezahlten Autorinnen ihrer Zeit. Sie veröffentlichte unter dem Pseudonym George Sand rund 180 Romane. Sie trug Hosen, rauchte Zigarren und forderte die Gleichstellung der Frau. Ihre amouröse Betriebsamkeit war beachtlich, einer ihrer Liebhaber war der jüngere Komponist Frédéric Chopin.
Von Christina Berr

SPIEGEL SPECIAL 1/2008
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