AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 20/2017

Tabuthema depressive Eltern Wenn Mama in Düsternis versinkt

Über drei Millionen Kinder wachsen mit psychisch kranken Eltern auf. Sie brauchen Hilfe, um seelischen Schaden zu verhindern. Doch sie werden allein gelassen.

Vater Julian, Baby Lucas
Joanna Nottebrock/DER SPIEGEL

Vater Julian, Baby Lucas

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An den Tag, an dem man seine Mutter in die Psychiatrie brachte, erinnert sich Julian mit Mühe. Sein Gedächtnis gibt nur wenige Fragmente preis. Dass seine Mutter schrie, weil sie Scharfschützen im Haus gegenüber wähnte. Wie das Blaulicht über die Straße flackerte, während die Sanitäter sie in den Krankenwagen zwangen. Dass er selbst im Fond eines Polizeiautos warten musste, bis die Rettungskräfte mit seiner Mutter davonfuhren, und dass er nicht wusste, was mit ihr geschah.

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Heft 20/2017
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Der Rest des Tages ist aus seiner Erinnerung verschwunden. Es ist, als wollte sein Gedächtnis ihn schützen.

Julian war 13 Jahre alt, als seine Mutter für lange Zeit in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses am Rande Heidelbergs verschwand. Ein schwerer Fall von Schizophrenie, hatten die Ärzte gesagt. Danach war für Julian nichts mehr, wie es einmal war.

Er zog zu seinem Vater, den er bis dahin nur an den Wochenenden und in den Ferien gesehen hatte. In der Pause saß er allein auf der Schultreppe, auch seine Freunde gingen auf Abstand. Zwei Jahre nach dem Abitur brach er sein Studium ab. Mit 21 Jahren wurde auch Julian in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Kein Therapeut, kein Psychiater, kein Sozialarbeiter hatte bis dahin je nach ihm gesehen.

"Ich hatte als Kind null Hilfe", sagt er heute.

Inzwischen ist Julian 36, und dass er nun nach seinen Erinnerungen sucht, hat auch mit seinem Sohn zu tun. Vor fast vier Monaten ist Julian Vater geworden. Seine Frau hatte er in der Klinik kennengelernt, sie leidet unter einer besonderen Form der Schizophrenie, die auch den Körper erstarren lässt. Sie selbst waren es, die das Jugendamt Monate vor der Geburt um Hilfe baten. Dem kleinen Lucas soll es besser ergehen als ihnen selbst.

Ihr Nachname darf an dieser Stelle nicht genannt werden, Julian hat darum gebeten. Sein Sohn soll später keine Nachteile erleiden, weil seine Eltern psychisch krank sind. Das ist noch immer ein Stigma.

Dabei nimmt die Zahl der psychisch Kranken seit Jahren zu. Depression gilt beinahe als Volkskrankheit, auch schwere Zwangs- und Angststörungen werden immer häufiger diagnostiziert. Allerdings trifft die Erwachsenen ihr Schicksal nicht ganz allein: Viele sind auch Eltern.

Die Bundesregierung hat nun Zahlen über diese Familien vorgelegt, das Ausmaß ist mehr als bedenklich. In Deutschland gingen Experten davon aus, dass etwa "3,8 Millionen Kinder im Verlaufe eines Jahres einen Elternteil mit einer psychischen Erkrankung erleben", wie das Familienministerium in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken angibt. Leichte Erkrankungen sind darunter, aber auch sehr ernsthafte und Süchte. Etwa 500.000 bis 600.000 dieser Kinder sind jünger als drei Jahre. Für die Sozialpolitik könnte es kaum eine größere Herausforderung geben.

Schon für eine Beziehung sind Depressionen, Zwangsstörungen, Schizophrenie oder Sucht eine Bürde. Allerdings können Ehegatten oder Lebensgefährten einfach ihre Koffer packen. Kinder können das nicht. Die Krankheit nimmt sie als Geisel, oftmals über Jahre, und sie hinterlässt auch an ihrer Seele Spuren. Es ist ein Leben in Mamas oder Papas Schatten.

Die Folgen für ihre eigene Entwicklung können dramatisch sein. Die Krankheit der Eltern kann an ihrem Urvertrauen rütteln. Viele Kinder übernehmen ungefragt die Verantwortung für ihre Eltern, sie stemmen den Haushalt und versuchen zugleich, die Krankheit nach außen zu vertuschen. Die Psychologen haben dafür ein eigenes Wort entwickelt, sie nennen es "Parentifizierung".

Die Kinder glauben oft, dass sie selbst Schuld haben, wenn es ihren Eltern schlecht geht. Dazu kommt auch Scham. "Ein Kind kann dem Lehrer sagen, dass es zu Hause helfen muss, weil Mama sich ein Bein gebrochen hat. Aber zu sagen, dass Mama unter Schizophrenie oder einer Depression leidet, ist leider noch immer ein Tabu", sagt die Grünenpolitikerin Beate Walter-Rosenheimer, die Vorsitzende der Kinderkommission des Bundestags ist und früher selbst als Psychologin gearbeitet hat.

Besonders schlimm trifft es Kinder, deren Eltern eine Psychose haben. Kinder, wie Julian eines war. Zu seinen frühesten Erinnerungen gehört, dass seine Mutter immer wieder ihren Kopf gegen die Wand schlug. Er kauerte sich dann auf den Boden. Haften geblieben ist auch ihr Satz, Julian sei gar nicht ihr Kind. Ihr richtiger Sohn wohne in der Etage über ihnen. Und dann ihre Bitte, immer wieder, zu überprüfen, ob sie einen "komischen Blick" habe. Viele Jahre fiel es Julian deshalb schwer, anderen Menschen lange in die Augen zu schauen.

Psychologen glauben, dass Krankheiten wie Schizophrenie nur zum Teil auf genetischen Faktoren beruhen. Sie werden auch durch die Umstände des Lebens ausgelöst. Das statistische Risiko, "im Laufe ihres Lebens selbst eine psychische Störung zu entwickeln" werde für Kinder psychisch Kranker in unterschiedlichen Studien zweimal bis zehnmal so hoch angegeben wie bei Kindern aus gesunden Elternhäusern, so die Regierung. Um so wichtiger wäre es, die seelischen Schäden von Anfang an zu vermeiden.

Doch die Große Koalition hat es bisher versäumt, durchschlagende Hilfe bereitzustellen. Für die Kinder psychisch kranker Eltern war diese Legislaturperiode verloren. Es handle sich "um systematisch unterlassene Hilfeleistung gegenüber Millionen betroffener Kinder und ihrer Eltern", sagt Birgit Wöllert, Gesundheitsexpertin der Linken.

Verlässliche Hilfsangebote für Kinder sind nur schwer zu finden. Familien werden zerrieben zwischen den Zuständigkeiten der Ämter. Und die Krankenkassen müssen erst für Behandlungen zahlen, wenn es schon zu spät ist: dann, wenn die Kinder selbst krank geworden sind.

"Es ist unvorstellbar, aber in einem so gut versorgten Land wie Deutschland fallen die Kinder psychisch kranker Eltern durch ein Raster", sagt die Psychologin Silke Wiegand-Grefe vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. "Unser Gesundheitssystem kümmert sich nur um den Patienten, für seine Angehörigen gibt es keine Ressourcen."

Schon Mitte 2013 hatte die Kinderkommission des Bundestags gemahnt: "Bei der Behandlung erkrankter Eltern werden die Kinder häufig vergessen." Gleich dreimal in dieser Legislaturperiode mahnten Experten wie Wiegand-Grefe bei Bundestags-Fachgesprächen Reformen an. Niemand würde ihrer Analyse widersprechen. "Wir müssen uns dringend um diese Kinder kümmern", sagt Paul Lehrieder, CSU, Vorsitzender des Familienausschusses. Allerdings konnten sich die Parlamentarier auf wirksame Maßnahmen bislang nicht einigen.

Selbst der kleinste aller möglichen Ansätze, die Einrichtung einer Expertenkommission, sorgte über Monate für Streit. Im vergangenen Herbst hatte die Fraktion der Grünen dazu einen Antrag vorgelegt. Vor allem die Gesundheitspolitiker der Union standen auf der Bremse, weil sie Mehrausgaben für die gesetzlichen Kassen fürchteten. Inzwischen haben sich Union, SPD und Grüne auf einen Formelkompromiss verständigt: Ein gemeinsamer Antrag sieht nun vor, eine "zeitlich befristete interdisziplinäre Arbeitsgruppe" einzuberufen. Ihre Vorschläge sollen aber nichts kosten.

Über das Papier wollen die Fraktionen Ende Mai beraten, im Juni soll der Bundestag es beschließen. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, eine Aufklärungskampagne zu starten, die "der Stigmatisierung psychisch Erkrankter entgegenwirkt". Allerdings bleibt in dieser Wahlperiode dafür kaum noch Zeit.

Dabei sind Eltern auf Unterstützung dringend angewiesen, allein wegen des Zuständigkeitswirrwarrs. Auf insgesamt sieben Sozialgesetzbücher verteilen sich die Regelungen, die Hilfen für die betroffenen Familien anbieten.

Eine arbeitsunfähige Mutter mit Depressionen beispielsweise muss beim Sozialamt den Antrag auf "Hilfe zur Teilhabe" für ihren Lebensunterhalt stellen; bei der Krankenkasse den Antrag auf Haushaltshilfen einreichen; beim Jugendamt das Formular für "Hilfe zur Erziehung" für die größeren Kinder oder auf "frühe Hilfe" für die kleineren abgeben. In diesem Dickicht können sich Eltern, die kaum für sich selbst sorgen können, nur verheddern.

Die beste Lösung wäre es, eine einzige Stelle einzurichten, die einen Hilfeplan für die ganze Familie aufstellt. Es gibt solche Angebote. Aber es ist schwer, sie zu finden. Die Kommunen koordinierten die Zusammenarbeit "mal mehr, mal weniger", wie Birgit Görres, Geschäftsführerin des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie sagt. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit nannte die Versorgungslage schon im Jahr 2015 ein "Roulettespiel".

Julian gehört heute zu denen, die aufgefangen werden. Er ist in Elternzeit und kümmert sich allein um Baby Lucas. Seine Frau ist seit Monaten im Krankenhaus. Aber was heißt in diesem Fall schon allein? Sechs Helfer sorgen sich um die Familie: die Frau vom Jugendamt, die Hebamme, zwei Sozialbetreuer von der AGFJ Familienhilfe und zwei Kinderkrankenpflegerinnen vom Netzwerk Frühe Hilfen. Der einzige Nachteil ist, dass es Julian mit den Terminen fast zu viel wird. Dass er durchhält, hat mit Lucas zu tun. "Es geht darum, die Familie zu erhalten", sagt Julian.

Seit zwei Jahren lässt ihn die Krankheit in Ruhe, auch ohne Medikamente. In der Wohnung duftet es nach Fencheltee und Babycreme. Julian ist ein akribischer Vater, der jede gewechselte Windel auf seinem Handy notiert und sein Baby mit einem gekonnten Griff auf den Oberschenkel hebt, um ihm den Rücken zu massieren. Ein Ritual von Vater und Sohn - und ein Tipp der Hebamme.

Um Julian und seine Familie ist ein dichtes Netz gewoben. Allerdings könnte es reißen, wenn Lucas größer wird. Das Netzwerk Frühe Hilfe bietet Unterstützung nur so lange an, bis die Kinder drei Jahre alt sind. Selbst die Bundesregierung räumt ein, dass die Familien dem Modell "entwachsen". Gemeint ist: Etwas größere Kinder fallen in ein Loch.

Es gibt viele solcher Löcher im System. Und das beginnt schon bei der Aufnahme in die Klinik. Es setzt sich erst langsam durch, dass das Personal auch nach der Verfassung der Kinder fragt. Umgekehrt zögern vor allem Alleinerziehende, freiwillig von ihrem Nachwuchs zu berichten. Sie fürchten, das Sorgerecht zu verlieren.

Auch die Krankenversicherung tut sich mit der kleinen Klientel schwer. Gesunde Kinder kranker Eltern haben keinen Rechtsanspruch auf vorbeugende Therapien. Zwar gilt seit Mitte 2015 das neue Präventionsgesetz. Seither zahlen die Kassen wieder für Yogakurse oder Wellnessreisen - für viele Erwachsene ist das Regelwerk ein Geschenk. Nicht aber für Kinder. Die Regierung hat die Ärzte lediglich verpflichtet, bei Untersuchungen "psychosoziale Belastungen" in der Familie zu überprüfen.

Langsam denken AOK, Barmer & Co. um, aber es gibt erst einzelne Pilotprojekte. In Baden-Württemberg etwa bietet die Techniker Krankenkasse auch den Kindern kranker Eltern Therapiegespräche an. In Norddeutschland schickt sie ambulante Kriseninterventionsteams zu den Eltern.

Zu Menschen wie Irene Schwaberg. In Wahrheit heißt die 40-Jährige anders, ihr Arbeitgeber soll von ihrer Krankheit nichts erfahren. Vor zwei Jahren war Schwaberg acht Wochen lang in einer psychiatrischen Klinik. Die Ärzte diagnostizierten eine "schwerwiegende neurotische Störung".

"Als ich in die Klinik kam, hat man nur kurz gefragt, ob meine Kinder versorgt sind, aber nicht, wie es ihnen geht", sagt sie. Dabei waren ihre beiden Kinder eine ihrer größten Sorgen.

Ihre Krankheit führt dazu, dass Schwaberg ständig an sich zweifelt. Sie redet sich Fehler ein, was gerade in ihrem Beruf ein Problem ist. Schwaberg ist Ärztin. Auf dem Höhepunkt ihrer Krise glaubte sie, sie könnte ihre Patienten mit einem falschen Stich beim Blutabnehmen töten.

Schwaberg war ständig müde, weinte oft. Es gab viel Streit, ihre Ehe zerbrach. Die Kinder bekamen das mit, natürlich. "Meine Kleine war erst vier, da kam sie schon und wollte mich trösten." Ihre Stimme bleibt ruhig, während sie erzählt. Aber sie sitzt da, ihre Beine unter den Po geschoben, die Arme fest vor dem Körper verschränkt, als suchte sie Schutz.

Noch in der Klinik hatte sie sich gefragt: "Wie schaffe ich das?" Die Antwort kam mit der Post. Die Krankenkasse bot ihr ambulante Krisenintervention an - Ansprechpartner, wenn es ihr schlecht geht.

Diese Psychonetzwerker sind rund um die Uhr telefonisch erreichbar und kommen auch zum Hausbesuch. Sie helfen dabei, ihrem Umfeld zu erklären, wie man Schwaberg unterstützen kann. Bald wollen sie mit den Kindern reden und ihnen erklären, warum die Mama manchmal so ist, wie sie ist - und warum das nichts mit ihnen zu tun hat. "Ich habe Glück, dass ich in einer Region wohne, in der es so ein Projekt überhaupt gibt", sagt Schwaberg.

Als sie im vergangenen Jahr noch einmal in der Klinik war, hat sie den anderen Patienten von dem Projekt berichtet. "Keiner kannte das."

Dabei wäre Hilfe ganz einfach. Was es brauchte, wäre eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Familien in jeder Stadt. Und Psychologin Wiegand-Grefe träumt von einem ganz simplen Anfang: "Es wäre schon viel gewonnen, wenn es bei jedem Patienten, der aus der Klinik entlassen wird, noch ein Gespräch mit der ganzen Familie gäbe, um die Partner und Kinder zu fragen: 'Wie geht es euch? Was braucht ihr?'"

Julian will jetzt auf seine Art Abhilfe schaffen. Vor Lucas' Geburt hat er als selbstständiger IT-Systemkaufmann gearbeitet. Jetzt denkt er darüber nach umzusatteln. Er will Sozialarbeit studieren oder sich zum Genesungsbegleiter für psychisch Kranke ausbilden lassen.

Eines ist sicher: Er würde die Patienten nach ihren Kindern fragen.

Die Krankheit nimmt die Kinder als Geisel, und sie hinterlässt auch an ihrer Seele Spuren.



insgesamt 7 Beiträge
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adal_ 17.05.2017
1. Die Kommunen sparen am Personal, die Krankenkassen bei der Bewilligung
Die koordinierenden Hilfen gibt es.Sie müssen nur zur Anwendung kommen: Für die Kinder das Jugendamt. Für die Begleitung der Familie als ganzes die dem Jugendamt zugeordnete sozialpädagogische Familenhilfe. Für den psychisch kranken Elternteil die rechtliche Betreuung, die jeder anregen kann, der mit dem Fall zu tun hat. Das Amtsgericht lässt dann durch das Gesundheitsamt prüfen, ob a) eine psychische Krankheit vorliegt und b) ob der Betroffene seine rechtlichen Angelegenheiten wie z.B. Sozialhilfeantrag stellen, selbst regeln kann oder nicht Was fehlt ist a) Personal bei den Jugendämtern und b)Therapieplätze.
Melba 17.05.2017
2. Erfahrung
Natürlich geht es Kindern von Depressiven schlechter, wie Kindern von Suchtkranken, Kindern von gewalttätigen Eltern, vernachlässigte Kinder usw. Das Problem ist doch der mangelnde Respekt und die Fürsorge der Gesellschaft im ganzen und der Mitmenschen im besonderen. Kinder werden hier nicht als größter Schatz der Zukunft behandelt. Ich -depressiv- alleinerziehendend mit Kindern lebe seit 2 Jahren in Spanien, die allgemeine Kinderliebe und Unterstützung im Dorf fängt fast alles auf.
scxy 17.05.2017
3.
Ich lese den Artikel nicht ganz, achte auf mein Verhältnis zum Thema. Wen von Schutz der Kinder dir Rede ist, möchte ich nur anmerken, dass unser Rechtssystem auch von Kindern derart erkrankter Eltern Unterhaltszahlungen erwartet. Obergerichtlich abgesegnet durch den BGH, zuletzt in einer wichtigen Entscheidung von Herbst 2010. Das ist wirklich unsäglich! Ich beispielsweise bin mit schwer psychisch krankem Elternteil groß geworden, und seit ich Student war erhielt ich regelmäßig Aufforderungen, meine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu offenbaren. Weil das Elternteil nur 20 Jahre älter als ich ist, könnte ich ohne weiteres mein gesamtes Erwerbsleben Unterhalt zahlen. Ist eben Schicksal, argumentiert der BGH kurz gefaßt. Gerecht?
achterhoeker 17.05.2017
4. So einfach nicht
Teilweise übt der Partner (Partner in Anführungsstriche) auch noch psychisch Gewalt auf den Elternteil des gemeinsamen Kindes aus. Nur wer will das unterbinden? Der Staat? Mit welchem Recht? Kindeswohl, Elternteil zwangseinweisen, Beistandshilfe geht nicht per Beschluss gegen den Willen der Kindeseltern. Und den Willen muss eine(r) oder beide entwickeln. Zurück bleiben Grosseltern, Nachbarn und Freunde und können nur hilflos und mit Schmerzen zusehen.
artur.d 18.05.2017
5. Wenn Mama in Düsternis versinkt sollte sie als erstes an
ihren Vitamin D3 Spiegel denken und testen lassen oder besser gleich auffüllen, weil im Norden praktisch alle einen massiven Mangel leiden. Der Spiegel sollte denen der Afrikaner/innen die sich in der Regel der Sonne aussetzen gleichen und der beträgt 50-60 ng/ml. Die Ureinwohner am Äquator haben einen bis 90 ng/ml. - Voraussetzung fürs Wohlbefinden allgemein – hier bei uns, nur mit ausgiebigen Sonnenbädern zu Mittagszeit zu erreichen oder Hochdosis Präparate wie Dekristol verstärkt eingenommen. Zweitens der Eisenhaushalt, hier ins besondere das Ferritin, das sollte um die 200 ng/ml betragen. Bei vielen herrscht hier ebenfalls ein beträchtlicher Mangel der zu Depressionen/Energiemangel führt – schnell nur mit Infusionen behebbar.
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