30.09.2008

Die Nomadin

Die Bestsellerautorin Esmahan Aykol pendelt zwischen Berlin und Istanbul, sie hat einen deutschen Pass und fühlt sich doch nirgends ganz zu Hause.
Wie ein Raumschiff schwebt das Penthouse "360" über den Dächern von Istanbul. Das riesige, ganz mit Glas überdachte Loft ist Bar, Restaurant und Club in einem. Es ist schon weit nach Mitternacht, und der DJ hat House Music aufgelegt: Hinter ihm ein riesiger Bildschirm, auf dem Surfer Wellen bezwingen, vor ihm auf der Tanzfläche schöne Menschen, die in Edelcouture schillern. Die Nacht für die Jeunesse dorée am Rande Europas ist noch jung.
Das Szenelokal im Stadtteil Beyoglu könnte sich genauso gut in Manhattan, Paris oder Berlin befinden. Allerdings ohne diesen spektakulären Blick: Unten die Lichter der Großstadt, dazu die blinkenden Lampen der Schiffe, die auf dem Bosporus und dem Goldenen Horn dahinziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite tauchen Scheinwerfer die Wahrzeichen der jahrtausendealten Stadt in weißes Licht: die bleistiftschlanken Minarette der Blauen Moschee, die Kuppel der byzantinischen Hagia Sophia und den Topkapi Sarayi, Palast und Residenz der osmanischen Sultane, im Hintergrund die Moschee von Süleyman dem Prächtigen. Und von der asiatischen auf die europäische Seite wandert der Mond.
Dieser Blick wirkt fast zu kitschig, um wahr zu sein. Was würde wohl Kati Hirschel dazu sagen? Kati lebt seit 13 Jahren in Istanbul, sie ist Deutsche - und das Geschöpf von Esmahan Aykol, einer türkischen Bestsellerautorin.
Esmahan Aykol ist eine attraktive Frau, natürlich, schlagfertig, elegant. Jetzt lächelt sie amüsiert: "Da Kati schon viele Istanbul-Besucher in ihrer Wohnung beherbergt hat, ist sie es gewohnt, immer wieder in deren begeisterte Augen zu blicken." Auf der Dachterrasse weht eine sanfte Brise. Aykol lässt sich in einen der weißen Loungesessel fallen, ihre Nächte sind kurz zurzeit - eine Erfahrung, die sie mit ihrer Heldin teilt: "In dieser Stadt", so Katis Fazit, "sind einfach alle Tag und Nacht unterwegs, von Abermillionen Menschen sucht anscheinend kein Einziger irgendwann seine Wohnung auf. Auf den Straßen wimmelt es immer von Menschen und Autos."
Am nächsten Tag brennt wieder die Sonne, es ist Anfang Sommer. Durch die tief eingeschnittene Istiklal Caddesi, die Einkaufsmeile, die vom Taksim Platz zum Galataturm am Goldenen Horn führt, schieben sich die Massen. Hier lebt Kati Hirschel und betreibt eine Krimi-Buchhandlung in der Nähe, in Kuledibi, einem Viertel mit engen, steilen Straßen. Der Weg zum Stammcafé der Romanheldin führt an Geschäften, marmorweißen Passagen, alten Palästen ausländischer Konsulate, neobyzantinischen Kirchen vorbei. In dem dichten Geflecht von Gassen und Seitengassen balancieren Kellner geschickt Platten mit Dutzenden von Speisen, denn die Straßencafés und Kneipen sind voll.
In der Imam Adnan Sokak liegt das feine Café Kaktüs. An der Decke kreisen Ventilatoren; an den Wänden hängen sepiabraune Aufnahmen, die das Stadtbild von 1930 zeigen. Ein Ort, den Istanbuls Journalisten, Filmregisseure und auch Kati lieben. Dort trifft sie sich regelmäßig mit Fofo, ihrem schwulen Freund. Der Spanier hilft ihr im Laden - und unterstützt sie dabei, ihren dritten Mordfall zu lösen.
Nach "Hotel Bosporus" und "Bakschisch" führt "Scheidung auf Türkisch" (alle bei Diogenes) diesmal in die Istanbuler High Society. Sani, Umweltschützerin und Ehefrau des Industriellen Cem Ankaraligil, hat die Scheidung eingereicht. Kurze Zeit später wird sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Kati glaubt nicht an einen Unfall und kommt bei ihren Ermittlungen korrupten Politikern und einem Umweltskandal auf die Spur. Und einem schwulen Ehemann, der nur zum Schein geheiratet hat, um seine Homosexualität zu verschleiern. "Dies," sagt Autorin Aykol, "entspricht der Realität. Ich selbst kenne schwule Männer, die verheiratet sind, da sie fürchten, ihren Ruf zu verlieren. Homosexualität steht gesetzlich zwar nicht unter Strafe, doch sie ist in der türkischen Gesellschaft ein Tabu."
Esmahan Aykol spricht fließend Deutsch. Es war ihre zweite Fremdsprache auf dem britischen Internat, das sie in Istanbul besuchte. Seit neun Jahren pendelt die 38-Jährige nun zwischen Istanbul und Berlin. Mit einem der typischen Sesamkringel in der Hand sitzt sie auf dem Beyazit Platz im Universitätsviertel. Aykol hat hier Jura studiert, doch die Erfindung der schnoddrigen Krimi-Buchhändlerin und Hobby-Detektivin Kati ist ihren Erfahrungen mit deutschen Professoren zu verdanken.
Die junge Juristin war von Istanbul nach Kreuzberg gezogen; an der Humboldt-Universität arbeitete sie an ihrer Dissertation über die "spezifischen Diskriminierungen im türkischen und deutschen Scheidungsrecht". Ihre Erlebnisse waren eher schockierend: "Am Anfang dachte ich, Deutschland müsse für Türken die Hölle auf Erden sein, weil es so viele Vorurteile gegen sie gibt. Sogar von Intellektuellen. Als mich meine Kommilitonen kennenlernten, waren sie verwundert, dass ich als Türkin kein Kopftuch trage. Und einer meiner Professoren hat mich tatsächlich gefragt, ob ich Mozart kenne!"
Aykol, 1970 im westtürkischen Edirne nahe an der bulgarischen Grenze geboren, war wie vor den Kopf geschlagen. Ihre Familie gehört seit Generationen zur westlich orientierten, gebildeten Elite und besteht aus Akademikern. Schon ihre Großmutter hat studiert, und ihre Eltern arbeiten beide als Rechtsanwälte in Istanbul. Ihr Ärger über Ignoranten, die den türkischen Teil Kreuzbergs als "Klein-Istanbul" bezeichnen - ein Quartier, das eher einem anatolischen Dorf gleicht und mit der Weltstadt am Bosporus so viel zu tun hat wie Berlin mit einem Örtchen in der Eifel -, gab den Ausschlag für sie, Kati zu erfinden. Eine warmherzige und temperamentvolle Figur, die meist humorvoll und bisweilen spöttisch deutsch-türkische Befindlichkeiten kommentiert, während sie Istanbul in vielen verschiedenen Facetten erlebt: vom Frühstück in den Teegärten zur Korruption in den Stadtverwaltungen, vom Chic der Istanbulerinnen bis zum Charme türkischer Männer.
Kati ist Single, Mitte vierzig, geht so selbstverständlich wie ihre türkischen Freundinnen zur Kosmetikerin und zieht zum Date mit einem potentiellen Liebhaber gern enge Röcke mit tiefen Schlitzen an. "Ich wollte," sagt Aykol und schmunzelt, "Türken klarmachen, dass Frauen über vierzig noch Sex haben." Und ihren deutschen Lesern, dass Istanbulerinnen viel Wert auf eine gepflegte Erscheinung legen.
In den Augen ihrer türkischen Freunde ist Kati für eine Deutsche viel zu unpünktlich, und da sie alle Deutschen per se für fleißige Stockfische halten, sind sie der festen Überzeugung, dass sie sich aufgrund ihres häufigen Lachens in Deutschland nicht heimisch gefühlt und sich deshalb in Istanbul niedergelassen habe. Kati hingegen macht die Erfahrung, dass die Mutter ihres Ex-Freundes sie nicht akzeptiert hatte und bis zu ihrem letzten Atemzug dagegen kämpfte, dass ihr Sohn mit einer Ausländerin zusammen ist.
"Diese Mutter", sagt die Autorin, "stört sich nicht daran, dass Kati eine Deutsche ist. Aber sie ist keine Muslimin, darum geht es." Dahinter steht ein Islam, wie er in Fatih zu besichtigen ist. Manche Istanbuler nennen das Viertel Chomeini-Town oder Klein-Saudi-Arabien; trotz des motorisierten Verkehrs und klingelnder Handys fühlt man sich wie in einem mittelalterlichen Dorf. Hier tragen Männer Bärte, junge Mädchen Kopftücher und die Frauen den "Çarsaf", einen schwarzen Ganzkörperschleier.
An türkischen Schulen und Universitäten ist das Kopftuch, mit dem sich nach einer weitverbreiteten Ansicht Musliminnen ab dem 13. Lebensjahr bedecken müssen, verboten. Strenggläubige Eltern nehmen ihre Töchter nach Abschluss der achten Klasse von der Schule. "Aus diesem Grund bin ich für die Aufhebung des Kopftuchverbots. Jedes Mädchen sollte die Möglichkeit haben, das Abitur zu machen und zu studieren. Je höher der Bildungsgrad, desto selbstbewusster wirst du. Und wenn du unabhängig bist, weil du dein eigenes Geld verdienst, lässt du dir nicht mehr vorschreiben, wie du dich zu kleiden hast." Ihre Urgroßmutter, erzählt Aykol, eine sephardische Jüdin, sei ihrem Urgroßvater zuliebe zum Islam übergetreten. Sie selbst ist in einem liberalen Elternhaus aufgewachsen und glaubt an keinen Gott.
Die Fähre schippert Richtung Süden zum Marmarameer. Auf dem Wasser herrscht reger Verkehr, ein Gewusel aus Containerschiffen, Tankern und Passagierdampfern, dazwischen kreuzen kleine und große Fähren zwischen Stadtteilen und Vororten an den Ufern zweier Kontinente. Nach zwei Stunden ist Büyük Ada erreicht, die größte der Prinzeninseln, die vor der asiatischen Küste liegt. In Istanbul, gesteht Esmahan Aykol, komme sie selten zum Schreiben. "In dieser Stadt lebe ich, gehe aus, tanze, trinke. Wenn ich wirklich arbeiten will, dann fahre ich nach Büyük Ada." Auf ihrer Lieblingsinsel kann sie die Hektik der Metropole völlig hinter sich lassen.
Kein Motorenlärm ist zu hören, Autos dürfen hier nicht fahren. Mit einer der Pferdekutschen, die in der Nähe des Hafens am Uhrturm losfahren, geht es vorbei am "Büyük Ada Kültür Evi", dem Kulturhaus der Insel, an viktorianischen Villen und Sommerhäusern. Sie wurden zu Zeiten des Osmanischen Reiches vornehmlich von Griechen, Juden und Armeniern aus Pera, dem alten europäischen Teil Istanbuls, gebaut. Die Straßen sind mit Oleanderbäumen gesäumt, in den Gärten blühen Mimosen, Magnolien und Rosen. Aykol zeigt auf ein weißes Holzhaus, das an eine Südstaatenvilla erinnert. Im zweiten Stock hatte sie mehrere Monate ein Zimmer gemietet und "Goodbye Istanbul" geschrieben.
Es ist die Geschichte einer jungen Frau, Ece, die von Istanbul nach London zieht, um eine unglückliche Liebe zu vergessen. Als Tellerwäscherin, die für einen Hungerlohn arbeitet, gerät sie in die Parallellwelt der Emigranten und macht die bittere Erfahrung, dass Migration sozialen Abstieg bedeuten kann. Zugleich verwebt Aykol Gegenwart mit Geschichte, wenn sie in poetischen Passagen Märchen und wahre Begebenheiten aus dem Leben von Eces geliebten Großvater vermischt. Der armenische Flüchtling aus dem anatolischen Van hatte es in Istanbul zum angesehenen Goldschmied gebracht.
Aykol hat nicht nur den Ton des Großvaters, eines begnadeten orientalischen Geschichtenerzählers, getroffen. Um authentisch die Goldschmiedekunst beschreiben zu können, erlernte sie die Grundzüge des Handwerks sechs Monate lang bei einem armenischen Juwelier in Kreuzberg. Die Geschichten der Armenier hat sie jedoch im Kapali Çarsi, im großen Basar von Istanbul recherchiert. Hier, im "Mihran Silver House" arbeitet Silberschmied Rafi Emeksiz, 48. In seiner Werkstatt fertigt er feinziselierte, mit Ornamenten verzierte silberne Schalen, Kannen, Zigarettenetuis, mit denen er die exklusiven Geschäfte des Basars beliefert. Mit Emeksiz' Hilfe hat Aykol die armenischen Händler im Basar kennengelernt: "Sie haben mir ihre Familiengeschichten erzählt. Alle ihre Geschichten habe ich in der Figur von Eces Großvaters verdichtet."
Auf der Weiterfahrt: Stau. Kein Wunder, dass Kati Hirschel ständig flucht, wenn sie in Istanbul mit dem Auto unterwegs ist. Das Ziel ist Cihangir, wo die Autorin wohnt. Das Intellektuellenviertel, in dem auch Orhan Pamuk lebt und arbeitet, ist ein Paris im Miniaturformat: Altbauten mit Jugendstilfassaden, viele Straßencafés. In Aykols Stammcafé Kahvedan hat der Barkeeper eine CD von Diana Krall aufgelegt. Das Lokal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Am Tisch sitzt ein Journalist, neben ihm Mehmet Çagçag. Der Karikaturist des Satiremagazins "Leman" wurde bereits vom islamischkonservativen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan verklagt, weil er ihn als Zecke zeichnete. Das nimmt er ganz gelassen. Ihm macht die Zukunft seines Landes Sorgen: "Was passiert, wenn wir nicht bald in die EU aufgenommen werden? Ich fürchte, dass sich die Türkei dann Richtung Iran orientieren wird."
Esmahan Aykol besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit einem deutschen Pass könne sie bequemer reisen und in jedem europäischen Land leben. "Istanbul," sagt sie, "ist eine tolle Stadt. Aber ich liebe sie nicht so sehr wie meine Romanfigur." In Berlin hat sie sich nie wirklich zu Hause gefühlt, trotz der deutschen Sprache, die sie besonders mag. Sie kann sich gut vorstellen, demnächst nach Wien zu ziehen.
"Ich bin," sagt Aykol "eine Nomadin. Ich fühle mich überall und nirgendwo heimisch." Wohl deshalb kann sie Istanbul so authentisch mit dem Blick einer Fremden, der Deutschen Kati Hirschel, betrachten. CHRISTIANE VON KORFF
Von Christiane von Korff

SPIEGEL SPECIAL 6/2008
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