DER SPIEGEL


Inhaltsverzeichnis

Ausgabe:   Jahr:

Heft 4/2010

  • Titelbild

    1
    Mehr Zeit: Vom richtigen Umgang mit einem kostbaren Gut
  • HAUSMITTEILUNG

    3
    Hausmitteilung
  • Inhaltsverzeichnis

    4
    Inhaltsverzeichnis
  • GESELLSCHAFT UND ARBEIT

    6
    Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen ...: ... dichtete Friedrich Schiller und ahnte wohl, dass sein Wort in Zukunft mit jedem Fortschritt wahrer würde. Wir schwimmen in der Zeit, suchen sie zu halten und vertreiben sie doch nur schneller und schneller.
  • 14
    Fünfzehn Minuten Ewigkeit: Im Zeittakt elektronischer Kommunikation gerät der moderne Mensch zwischen Arbeit und Leben außer Atem. Doch Zeit lässt sich nicht vermehren oder einsparen, weder dehnen noch totschlagen: Sie ist einfach da. Die Instrumente der IT-Gesellschaft können helfen, sie einzuteilen.
  • 20
    "LIEGESESSEL ALS BÜROMÖBEL": Der Regensburger Schlafforscher Jürgen Zulley, 65, über Tagesmüdigkeit und den Sinn der Siesta
  • 22
    SPIEGEL-GESPRÄCH - "Nicht die Zeit rennt, sondern wir rennen": Der Wirtschaftspädagoge und Zeitforscher Karlheinz A. Geißler über den Unsinn des Zeitmanagements, den Mehrwert von Pausen und das Ende der Pünktlichkeit
  • 28
    Alles fließt: Was ist die Zeit? Über diese Frage zerbrechen sich die Philosophen seit über 2500 Jahren die Köpfe. Gilt Heraklits Grundgesetz vom ewigen Wandel? Oder der legendäre Satz von Parmenides: "Denn dasselbe ist Denken und Sein"?
  • 32
    Ein anderer Kosmos: In Europa ist Warten verpönt, in Afrika gehört Geduld zum Alltag. Unterschiedliche Kulturen haben ihre jeweils eigenen Vorstellungen von Zeit - und manche haben nicht einmal ein Wort dafür.
  • 36
    Die Lust an den Uhren: Bekenntnisse eines Liebhabers
  • 38
    "Man muss ein Pedant sein": Mythos Glashütte: Ausgerechnet eine Kleinstadt im Ost-Erzgebirge ist ein Weltzentrum für die Produktion von Luxusuhren. Immer wieder totgesagt, erleben die sächsischen Uhrmacher gerade einen neuen Boom.
  • 42
    Der digitale Schwarm: Mit dem Mobilfunk kehrt die vormoderne Erlebniszeit zurück: Feste Verabredungen, Pünktlichkeit und Zeitpläne werden überflüssig, wenn Jugendliche gemeinsam durch den Großstadtdschungel streifen wie Jäger- und Sammlerhorden, immer in Rufweite - und nie allein.
  • 46
    Beruf: Entschleuniger: Ivo Muri führt eine Art Doppelleben: In Büchern und Vorträgen wettert er gegen die Diktatur der Uhr, als Unternehmer produziert er Zeitmanagement-Systeme. Die lustvolle Verlangsamung liegt im Trend - auf Slow Food folgen Slow Citys und Slow Travel. VON HILMAR SCHMUNDT
  • 50
    Abschied vom Himmel: Schon frühe Hochkulturen kannten den Rhythmus der Gestirne. Aber erst seit dem späten Mittelalter beherrscht die Uhr den Alltag. Sie zergliedert die Zeit - und entfremdet den Menschen so von der Natur. VON JOHANN GROLLE
  • INDIVIDUUM UND PSYCHOLOGIE

    56
    Das dritte Auge: Zeit kann Wunden heilen - oder krank machen. Eine neue Medizin, die Chronotherapie, verspricht Gesundung mit weniger Nebenwirkungen.
  • 62
    EULEN UND LERCHEN: Wie man seinen Chronotyp ermitt
  • 64
    "Papa, hast du noch Dinosaurier gesehen?": Stunden oder Tage sind für Kleinkinder Begriffe ohne Bedeutung, Jahrzehnte so abstrakt wie Jahrmillionen. Erst langsam erarbeitet sich ein Mensch das Gespür für die Zeit.
  • 68
    Im Turbo: Wie man Dauer erlebt, entscheidet sich im Gehirn. Tourette-Patienten sind schnell, erleben viel, die Zeit dehnt sich im Rückblick. Bei Parkinson-Patienten ist es andersherum.
  • 72
    Das Paradox der Langeweile: Die Monotonie des Gefängnisalltags lässt die Zeit unendlich gedehnt erscheinen. Aber in der Rückschau schrumpft sie umso mehr zusammen. VON JöRG BöCKEM
  • 74
    Der Teufel hat es eilig
  • 82
    Gegen den Fluss: Regisseure feiern das Kino als große Zeitmaschine und benutzen es für erzählerische Experimente. Nach Phasen der Beschleunigung etabliert sich derzeit eine andere Denkfigur: die rückwärtslaufende Zeit. VON LARS-OLAV BEIER
  • 84
    Lob des Müßiggangs: Faulheit ist ein wirkungsmächtiger Antrieb des menschlichen Daseins. Bequemlichkeit führt bisweilen zu genialischen Lösungen.
  • BIOLOGIE UND NATUR

    86
    Rhythmen der Natur: Tiere und Pflanzen wissen, wann der Tag anbricht oder der Winter kommt. Regelmäßig justieren sie die Uhren und Kalender in ihren Körperzellen.
  • 92
    "Da müsste schon etwas Dramatisches passieren": Der Frankfurter Paläoanthropologe Friedemann Schrenk über Beschleunigung in der Evolution, die Rolle der Kultur und die Zukunft der biologischen Entwicklung des Menschen
  • 94
    Brooke, unsterblich: Die Amerikanerin Brooke Greenberg ist fast volljährig, verharrt geistig und körperlich jedoch auf dem Stand eines Babys. Ein US-Mediziner versucht, das Geheimnis des Kindes zu ergründen. Er will der Menschheit ewiges Leben bescheren.
  • 98
    Das Geheimnis des Grottenolms: Was lässt Elefanten, Papageien oder Schildkröten alt werden, während Mäuse, Kolibris oder Würmer jung sterben? Genforscher glaubten das Rätsel fast schon gelöst zu haben – bis ein Amphibium die Theorien wieder in Frage stellte.
  • 102
    Bürger Zehntag gegen Monsieur Sonntag: Jahre, Monate und Tage sind vorgegeben von Erde, Sonne und Mond. Die Woche dagegen ist eine menschliche Erfindung. Doch selbst Diktatoren scheiterten daran, der Kirche die Siebentagewoche zu entreißen - vielleicht, weil sie dem Rhythmus des Körpers entspricht.
  • PHYSIK UND TECHNIK

    104
    Das Ende der Ewigkeit: Wie entstanden Universum, Erde und Leben? Im Lauf der Wissenschaftsgeschichte rivalisierten fortschrittsorientierte Schöpfungsideen mit dem Bild eines unaufhörlichen Werdens und Vergehens. Inzwischen herrscht Einigkeit: Die Genesis der Welt dauerte Milliarden Jahre, aber sie hatte einen Anfang. VON JOHANN GROLLE
  • 112
    SPIEGEL-GESPRÄCH - "Urknall im Büro": Der kalifornische Kosmologe Sean Carroll über Zeitreisen, den Kältetod unseres Universums und die Geburt neuer Baby-Welten
  • 116
    DER RITT AUF DEM LICHTSTRAHL: Einsteins Weg zur Relativitätstheorie
  • 118
    Die zertrümmerte Sekunde: VON HILMAR SCHMUNDT
  • 122
    Herr der Ringe: Der britische Uhrmacher John Harrison löste ein Problem, das über die Jahrhunderte ungezählte Seeleute das Leben gekostet hatte: die genaue Bestimmung jener imaginären Linien, die sich als „Längenkreise“ um die Pole der Erde legen.
  • 126
    Die Zeitfabrik: In einem kupferverkleideten Maschinenraum in Braunschweig wird die feinste Qualitätszeit des Kontinents hergestellt. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt koordiniert die Millisekunden vieler Länder und entwickelt die genaueste Uhr der Welt.
  • 128
    Die Süße der Langsamkeit: Kalifornische Tüftler bauen einen monumen - talen Zeitmesser, der 10 000 Jahre lang ticken soll. Der Ewigkeitschronometer steht für Weitsicht und langfristiges Denken.
  • 130
    BÜCHER - Weiterlesen: Lektüre-Empfehlungen zum Thema Zeit
SPIEGEL WISSEN 4/2010
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