25.02.2014

Unterm Regenbogen

Immer mehr homosexuelle Paare in Deutschland gründen eine Familie und ziehen Kinder groß. Sind die Vorbehalte dagegen berechtigt?
Wären sie Mann und Frau, dann taugten sie als Vorzeigemodell für konservative Familienpolitiker. Sie sind seit 27 Jahren ein Paar, sie ziehen gemeinsam drei Kinder groß. Der eine verdient das Geld, der andere bleibt zu Hause bei den Töchtern und will das auch in den kommenden Jahren tun. Ganz klassisch.
Aber bei Axel und Jürgen Haase, 48 und 47 Jahre alt, ist nicht nur die traditionelle Rollenverteilung erklärungsbedürftig, sondern einfach alles. Das Männer-Paar aus Neuss lebt mit Jasmin, vier Jahre, und den Zwillingen Anna und Alisha, ein Jahr, ein Modell, das in Teilen der deutschen Gesellschaft mindestens auf Skepsis, wenn nicht gar auf Ablehnung stößt. Sie sind die Exoten unter den Exoten, eine der schrilleren Farbnuancen im Spektrum der Regenbogenfamilien - Familien mit Eltern, die sich zur sogenannten LGBT-Community zählen: Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender.
Nach Schätzungen der Bamberger Familienforscherin Marina Rupp leben derzeit mehrere tausend Kinder in Deutschland bei gleichgeschlechtlichen Eltern. Genaue Zahlen gibt es nicht, es könnten auch deutlich mehr sein. Vor allem für Großstädte wie Berlin, Frankfurt oder Köln sprechen Schwulen- und Lesbenorganisationen von einem "Gayby-Boom". Meistens sind es lesbische Paare; aber auch schwule Männer verwirklichen zunehmend ihre Kinderwünsche. Gerade sie müssen immer wieder erklären, was bei heterosexuellen Paaren als normal gilt. Vor allem die Frage: Wie kommen zwei Männer zu Kindern?
Axel und Jürgen bewegen sich mit ihrer komplizierten Familiengründung in einer rechtlichen Grauzone, denn eigentlich dürfte es ihre drei Töchter in Deutschland gar nicht geben. Die Kinder verdanken ihr Leben der künstlichen Befruchtung von Eizellen, die zwei Frauen für diesen Zweck gespendet hatten. Die Embryonen wurden zwei Leihmüttern eingepflanzt. Axel ist der biologische, Jürgen der soziale Vater. Jasmin wurde in Indien geboren, die Zwillinge in den USA.
Ganz schön kompliziert - und heftig umstritten. In Deutschland verbietet das Embryonenschutzgesetz die Eizellspende. Leihmutterschaft ist ebenfalls nicht erwünscht und gilt als sittenwidrig. Väterpaare wie Axel und Jürgen Haase verstoßen zwar nicht direkt gegen Gesetze, aber gegen einen moralisch-ethischen Konsens, indem sie das deutsche Leihmutter-Verbot über Länder wie Indien, die Ukraine oder die USA umgehen.
Axel Haase bezweifelt zwar, dass es diesen Konsens gibt, er erfährt im Alltag viel Zuspruch für seine Familie. Dennoch ist den meisten schwulen Männern klar, dass sie in Deutschland an ein Tabu rühren, wenn sie ihren Wunsch nach leiblichen Kindern über Leihmütter verwirklichen. Selbst unter Homosexuellen ist das umstritten - vor allem bei Lesben.
Die meisten Regenbogenkinder wurden in heterosexuellen Beziehungen gezeugt. Sie leben heute in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, weil sich ein Elternteil, meist die Mutter, nach dem Coming-out vom Partner getrennt hatte. Eine kleinere, aber wachsende Gruppe von Kindern wird auch direkt in eine homosexuelle Partnerschaft hineingeboren. Einige dieser Mädchen und Jungen lernen den Dualismus Vater-Mutter gar nicht erst kennen. Anderen Paaren ist die biologische Elternschaft nicht so wichtig, deshalb bemühen sie sich um Pflege- oder Adoptivkinder.
Früher war Homosexualität gleichbedeutend mit dem Verzicht auf eigene Kinder. "Als ich damals mein Coming-out hatte, war klar: Schwulsein und eine eigene Familie schließen sich aus. Es wäre undenkbar gewesen, eine Familiengründung zu realisieren", sagt der Grünen-Politiker Volker Beck. Heute fordert er mit anderen Aktivisten das volle Adoptionsrecht für Schwule und Lesben. Denn bislang dürfen homosexuelle Paare, anders als heterosexuelle, Kinder nicht gemeinsam adoptieren.
Obwohl die SPD 2013 im Bundestagswahlkampf angekündigt hatte, als letzten Schritt zur vollen Gleichstellung das gemeinsame Adoptionsrecht durchzusetzen, hat die Große Koalition das Vorhaben vorerst von der politischen Agenda gestrichen. Die Vorbehalte innerhalb der Union sind zu groß. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat klargemacht, dass sie nicht aktiv werden will: "Ich mag ja jetzt veraltet daherkommen, aber ich tue mich schwer damit."
Braucht ein Kind Vater und Mutter, um glücklich und gesund aufzuwachsen? Fehlen ihm Vorbilder bei der Entwicklung der eigenen Identität, wenn seine Eltern schwul oder lesbisch sind? Das sind die Kernfragen bei der kontrovers geführten Debatte um homosexuelle Eltern. Aber es steckt mehr dahinter: Der Disput ist nichts weniger als ein Kulturkampf um das Adam-und-Eva-Prinzip. Die Entkopplung von Sexualität und Elternschaft sowie die Aufhebung des Vater-Mutter-Modells in der Erziehung erschüttern die Grundfesten uralter Überzeugungen, wie Kinder aufwachsen sollten.
Dass die Vorbehalte gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensformen immer noch groß sind, zeigte exemplarisch der Streit um den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg, der die "Akzeptanz sexueller Vielfalt" verankern soll. Das Vorhaben des Kultusministeriums rief auch die Kirchen auf den Plan, und binnen kürzester Zeit setzten mehr als 100 000 Kritiker ihre Unterschrift unter die Petition "Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens". Der Tenor: Sexuelle Vielfalt ja - aber bitte nicht im Unterricht.
Das lesbische Paar Melanie und Birgit Spors, 38 und 49, lebt in Frankfurt am Main - und hat von solchen Vorbehalten bisher nichts gespürt. Es ist früher Abend. In vielen Familien beginnt jetzt die Sandmännchen-Phase auf dem Kinderkanal. Luzie, 6, und Lotta, 4, lümmeln nicht vor der Kiste, sondern spielen in ihrem Zimmer. Fernsehen gibt es nur am Wochenende, das haben beide Mütter beschlossen - und dabei bleibt es. Das Frauenpaar ist nicht nur in diesem Punkt konsequent. Auch bei der ungewöhnlichen Geschichte ihrer Familiengründung und was die Kinder darüber wissen sollten, verfolgen die Eltern eine klare Linie: keine Geheimnisse.
Während Melanie, die leibliche Mutter, und Co-Mutter Birgit im Wohnzimmer aus ihrem Alltag als Regenbogenfamilie erzählen, schauen Luzie und Lotta immer mal wieder neugierig vorbei. Es irritiert sie offenbar nicht, dass sie da Begriffe wie "Samenspende" oder "Vaterbezug" aufschnappen, denn sie hören das nicht zum ersten Mal. Luzies und Lottas Freunde wissen alle, dass die beiden zwei Mamas haben. Bei der Anmeldung zum Kindergarten haben die Spors auf dem Fragebogen das Wort "Vater" einfach durchgestrichen und durch "Mutter" ersetzt. Bei Elternabenden stellen sie sich den anderen als Paar vor. Natürlich wollen viele wissen, wie sie das mit dem Kinderkriegen eigentlich gemacht haben, sagt Birgit Spors: "Die Leute sind neugierig, aber nicht ablehnend."
Entstanden sind Luzie und Lotta durch künstliche Befruchtung mit einer fremden Samenspende. Ärzte einer deutschen Klinik assistierten Melanie Spors bei dieser "heterologen Insemination" - eine Ausnahme, die meisten Gynäkologen in Deutschland lassen sich auf die Behandlung von Frauen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht ein. Viele Regenbogenkinder werden im europäischen Ausland oder mit Hilfe einer Samenspende aus dem Bekannten- oder Freundeskreis gezeugt.
Die Spors haben sich ganz bewusst für einen fremden Samenspender und gegen einen aktiven Vater entschieden. Kritiker von Regenbogenfamilien stören sich genau an diesem Ausschlussprinzip. Zwar können die beiden Frankfurter Mädchen den Namen des Spenders erfahren - aber erst, wenn sie volljährig sind. "Es war von Anfang an klar, dass wir eine abgeschlossene Familie wollten", sagt Melanie Spors. "Abgeschlossen" heißt in diesem Fall: allein in allen Fragen der Erziehung entscheiden dürfen. Und vor allem: Birgits Position als nicht-leibliche Mutter auf keinen Fall durch einen biologischen Vater gefährden. "Klare Verhältnisse", nennen das die beiden Mütter. Birgit räumt offen ein, dass dabei "durchaus egoistische Motive" eine Rolle gespielt haben: "Ich will nicht um meine Rolle kämpfen müssen. Wenn ich nur daran denke, bin ich schon gestresst."
Wie geht es den Kindern in diesen Familien? Leiden sie später unter der weitreichenden Entscheidung, die ihre Eltern für sie getroffen haben? Fehlt ihnen ein Vater - oder eine Mutter? Die Forschung darüber ist in Deutschland vergleichsweise jung. In den USA entstanden die ersten Untersuchungen, allerdings mit geringen Fallzahlen, in den siebziger Jahren. Bis auf einige Ausnahmen kommen nationale wie internationale Studien übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass Mädchen und Jungen, die bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen, sich ebenso gut oder schlecht entwickeln wie Gleichaltrige mit heterosexuellen Eltern. Psychologische Untersuchungen haben bisher keine Entwicklungsdefizite festgestellt. Auch die Sorge oder Hoffnung, dass Regenbogenkinder später überdurchschnittlich oft lesbisch oder schwul werden, hat sich nicht bewahrheitet. Die US-amerikanische Akademie der Kinderärzte und die Vereinigung der Psychologen haben herausgefunden, dass in den vergangenen 30 Jahren in mehr als 100 Studien keine Hinweise darauf gefunden worden seien, dass Kinder aus Regenbogenfamilien in ihrer sozialen, psychischen oder sexuellen Entwicklung eingeschränkt seien.
Zu diesem Ergebnis kam 2009 auch Familienforscherin Rupp. "Wenn die Umwelt diese Familien akzeptiert, haben die Kinder keine Probleme", so das Fazit der Soziologin, die im Auftrag des Bundesjustizministeriums die Lebensbedingungen von Regenbogenfamilien untersucht hat. Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in München kam bei einer in die Studie integrierten Kinderbefragung zu ähnlichen Ergebnissen. "Die sexuelle Neigung der Eltern wird völlig überschätzt. Sie ist nur ein winziger Teil der Persönlichkeit", sagt IFP-Leiterin Fabienne Becker-Stoll und beruft sich auf Ergebnisse der Bindungsforschung: "Nicht das Chromosom XY entscheidet über die Feinfühligkeit einer Person, sondern ihre Fähigkeit, zwischen den eigenen und den Bedürfnissen des Kindes zu unterscheiden."
Doch in die allgemeine Euphorie mischen sich auch kritische Töne. Man brauche noch intensive klinische Forschung und Therapieerfahrung, um valide Aussagen über die Identitätsentwicklung von Regenbogenkindern zu treffen, sagt etwa die Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main, Marianne Leuzinger-Bohleber. Die renommierte Psychoanalytikerin betrachtet die Positiv-Prognosen mit Vorsicht, weil viele Untersuchungen vor allem auf Fragebogenverfahren und Tests basieren: "Aus psychoanalytischer Sicht bleiben diese Studien im Bereich des Bewusstseins. Man fragt Einstellungen und Verhaltensweisen ab. Aber so etwas Komplexes wie Geschlechtsidentität und ihre Entwicklung lässt sich damit allein nicht erfassen."
Leuzinger-Bohleber verweist auf Ergebnisse der empirischen Säuglingsforschung. Danach entwickelt sich die Kernidentität eines Menschen sehr früh, und sie bildet die Basis für die spätere Geschlechtsidentität: "Das heißt für mich, dass die Identifikation mit den primären Bezugspersonen sehr wichtig ist für ein Kind. Und ich vermute, dass es ein Unterschied ist, ob man bei diesem Prozess in den ersten Beziehungserfahrungen nur ein Geschlecht zur Verfügung hat oder beide."
Für den dänischen Familientherapeuten Jesper Juul, der seit den achtziger Jahren auch mit Regenbogenfamilien arbeitet, ist hingegen die Lebensqualität der Eltern und ihr Selbstbewusstsein ausschlaggebend dafür, wie es den Kinder ergeht. Natürlich gebe es Unterschiede im Lebensstil von heterosexuellen und homosexuellen Eltern, sagt Juul. Wichtiger aber sei die persönliche Lebensgeschichte beider Partner - unabhängig von der sexuellen Orientierung: "Homosexuelle Eltern sind einfach wie alle anderen auch: genauso warm, wunderbar, kompetent, rätselhaft, selbstaufopfernd, sorgenvoll, kränkend, überbehütend und gewalttätig."
Und sie haben die gleichen Sorgen. Bei Axel und Jürgen Haase in Neuss macht Tochter Anna gerade ein Vormittags-Nickerchen. Alisha krabbelt munter über den Küchenboden. "Das war seit langem die erste Nacht, die wir durchschlafen konnten", seufzt Axel und nimmt die Kleine auf den Arm. Während Anna nachts gut und gern in ihrem eigenen Bettchen schläft, drängt es Alisha immer noch ins Elternschlafzimmer, außerdem will sie nachts ein Fläschchen. "Sie muss irgendwo den Körperkontakt haben, dann schläft sie sofort wieder ein", sagte Axel. Und hofft auf eine zweite ruhige Nacht.
Irle, 42, ist Autorin in Frankfurt und hat jetzt zum Thema ein Buch geschrieben: "Das Regenbogen-Experiment". Beltz-Verlag, Weinheim; 220 Seiten; 17,95 Euro.
Von Katja Irle

SPIEGEL WISSEN 1/2014
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