DER SPIEGEL


Inhaltsverzeichnis

Ausgabe:   Jahr:

Heft 1/2010

  • Titelbild

    1
    Die Reise ins Vergessen: Leben mit Demenz
  • HAUSMITTEILUNG

    3
    Hausmitteilung
  • Inhaltsverzeichnis

    4
    Inhaltsverzeichnis
  • EINLEITUNG

    6
    Reise in den Sonnenuntergang: Demenz ist die Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Die Medizin bietet wenig Hoffnung. Es geht darum, mit dem Vergessen leben zu lernen.
  • 18
    Testen Sie Ihr Alzheimer-Risiko
  • 22
    Senken Sie Ihr Alzheimer-Risiko
  • 25
    Hightech für die Pflege
  • 26
    "Weil ich Unsinn rede": Ist es Demenz? Oder eine Krankheit, die gut behandelt werden kann? "Gedächtnisambulanz" heißt eine Einrichtung, die spezialisiert ist auf diese Diagnose - und oft, sagen die Doktoren, sind Patienten und deren Familien erleichtert, wenn das Urteil fällt.
  • 32
    ES GIBT VIELE BESORGTE GESUNDE": Der Frankfurter Gerontopsychiater Johannes Pantel, 47, über die Unterschiede zwischen Vergesslichkeit und Demenz sowie den Sinn einer frühen Diagnose der Krankheit
  • DIE PATIENTEN

    34
    "Ich bin ja noch ich": Rita Dechant, Christian Zimmermann und Helen Merlin über ihren Alltag als Demenzkranke, ihre Strategie beim Outing und ihren Umgang mit dem allmählichen Verlust der Selbständigkeit
  • 42
    Ein Wunder, vielleicht: Er ist Arzt, 41 Jahre alt, Vater von vier Kindern - und hat Alzheimer. Seine Familie versucht, damit zu leben.
  • 44
    Was man nicht wissen kann: Für den Freitod aus Furcht vor Demenz gibt es Argumente. Aber mit dem Verlust des Verstandes kommt die Selbstbestimmung an eine Grenze.
  • 47
    Leben am Schlauch: Künstliche Ernährung - ja oder nein? An dieser Frage entzündet sich oft Streit zwischen Ärzten, Pflegeheimen und Angehörigen.
  • 48
    Verträge, die nicht gelten: Ist ein Mensch, der an Demenz erkrankt, noch für sich und seine Handlungen verantwortlich? Juristen raten dazu, Fragen wie die Haftpflicht oder das Testament beizeiten zu klären.
  • DIE ANGEHÖRIGEN

    64
    Daheim im Gestern: Wo ein dementer Mensch am besten lebt, ist für ihn und seine Angehörigen die schwierigste und zugleich wichtigste Frage: zu Hause, im Pflegeheim oder in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft?
  • 72
    "Demenz ist wie Sippenhaft": Der Pflegewissenschaftler Detlef Rüsing, 43, Leiter des Dialog- und Transferzentrums Demenz (DZD) an der Universität Witten-Herdecke, über die schwierige Lage der Angehörigen
  • 74
    "GEDULD, GEDULD, GEDULD": Kommunikation mit Demenzkranken folgt eigenen Regeln.
  • 76
    "Wir sind keine Erbsenzähler": Ihr Besuch löst oft Ängste aus: Die Gutachter des Medizinischen Dienstes entscheiden, ob und wie viel Geld ein Kranker von der Pflegeversicherung erhält. Auch bei Familie W. in Stuttgart sah man dem Termin mit Bangen entgegen.
  • 78
    WIE VIEL DER STAAT ZAHLT: Gute Pflege ist teuer. Sie kostet mehr, als die Pflegeversicherung übernimmt. Angehörige sollten möglichst frühzeitig Anträge auf Hilfe stellen.
  • 80
    "Rolf, ich und Alzheimer": Wie ein Feind schleicht sich Demenz in das Leben einer Familie: Alle Spielregeln des Alltags, alle Gefühle ändern sich. Die meisten Erkrankten werden von ihren Angehörigen gepflegt, deren Kräfte oft nicht ausreichen. Die Geschichte zweier Paare.
  • DIE PROFIS

    86
    Der neuronale Untergang: Weltweit werden Milliarden Euro in die Erforschung der Volkskrankheit Alzheimer investiert. Es gibt viele kleine Erfolge, aber noch mehr ungelöste Rätsel.
  • 93
    RISIKO IM BLUT: Biomarker sollen auf die Spur von Demenzkrankheiten führen.
  • 94
    Die Zürcher Hoffnung: Sie sind Freunde, und sie liegen weit vorn in der Alzheimer-Forschung: Christoph Hock und Roger Nitsch sind zuversichtlich, bald eine wirksame Therapie gegen die Krankheit zu finden.
  • 96
    SUCHE NACH DER SUPERPILLE: Medikamente gegen Demenz zeigen bisher nur geringe Wirkung. Es wird intensiv geforscht.
  • 98
    Endstation Wellness: Das Pflegeheim "Sonnweid" bei Zürich gilt als eine der besten Demenz-Einrichtungen weltweit. 150 Patienten leben hier in Wohngruppen, im Heim oder in der gemeinschaftlichen Intensivpflegestation. Die Devise: Lebensqualität bis zum letzten Atemzug.
  • 103
    Schlüssel zum Hirn: Alzheimer-Patienten leben besser, wenn sie regelmäßig Musik hören. Sogar das Gedächtnis wird bei den richtigen Liedern wieder wach.
  • 104
    Die Pionierin: Sexuelle Bedürfnisse flammen bei Dementen oft heftig auf. Frauen wie Nina de Vries helfen mit professioneller Zärtlichkeit.
  • 106
    "Du stinkst ja schon wieder": Gespräch mit dem Bonner Psychiater und Psychotherapeuten Rolf Dieter Hirsch über Gewalt gegen Demenzkranke
  • 110
    Wohin mit Frau Kühn?: Auch Menschen mit Demenz brechen sich ein Bein, bekommen eine Lungenentzündung oder einen Herzinfarkt. Normale Kliniken sind auf Verwirrte nicht eingestellt. Ein Krankenhaus in Heidelberg hat eine Station für solche Patienten eingerichtet.
  • DIE GESELLSSCHAFT

    114
    Seniorenspielplatz an der Sonne: In der amerikanischen Rentnerstadt Sun City Center helfen sich alte Menschen gegenseitig dabei, möglichst lange unabhängig zu leben - auch dann noch, wenn sie ihre Nachbarn verwirrt und im Schlafanzug auf der Straße antreffen.
  • 120
    "Es kann uns alle treffen": Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, und Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, über Mängel im Umgang mit Demenz
  • 124
    "Wir sind Nachbarn": Alzheimer geht alle an, finden die Leute von der "Aktion Demenz". Der Verein will eine Revolution in den Köpfen anstoßen: Betroffene sollen mitreden, Nichtbetroffene zuhören und helfen. Erste Gemeinden proben den Aufstand gegen die Gleichgültigkeit.
  • 129
    Wichtige Adressen: Hier finden Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen Hilfe.
  • 130
    Weiterlesen: Nützliche und anrührende Lektüre

SPIEGEL WISSEN 1/2010

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