AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 23/2017

Premierministerin in der Krise Was ist los mit Theresa May?

Ein grandioser Wahlsieg von Theresa May galt lange als sicher. Dann machte die Premierministerin erstaunliche Fehler. Nun fragen sich viele Briten: Wer ist diese Frau, die unsere Zukunft ohne EU bestimmen soll?

Regierungschefin May in ihrem Amtssitz: "Downing Street ist ihr Pfarrhaus, und wir sind ihre Gemeindemitglieder"
Dan Kittwood / Getty Images

Regierungschefin May in ihrem Amtssitz: "Downing Street ist ihr Pfarrhaus, und wir sind ihre Gemeindemitglieder"

Von , London


Anfang der Woche sah sich Theresa May zu einer ungewöhnlichen Maßnahme genötigt: Sie musste echte Menschen treffen. Das hatte die britische Premierministerin im Wahlkampf bislang gern vermieden. In Leeds trat sie in einem Bürogebäude auf, als die Geschäftsleute bereits im Feierabend waren. In Clay Cross stiefelte sie durch eine auffällig leere Werkhalle. In Halifax stand zwischen ihr und ihrem Volk eine zehn Meter hohe Mauer. In Schottland klopfte sie zwar an ein paar Türen, aber fast niemand machte auf.

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Heft 23/2017
 

Am Montagabend also stellte sich die Frau, der eine gewisse Kontrollsucht nachgesagt wird, einer Gruppe Wähler bei der Fernsehdebatte des Senders ITV. Eine Diskussion mit Jeremy Corbyn von der Labour-Partei hatte sie abgelehnt, die beiden wurden daher hintereinander befragt, erst vom Studiopublikum, dann vom Moderator. Und man kann nicht sagen, dass es sonderlich gut gelaufen ist.

Noch bevor May ihre berüchtigten Plattitüden aufsagen konnte, warfen ihr die Zuschauer vor, in den Schulen, bei der Pflege und im Gesundheitssystem sparen zu wollen, aber stur das Gegenteil zu behaupten. Das böse Wort von der "Lüge" fiel, und auch Moderator Jeremy Paxman war keine Hilfe. "Säßen Sie mir in Brüssel gegenüber", sagte er, "würde ich denken, das ist eine Aufschneiderin, die beim ersten Gewehrfeuer zusammenbricht."
May lächelte wächsern. Bisweilen schien sie sogar sprachlos.

Es war eine neue Erfahrung für Theresa May, 60. Noch vor sechs Wochen, als sie überraschend Neuwahlen ausrief, waren die Rollen auf der Insel klar verteilt. Jeremy Corbyn - von allen, sogar den eigenen Genossen, als Sozialistenzausel verspottet - galt als chancenloser Herausforderer. Und May strahlte als erfolgreiche Staatschefin, die über den Dingen schwebte, seit sie im Juli 2016 Premierministerin wurde.

So sicher war sie ihrer Sache, dass sie sich ihrem Volk seither als Quasipräsidentin andient. Auf ihrem blauen Wahlkampfbus steht "Theresa May: für Großbritannien". In den Wahlkreisen treten "Theresa Mays lokale Kandidaten" an, die Tories sind nur noch "Theresa Mays Team". Als sie vor Kurzem das Parteimanifest vorstellte, saßen in der ersten Reihe ihre Minister, allesamt in blauem Anzug und mit blauer Krawatte und klatschten artig. Es war, als hätte die Schuldirektorin ihre Musterschüler zur Uniformprobe antreten lassen.

Theresa May allein will es richten und das Land in eine Zukunft führen, von der seit dem Brexit-Referendum niemand sagen kann, wie diese aussehen wird. Von einem "politischen Messias-Komplex" spricht der EU-Rechtsexperte Michael Dougan von der Liverpool University. Sehr britisch sei das zwar nicht, aber taktisch schien es klug: May ist weitaus beliebter als ihre Partei, die sie selbst mal "garstig" nannte. Sie macht es daher wie Angela Merkel, die im Wahlkampf 2013 mit dem Satz warb: "Sie kennen mich."

Der Vorteil an dieser Strategie ist: Macht May keine Fehler, kann sie nicht verlieren. Aber May machte Fehler. In einem Wahlkampf, der auf ihre persönliche Stärke zugeschnitten ist, wirkt sie plötzlich wankelmütig und zaudernd. Es zeigt sich immer mehr, dass ihre Stärke vor allem auf der Schwäche ihrer Gegner beruhte.

So bröckelt ihr Rückhalt wenige Tage vor der Wahl am 8. Juni, von der sie sich eine überwältigende Mehrheit im Unterhaus erhoffte. In dieser Woche ergab eine Umfrage erstmals, dass die Konservativen ihre absolute Mehrheit verlieren könnten. Nun werden die Stimmen aus den eigenen Reihen lauter, die "Ich" als Programm immer schon dürftig fanden. Und auch viele Wähler fragen sich, wer diese Frau eigentlich ist, der sie bislang so blind vertrauten.

Wer also ist Theresa May?

Neulich im Fernsehen mühten sich zwei BBC-Moderatoren, das herauszufinden. Aber abgesehen von den bekannten Tatsachen, dass May in einem Pfarrhaus aufgewachsen ist, gern kocht und für die "einfachen Leute" da sein möchte, erfuhr man nichts über sie. Außer, natürlich, dass sie eine "starke und stabile" Anführerin sei, wie sie nicht müde wird zu betonen. Ihr Mann Philip, ein Banker, saß neben ihr wie ein brav nickender Wackeldackel und ließ nur wissen, zu Hause sei die Frage nicht, ob, sondern nur wann er den Müll rausbringe.

Die einzige Exzentrik, die sich May öffentlich gestattet, seitdem sie 1997 zum ersten Mal als Tory-Abgeordnete ins Unterhaus zog, ist ihr Schuhtick, auf den sie oft und gern hinweist. Die Welt weiß nun, dass May Pumps mit Zebramuster und Ballerinas mit Kussmund trägt. Aber womöglich ist auch das mehr Strategie als Leidenschaft: Wer damit beschäftigt ist, der Dame auf die Schuhe zu starren, achtet womöglich weniger auf den Menschen, der darin steckt. In einem klatschsüchtigen Land hat Theresa May es bislang bestens verstanden, von sich abzulenken.

Und was fürs Private gilt, gilt fürs Politische erst recht. Während der Ochsentour, die sie bis ins höchste Staatsamt führte, fiel May selten durch neue Ideen oder forsches Voranpreschen auf. Alle Ämter, die sie übernahm, führte sie geräuschlos, akribisch und zur vollsten Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten. Nur so konnte sie sich länger als fast alle ihre Vorgänger auf dem Schleudersitz im Innenministerium halten.

Dort trug sie maßgeblich dazu bei, die Furcht vor der "Masseneinwanderung", die beim Brexit-Referendum den Ausschlag gab, in den Köpfen ihrer Landsleute zu verankern. Unvergessen ist, wie sie 2013 Lastwagen durch London rollen ließ, darauf die Botschaft: "Illegal im Land? Geh heim oder in den Knast." Kritik, auch der eigenen Leute, wischte sie beiseite. Nahe an sich heran ließ sie stets nur einen winzigen Kreis von Vertrauten, die ihre Chefin rigoros abschirmten.

Unter May zu arbeiten habe sich angefühlt, "als könnte man jeden Moment nach Sibirien deportiert werden", sagt Norman Baker, ein fröhlicher Liberaler mit Hang zu knalligen Krawatten, der mal ihr Staatssekretär war. "Ich war der einzige Hippie auf einem Iron-Maiden-Konzert." Dabei habe er May als kompetent und prinzipienfest geschätzt; ihre beiden Stabschefs Fiona Hill und Nick Timothy allerdings hätten ein "Klima der Angst" geschaffen und alles rigoros kontrolliert. Schon damals hätten die beiden, die nun auch Mays Regierungsgeschäfte führen, jene Politstanzen entworfen, die ihre Chefin dann roboterhaft unters Volk gebracht habe.

Wahlkämpferin May: "Ich" als Programm
Dylan Martinez / WPA Pool / Getty Images

Wahlkämpferin May: "Ich" als Programm

Baker hat der Politik inzwischen abgeschworen und tourt mit seiner Band über die Insel. Aber er fragt sich bis heute, ob Theresa May wirklich ihr Team im Griff hat - oder ob es umgekehrt ist.

Seit Theresa May in 10 Downing Street eingezogen ist, dringt jedenfalls von dort nichts mehr ungefiltert nach außen. Den Mitarbeitern wurde eingebläut, dass "Sicherheitsteams" E-Mails und Anrufe überprüften. Eine Aura von Paranoia liegt über dem Regierungssitz. May wird nachgesagt, fast niemandem zu vertrauen, keinen Journalisten, keinen Politikern und schon gar nicht ihrer eigenen Partei.

Eine Haltung, die auf Gegenseitigkeit beruht. In der geleakten E-Mail eines Tory-Politikers heißt es: "Theresa genießt in der Partei weder Zuneigung noch Vertrauen."

May sagt, ihr Vater habe sie Barmherzigkeit gelehrt. Aber die Art und Weise, wie sie sich nach ihrem Amtsantritt aller parteiinterner Rivalen entledigte, zeugt eher von Erbarmungslosigkeit. Camerons Kronprinz George Osborne, der ihr in der Einwanderungsdebatte dumm gekommen war, schasste sie binnen Minuten. Boris Johnson, der Posterboy der Brexiteers, wurde zwar Außenminister, ist seither aber kaltgestellt und wird von May schon mal mit einem Hund verglichen, den man loswerden könne, "wenn er nicht mehr gebraucht wird".

Um zu verstehen, wie es eine eher dröge und eigenbrötlerische Politikerin bis ganz nach oben schaffen konnte, lohnt es, an die Realsatire zu erinnern, die die Konservativen nach ihrem Wahlsieg 2015 aufführten: die Selbstentleibung von David Cameron, der das Land ohne Not in das Brexit-Referendum trieb, verlor und daraufhin zurücktreten musste; die Nackenschläge und Hetzereien, mit denen sich die Tories lustvoll bekriegten; das Rennen um Camerons Nachfolge, in dem sich jeder Favorit auf bizarre Weise selbst ein Bein stellte. Bis auf Theresa May.

Plötzlich stand da diese hochgewachsene Frau, die immer ein wenig gebückt geht, als traue sie ihrer eigenen Größe nicht, und pries sich als demütige Wegweiserin aus dem Chaos an: "Ich weiß, dass ich keine Showpolitikerin bin, ich toure nicht durch Fernsehstudios, ich tratsche beim Mittagessen nicht über andere, ich trinke nicht in den Parlamentsbars, ich trage selten mein Herz auf der Zunge. Ich mache einfach den Job, den ich zu tun habe."

Langweilig? Schon. Aber nach all dem Irrsinn auch erholsam. Eine Mehrheit der Briten glaubt seither daran, dass May die Sache mit dem Brexit schon richten werde, den "härtesten Job seit dem Sieg über die Nazis", wie es der Chefstratege der Brexit-Kampagne, Dominic Cummings, beschrieb.

Mays Stärke in der Öffentlichkeit täuschte jedoch von Anfang an über ihre schwache Position in der eigenen Partei hinweg. Von ihrem Vorgänger Cameron hat sie nur eine hauchdünne Mehrheit geerbt. Die Tories aber sind gespalten: Da sind einerseits die Europahasser, die jedes Abweichen von der reinen Brexit-Lehre als Verrat betrachten, und andererseits die EU-Sympathisanten, die hoffen, dass der Wind sich wieder dreht, und die May übel nehmen, dass sie sich von einer Pro-Europäerin in eine stramme Nationalistin verwandelt hat.

In den Scheidungsverhandlungen mit Brüssel wäre sie von beiden Seiten erpressbar gewesen. Dem kam sie mit ihrer Neuwahlvolte zuvor. Ihren unbedingten Machtwillen hat sie damit demonstriert. Weniger klar ist, was sie mit dieser Macht zu tun gedenkt. Zu widersprüchlich sind die Signale, die sie seit Monaten sendet.

May sagt, sie wolle einen Deal mit den 27 EU-Staaten, der beiden Seiten nutze. Zugleich echauffiert sie sich über die unerhörte Tatsache, dass diese 27 als geschlossener Block auftreten - und zeigt bislang keinerlei Entgegenkommen. Politische Analysten in London fürchten, die Verhandlungen könnten vorüber sein, bevor sie ernsthaft begonnen haben, mit unkalkulierbaren Folgen für Großbritannien.

Und sie sagt auch, sie wolle ein Land, "das nicht für wenige Privilegierte da ist, sondern für jeden Einzelnen von uns". Eines ihrer ersten Wahlversprechen war dann, die Fuchsjagd wieder zu erlauben. Und so sehr sie gegen die Elite im Land wettert - sie selbst ist seit Jahrzehnten Teil davon. Das zeigt schon ein Blick in ihren Wahlkreis in Berkshire, eine Zugstunde westlich von London. Hier, schreibt der Satiriker John O'Farrell, "vermitteln die Menschen den Eindruck, als wären sie in der zehnten Generation neureich".

Berkshire. Eine Gegend mit urigen Häuschen in Zinnober, kurz geschorenem Kricketrasen, garagenhohen Hecken. Es klappert sogar eine Mühle am Bach, der hier Themse heißt. Auf den kleinen Kanälen herrscht eine hohe Dichte an Luxusjachten. Das alles ist so puppenstubenhaft englisch, als hätten Chinesen die Landschaft für einen Themenpark nachbauen lassen.

Im Dörfchen Sonning wohnen die Mays seit 20 Jahren. Zu ihren Nachbarn zählen diverse Multimillionäre, etwa Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page und George Clooney. Zur Andacht geht die Premierministerin fast jeden Sonntag in die St. Andrew's Church, einen trutzigen Natursteinbau, auf dessen Dach die englische - wohlgemerkt: nicht die britische - Flagge weht.

Hier liegt der Schlüssel zum Verständnis der Person und der Politikerin Theresa May, die sich nicht zufällig auch im fortgeschrittenen Alter immer noch als "Pfarrerstochter" beschreibt. "Downing Street ist ihr Pfarrhaus, und wir alle sind ihre Gemeindemitglieder", zitierte die Londoner "Times" ein Mitglied aus Mays Team.

Herausforderer Corbyn: Von den eigenen Leuten als Sozialistenzausel verspottet
Dan Kittwood / Getty Images

Herausforderer Corbyn: Von den eigenen Leuten als Sozialistenzausel verspottet

In Sonning, weit genug weg von London und dessen buntem Völkergemisch, ist sie bei sich selbst. Fast jeder weiß hier eine Geschichte über May zu erzählen: wie sie Frauenkränzchen besucht, wie sie sich in der Apotheke anstandslos in die Warteschlange einreiht, wie sie vergangenen Sommer einen "Garten der Sinne" einweihte, obwohl sie wenige Tage zuvor Premierministerin geworden war. "Santa Theresa" wird sie im Wahlkreis von manchen genannt. Es klingt nur halb spöttisch.

Als May über die "Citizens of nowhere" lästerte, die Weltbürger, die überall zu Hause sind und nirgendwo daheim, muss sie Sonning im Kopf gehabt haben. Provinzialismus und Patriotismus sind ihre Ankerpunkte. Ihren Landsleuten hat sie ein "global Britain" versprochen. Aber ihr Ideal ist die dörfliche Gemeinschaft, wo der rasante Wandel der Welt gebremst ankommt und Fremde eher nicht erwünscht sind.

So gesehen ist die Wahl, vor der die Briten stehen, eine Wahl zwischen zwei Nostalgiemodellen: Während Labour Bahn, Post, Elektrizitäts- und Wasserversorgung wieder verstaatlichen will, steht May für die plüschige Prä-Globalisierungs-Gemütlichkeit. Siebziger- versus Fünfzigerjahre.

"Das ist auch eine Art Populismus", sagt Politikprofessor Tim Bale von der Londoner Queen Mary University. "Man darf nicht vergessen: Theresa May ist eine ziemlich rückwärtsgewandte Person."

Im Wahlkampf hat es die Regierungschefin lange vermieden, sich festlegen zu lassen. Hinreichend vage hat sie vielen vieles versprochen. Gezielt wildert sie im Labour-Gehege, indem sie Arbeitern mehr Rechte in Aussicht stellt. Gleichzeitig versucht sie, die rechtspopulistische UK Independent Party klein zu halten, indem sie unverdrossen eine drastische Reduzierung der Einwandererzahlen prophezeit. Der Rest ist ein simples "Vertraut mir".

Als May kürzlich doch mal konkret wurde, ging der Versuch prompt schief. Sie hatte angekündigt, dass Alte stärker an ihren Pflegekosten beteiligt werden sollen, woraufhin es wütende Proteste gab. Als dann ihr komfortabler Vorsprung in den Umfragen schmolz, machte May auf dem Absatz kehrt - der schnellste U-turn in der Geschichte britischer Wahlkämpfe. Dass sie trotzig verneinte, eingeknickt zu sein, machte die Sache nur schlimmer. Plötzlich wirkte Theresa May nicht "stark und stabil", sondern bestenfalls halbstark.

Erstmals seit Langem mucken führende Konservative nun gegen ihre Chefin auf. Über die Medien streuten sie, dass nicht einmal die wichtigsten Minister in den Pflegevorstoß eingeweiht waren, sondern wieder einmal nur der verschworene Zirkel ihrer engsten Vertrauten. Sollte May die Wahl mit weniger als 80 Sitzen Vorsprung gewinnen, werde darüber zu reden sein.

Mays Kalkül, künftig frei von inner- wie außerparteilicher Opposition durchregieren zu können, steht auf der Kippe. Wenn die Brexit-Verhandlungen am 19. Juni beginnen, wird es nicht mehr reichen, der Rest-EU Arroganz und Frechheit zu attestieren. Dann wird May Kompromisse aushandeln und den Menschen erklären müssen, wieso es nicht so einfach ist, Zehntausenden Einwanderern die Tür zu weisen oder weiter freien Handel mit Europa zu treiben, ohne dafür zu zahlen.

Je größer ihre Mehrheit sein wird, desto leichter dürfte ihr das fallen. Sollte ihr Vorsprung jedoch nur gering ausfallen, hätte May sich am Ende ein Bein gestellt. In Europa und daheim gibt es nicht wenige, die genau darauf warten.

May geht es ähnlich wie der Frau, die sie als Vorbild bezeichnet: Elizabeth I. Die musste sich ebenfalls mit Rivalen auf dem Kontinent und zu Hause herumplagen, darunter die lästigen Schotten. An Selbstbewusstsein mangelte es auch Elizabeth nicht: "Ich habe das Herz und den Mut eines Königs", sagte sie, "und Schmach soll über Parma oder Spanien oder jeden anderen Prinzen Europas kommen, der es wagt, die Grenzen meines Reiches zu verletzen." Am Ende prägte sie eine Epoche.

Allerdings musste sie sich auch nie wählen lassen.

Im Video: Sie warb einst für "Bremain", dann kam der "Brexit" - sehen Sie die Karriere von Theresa May im Zeitraffer.

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